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25
2,8 von 5 Sternen
Der Tod des Landeshauptmanns
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2013
Der Autor ist ein exzellenter Journalist und das Buch sehr gut recherchiert. Simultane Handlungsstränge weisen auf die lauernde Gefahr und man weiß bis zum Schluss nicht, wie sich der Tod der Landeshauptmanns dann wirklich abspielt.

Trotzdem kann ich nicht 5 Sterne vergeben, weil ich das Buch eher wie einen Bericht und nicht wie ein Krimi empfunden habe. Ein sehr guter Krimi muss mir Einblicke in die Abgründe der handelnden Seelen eröffnen, die Spannung bis zum zerreißen aufbauen oder das Milieu plastisch vermittelt. Ein oder zwei kurz angedeutete erotische Fantasien einer der Figuren und eine Aneinanderreihung von Handlungen sind mir zu wenig. Es ist trotzdem ein sehr lesenswerter Tatsachenroman.

Ich halte Eugen Freund für einen exzellenten Journalisten und einen ausgesprochen intelligenten Menschen mit einem sehr scharfen Verstand. Dem Lektor hingegen (falls es einen gegeben hat) würde ich einige Male auf die Finger klopfen, da wurde einiges an Tippfehlern oder eigenständigen Fehlverbesserungen durch Office (z.B. Word statt Wort) übersehen.

Bevor ich meine Meinung hier niederschrieb, habe ich noch nachgeschaut, was andere Kritiker meinen. Dabei kam ich drauf, dass der bisher einzige Kritiker (exquistus „exquisitus“, 5 Sterne) täglich mindestens ein Buch rezensiert, meistens aber mehrere an einem Tag. Interessant.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Oktober 2013
(Auszug aus dem Klappentext)
Mit 1,8 Promille im Blut kracht der Landeshauptmann mit seinem Auto in einen Gartenzaun. Er ist auf der Stelle tot. War das tatsächlich alles in jener Nacht im Oktober 2008?
Die Spurensuche beginnt in Kärnten. Ein Beamter des Heeresnachrichtenamtes ist spurlos verschwunden, seine Freundin, eine erfahrene Journalistin, erhält von ihm jedoch seitenlange Mails.....

Meinung / Fazit:
In seiner Vorbemerkung schreibt der Autor (Zitat), es ist ein Roman. Romane haben es an sich, mit der Realität nichts oder - im Extremfall - nur sehr wenig zu tun zu haben.... Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig und vom Autor nicht beabsichtigt.(Zitatende)

Zu Beginn hatte ich noch einige Schwierigkeiten, den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen, ein Personenregister wäre da sicher hilfreich gewesen.

Abwechselnd mit der Hauptstory kamen die Berichte von Stefan mal aus Amerika, Israel und Kroatien.
Es ging immer um die Person Jörg Haiders - noch vor seinem Unfalltod - und mit der Zeit fand ich diese Berichte spannender als die Story um Jasmin und Stefan, die immer mehr abflachte.
Die Entführung von Jasmin und ihre plötzliche Freilassung passte in dieser Form so gar nicht ins Geschehen, und kam mir als Lückenfüller vor.

Oft ging mir beim Lesen der Berichte der Gedanke durch den Kopf: ist dies alles wirklich nur Fiktion? Oder steckt evtl. doch ein Quäntchen Realität dahinter?
Die Berichte von Stefan gaben dem Roman die richtige Würze.

Zwar war es jetzt für mich kein Kriminalroman ( wie auf dem Cover angegeben ) im herkömmlichen Sinn, aber es hat mein Lesevergnügen nicht getrübt, und mir einige Einblicke in die österreichische Zeitgeschichte gegeben.

Mit seinem Romandebüt, aufgebaut auf den Unfalltod Jörg Haiders, ist ihm durch die fiktiven Hintergrundberichte ein lesenswerter Roman gelungen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. November 2013
Ich war skeptisch, wie der Tod von Jörg Haider in einem fiktiven Krimi/Thriller passen soll. Die verschiedenen Handlungsstränge haben sich für mich gut ergänzt und mir haben die E-Mails des Verschwundenen besser gefallen als die Handlung in Kärnten. Die historischen Fakten und das Feeling in Amerika (z.B. Café Apfelstrudel) waren für mich faszinierend. Die Recherchen waren sehr gut, aber die Charaktere waren mir zu Beginn zu wenig griffig. Da ich mich trotz allem sehr gut unterhalten und mitgezittert habe von mir eine Leseempfehlung und 4 volle Sterne.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2013
Der Klappentext:
Mit 1,8 Promille im Blut kracht der Landeshauptmann mit seinem Auto in einen Gartenzaun. Er ist auf der Stelle tot. Was geschah wirklich in jener Nacht vor genau fünf Jahren, im Oktober 2008? Die Spurensuche beginnt in Kärnten. Ein Beamter des Heeresnachrichtenamtes ist spurlos verschwunden, seine Freundin, eine erfahrene Journalistin, erhält von ihm jedoch seitenlange Mails: über einen FBI-Agenten mit österreichischen Wurzeln, der dem Landeshauptmann bei seinem Besuch in Washington zugeteilt wird. Über den Mossad, den israelischen Geheimdienst, der sich eine ausgeklügelte Autobombe für das Fahrzeug des Landeshauptmanns besorgt. Über zwei Ex-Balkansoldaten, die in Zagreb den Auftrag bekommen, den Kärntner Politiker wegen Schmiergeldzahlungen aus dem Weg zu räumen. Doch was ist wahr an diesen Geschichten? Nur der Verschwundene weiß es, doch die Suche nach ihm verläuft lange Zeit erfolglos. Eugen Freund, erfahrener Außenpolitik-Journalist und selbst Kärntner, greift die Verdachtsmomente auf und verspinnt sie zu einem spannenden Kriminalroman – mit überraschender Auflösung.
Quelle: [...]

