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Kundenrezensionen

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am 13. Juni 2014
Das Buch gibt einen guten Überblick über die (historischen) Entwicklungen und ist unterhaltsam geschrieben. Empfehlenswert - nicht nur für Leute, die im Energiebereich tätig sind!
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am 23. Februar 2014
Respekt! So wird es eine Energiewende geben! (und ich verstehe endlich was darunter verstanden wird ;-)
Ich habe selten ein ernstes Thema zu lesen bekommen, das derartig spannend, kompetent und überzeugend aufbereitet war! Konnte das Buch nicht aus der Hand geben, bis zum Schluss.
Da in der öffentlichen Wahrnehmung die Energiewende primär von Personen (re)präsentiert wird, die vor allem fundamentalistisch an anderen Wahrheiten interessiert sind, ist es hier absolut erfrischend, das Thema von jemandem aufbereitet zu bekommen, der die Vielfalt an Facetten versteht und verständlich darstellen kann.
Die Wechselwirkungen von Technik, Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie werden verwoben, die Gründe für den Status Quo werden historisch eingeordnet. Der Mann hat schon viel erlebt. Am Besten ist aber der vermittelte Pragmatismus: Endlich kein Weltverbesserer, der alle wahnsinnig macht mit einer idealisierten, naiven Problemsicht, sondern ein Mensch mit Ideen, Visionen und einem Ziel, der die Lösungen vor Augen hat. Aufrüttelnd, ansteckend, selbst auch was zu tun. Danke.
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TOP 500 REZENSENTam 7. März 2014
„…Wer die Energie hat, hat die Macht…“

In acht Abschnitten beschäftigt sich das Buch mit dem Thema Energiewende. Der Autor beginnt damit, dass er aufzeigt, welche Wetterkapriolen es in den letzten Jahrzehnten gegeben hat und wie sich die Alpengletscher verändert haben. Seine Zahlen und Fakten überzeugen. Er geht auf die ersten Warnungen ein, die es schon vor hundert Jahren gab. Danach wendet er sich der Nutzung von Öl und Gas zu. Er beweist nicht nur die Endlichkeit dieser Rohstoffe, sondern ebenfalls die Gefahren mancher Fördermethoden für Umwelt und Leben. Außerdem zeigt er die Konsequenzen der entstehenden politischen Abhängigkeiten auf. Sehr interessant fand ich die vielfältigen Beispiele für die schon existierenden alternativen Energie- und Wärmequellen. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Politik hier entscheiden muss, ob sie Förderer oder Bremser sein will. Ehrlich spricht er Autor ebenfalls die noch offenen Probleme an und zeigt mögliche Lösungen auf. Ein Blick in die Zukunft schließt die Ausführungen ab. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass Österreich an vielen Punkten schon konsequenter ist als Deutschland. Der Autor macht auch klar, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn die Bevölkerung mitgenommen wird. Über die Köpfe der Menschen hinweg geht gar nichts!
Exakte Literaturrecherchen gekoppelt mit fachlichem Wissen machen das Lesen zu einem Vergnügen. Dazu kommt, dass der Autor die Fähigkeit besitzt, die Fakten anschaulich und so gekonnt zu beschreiben, dass sie auch für Leser, die nicht so tief in der Materie stehen, gut verständlich sind. Der Schreibstil wirkt in keinem Moment trocken. Dafür sorgen die vielen praktischen Beispiele.
Das Cover ist in seiner Vielfalt der Farbe Grün ansprechend gestaltet.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu hat der anschauliche und informative Schreibstil beigetragen. Außerdem nimmt der Autor mich als Leser mit in seine Gedankenwelt und zwingt mich damit, über mein eigenes Verhalten nachzudenken.
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am 10. März 2014
Das Buch beginnt mit einem kurzen Exkurs in die Vergangenheit – als die Pasterze noch ein mächtiges Eisgebilde war, als vor über 100 Jahren bereits Forschungen in Richtung Klimawandel unternommen wurden…

Der Autor Roger Hackstock, Energiepolitik-Berater und Kenner erneuerbarer Energien, lässt die Wetterkapriolen der vergangenen Jahre noch einmal Revue passieren, bevor er uns über die Machtspiele der Politik und der dahinterliegenden Abhängigkeiten informiert. Sehr interessant und für jedermann verständlich erklärt er mehr oder wenig effiziente Fördermöglichkeiten fossiler Brennstoffe, bis das Hauptaugenmerk auf das eigentliche Thema des Buches gelenkt wird: Energie aus Sonne, Wind und Biomasse.

Während sich Gemeinden sowie Bürgerinitiativen zusammenschließen, um in Eigenregie Windparks oder Solargroßanlagen zu errichten, stecken Politiker noch immer den Kopf in den Sand und versuchen am Althergebrachten festzuhalten. Dabei haben einzelne Regionen bereits bewiesen, dass es sich durchaus lohnt, auf erneuerbare Energie zu setzen und an ihrer Energieautarkie zu arbeiten. Selbstversorgung lässt Bürger und Bürgerinnen teilhaben und an diversen Projekten gewinnen.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig, angenehm zu lesen und fesselt ab der ersten Seite. Es werden nicht nur Probleme, sondern vor allem Lösungen aufgezeigt. Der Autor punktet mit akribischen Recherchen und besticht durch herausragende Fachkompetenz, ohne den Leser bzw. die Leserin zu überfordern.

Fazit: Ein Buch, das jeden Einzelnen einlädt, sein eigenes Verhalten zu reflektieren und darüber nachzudenken, ob jeder von uns früher oder später zu den Gewinnern oder Verlierern zählen will…
Absolute Leseempfehlung!
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am 6. Juli 2014
ROGER HACKSTOCK beschreibt anhand persönlicher „Aha“-Erlebnisse den – vor allem aus Klimagründen notwendigen – aktuell bereits stattfindenden Wandel in der Energieversorgung.
Der Begriff der Energiewende wird von ROGER HACKSTOCK mit Leben erfüllt: Der rote Faden spinnt sich aus persönlichen Erkenntnissen, die immer wieder mit öffentlichen Ereignissen wie der Klima-Konferenz in Rio oder Rezessionen von Filmen wie Al Gores „Eine unbequeme Wahrheit“ bzw. Büchern wie „Kollaps“ des Evolutionsbiologen Jared Diamond verbunden werden. Auch Ereignisse, die oft nur einem kleineren Kreis bekannt sind, wie etwa der Gesinnungswandel von Fatih Pirol von der Internationalen Energie Agentur IEA im Jahr 2008 oder die von ROGER HACKSTOCK kritisierte Positionierung wichtiger österreichischer Akteure des Energiebereichs säumen seinen Erkenntnispfad.
Besonders gefällt mir der optimistische Grundton des Buches – Wir können es schaffen! – und die Illustration mit Beispielen, die zeigen, wie jeder einzelne seinen Beitrag an der Energiewende leisten kann. Klarerweise steht dabei der Umstieg auf Ökostrom und die Beteiligung an Bürgerkraftwerken, sei es als Aktionär oder Geldgeber für Kraftwerksprojekte bzw. einzelne PV-Module, an vorderster Stelle.
Beim Thema Wärme und auch beim Thema Strom schöpft der Autor aus seinem umfangreichen Wissen und seiner reichen persönlichen Erfahrungen. Der Verkehr – das schwierigste Thema der Energiewende - wird eher kurz gehalten. Hier wird das persönliche Beispiel ins Treffen geführt – ROGER HACKSTOCK besitzt kein eigenes Auto.
Die Beschreibungen einiger Ereignisse entlang des roten Fadens wie die Rolle des Schah's von Persien im Erdölkrimi oder Technologien wie Elektroautos als Stromspeicher, die ROGER HACKSTOCK als Beleg dafür anführt, dass das konventionelle System laufend an seine Grenzen stößt und die Revolution begonnen hat, bleiben eher an der Oberfläche. Dadurch wird der Spannungsbogen der Geschichte über die Energiewende jedoch nicht beeinträchtigt.
Wesentliche Erkenntnisse des Buches
Wichtige politische Erkenntnisse werden wie beiläufig serviert, etwa wenn ROGER HACKSTOCK über Megaprojekte als Falle für die Energiewende schreibt, die die Entwicklung wieder in die eingefahrene Bahn der etablierten großen Energieversorger zwingen soll. Dazu zitiert er den Solarpionier Hermann Scheer: „Weil der Energiewechsel schnell gehen muss, kann er nicht von denjenigen abhängig gemacht werden, die ein wirtschaftliches Eigeninteresse an seiner Verlangsamung haben.“
Beim Thema „Förderungen“ weist ROGER HACKSTOCK richtigerweise auf die riesigen - die Erneuerbaren weit übersteigenden - Förderungen für die konventionellen Energieträger wie Atom und Kohle in der Vergangenheit und in der Gegenwart hin. Als aktuelles Beispiel für den künftigen Förderbedarf der Konventionellen führt er den Förderbedarf für das geplante Atomkraftwerk in Großbritannien an, welcher weit über dem heutigen Niveau der Erneuerbaren liegt.
Mit dem Begriff der „Versorgungsidentität“ nimmt ROGER HACKSTOCK - angesichts des Versagens der Politik, eine Strategie des Wandels vorzugeben - die Verbände, die die Erneuerbare Energie vertreten, in die Pflicht. Diese sollen sich nicht nur die Rosinen aus dem vorhandenen Kuchen picken, sondern an einem strategischen Gesamtkonzept zur weiteren Umsetzung der Energiewende arbeiten.
Widersprüchlich und eher irritierend erscheint mir die positive Bewertung der Energie-Autonomie/Autarkie und die vollständige Umstellung der Energiedienstleistungen ausschließlich auf erneuerbare Energieträger („100 % eE“).
100 % sind aus meiner Sicht immer besonders teuer, oft mit Zwangsmaßnahmen verbunden und weder realistisch machbar noch mittelfristig notwendig. Mehr Pragmatismus bei der Definition der nächsten Ziele könnte dazu beitragen, dass Vorschläge zur Umsetzung besser angenommen werden können.
Die Beispiele in diesem Zusammenhang (Vorarlberg, Murau, Güssing) sind nicht zielführend. Eine Übertragbarkeit der 100%-Ziele ist in der Regel nicht gegeben und die Kostensituation wird dabei ausgeblendet. Was kann ich aus dem Beispiel Güssing auf die Wärmeversorgung einer größeren Stadt wie Graz übertragen?
So wirksam die Autarkie- / Autonomiekonzepte zur Versorgung einzelner Region sind, wo es darum geht, ein Bild zu schaffen und die Menschen für eine Veränderung zu mobilisieren, für die strategische Weiterentwicklung der Energiewende führen sie in eine Sackgasse.
Eine mangelnde Übertragbarkeit von Einzellösungen kann auch zu Entmutigung führen und Zweifel an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Machbarkeit der Energiewende insgesamt nähren.
ROGER HACKSTOCK bewertet skeptisches Hinterfragen sogar negativ indem er auf S. 104 feststellt:
„Geschickt haben sie [Anm.: die Gegner der Energiewende] begonnen, die Energiewende in der öffentlichen Wahrnehmung in Frage zu stellen. Ist eine hundertprozentige Energieversorgung mit erneuerbarer Energie überhaupt leistbar? Sind die bisherigen Instrumente wie Vergütungssätze und Förderzuschüsse dafür geeignet?“
Sich diesen Fragen NICHT zu stellen, sie vielmehr als Propaganda der Gegner der Energiewende darzustellen, erweist der Energiewende aber einen schlechten Dienst.
Und – nicht ganz konsistent zur obigen Etikettierung – fordert ROGER HACKSTOCK ohnehin wenig später, dass es dringend notwendig sei, dass die Verbände für Erneuerbare Energie passende Antworten auf die Herausforderungen finden und Vorschläge unterbreiten sollen, wie das Energiesystem konkret umgebaut werden soll.
Zusammenfassung
ROGER HACKSTOCK erzählt eine interessante, mit Ausnahme des Bereiches Verkehr, umfassende Entwicklungsgeschichte der Energiewende anhand persönlicher Erfahrungen und „Aha“-Erlebnisse.
Das Buch liefert neben Hinweisen, wer bei der Energiewende verliert, wer sich ändern muss und wie Widerstand gegen die Entwicklung geleistet wird, auch wertvolle Hinweise auf den sinnvollen persönlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.
Es liefert jedoch keine Strategie für die weitere Umsetzung. Angesichts der Schwäche der politischen Eliten in dieser Frage delegiert ROGER HACKSTOCK klugerweise diese Strategieentwicklung an die ERNEUERBARE ENERGIE-Verbände. Er vergleicht den Vollzug der Energiewende mit einer „Operation am offenen Herzen“ und plädiert dabei für Mut und die Gelassenheit, auf diesem Weg auch Fehler zu machen.
Spätestens wenn ROGER HACKSTOCK gegen Ende des Buches Angela Merkel mit „Wir haben uns zur Energiewende entschlossen und wir wollen sie auch zu Ende bringen.“ zitiert, macht sich beim Leser Optimismus breit, dass einige Weichen bereits richtig gestellt wurden. Jetzt geht es an die weitere Umsetzung. Dabei ein wachsames Auge auf die potentiellen Verlierer zu werfen, kann nicht schaden.
Meine abschließende Empfehlung: Lesen Sie dieses Buch!
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am 7. März 2014
Roger Hackstock, freiberuflicher Energiepolitik-Berater in Österreich und seit Jahrzehnten beruflich mit dem Thema Energiewende und alternativen Energien vertraut, beweist mit diesem Buch, dass man auch komplexe und schwierige Themen so aufarbeiten kann, dass auch fachliche Laien wie ich alles gut nachvollziehen können.

