Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel indie-bücher Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More sommer2016 fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen45
4,5 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:22,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 3. September 2013
Kurier-Kolumnist Niki Glattauer lädt uns ein auf eine unterhaltsame Odyssee durch den Schulalltag des Gymnasiasten Lukas. Austragungsort diverser Eltern-Lehrer-Lukas-Schlachten ist ein Mitteilungsheft, das viel Kritik am System jedoch auch das „Menscheln“ parat hält – so weiß Papa Gruber den Unterschied zwischen BS und Turnen nicht, wo es doch in seiner Schulzeit noch Leibesübungen gab, während die eben dieses unterrichtende Lehrkraft Probleme mit der Grammatik hat…
Weiter geht es mit den zwangsläufig entstehenden Eheproblemen zwischen der beruflich überaus erfolgreichen Mama-Gruber und dem nur-zu-Hause-arbeitenden-und-immer-Zeit-habenden Papa-Gruber, der in diesem Jahr so recht und schlecht Lukas durch die 3a geleiten soll. Genau dies grenzt an eine aufopfernde, selbstlose Bemühung eines leidgeplagten Vaters – wäre da nicht eine gewisse Ähnlichkeit mit Marie-Claire vorhanden, das ganze Unterfangen von Anfang an sowieso zum Scheitern verurteilt.

Wer selber Kinder im System Schule hat (oder zumindest deren Eltern kennt), findet sich bestimmt an manchen Stellen bzw. in manchen Themen wieder und schwankt zwischen „uns geht es genauso“ und „da geht es uns ja noch gut“.
Glattauer zeigt heute alltägliche Probleme, wie Mobbing, soziale Netzwerke usw. auf, würzt diese mit einer gehörigen Portion Satire und liefert uns ein Buch, das den Leser bzw. die Leserin (um ordnungsgemäß zu „gendern“) zumindest ein Schmunzeln entlockt. Die mitwirkenden Akteure sind authentisch und sehr sympathisch. Der Schreibstil einfach gehalten und leicht lesbar.

Die Zeichnungen von Verena Hochleitner tun ihr übriges – das Buch ist auffällig illustriert und unter(malt)zeichnet diverse Szenen treffend, um diese auch zu visualisieren.

Fazit: Ein Buch, das von der ersten Seite an fesselt und uns allen unser Bildungssystem als genau dieses zeigt, dass es für die meisten Beteiligten auch ist: Kompliziert und nicht annehmbar.
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. September 2013
Nikolaus Glattauer kam hier mit einer interessanten Idee für ein Buch um die Ecke, Aufmachung und Illustrationen super passend und einen Unterhaltungsfaktor gab es auch. Insgesamt hat mir das Buch schon gefallen.

Der Einstieg war spannend, auch der Schreibstil hat überzeugt. Locker flockig alltagstauglich, echt, nah an der Familie und einfach nah am Leben. Jedoch gab es wenig Tiefgang. Viele Themen wurden aufgegriffen, angeschnitten aber nicht weitergeführt. Zum Teil schade aber vielleicht bewusst so gemacht?

Lachen konnte ich des öfteren, die Nachrichten zwischen Eltern und Lehrern fand ich eigentlich am besten. Die Familiendialoge dazwischen, also die eigentliche Handlung, die Grundstory, die kam mir irgendwie etwas zu kurz. Das Ende war passend und ließ mich nicht unzufrieden zurück.

Insgesamt würde ich sagen, ein bisschen Geschmacksache aber durchaus lesenswert.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2013
Wohl eher ziemlich nah am realen Dasein von Eltern mit ein oder mehreren schulpflichtigen Kindern. Wer also diese als Mitteilungsheft gestaltete Geschichte witzig, pointiert und äußerst unterhaltsam findet, hat, so wie ich selbst, das Schülerdasein der Kinder bereits hinter sich gebracht, oder keine Kinder oder äußerst angepasste und strebsame (soll es ja auch geben).

Ansonsten erfährt man, was man siehe oben, schon erfahren musste - nämlich, dass das Schulleben tatsächlich alle Bereich des täglichen Familienlebens betrifft, im guten wie im schlechten.
Allein die Aufforderung und die anschließenden Bemühungen des Vaters, während des Schuljahres ein Österreichisches Wörterbuch außerhalb der Schulbuchaktion zu besorgen, weil ursprüngliches verloren oder sonst irgendwie entsorgt wurde, entspricht der Realität.