Der Autor:
geboren 1951, aufgewachsen in Kärnten, Journalist und Buchautor. Ab 1986 beim ORF Fernsehen Moderator der ZIB 2, Korrespondent und Moderator des Auslandsreports, 1995–2001 ORF-Korrespondent in Washington, danach ZIB-Auslandsredaktion in Wien. Seit 2010 Moderator des ORF-Weltjournals, seit Mai 2011 auch Moderator der ZIB 1.
Quelle. [...]

Meine Rezension:
Die Schreibweise des Autors erinnert stark an seinen Brotberuf, den Journalismus. Auch wenn er stellenweise sehr gute Ansätze zeigt, kommt er doch immer wieder an die eher nüchtern wirkende Schreibweise zurück. Natürlich beschreibt er sehr plastisch Protagonisten und Schauplätze was das Buch dann doch, recht flüssig zu lesen macht.
Die Story, an den Tod Jörg Haiders angelehnt, nicht schlecht, aber es wäre in meinen Augen mehr möglich gewesen. Die Grundidee, hervorragend nur leider nicht ideal umgesetzt. Ich fühlte mich dennoch recht gut unterhalten. Von mir für diesen Roman 3 von 5 Punkten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juni 2014
Stefan Stragger, Beamter des Heeresnachrichtendienstes ist spurlos verschwunden. Seine Freundin, die Journalistin Jasmin Köpperl erhält seitenlange E-Mails von ihm, die eine merkwürdige Geschichte erzählen, in der es um geplante Mordanschläge auf den Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider geht.
Zusammen mit Revierinspektor Franz Bugelnik stellt sie Nachforschungen an, die fatale Folgen haben.

Der Journalist und kurzfristige Politiker Eugen Freund legt seinem ersten Kriminalroman den rätselhaften Unfalltod des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider zugrunde und spinnt eigene Verschwörungstheorien dazu.
In akribisch nüchternem Schreibstil arbeitet er gekonnt Hintergrundwissen in die Story ein. In den Textstellen kommt sein journalistisches Hintergrundwissen sehr gut zur Geltung und so überzeugen diese Ausschnitte auch durchaus.
Interessant und glaubhaft die Theorien, nachdem CIA, Mossad und kroatische Drahtzieher Interesse am Tod Haiders haben hätten können!

Leider gelang die Rahmenstory nicht so gut. Hier wäre mehr Gefühl und Engagement gut gewesen, denn die Charaktere bleiben blass und flach.
Trotz wechselnder Perspektiven - oder gerade deshalb - kommt keine rechte Dramatik auf, selbst als die Journalistin entführt und misshandelt wird, lässt das eher kalt.
So ziehen sich die knapp 190 Seiten mehr als man vermuten möchte.

