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  • Sly
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Kundenrezensionen

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am 1. September 2002
Bisher habe ich alle Bücher von der Autorin gelesen und ihren Balanceakt zwischen Feinfühligkeit, Banalität, Weltschmerz, poetischer Schilderung von Natur und Menschen genossen und bewundert. Diesmal frage ich mich: Liegt es an der Übersetzung? Die Geschichte ist wieder sehr existentiell und berührend, aber der Stil ist so anders, die Schilderungen haben sich (leider) in Richtung Banalität verschoben, es wiederholen sich die Worte FAST WIE, BEINAHE, ALS OB, die Reisebeschreibungen (aus Ägypten) lesen sich wie Allerweltweisheiten, ich finde die Poesie der Sprache nicht mehr, wenn auch die Gedanken und das Schicksal der Personen ansprechen....wenn ich Japanisch könnte, würde ich gerne das original mit der Übersetzung vergleichen. In Amrita (von einer anderen Übersetzerin)war sie ausgezeichnet - trotzdem halte ich das Buch für lesenswert.
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am 10. Dezember 2003
Inzwischen habe ich alle Bücher von Banana Yoshimoto gelesen. Dieses aber habe ich als letztes gelesen, denn mich schreckte ab, dass es in Ägypten spielt und zudem AIDS mit im Spiel ist.
Wie "unjapanisch".... aber das war ein Trugschluss und ich kann nur jeden davor warnen.
Das Thema AIDS steht nicht im Vordergrund. Es ist nur ein Auslöser, unter anderem für die Reise nach Ägypten. Natürlich wäre es kein Banana Yoshimoto Buch, wenn es nicht um Trauern und Sterben ginge. Diesmal aber weht die ganze Zeit dieser warme Wüstenwind, welcher die Gedanken einfach anders einfärbt.
Das Buch würde ich also weder als schwach noch als stark bezeichnen, sondern eher als leicht und warm, mit einer Prise Melancholie.
Überall wird spürbar, dass die Autorin wirklich vor Ort war. Diese Beschreibungen können nicht aus der Ferne stammen.
Es passiert nicht viel, es fesselt nicht und lässt sich gerne mal für längere Zeit weglegen. Dennoch bleibt die Atmosphäre erhalten, und spätestens wenn man wieder diese spüren will, sucht man das Buch wieder aus der Nachttischschublade heraus. Und das kann man nicht von vielen Büchern sagen.
Also: ein warmer, dahin-plätschender Roman für ein winterliches, kaltes Deutschland.
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am 1. September 2003
Nun,
seit ich vor einigen Jahren "Kitchen" in die Hände bekam, habe ich alles, was von Frau Yoshimoto zu bekommen war, regelrecht verschlungen.
Doch dieses Buch ist, verglichen mit ihren sonstigen Büchern, in denen es ihr immer gelingt, eine ganz eigene, zarte Atmosphäre zu schaffen, regelrecht schlecht.
So bald sie beginnt, ein Bild zu zeichnen, eine Stimmung zu beschreiben, bricht sie ab, geht zum nächsten über. Ob es am Original oder an der Übersetzung liegt, vermag ich nicht zu beurteilen.
Wer Banana Yoshimoto kennen- und lieben lernen möchte, sollte lieber zu "Tsugumi", "Kitchen" oder "Dornröschenschlaf" greifen.
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am 30. September 2007
... und es hat mir gefallen! Die Charaktere waren mir auf Anhieb sympathisch, vor allem Hideo!
Die Geschichte ist sicherlich nicht eine wohltuende, sondern hinterlässt ein merkwürdiges Gefühl, worüber man ins Grübeln kommt. Also ich finde dieser Roman ist ein sehr schöner, ruhiger, ganz und gar nicht auffallend aber umso eindrucksvoller!
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am 12. Dezember 2004
Sly hinterlässt im Gegensatz zu Bananas anderen Werken eher einen trüben Nachgeschmack.
Schafft sie es in ihren anderen Werken doch immer den Leser in ihren Bann zu ziehen wartet man hier vergebens auf den Höhepunkt.
Vielleicht mehr etwas für Banana-Hardcore-Fans ;)
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am 12. Oktober 2004
Obwohl ich Fan von Banana Yoshimoto bin, gebe ich nur einen Stern für SLY. Thema verfehlt, würde ich sagen. Gähnende Langeweile in einem schlecht gemachten Reisebericht übe eine Agyptenreise. Absolut keine Tiefe, die ich sonst von Banana gewöhnt bin.
