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Kundenrezensionen

14
4,8 von 5 Sternen
Borderline - Die andere Art zu fühlen: Beziehungen verstehen und leben
Format: TaschenbuchÄndern
Preis:29,95 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2011
Ich habe selbst BPS und habe lange ein Buch gesucht, dass meinem Mann erklärt, was Borderline ist und wie er in einer "BPS-Beziehung" auf sich selbst achten kann und was Angehörige beachten sollten.

Wir sind beide der Meinung, mit diesem Buch die richtige Wahl getroffen zu haben.
In diesem Buch wird kurz darauf eingegangen, was Borderline ist. Diesen Teil des Buches möchte ich nicht so stark bewerten, weil das wirklich nur kurz erklärt wird, eigentlich geht es in diesem Buch ja mehr um den Umgang mit diesen Menschen. Trotzdem wird in diesem Buch kurz und knapp erklärt, was Borderline ist. Aber halt wirklich nur kurz.
Angehörige, die sich über BPS informieren möchten, sollten deshalb vielleicht zu anderen Büchern greifen.

Hauptsächlich geht es darum, wie man mit Betroffenen umgeht und sich schützt, wenn die Beziehung (vor allem Partnerschaft) problematisch wird. In vielen anderen Büchern wird gesagt, man solle bloß die Finger von Betroffenen lassen, weil es mit ihnen häufig zu Problemen kommt. Oftmals geht es nur darum, wie man sich aus einer solchen Beziehung am besten lösen kann.
Genau das wird in diesem Buch nicht gesagt. Es wird vielmehr erklärt, wie man eine Beziehung fortführen kann, und nicht, wie man sie beenden kann.
Es wird gezeigt, dass BPS-Betroffene auch sehr positive Aspekte haben, z.B. das Mitgefühl zu anderen. Eine schöne Veranschaulichung ist der Kaktus, der in dem Buch immer wieder hergenommen wird: er ist schön, aber man kann sich auch an ihm verletzen - man muss einen Kaktus darum nicht verwerfen, man muss nur eben lernen, richtig mit einem Kaktus umzugehen.

Wer eine Beziehung mit einem Betroffenen also nicht beenden möchte, sollte dieses Buch lesen!
Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2010
Nach den Skills-Trainingbüchern der beiden Autorinnen ist dies nun ein etwas anderes Werk, vor allem, weil hier großes Verständnis für das Gefühlsleben und somit auch für das daraus resultierende Verhalten von Menschen mit Borderline-Störung vermittelt wird.

Begriffsklärung, Symptomatik, eine kurze Einführung in die neurobiologischen Zusammenhänge werden neben den gängigen Theorien und Erklärungsmodellen sehr verständlich dargestellt.

Ein großes Kapitel widmet sich der Gefühlswelt von Borderline-PatientInnn und deren Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Hier wird den Berichten von Angehörigen breiter Raum gegeben, was das Buch zu etwas Besonderem macht: Denn Ratlosigkeit, Verzweiflung, Wut und innere Leere finden sich nicht nur auf Seiten der PatientInnen, sie spiegeln sich ebenso auf Seiten der Angehörigen.
Das Lesen dieses Buches kann dazu beitragen, gegenseitiges Verstehen und Verständnis zu fördern!
Das Kapitel "Angehörige und Freunde" ist auch für Laien verständlich geschrieben und sehr hilfreich.

Ich möchte dieses Buch allen TherapeutInnen, ÄrztInnen, Betroffenen und deren Angehörigen und Freunden "ans Herz legen". Es lohnt sich, es zu kaufen!
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2010
Seit ein paar Monaten begleite ich eine gute Freundin welche die Diagnose F 60.31 ( emotional instabile Persönlichkeitsstörung ) hat, neben einem PTSD. Lange Zeit konnte ich ihre Handlungen, die Dinge die sie tat und sagte einfach nicht verstehen, ich wusste so gut wie nichts über diese Diagnose und stand oftmals total ratlos und überrascht da wenn mal wieder alles aus dem Ruder lief und ich mir darauf keinen Reim machen konnte - auch nicht wusste wie ich mich verhalten sollte.

Dieses Buch hat mir sehr dabei geholfen diesen Menschen besser zu verstehen, für mich Wege gezeigt besser mit der Situation umzugehen, Geduld und Verständnis im Umgang mit diesem Menschen zu entwickeln und einfach die Gefühlswelt eines solchen Menschen besser verstehen zu können. Den Titel des Buches finde ich sehr treffend, es ist wirklich eine andere Art des Fühlens was ein Mensch mit dieser Diagnose erlebt - ich würde es nicht mal als Krankheit bezeichnen.