Fazit: Fundiertes Hintergrundwissen, leider ohne rechte Dramatik.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Oktober 2013
Eines ist bei diesem Titel bereits klar: Das Buch handelt ganz offensichtlich von den Hintergründen des Todes Jörg Haiders. Und auch der Klappentext bestätigt dies: War es der US-Geheimdienst? Oder der Mossad? Oder kroatische Extremisten? In jedem Falle eine Menge Stoff, um daraus einen spannnenden Krimi mit realem Hintergrund zu produzieren. Doch ich bin über die Art und Weise, wie es in diesem Buch realisiert wurde, nicht so glücklich.
Mehr oder weniger gibt es zwei Handlungsebenen: Der Freund der Journalistin Jasmin Köpperl, der beim Heeresnachrichtenamt tätig ist, scheint plötzlich spurlos verschwunden. Es sieht sogar so aus, als ob sein Tod vorgetäuscht werden sollte. Gemeinsam mit dem Revierinspektor Bugelnik machen beide sich daran, die Ursache seines mysteriösen Abtauchens zu beleuchten. Gleichzeitig erhält die Journalistin in gewissen Abständen Mails von ihrem Freund, deren Inhalt offenbar in Romanform die Hintergründe darlegen sollen, die zum Tod Jörg Haiders führten. In beiden Handlungssträngen, den Mails und der eigentlichen Geschichte, gibt es zumindest zu Beginn eine Reihe von Sprüngen in andere Zeitebenen, was bei mir zu einiger Verwirrung führte. Doch nach und nach lichtet sich der Nebel und man beginnt mitzurätseln, wer nun wann wo zuschlägt - und was davon nun stimmt.
Der Roman ist spannend und unterhaltsam geschrieben mit sehr viel österreichischem Lokalkolorit (es gibt eine Menge Ausdrücke, die mir völlig unbekannt sind), doch ich frage mich jetzt noch, wieso der Tod des Landeshauptmannes dem Buch seinen Titel gegeben hat. Um die Verkäufe anzukurbeln? Denn auch wenn es das Thema des Romans im Roman ist, ist es doch eher Nebensache. Und dass die zwei Handlungsstränge nur lose miteinander verknüpft sind, verstärkt mein zweispältiges Gefühl. Zusammengefasst: Gut geschrieben, aber an der eigentlichen Geschichte könnte man noch ein bisschen feilen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2014
Ich hatte mir wesentlich mehr erwartet - diese Erwartungen wurden leider bei Weitem nicht erfüllt.
Trotzdem werde ich ihr nächstes Buch wieder probieren.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2013
Der tödliche Auto-Unfall des Landeshauptmanns von Kärnten, Jörg Haider, hat von Beginn an zu Spekulationen geführt, ob es sich hier tatsächlich um einen Unglücksfall handelt, oder ob "nachgeholfen" wurde. Die Gemengelage von bis heute ungeklärten Fragen und dem Leben des charismatischen Ausnahme-Politikers, der sich durch sein Auftreten und Agieren reichlich Feinde gemacht hat, hat der Autor sich zunutze gemacht und ein Buch geschrieben, das sich sicherlich auch 5 Jahre nach dem Unfall von Jörg Haider noch gut vermarkten lässt.
Im Buch tauchen - im Rahmen von Rückblenden, die kursiv abgesetzt und damit gut als solche zu erkennen sind - alle nach dem Unfall diskutierten Szenarien auf; berichtet wird von Aktivitäten der Geheimdienste der USA, von Israel, von Ex-Jugoslawien gegen Jörg Haider. Die Schauplätze der Handlungen sind sehr genau recherchiert - wer die Gegend um den Wörthersee kennt, sieht sie beim Lesen vor seinem geistigen Auge.
Gleichfalls sind die Passagen, die Begegnungen mit Jörg Haider selbst beschreiben, sehr authentisch: Wer ihn kennt, weiß von seinem einnehmenden Wesen, seinem Lachen, seiner feschen Kleidung und auch einer gewissen Egozentrik. Bloß einmal liegt der Autor völlig daneben: Dass Jörg Haider zuhause nachschlagen muss und will, was "Concierge" bedeutet (dieser Begriff fällt in einem Gespräch, das er mit potentiellen Investoren hat, S.93) ist absurd, zumal in Wien - wo Jörg Haider lange gelebt hat - "Concierges" in Wohnhäusern durchaus üblich sind.
Nachdem man sich - mit steigender Spannung - durch das Geflecht von Attentats-Plänen gegen Jörg Haider gelesen hat, ist der Schluss des Buches ebenso überraschend wie ebenfalls passend zu Jörg Haider.
Was bleibt nach dem Lesen? 1 1/2 Tage mit Spannung und die Vermutung, dass der Autor den nach wie vor bestehenden "Haider-Hype" nutzt, um Geld zu machen. Und eine nachhaltig beeindruckende Seite: Der "Prolog", in dem der Autor die Unfallfahrt von Jörg Haider schildert.
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am 2. Januar 2014
Eugen Freund ist sicherlich ein exzellenter Journalist, aber nur ein mittelmäßiger Geschichtenerzähler. Ein guter Lektor hätte da vielleicht das ein oder andere noch herausholen können - schien aber nicht vorhanden, worauf auch die wechselnden Perspektiven hinweisen.
Dabei ist die Geschichte vielschichtig angelegt - eine Personalliste wäre nicht unangebracht gewesen - denn anfangs fand ich die unterschiedlichen Handlugnsebenen durchaus verwirrend. Also ein Buch, dass man speziell zu Beginn besser nicht aus der Hand legt, sonst wird's schwierig.
Dass ich den Roman dennoch als lesenwert empfehle liegt vor allem am wirklich überraschenden Ende! Dennoch sollte man schon ein wenig politisches Interesse mitbringen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2013
Hab schon besseres gelesen zu sprunghaft man sieht keine Zusamenhänge und weiß eigentlich nicht wirklich was das alles soll also man ist froh wenn man fertig damit ist
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