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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen12
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am 3. November 2008
Eine Hauptschuld am tragischen Tod des Kronprinzen Rudolf von Habsburg und seiner Geliebten Mary Freiin von Vetsera im Jagdschloss Mayerling am 30. Januar 1889 wurde von bestimmten Kreisen des Kaiserhofes und später auch in der Mayerling-Publizistik immer wieder der Gräfin Marie Louise Larisch-Moennich, geb. als Freiin von Wallersee am 24. Februar 1858, zugeschrieben. Diese war eine besondere Vertraute Kaiserin Elisabeths gewesen, verlor aber durch die Mayerling-Ereignisse ihren besonderen Status. In der Folge verbrachte sie ein wechselvolles Leben, bis sie am 4. Juli 1940 im St. Servatiusstift in Augsburg starb. Die Historikerin Brigitte Sokop stellt in detaillierter Weise die Lebensgeschichte der vielfach verfemten Gräfin Larisch dar und zeigt auf, dass sich einseitige Urteile über diese vielschichtige Person verbieten. Neigt sie in jungen Jahren zur Ehrsucht und Verschwendung und wird sie im Zuge ihrer Rehabilitationsbemühungen sogar zur erfolgreichen Erpresserin hoher Geldsummen am Kaiserhaus, so läutert sie die Teilnahme am Ersten Weltkrieg als selbstlos dienende einfache Rot-Kreuz-Schwester und ist sie künftig - mit Einschränkungen - auch in bescheidenen und einfachen Lebensverhältnissen zufrieden. Mit manchen Schicksalsschlägen hat sie zu tun; sie geht in Würde ihren Weg und bewahrt ihr neu errungenes Gottvertrauen. Ein lesenswertes Buch für alle, die wichtige Persönlichkeiten gegen Ende des österreichisch-ungarischen Kaiserhauses kennenlernen wollen!
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am 28. Januar 2007
Brigitte Sokop hat hier wirklich ein wunderbares Buch geschrieben, welches das abwechslungsreiche Leben der Marie Louise von Wallersee, verh. (1) Gräfin von Larisch, (2) Brucks und (3) Meyers, behandelt. Aus der Liasion zwischen den ältesten Bruder der Kaiserin Elisabeth von Österreich, Herzog Ludwig, und der Schauspielerin Henriette Mendel hervorgegegangen, wird sie als Jugendliche zur Lieblingsnichte der kaiserlichen Tante ernannt und wird deren "Vertraute". Als sie (mehr oder weniger unbewusst) in das Drama von Mayerling hineingezogen wird, wird sie nicht wieder am Hof empfangen und ihr ganzes restliches Leben (immerhin gut 50 Jahre!) kämpft sie um ihre Rehabilitation, getreu dem Motto: "Der Zweck heiligt die Mittel".

Das Buch ist außerordentlich interessant geschrieben, die Sachkenntniss der Autorin beeindrucken und die Geschichte jener Gräfin Larisch, die... sehr packend.

Unbedingt lesen!
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am 12. Januar 2012
Im Prinzip kann ich den Vor-Rezensenten nur zustimmen. Brigitte Sokop hat sich sehr viel Mühe gegeben, eine gut recherchierte und kritisch-faire Biographie über "jene Gräfin Larisch" zu schreiben. Warum dann nur 3 Sterne? Es gibt 2 Punkte, die ich trotz der sonst hervorragenden Arbeit der Autorin bemängeln muss.

Punkt 1
Da ich dieses Werk auch als Nachschlagewerk nutze, wäre es sehr hilfreich gewesen, wenn Sokop Fußnoten angegeben hätte. Wenn die Herkunft ihres Zitates nicht im Text erwähnt wird, tappt man im Dunkeln. Und überprüfbar sind diese Zitate dann natürlich auch nicht.
Für Leute, die dieses Buch aber "nur" zum Lesen brauchen, mag das irrelevant sein. In diesem Fall können sie der Bewertung einen Stern dazugeben.