Das Buch ist verständlich geschrieben, beleuchtet viele Aspekte, gibt pragmatische Ratschläge und Tipps und ist sehr gut aufgebaut und gegliedert.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2010
Die Besonderheit dieses Buches liegt nicht nur in der Beschreibung des Krankheitsbildes, es wird das subjektive Empfinden des Patienten und deren Angehörigen und der Freunde vermittelt.

Die Autoren geben auf einer sehr kenntnisreichen Weise Hinweise zu einem verständnisvollen, wegweisenden Zusammenleben mit den Betroffenen. Das Buch ist besonders empfehlenswert sowohl für Personen mit definierten Merkmalen dieser Störung, für Verwandte und Freunde als auch für Therapeuten.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2013
Mich hat das Thema Borderline schon immer interessiert, besonders auch das Beziehungsverhalten von Borderlinern.
Grundsätzlich ist das Buch wirklich gut, und der Inhalt ist sachlich richtig wiedergegeben.
Am Inhaltlichen habe ich deshalb nichts auszusetzen.

Nur wird das Thema Borderline meiner Ansicht nach zu stark versachlicht, d.h. unter medizinisch - diagnostischen Gesichtspunkten beschrieben,
sodass das eigentlich entscheidende emotionale Dilemma zu kurz kommt.

Borderline bedeutet unausgewogene Steuerung von Gefühlen, also entweder abgeschnitten sein von den eigenen Gefühlen
oder hyperemotional bzw. gefühlsmäßig überflutet.

Borderliner müssen lebenslang lernen, ihre Gefühle wahrzunehmen und dann auszusteuern und auszugleichen.
Und Borderliner müssen lebenslang kämpfen um eine positive Beziehung zu sich selbst, damit die Beziehungen zu anderen überhaupt gelingen können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2015
Ich habe schon mehrere Bücher zu diesem Thema gelesen und muss sagen, dass mir dieses Buch bisher am besten gefallen hat:

-> Gleichberechtigung und gemeinsame Arbeit
Es wird keine Seite verteidigt oder abgewertet (was bei Borderlinern durch die Impulsivität leider manchmal gemacht wird). Für beide Seiten sollte man Verständnis aufbringen und sich im Klaren darüber sein, dass die eigenen Handlungen beim jeweils anderen ebenfalls Gefühle und dadurch Handlungsimpulse auslösen. Schuldzuweisungen sind nicht lösungsorientiert und jeder trägt zu der Dynamik seinen eigenen Teil bei - Kommunikation ist beidseitig. Darauf wird im Buch gut eingegangen. Es gibt für beide Seiten eine Perspektive, die nicht zwangsläufig in einer Trennung besteht. Es gibt allen Beteiligten die Verantwortung und das Selbstvertrauen zurück, sodass aus der beidseitigen Hilflosigkeit, die sich nur steigert, tatsächlich mit Zusammenarbeit eine Lösung ergeben kann.
Es ist gleichermaßen lesenswert für Betroffene und Angehörige.

-> Übungen, Umgang, Verständnis
Es sind ein paar Übungen drin, die beiden Seiten etwas helfen können, wenn es mal wieder Streit gibt. Es geht nicht darum, seine Gefühle zu verstecken. Es geht darum, beiderseits wieder ruhiger zu werden, aber seine Gefühle und sich selbst anzunehmen und sich nicht aufzugeben, was alle auf ganz verschiedene Arten erreichen können. Anschließend, wenn sich die Situation entspannt hat, kann man über Grenzen und das eigene Empfinden reden, da Betroffene und Angehörige oftmals auch einfach nicht verstehen, was im jeweils anderen vorgeht (was ja schon der Titel des Buches sagt). Kommunikation und Geduld ist hierbei wichtig. Sie sollten aber so erfolgen, dass niemand sich alleingelassen, ausgelaugt oder übergangen fühlt.
Bei anderen Büchern werden Situationen geschildert und Lösungsvorschläge angeboten. Das hilft nur einige Zeit und löst das Problem nicht dauerhaft. Auswendig gelernt möchte der Betroffene nicht seine Reaktionen abarbeiten, sondern Verständnis dafür bekommen und sich selbst und seine Gefühle und Gedanken fühlen. Es sollen Denkstrukturen gebrochen werden und nicht nur die Handlungen verändert werden. Das ist ein wichtiger Punkt. Dieses Buch hingegen schaut auch ein bisschen hinter die Kulissen und öffnet beiden Seiten die Augen, da Borderliner eben doch auf eine andere Art fühlen. :-)

-> Menschlichkeit trotz Krankheit
Borderliner werden in dem Buch als durchaus liebenswerte Menschen angenommen, die wie alle Sehnsucht haben und nicht zwangsläufig absichtlich andere verletzen. Es wird dargestellt, dass die Ursachen vermutlich in der Kindheit liegen und teils durch das Temperament und die Erbanlagen begünstigt werden. Dennoch sind Borderliner durchaus sensible und mitfühlende Menschen, die ihre Situation selbst manchmal nicht von allein ändern können aber das durchaus wollen. Es werden viele positive Eigenschaften (wie Loyalität) der Borderline-Betroffenen aufgezählt.

