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5.0 von 5 Sternen Die Fraude am Schreiben besiegt die tiefe Trauer um den Tod
Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Aarau, Schweiz, Schulen in Zofingen /AG und Aarau, Studium in Basel (Dr.Phil I), hat nichts zu tun mit HJ.Schneider aus Dresten (1.Rezension!)
Hansjörg Schneiders Frau ist 57-jährig an Krebs - selber schuld, zuviel geraucht (hat sie gesagt)-gestorben.Wer in HS's Büchern auf den Grund geht, erkennt die sensiblen...
Am 22. Oktober 2001 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Intime Trauerarbeit
Nachdem Hansjörg Schneiders Ehefrau 1997 an Krebs gestorben ist, führte dieser während eines Jahres eine Art Tagebuch, kurze und längere Notizen, um seine Trauer zu verarbeiten. Schneider erläutert selbst, dass er mit "Nachtbuch für Astrid" keine grossen literarischen Ambitionen verfolgt, vielmehr handelt es sich um einen sehr intimen...
Veröffentlicht am 20. September 2005 von zueribueb


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Intime Trauerarbeit, 20. September 2005
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nachtbuch für Astrid: Von der Liebe, vom Sterben, vom Tod und von der Trauer darüber, den geliebten Menschen verloren zu haben (Broschiert)
Nachdem Hansjörg Schneiders Ehefrau 1997 an Krebs gestorben ist, führte dieser während eines Jahres eine Art Tagebuch, kurze und längere Notizen, um seine Trauer zu verarbeiten. Schneider erläutert selbst, dass er mit "Nachtbuch für Astrid" keine grossen literarischen Ambitionen verfolgt, vielmehr handelt es sich um einen sehr intimen Bericht. Er setzt sich völlig ungeschönt mit seiner eigenen Lethargie und Einsamkeit auseinander, die durch den Verlust der geliebten Frau entstanden ist. Dabei verklärt er diese aber in keiner Weise, sondern beschreibt nüchtern auch deren Schwächen und die Probleme ihrer Beziehung. Eine wirklich schöne Liebeserklärung.
"Nachtbuch für Astrid" ist ein sehr persönliches Buch, das teilweise auch den unbeteiligten Leser zu berühren vermag. Es braucht wirklich viel Mut, sein Innenleben so vor seinen Lesern auszubreiten. Unter literarischen Gesichtspunkten ist das Buch jedoch weniger stark und folglich nur als Nebenwerk zu qualifizieren. Es ist vor allem interessant, wenn man etwas über den Autor und dessen Werk erfahren will. So wird offensichtlich, wie sich der Krebstod seiner Ehefrau auf die Hunkeler-Romane "Das Paar im Kahn" und "Tod einer Ärztin" ausgewirkt hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Fraude am Schreiben besiegt die tiefe Trauer um den Tod, 22. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nachtbuch für Astrid: Von der Liebe, vom Sterben, vom Tod und von der Trauer darüber, den geliebten Menschen verloren zu haben (Broschiert)
Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Aarau, Schweiz, Schulen in Zofingen /AG und Aarau, Studium in Basel (Dr.Phil I), hat nichts zu tun mit HJ.Schneider aus Dresten (1.Rezension!)
Hansjörg Schneiders Frau ist 57-jährig an Krebs - selber schuld, zuviel geraucht (hat sie gesagt)-gestorben.Wer in HS's Büchern auf den Grund geht, erkennt die sensiblen auto-biografischen Passagen. Das zu besprechende Buch ist nun das intimste, was ein Schiftsteller schreiben kann. Denn er kann nicht einfach so trauern. Er hat das Bedürfnis, seine Trauerarbeit in einem "Nachtbuch für Astrid" in Prosa aufzuzeichnen und damit uns Leser zu Mittrauernden und Mitverstehenden zu machen. Wie nun die Zeit zeigt, hat der auch mit tockenem und halb verstecken Humor arbeitende H.S. wieder in die Krimiscene gefunden. Und wie ! (Tod einer Aeztin)
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