Punkt 2
Dieser bezieht sich auf den Inhalt.
Trotz der Sympathie, die man als Autor einer Biographie sehr häufig für "sein Thema" entwickelt, bemüht sich Brigitte Sokop möglichst objektiv zu sein. Sie hinterfragt die Äußerungen Marie Larisch und übt auch durchaus Kritik an ihr. Allerdings scheint sie mir dennoch in manchen Punkten doch etwas zu vertrauensselig in Bezug auf Larischs Behauptungen zu sein.
Auch Sokops kaum zu verbergende Abneigung gegen Gräfin Marie Festetics ist fast schon penetrant. Ihre kritischen Kommentare der Hofdame gegenüber klingen meist mehr wie gehässige Sticheleien und wirken unpassend. Ihre Behauptung, Marie Festetics hätte nichts von Sisis dichterischen Ambitionen gewusst z. B., ist schlicht falsch. Gegenüber dem Historiker Heinrich Friedjung erwähnte die Gräfin Festetics, dass es von der Kaiserin Aufzeichnungen, Gedichte etc. gebe.
Ein für mich unverständlicher Punkt in diesem Buch war Sokops Umgang mit Marie Larischs nachgedichteten Elisabeth-Gedichten. Sie wusste, dass Elisabeths Gedichte im Archiv in Bern liegen und hat 1988, also 4 Jahre nachdem Brigitte Hamann Sisis Gedichte als "poetisches Tagebuch" veröffentlichte, eine überarbeitete Fassung ihrer Larisch-Biographie herausgebracht. Ich habe nie verstanden, warum sie dennoch weiterhin so ein Gewicht auf Maries Nachdichtungen legte, statt an diesen Stellen das Originalgedicht zu verwenden, oder zumindest der Nachdichtung gegenüberzustellen. Zumal Marie bei der Zuordnung mancher Gedichte an bestimmte Personen mit ziemlicher Sicherheit geschummelt hat. Bestes Beispiel ist wohl das Gedicht "An...", das Larisch auf Marie Festetics münzt. Wer sich das Originalgedicht allerdings noch einmal durchliest, wird schnell feststellen, dass Hamanns Identifizierung als Kronprinzessin Stephanie angesichts des Inhalts weitaus plausibler ist. Hier spielte wohl Marie Larisch eigene Abneigung gegen Marie Festetics eine nicht unerhebliche Rolle.
Auch verbesserte Sokop die offensichtlich falschen Datierungen der Gedichte durch Larisch nicht.
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am 20. Mai 2006
"Jene Gräfin Larisch", die nach der Tragödie von Mayerling trotz flehendlicher Bitten nie wieder von Tante "Sisi" empfangen wurde, wird dem Leser sehr menschlich dargestellt. Zeit Lebens litt sie darunter, die Tochter einer Schauspielerin zu sein. Gerade deshalb wurde sie wohl von der Kaiserin, deren Bruder Maries Vater war, lange Zeit sehr gefördert. Die "Schlagengrube" des Wiener Hofes wird interessant dargestellt, ebenso die Mode in der Kaiserzeit. Die Autorin zeigt auch die gegensätzlichen Aussagen verschiedener Personen, der Presse und auch dem von Gräfin Larisch verfassten Buch "Kaiserin Elisabeth und ich" auf.
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am 4. Juni 2007
Das sehr ausführlich geschriebene Buch behandelt die ganze Lebensgeschichte der Marie Wallersee-Larisch wie ich es bisher nirgends gelesen habe. Das Buch zeigt aber auch eine andere Kaiserin Elisabeth, nämlich eine kalte und skrupellose, berechnende Frau und Tante. Die ihre Nichte an sich zog und beschenkte und dann als sie ihr nicht mehr bequem war eiskalt fallen lies.

Hier wird ausserdem deutlich wie viele Menschen mitschuldig waren an der Tragödie von Mayerling und nicht nur die von vielen als Sündenbock hingestellte Marie !

Ein lesenswertes Buch !!
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am 10. Februar 2014
Die Historikerin Brigitte Sokop hat mit diesem dicken Buch über Marie Louise Freiin von Wallersee eine sehr gut recherchierte und ausführliche Biografie mit interessantem Bildmaterial geschrieben.
Sympathie für die Nichte der Kaiserin Elisabeth,die 1940 als Maria Meyers starb,konnte ich nicht entwickeln.In ihren Jahren als Gräfin Larisch schien sie abgesehen von einigen Gefälligkeiten für Tante Sissi fürs Vergnügen und Liebschaften zu leben;in ihren 51 Lebensjahren nach der Mayerling-Katastrophe dann war sie von finanziellen Schwierigkeiten geplagt mit dem Verfassen von Bettelbriefen an das österreichische Kaiserhaus und ständig neuen Lügengeschichten über ihre aristokratischen Verwandten beschäftigt.
So hat sie neben gehässigen Geschichten vor allem über Kaiserin Elisabeth allen Ernstes die Fantasien einer Gräfin Zanardi Landi,die sich als uneheliche Tochter von Kaiserin Elisabeth betrachtete,unterstützt wie auch die Behauptung aufgestellt,daß sie,Marie Louise,in Wirklichkeit eine Zwillingstochter ihrer anderen Tante,der Exkönigin von Neapel-Sizilien,sei.
Schicksalschläge blieben ihr nicht erspart:Fünf ihrer sechs Kinder starben vor ihr und nach Mayerling wollten weder die Habsburger noch die Wittelsbacher mit ihr je wieder zu tun haben; ihr dritter Mann und "Millionär",dem sie in die USA gefolgt war,entpuppte sich als verarmter Tyrann und wie viele andere bekam sie die verheerenden Folgen des Krieges zu spüren.
Traurig ist,dass ihr Grab jahrzehntelang überwuchert und ohne Namenstafel geschweige denn Grabstein war,bis irgendjemand ein kleines Holzkreuz spendierte.
Ein lesenswertes-manchen vielleicht zu ausführliches -Buch!
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am 7. Juni 2007
...und das, obwohl es wahrscheinlich Figuren in der Geschichte gibt, über die man mehr weiss.

Als kritische Leserin, die sich schon seit Jahren mit den Habsburgen und Wittelsbachern des 19. Jahrhunderts beschäftigt, war ich anfangs ja etwas skeptisch. Aber das Buch ist wirklich großartig geschrieben, geht auf Fakten ebenso ein, wie auf Gerüchte. Das wird immer genau angegeben, so dass es nicht zu Missverständnissen kommen kann. Ganz hervorragend finde ich die Einbeziehung Larisch`s eigener Werke, die von der Autorin kritisch betrachtet werden.

Ein zu empfehlendes Buch, sogar, wenn man sich bis data noch nicht mit der Kaiserin Elisabeth beschäftigt hat. Wenn doch, ist es eh Pflichtlektüre!
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am 14. Januar 2012
Ich lese zur Zeit alles, was ich über das Haus Habsburg im 19. Jahrhunert bekommen kann. Klar darf "jene Gräfin" da nicht fehlen.
Zum Inhalt:
Marie Louises Kindheit in Augsburg und ihre ersten Gehversuche innerhalb der kaiserlichen Familie werden ausführlich geschildert. Dabei kommt deutlich zum Vorschein, wie die Anbetung ihrer Tante Sissi die Jugendliche immer mehr in ein Abhängigkeitsverhältnis zu ihr treiben. Geschickt durch die mächtige Tante eingefädelt, dient Marie ihr als Komplizin, Fan und "kleine Nichte". Die Ehe mit Graf Larisch, das Leben mit diesem fremden Mann fern der Heimat und später die regelmäßigen Besuche in Wien sind der Anfang vom Ende. Die Gräfin lässt sich naiv in die Liebeleien der Marie Vetsera zu Kronprinz Rudolf "einspannen", der Maries Cousin ist. Festzustellen, in wie weit sie schuld an Mayerling hat, bleibt jedem Leser selbst überlassen. Einige Anhaltspunkte zu dieser Tragödie gibt es in der erhaltenen Korespondenz zwischen der Gräfin und der jungen Vetsera. Ganz zweifelsfrei wird diese Geschichte wohl nie aufgeklärt werden. Ab diesem Zeitpunkt ist Schluss mit dem Ansehen Maries. Sie wird aus der kaiserlichen Familie ausgeschlossen, sie ist nicht mehr erwünscht, sie wird niemals mehr empfangen. Später, Marie ist schon zum zweiten Mal verheiratet, beginnt ihre "große" Karriere als "Erpresserin" des Kaiserhauses. Sie schreibt ihre Memoiren, diverse Bücher um und mit Sissi und das Kaiserhaus ist in Aufruhr. In den 1920ern dann die dritte Ehe aus Verzweiflung und weil ihr nichts anderes übrig bleibt. Doch auch dies kann die mitlerweile ältere Dame nicht vor der Armut retten. Dennoch gibt sie nicht auf.
Zur Autorin:
Frau Sokop hat sich große Mühe bei diesem Wälzer gegeben. Sie hat in akribischer Kleinstarbeit alle Daten, Quellen, Briefe und Geschichtsfragmente zusammengesucht und diese zu einem vollständigen Bild zusammengesetzt. In diversen Archiven und bei verschiedenen Ämtern wurde sie fündig und ich denke, sie saß sehr sehr lange an dieser Arbeit. Als sie jedes einzelne Telegramm zwischen der inzwischen zum zweiten Mal verheirateten Marie Brucks und dem Kaiserhaus abschrieb und dazu noch die Uhrzeit, da musste ich mich beim Lesen ziemlich "durchbeißen". Sehr langatmig, aber im Nachhinein würde ich diesen Part als nicht unwichtig bezeichnen, zeigt es doch Maries zeitweiligen Charakter und ihr starkes Bedürfnis nach mehr Geld.
Die Autorin schafft es meist, ihre eigene Meinung so gut es geht zu verbergen und neutral zu bleiben. Dies gelingt ihr nicht immer, ist aber menschlich. Menschlich auch stellt sie die verarmte Gräfin am Ende ihres Lebens da, ohne zuviel Pathos zu versprühen. Das ist wohltuend, authentisch und lässt so echtes Mitleid aufkommen.
Fazit:
Eine interessante Persönlichkeit mit geschichtlicher Tragweite, die in ihrem Leben wohl die gesamte Gefühlspalette auf und ab gespürt hat und von ganz oben bis nach unten rutschte. Das Buch würde ich "eingefleischten" Habsburg Interessierten empfehlen, da ein reiner Biographienleser wohl an der mühsamen "Telegraphen"-Passage scheitern wird.
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am 15. Dezember 2013
Sehr schönes Exemplar, bin äusserst zufrieden. Vermittelt sehr viel Hintergrundwissen. Hatte das Buch früher schon mal aus einer Leihbibliothek ausgeliehen und gelesen, aber bei der Fülle von Informationen ist es sinnvoll, dieses Buch selbst zu besitzen, um bei Bedarf nachschlagen zu können.
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am 16. Januar 2016
Viel neues erfahren über die süße "Sissi", die wirklich nicht so süßwar!!
Ja hübsch war sie wirklich aber schwierig, launisch und selbstverliebt!
Das buch lässt sich gut lesen und ist unterhaltsam wenn es ein interssiert
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