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VINE-PRODUKTTESTERam 19. September 2003
Pimp ist kein "schönes" Buch. Aber es ist ein interessantes, es ist ein schwarzes Buch. Pimp ist Robert Beck, geboren 1918, gestorben 1992. Bis ungefähr 1960 war er Pimp, Zuhälter, Frauenhasser. Er war einige Male im Gefängnis. Ein Lude, der schwarze Mädchen laufen hatte, "Dreilochstuten" bevorzugt, und wenn sie nicht spurten, dann war ein Drahtkleiderbügel, geeignet zurechtgebogen, gerade richtig, um sie wieder gefügig zu machen.
Aber was brachte diese Frauen dazu, sich einem Mann zu unterwerfen, der sich das Gesicht puderte, um attraktiver auszusehen? Die Aussicht auf ein paar billige Klamotten, die oft dazu noch geklaut waren? Alles Geld abzugeben, das sie für neuneinhalb Minuten Sex von ihren Freiern erhielten, denn nach dieser Zeitvorgabe hatten sie wieder auf der Straße zu stehen.
Das Milieu hat sich vermutlich nur wenig verändert. Sex ist immer noch ein Geschäft. The Winner Takes it All. Iceberg Slim schildert dieses Milieu auf brutale Weise, und lässt dabei auch seine eigenen Fehler, seine eigene abstoßende Gewalt nicht aus, auch wenn einiges an diesem Buch Fiktion sein dürfte. Eine Biografie dürfte es dennoch sein. Niemand sonst gibt so authentischen Einblick in das Milieu der Zeit.
Nachdem sich Iceberg Slim entschlossen hatte, ein "normales" Leben zu führen, wurde er einer der am meisten gelesenen schwarzen Autoren Amerikas. Aus dem bösen Luden was etwas geworden! Von Weißen wenig beachtet, ist er noch immer eines der Idole der Schwarzen, allen voran dem Rapper Ice T. Ein wichtiges Buch, aber nichts für Softies. Der Leser muss sich auf die Kompromisslosigkeit des Autors einstellen. Ein schwarzer Lude, der zuerst Frauen verprügelt, zum Familienvater avanciert, und dann erfolgreichter Schriftsteller wird. Trotz der erschreckenden Brutalität bleibt er irgendwie liebenswürdig. Aber das sind die Widersprüche des Lebens.
Das Buch galt aufgrund seiner Sprache lange als unübersetzbar. Bernhard Schmid hat mit seiner hervorragenden Übersetzung genau den Ton getroffen.
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