Es ist noch erwähnenswert, dass natürlich nicht immer alle Kriterien und Aufzählungen auf alle Borderliner zutreffen. Das Ganze ist als eine Zusammenfassung zu sehen und als eine Unterstützung.
Außerdem wird es zeitweise sehr fachlich. Es ist aber nicht schlimm, wenn man nicht komplett alles versteht. Der Zusammenhang wird mitunter später klarer. Positiv ist daher die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema und die differenzierte Betrachtungsweise von verschiedenen Standpunkten aus (Biologie, Psychologie usw.)

Alles in allem würde ich bisher nur dieses Buch empfehlen, da der Borderliner sich verstanden und angenommen fühlt, der Borderliner die Angehörigen mehr wahrnimmt und Verantwortung übernehmen kann (er aber nicht allein gelassen wird), die Angehörigen ein Bild von den Gefühlen des Betroffenen haben und entsprechend Hilfestellung und Sicherheit geben können. Angebracht ist natürlich meistens zusätzlich eine Therapie.

Negativ:
- Ich weiß nicht, ob ich evtl. ein Mängelexemplar bekommen hatte, da man ja viele Bücher auch gebraucht kaufen kann, aber ich hatte so einige Rechtschreibfehler und teils auch Formulierungsungenauigkeiten in meinem Buch. Die meisten kann man aber überlesen. Es ist zwar nicht schön, aber das Buch lege ich trotzdem allen ans Herz, die sich mit diesem Thema beschäftigen (wollen).
- Teils ist das Buch doch nicht so leicht zu lesen, da viel mit Aufzählungen gearbeitet wird. Dadurch muss man manche Sätze mehrmals lesen.
- Der Preis ist ziemlich hoch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2010
Ebenso wie das erste Buch dieser Autorinnen über das Skills- Training findet sich hier Fachwissen , unterbrochen durch Texte von Partnern und Freunden sowie Therapeuten von Borderline- Patienten, kombiniert mit praktischen Anregungen und Übungen. Mir gefällt besonders, dass auch Ehepartner und Familienangehörige hier Beachtung finden und stimme zu , dass es enorm wichtig ist, dass auch diese manchmal Hilfe bekommen und auf sich schauen müssen. Ich persönlich nehme das zum Anstoß mich mehr mit der Achtsamkeit" auseinander zu setzen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2010
Ein großartiges Buch - informativ und leicht zu lesen. Ich würde es vorbehaltlos sowohl Professionisten als auch Borderline- Betroffenen und Angehörigen empfehlen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2013
Ich habe selbst eine Borderline-Störung, und habe mich im Verlauf der Diagnosestellung und der Thearpie durch etliche Bücher zu dem Thema gekämpft, inder Hoffnung mehr zu verstehen und auch etwas zu finden, was es meinem Partner leichter macht, mich zu verstehen.
Die Suche war mit diesem Buch vorbei. Viele andere Bücher stellen Borderliner schlichtweg als Monster dar. Beziehungen mit ihnen sollen unmöglich sein, man soll ja die Finger von ihnen lassen, sie sind schwer gestört. Hier wird nicht nur sehr einfühlsam näher auf die Krankheit eingegangen, es werden sogar positive Aspekte, die Borderliner im Vergleich zu Nichtbetroffenen aufweisen aufgezeigt und gute Ratschläge für Beziehungen aller Art gegeben. Und das ohne erhobenen Zeigefinger.
Toll!
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2012
Ich habe dieses Buch aufgrund der guten Rezensionen und in der Hoffnung gekauft, eine umfassende Darstellung des Krankheitsbildes zu bekommen. Zwar muss ich einräumen, dass dies auch für die Zielgruppe von Angehörigen und interessierten Laien gut gelungen ist und das Buch für diese einen durchaus nützlichen Ratgeber darstellt, allerdings ist es für die Zielgruppe von Psychologen und Therapeuten zu oberflächlich gehalten. Ein Großteil des Buchs beinhaltet Erklärungen von Bindungstheorien, Schemata etc., etc... Da dies in einem Psychologiestudium zu Genüge abgedeckt wird und ansonsten verhältnismäßig wenige Aspekte beleuchtet werden, die auch für Psychologen noch interessante Details darstellen würden, kann ich leider nur 3 Sterne vergeben. Auch in Anbetracht der Tatsache, dass mir sogar das im Anschluss gelesene Kapitel von Margraf & Schneider ("Lehrbuch der Verhaltenstherapie Band 2") mehr Information gebracht hat.
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