Was mir zuerst aufgefallen ist, ist der positive Untertitel. Diese positive Einstellung zur Möglichkeit einer Veränderung in Richtung einer gesamtgesellschaftlichen Energiewende, weg von den klimaschädlichen fossilen Brennstoffen und der Atomkraft hin zu alternativen Energieformen finde ich richtig gut, auch wenn in Deutschland die politische Situation ja eher in die andere Richtung geht und ich das Ganze eher pessimistisch sehe.

Die Rolle der Politik, die Subventionspraxis, der Lobbyismus, die Fehlentscheidungen, Fort- und immer wieder Rückschritte, wird dabei ebenso wie die Wirtschaft und ihre Interessen erklärt, ohne dabei verschwörungstheoretisch zu werden, wie man es oft in den Medien lesen muss.

Mir hat ebenfalls sehr gefallen, dass der Erzählstil sehr sachlich ist. Das Thema wird nicht zu trocken, effektheischerisch oder oberlehrerhaft präsentiert, sondern auf Augenhöhe des Lesers. Durch viele Beispiele wird das Buch ebenfalls etwas aufgelockert, so dass man durch die Fakten nicht überfahren wird.

In den letzten Kapiteln wird dann auch besonders der Augenmerk darauf gelegt, was jeder Einzelne verändern kann, z. B. autarke Energieformen wie Solarzellen oder genossenschaftliche Zusammenschlüsse.

Dieses Buch ist auf jeden Fall für jeden zu empfehlen, der sich abseits von Medienaufbauscherei und Politikschönrederei über den Klimawandel, seine Entstehung und Auswirkungen, die Entwicklung der Energiewirtschaft und die Energiewende und ihren Möglichkeiten und Problemen informieren will.
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am 12. März 2014
Sie haben da ein sehr buntes, abwechslungsreiches und äußerst gut lesbares Buch geschrieben, das ihre langjährige Erfahrung genauso wie ihren kompromisslosen Einsatz für die Erneuerbaren eindrucksvoll dokumentiert. Ihr Buch vermittelt den Eindruck, dass jeder – und zwar wirklich jeder Einzelne – an der Energiewende teilhaben, aktiv mitgestalten und man davon auch persönlich profitieren kann. Außerdem ist es ganz wichtig, wenn man beim Lesen dieses Buches den positiven Eindruck mitnimmt, dass die Energiewende keine hübsche Idee der Vergangenheit, sondern eine bereits jetzt jeden Tag stärker werdende Bewegung ist, ohne die die auch sehr nahe Zukunft nicht mehr denkbar ist. All die persönlichen Erlebnisse und Gedanken, die Sie einfließen lassen, erlauben dem Leser einen Zugang zum Thema Energiewende. Ein tolles Buch!
Gert Wallisch

Ich habe Ihr Buch mit großem Interesse gelesen und bin ganz sicher, dass Sie der Sache damit einen großen Dienst erwiesen haben.
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"Energiewende - die Revolution hat schon begonnen" richtet sich an den interessieren Laien, der sich mit dem Thema "Erneuerbare Energien" vertraut machen möchte. Auch Skeptikern kann man das Buch ans Herz legen, denn der Autor schafft es, nicht nur einen Rückblick auf die Geschichte der Erneuerbaren Energien zu machen, sondern zeigt auch eine Bestandsaufnahme der Gegenwart und gibt einen kleinen Ausblick auf die Zukunft, wie sie möglich sein könnte. Nebenbei gibt es noch Anstöße um selbst Zuhause aktiv zu werden - für all jene, die bisher aus ihrem gewohnten Trott nicht ausgebrochen sind. Das alles schafft der Autor in einem sehr flüssig und gut zu lesenden Stil. Nicht von oben herab, sondern nah am Leben erzählt der Autor auch von persönlichen Beobachtungen und Erinnerungen um das Thema zu verdeutlichen. Erst durch die Lektüre dieses Buches ist mir bewusst geworden, wie weit die Entwicklung in diesem Bereich im Grunde ist und wie seit Jahren der Durchbruch verhindert wird. An vielen Beispielen, hauptsächlich aus Österreich und Deutschland, werden die Entwicklungen und Möglichkeiten der verschiedenen Energiegewinnungsmethoden vorgestellt und ich war erstaunt darüber, wie zahlreich die Möglichkeiten und wie hoch die Ausbeute an Energie überhaupt ist. Das im Grunde einzige Problem, dass noch gelöst werden muss, ist die Speicherung der Energie. Ein fast gelöstes Problem, dann steht der Energiewende nur noch der Lobbyismus im Weg - die letzte Hürde. Denn der Autor hat recht: die Energiewende ist schon da. Sie kann nur noch verzögert, aber nicht mehr verhindert werden. Der Tag wird kommen, an dem wir kein Atomkraftwerk mehr brauchen. Kein Benzin. Mit jedem Tag, rückt er näher und er ist hoffentlich nicht mehr weit entfernt.

Ein sehr gut zu lesendes Sachbuch, dass ich nicht aus der Hand legen konnte. Der einzige Nachteil: leider überhaupt kein Bildmaterial. Das ist das einzige, was ich dem Buch ein wenig negativ ankreiden möchte. Gerade für Laien wäre das ein oder andere Bild hilfreich gewesen. Ich kann das Buch weiterempfehlen.
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In 8 Kapiteln erhält der Leser einen Einblick darüber wie wir Menschen uns teilweise selbst die Erde kaputt machen. Klimawechsel und Ressourcen-Knappheit… Offen und schonungslos berichtet der Autor über das, was wir alle eigentlich bereits längst wissen: Die Revolution hat schon begonnen. Die Erde rächte sich am Menschen, was wir ihr angetan haben. Die Alpengletscherstände sinken, das Wetter schießt Kapriolen und "Rekordsommer- oder Winter" erreichen Jahr um Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen neue Limits. Fakten und Zahlen werden geliefert und schonungslos auf den Tisch gelegt. Öl und Gas können knapp werden, die Fördermethoden gefahrbringend für Mensch und Umwelt. Was wird uns die Zukunft bringen, wenn wir weiter Raubbau mit unserer Erde treiben? Hier wird knallhart abgerechnet!

Der Schreibstil ist schonungslos ehrlich und verständlich. Das Buch regt zum Nach- und Umdenken an. Wenn jeder dieses Buch liest und nur minimal sein eigenes Energieverhalten ändert, könnte dieser kleine Schritt eines jeden einzelnen Menschen, ein großer Schritt für die Menschheit sein.
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am 13. März 2014
Selten hat mich ein Sachbuch derart gefesselt, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte ehe ich damit fertig war. Der Autor versteht es hervorragend komplexe Zusammenhänge dem "Normalbürger" verständlich zu machen und trockene, statistische Daten interessant aufzubereiten. Ein Buch, geschrieben nicht für Spezialisten, die das Thema Energiewende und erneuerbare Energien im Detail kennen, sondern ein Buch für all jene, die sich immer schon gefragt haben warum brauchen wir eine Energiewende und wie kann sie funktionieren ?
Der Autor bietet hier auf knapp 200 Seiten ein Toolset , welches dem Leser ein umfassendes Grundverständnis für die Probleme und Hintergründe des Klimawandels vermittelt.
Wer darüber hinaus mehr wissen möchte, dem sei das sehr umfassenden Literaturverzeichnis im Anhang des Buches ans Herz gelegt.

Fazit : Toll, spannend und sehr empfehlenswert !
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