Niki Glattauer schaffte es, den Problemfall Schule auf unterhaltsame Weise einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und läßt mich als Leser mit dem Schrei nach einer jetzt endlich wirklichen Grundsanierung unseres Schulsystems das Mitteilungsheft zuschlagen.

Fazit: Unbedingt kaufen!
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2013
...auch wenn einige Inhalte aus "Mitteilungsheft: Leider hat Lukas..." nicht zum Lachen sind.
Im Buch geht es um die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern. Kommunikationsthema: Lukas, der Sohn von Familie Gruber.
Er hat ein Piercing, Übergewicht, ein Smartphone, verwendet Schimpfwörter, ist gelangweilt und hat keine Lust auf Schule.
Seine Mutter hat die Gespräche/ den Schriftverkehr mit der Schule eingestellt, da sie sich unverstanden fühlt. Vater Walter wird der neue Beauftragte für diese "Sache" und stürtzt sich mit viel gutem Willen in die Arbeit.
Zunächst läuft alles gut, schließlich ergibt sich aber auch hier eine verfahrene Situation, die Lukas eher schadet als hilft.

Die Buch ist fast komplett in Form von Mitteilungen verfasst - stellt also mehr oder weniger das Mitteilungsheft dar und der Rezipient ist stiller Mitleser.
Man erfährt lediglich die Gedankengänge von Walter Gruber, die Hintergründe von Seiten der Schule bleiben im Dunkeln.

Der Text ist eine Satire auf die so oft missglückende Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus, die viel häufiger mündlich und nicht in Form von ellenlangen Briefen oder Mails stattfinden sollte. Auch die oft viel zu starre Institution Schule wird kritisiert, dabei aber nicht angeprangert.
Auch wenn der Leser hier viel zu lachen hat, sollte man doch auch über diese Problematik nachdenken und den eigenen Standpunkt überdenken.

Ich habe das Buch in kleinen Häppchen gelesen, um den Lesegenuss so lange wie möglich zu erhalten. Es ist eine locker-leichte Lektüre, die einen erheitert und gerade am Ende eines langen Tages nicht überfordert.
Dabei ist der Inhalt aber nicht flach und sinnentleert, sondern hat viel Aktualität und Wahres in sich.

Sollte man unbedingt lesen - gerade als Lehrer wird einem vieles bekannt vorkommen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2015
Kinder können nerven - Lehrerinnen ... aber auch! Lukas ist 13, mitten in der Pubertät und hat schlechte Noten - also alles ganz normal. Eltern und Lehrerinnen tragen per Mitteilungsheft heftige Schlachten aus und Vater Walter Gruber schreibt sich den Frust in einem Schultagebuch von der Seele.

********************************

Auf das Buch bin ich durch eine Praktikantin in meiner Arbeit aufmerksam geworden. Seitdem hatte ich es auf meinem Radar und diese Woche ist es mir wie zufällig in die Hände „gefallen“. Und….einmal begonnen, will man es wirklich nicht mehr aus der Hand legen.

Ich habe selbst (noch) keine Kinder, habe aber aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit mit Schulkindern zu tun und alle von ihnen besitzen ihn….den Hl. Gral….das Mitteilungsheft, welches täglich kontrolliert und unterschrieben werden muss.

Niki Glattauer beschreibt in einer übertrieben – satirischen Art die Kommunikation zwischen Lehrenden und Eltern und lässt dabei keinen Punkt des Schulalltags (Schulfotograf, „störende“ Piercings, Mobbing,…) aus. Er treibt dies sogar so weit, dass sogar der familiäre Friede durch das Mitteilungsheft befindlich gestört wird. Zum Schluss geht aber dann doch alles halbwegs gut aus…

Ich habe mich köstlich amüsiert, besonders als ich den Glossar gelesen habe, in dem Glattauer auf sehr zynische Weise wichtige schulbezogene Vokabel erklärt (bei den Erklärungen zu „Turnen“ und „Felgeaufschwung“ konnte ich mich vor Lachen gar nicht mehr einkriegen :-)).