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am 15. Oktober 2013
"Sly" sollte eigentlich von einem AIDS-Kranken handeln, der mit seinen Freunden eine letzte (?) Reise nach Ägypten unternimmt. In Ansätzen findet man das wieder, aber dem Buch fehlt alles, was einen mitreißen oder auch nur ein ganz bisschen bewegen könnte. Tatsächlich liest es sich mehr wie ein (schlechtes) Reisetagebuch mit Alibi. Das Nachwort bestätigt diesen Verdacht.
Mit der Protagonistin, die sich in jeden ägyptischen Herrscher einfühlen möchte, und sich immer wieder verbunden fühlt zu ägyptischen Gottheiten, über die sie praktisch nichts zu wissen scheint, kann man sich ungefähr so gut identifizieren wie mit einem Stück Brot. Dass ihr bester Freund/Ex-Freund (das geht offenbar gleichzeitig) an Aids erkrankt ist, wird immer mal wieder erwähnt, aber man merkt nichts davon. Stattdessen sieht man die x-te Beschreibung eine ägyptischen Tempels. Und selbst das ist nicht gut gelungen.
Die Sprache in dem Buch nervt. Nichts als überschwängliche Farbbeschreibungen, Edelmetalle und -steine, esoterisches Gefasel, das mir bereits nach zwanzig Seiten so sehr auf die Nerven ging, dass ich den Rest praktisch nur noch augenrollend lesen konnte, was ich nur getan habe, weil das Buch (fast das einzig positive daran) sehr kurz ist. Von "show, don't tell" scheint die Autorin noch nie etwas gehört zu haben.
Man wartet vergeblich auf irgendeine Handlung. Es gibt ein paar Dialoge, die nirgendwohin führen, und Beschreibungen, Beschreibungen, Beschreibungen, unter denen man sich aber trotzdem nichts vorstellen kann, und immer mal wieder ein bisschen Ägypten-Wissen. Das hätte man auch mit Fotos in einem Reiseführer haben können.
Tatsächlich ging es schon soweit, dass ich beim Umblättern der Seite schon wusste, was jetzt wieder kommt, was natürlich auch nicht weiter schwer ist, weil nichts passiert.
Ich bin maßlos enttäuscht von "Sly". Dass die Autorin sich einem Songtitel von Massive Attack bedient hat, scheint eine Beleidigung an Massive Attack.
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am 6. Oktober 2010
Banana Yoshimotos Bücher habe ich nun alle gelesen. Sly bleibt meiner Meinung hinter den anderen leider weit zurück. Es fehlt der fast schon liebevolle Zugang zu den Figuren, der den anderen Werken zu eigen ist. Sie bleiben trotz der traurigen Thematik von Aids und einem bevorstehenden Tod eines lieben Menschen distanziert und ohne Leben. Auch das Thema Äqypten bleibt blass.

Yoshimoto-Einsteiger sollten von dem Buch lieber die Finger lassen, sondern sich erst einmal einen der anderen, viel wunderbareren Romane schnappen!
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am 3. August 2005
Normalerweise haben Banana Yoshimotos Geschichten bisher auf mich gewirkt wie eine gute Tasse Grünen Tees oder ein warmes Bad: Ihr Stil war immer unvergleichlich, außergewöhnlich und doch gebräuchlich zugleich. Aber die Wärme, mit der Banana Yoshimotos Geschichten bisher mein Herz erreicht haben, war in dieser Geschichte wie ein kalter Nordwind - ich kann diesesmal einfach nicht in die Hauptperson schlüpfen, auch die anderen Charaktere sind eher gefühltaub. Es kommt in diesem Reisebericht aus Ägypten einfach nicht zur gewohnten emotionale Nähe, die bisher immer Banana Yoshimotos Steckenpferd waren. Kein Vergleich "Kitchen" und "Tsugumi". Schade!
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am 23. Januar 2015
Das enttäuschendste Werk von ihr bis jetzt...
Habe alles von ihr gelesen ubd somit den Unterschied gespürt...ich würde das nicht als Erstes empfehlen, wenn man Yoshimoto noch nie gelesen hat.
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