Ein wirkliches Schmankerl (auch zum Ansehen…die Illustrationen im Buch sind wirklich toll gelungen!)! Ich freue mich sehr, dass es bald eine Fortsetzung dazu gibt!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2013
Habe das Buch vorgestern in der Buchhandlung “angesehen“, konnte es kaum mehr aus der Hand legen und habe großteils so fast die Hälfte verschlungen. So lustig, was für verbale Schlachten sich die Lehrerin und die Mutter schriftlich liefern, oder wie die beiden Eheleute “nett “ miteinander umgehen und aufeinander rumhacken. Oder mitzubekommen, wir wenig Ahnung die Eltern von fast allem in der Schule, aber auch teilweise von ihrem Sohn haben! Und wie treffend geschildert wird, wie der Sohn reagiert, als er feststellt, dass der Vater keine Ahnung hat, dass (seit Jahren!) “BS“ dasselbe ist wie “Turnen“, und dass folglich nur 1 Lehrerin Probleme mir seinem piercing hat, nicht etwa 2 Lehrerinnen.... Dann noch die Rechtschreibfehler des 13-jährigen Sohnes bei seinen Einträgen ins Mitteilungsheft und Probleme mit facebook, Handy und Co.
Herrlich!
Bei diesem Buch kann man sich entweder aufbauen, dass “alles “ beim eigenen Kind eh halb so schlimm ist, oder dass derartige Probleme, die einem selbst zu schaffen machen, eh auch woanders ähnlich vorkommen, oder man hat sogar das Gefühl, dass der Autor sich bei der eigenen Familie im Kasten versteckt hat und die eigene Situation nur ein klitzekleines bisschen überspitzt und anonymisiert darstellt...
Bei mir wars zB im Bezug auf die ehepartnerliche Dynamik und Familiensituation eher ein “OK, bei uns ist's ja vergleichsweise eh richtig harmonisch “ ;-).
Andererseits ist es bei allem Spaß und bei aller Erleichterung, den das Buch beim Lesen vermittelt, natürlich auch erschreckend, wieviel wahrer Kern sich da erahnen lässt, bei diesem kleinen Einblick in etwas, das vielleicht auch beim Begriff “Wohlstandsverwahrlosung“ gemeint ist. (oder wo sonst in gut situierten Familien haben Schulkinder noch Wochen nach Schulbeginn die grundlegenden, nötigen Ausrüstungsgegenstände wie federpennal, geodreieck, etc nicht?? - auch nicht nach mehrfachen Mitteilungsheft-Einträgen!).
Muss das Buch unbedingt irgendwann fertig lesen! So ganz akut waren mir die 22€ für einmaliges lesen und dann ein staubfänger mehr im Haus dann leider doch zu viel. Hatte auf ein ebook gehofft (= kein Staubfänger), aber leider gibt's das Buch in dieser Form nicht. Werde es mal in Büchereien versuchen.
und vielleicht werde ich auch das eine oder andere exemplar verschenken.
11 Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2013
Lukas ist 13, steckt mitten in der Pubertät und ist ein eher schlechter Schüler. Seine Mutter ist von der jahrelangen Kommunikation mit der Schule entnervt und überträgt ihrem Mann die Auseinandersetzungen mit der Schule. Walter Gruber ist somit für alle schulischen Angelegenheiten zuständig und er beginnt ein Schultagebuch zu führen. Das Mitteilungsheft wird das wichtigste Kommunikationsmittel in der Schlacht zwischen dem Vater und der Lehrerin Reingard Söllner.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es ein guter Mix aus der Kommunikation im Mitteilungsheft, Tagebuch und Streits in der Familie bzw. in der Schule ist. Die Grafiken ergänzen das Buch sehr gut. Ich konnte das Buch gar nicht weglegen und manche Szenen bringen einem auch zum Nachdenken. Ich bin nur froh, dass ich nicht direkt betroffen bin und konnte dadurch sicher über einiges Lachen, wo einem das als direkt betroffener nicht gelingt.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Oktober 2013
Das Buch ist sehr lustig geschrieben mit dem ernsten Hintergrund, dass es leider der Wahrheit in unseren Schulen entspricht. Lehrer werden ausgebildet, ohne auf Eignung getestet zu sein. Etwa 30 % landen so im falschen Beruf und sind überfordert.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2013
Spricht mir einfach aus der Seele. Die Defizitorientierung des österr. Schulsystems wird fast körperlich schmerzlich spürbar. Danke für dieses Buch, es war schon höchst überfällig!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2014
Wer pubertierende Kinder in der Pflichtschule hat und in einer lebendigen Beziehung lebt wird sich hier wieder erkennen. Der Alltag und die zwischenmenschlichen Ungereimtheiten werden super erzählt. Aber auch die Tatsache das alles Bemühen bei einer Lehrkraft die kein Interesse an dem einzelnen Schüler hat zwecklos ist, wird real dargestellt. Samt machtloser Eltern die dem eigenen Kinder genauso auf dem Leim gehen als auch ihrem Ego!! Das Ende ist ganz klar die Botschaft: Schule geht auch vorüber und das wahre Leben gibt's erst danach 😉
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden