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90 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Uns ist in alten maeren wunders vil geseit....", 6. Juli 1999
Von Ein Kunde
Das um 1200 von einem oder mehreren unbekannten Dichtern niedergeschriebene Nibelungenlied ist in dieser Reclamausgabe als mittelhochdeutscher Text mit einer neuhochdeutschen Übersetzung abgedruckt, die so nahe wie möglich am originalen Text zu bleiben versucht. Die Edition folgt der Ausgabe von Karl Bartsch und Helmut de Boor, die sich im wesentlichen an der mittelalterlichen Handschrift B orientiert. Diese Edition ist unter anderem deswegen sehr gelungen, da sie im Anhang einen reichen Kommentar besitzt, der zu jeder der 39 Aventuiren der Dichtung, Erläuterungen, sowie eine Zusammenfassung des Geschehens enthält, um sich in der Handlungsdichte der Erzählung besser zurechtfinden zu können. Des weiteren enthält sie auch ein Nachwort, welches auf Probleme in der Übersetzung, Widersprüche und Merkwürdigkeiten, Angaben zur Form, den geschichtlichen Hintergrund und auf die frühere Sagenbildung des Nibelungenliedes verweist. Hilfreich ist, daß der mittelhochdeutsche und der neuhochdeutsche Text genau gegenüberliegend abgedruckt sind, so daß man die Textstellen schnell wiederfinden kann und so die Lektüre des mittelalterlichen Textes erleichtert wird. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Epos von Helden, Töten, Liebe, Tötens, Hass - und Töten :), 2. November 2004
Von 
Christian Tietze "divinedominion" (Gütersloh, Ostwestfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das deutsche Heldenepos des 39 Aventiuren umfassenden Nibelungenliedes ist beinahe Jedermann ein Begriff: Der starke Prinz Siegfried hilft den Königen Burgunds und wird schließlich erschlagen, sein Schatz fällt in die Hände der Könige Burgunds, jedoch nicht in die seiner Frau. Diese verheiratet sich mit dem Hunnenkönig im Osten und plant den Tod ihrer Brüder aus Rache und veranstaltet ein riesiges Gemetzel.
Die Erzählung ist, wie der Titel und die erste Seite schnell zeigen, in zwei Versionen abgedruckt, und zwar parallel zueinander. Links hat man die mittelhochdeutsche Versform aus den Urzeiten der deutschen Schreibweise und rechts sieht man eine freie neuhochdeutsche Übersetzung. Diese ist anfangs etwas seltsam, weil es eben kein Vers ist, wie auf der gegenüberliegenden Seite, aber auch keine durchgehende Erzählung wie in modernen Romanen. Vielmehr werden die Strophen in ebensovielen Zeilen, wie sie selbst verbrauchen, nacherzählt. Manchmal bringen einen die Formulierungen zum schmunzeln, alles in Allem ist es jedoch ganz angenehm zu lesen, wenn man beim Lesen ein wenig Gas geben will. Die mittelhochdeutsche Fassung habe ich die ersten 20 Seiten lang gelesen, was zwar äußert Spannend war, jedoch viel zu lange dauerte. Die neuhochdeutsche Fassung liest sich hingegen sehr flüssig, weil der Erzählstil nicht sehr ausgeschmückt ist.
Die Erzählung, auf die ich mich jetzt beziehe, ist deswegen immer die neuhochdeutsche.
Die 39 Aventiuren des Nibelungenliedes - nacherzählt - lassen sich ganz angenehm lesen. Das Geschehen ist im Großen und Ganzen relativ nüchtern geschildert, da die Personen nicht mit Gefühlen beschrieben werden, sondern einfach wie Figuren die man beobachtet. Spannung kommt trotzdem auf – zwar nicht in einer geordneten Spannungskurve, dafür aber bei den einzelnen Teilabschnitten zu ihrem jeweiligen Höhepunkt:
Siegfrieds zug nach Worms und der Kampf gegen die Sachsen, die eroberung der isländischen Brünhilde, Siegfrieds Tod, die Reise der Nibelungen zu Etzel und schließlich die große Schlacht, die über einhundert Seiten umfasst, jedoch mit vielen Beschreibungen und Dialogen gefüllt ist und nicht nur blindes Gemetzel beschreibt.
Siegfried Grosse, der Übersetzer, versuchte seinen knappen Sätzen und Zusammenfassungen durch mittelalterlich wirkende Formulierungen die nötige Stimmung zu verleihen - mit Erfolg zwar, jedoch schmunzelt man meist über die Floskeln und die, durch das Original und den Platz bedingten knappen Sätze, öfters mal. Die Handlung lässt sich aber gut verfolgen, ich kann nur sagen, dass die Übersetzung verständlich und insgesamt sehr gelungen ist.
Da ich persönlich eigentlich ein relativ schneller Leser bin, habe ich die gesamte Geschichte, die ich im Übrigen von Romanen wie Stephan Grundy: Das Rheingold sowieso schon kannte, ziemlich schnell in einem Tag durcharbeiten können, ohne mich damit sonderlich zu beeilen oder zu quälen. Für Interessierte in die Sage ist es, denke ich, eine gute Fassung, um nicht nur das Heldenepos Deutschlands, sondern auch die mittelalterliche Versform zu entdecken und dabei die schöne Geschichte lesen zu können.
Die Personen sind durch den Erzählstil wie gesagt nicht sonderlich plastisch ausgeführt, man kann sich jedoch sein eigenes Urteil von den Menschen bilden, was im Prinzip nur durch die Dialoge deutlich gemacht wird. Der angeblich so strahlende Held Siegfried wird in den Dialogen oft in seiner wahren Gestalt gezeigt, wenn man weiß, worauf man zu achten hat – und man kann den armen Hagen von Tronje vielleicht auch besser verstehen, wenn man sich die Zeit dazu nimmt.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Ausgabe!, 7. März 2004
Von 
Diese Ausgabe eignet sich sehr gut für Studenten, aber auch interessierte Leihen. Die Übersetzung ins Neuhochdeutsche ist sehr genau und damit der ideale Ausgangspunkt für eine Beschäftigung mit dieser Sprache. Natürlich eignet sich diese Ausgabe auch für alle Laien, die sich nicht mit dem Mittelhochdeutsche beschäftigen wollen, denn das vollständige Niebellungenlied sollte man in dieser Form einfach einmal gelesen haben. Die Ausgabe wird mit allerhand Interpretationsmaterial abgerundet, was den Preis mehr als gut erscheinen lässt.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer noch aktuell. Das Nibelungenlied, 18. Oktober 2003
Obwohl es im finsteren Mittelalter spielt es ist aktuell wie damals, denn es handelt vom Leben der Menschen. Das ganze Spektrum menschlicher Emotionen, Taten und Gedanken. In diesem Punkt haben sich die Menschen, trotz neuer Technik, Kleidung, Fortbewegungsmittel, Kommunikationstechnologie nicht nennenswert geändert.
"Uns ist in alten maeren wunders vil geseit" ist mittelhochdeutsch, wer dieser alten, aber liebenswerten Sprache nicht mehr folgen kann, aber möchte findet eine mit Liebe zum Detail abgefaßte Übersetzung ins Hochdeutsche. Gelungen ist die schwere Aufgabe, die mir persönlich gar unmöglich dünkte. Drum empfehle ich dieses Büchlein ohne Wenn und Aber.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stellt vieles in den Schatten, 5. August 2004
Von 
Hier sind die edlen Helden, hier sind die liebreizenden Frauen, hier weiss man die Feste zu feiern, hier wird die Liebe zelebriert, hier gelten Werte wie Treue und Ritterlichkeit, hier wird aus Leidenschaft Hass, hier fliesst das Blut in unaussprechlichen Strömen, hier zeigt die Grausamkeit ihre grässlichste Fratze.
Das Nibelungenlied bietet alles was eine packende Geschichte ausmacht. Die Handlung ist bis zum letzten Satz spannend, die Personen haben ein Gesicht, sind differenziert dargestellt.
Egal ob man sich am Originaltext oder der parallelen Übersetzung an diesem Text erfreut, ist das Nibelungenlied für jeden - auch den Laien - höchst interessant und jedem Lesefreund ans Herz zu legen. Zusätzlich bieten Anmerkungen, Kommentare, Namensregister, Landkarten, Literaturstellen zusätzliche Informationen, um in diesen literarischen Schatz einzutauchen.
Somit ist nicht nur das Nibelungenlied an sich zu empfehlen, sondern besonders diese informative und hilfreiche Ausgabe.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, zugänglich gemacht für Alle, 22. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit ein paar Tagen habe ich jetzt "Das Nibelungenlied", aufgelegt von Reclam im Jahr 1997.

Schon immer hat mich eine vollständige Ausgabe interessiert, haben wir doch alle in der Schule von den Nibelungen gehört und gelesen. Doch noch nie habe ich den gesamten Text vorliegen gehabt.

Reclam hat, was ich sehr interessant finde, auf der linken Buchseite jeweils den mittelhochdeutschen und auf der rechten Seite den hochdeutschen Text gegenüber gestellt. Das Nibelungenlied in mittelhochdeutsch zu lesen ist sehr schwer, sind doch sehr viele Worte nur im Sinn zu erahnen, manche auch unverständlich.

Da ist es schon leichter, die Prosaübersetzung in Hochdeutsch zu lesen.
Allerdings - und das stört mich etwas - ist diese Übersetzung doch sehr profan geraten. Die Sprache ist sehr einfach, zwar sehr gut verständlich, doch erinnert mich der Text häufig an einen Schulaufsatz.

Ich kann nicht beurteilen, ob das so sein muß, oder ob der Autor sich exakt an die ursprüngliche Fassung gehalten hat, dazu fehlt mir die nötige Sprachkenntnis des Mittelhochdeutschen.

Dennoch ist es allemal interessant und faszinierend in dieses alte Epos einzutauchen. Liebe, Intrigen, Verrat, Mord und Krieg - eigentlich alles, was man heute in einem modernen Thriller auch erwartet. Nur eben hier im Mittelalter angesiedelt.

Spannend und lebendig und lesenswert!
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5.0 von 5 Sternen Nibelungenlied, 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Konnte ich in der Uni sehr gut verwenden. Auch für den Schulunterricht gut einzusetzen. Die Nibelelungensage ist mehr als spannend!
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5.0 von 5 Sternen wie beschrieben, 24. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
kam schnell an und war wie in der Beschreibung. Bin froh, dass ich es gekriegt hab, da dieses inzwischen auch vergriffen zu sein scheint.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grundlage für jeden Literaten und Germanisten..., 20. August 2006
...spannende Lektüre für viele. Insbesondere, wenn man Mittelhochdeutsch lesen und verstehen kann, ist die Lektüre des Nibelungenliedes ein absoluter Hochgenuss. Hier findet sich die Basis für zahlreiche Abenteuergeschichten unserer heutigen Zeit, hier gibt es die Archetypen der strahlenden Helden, der liebenden Frauen und der tragischen Schicksale, hier findet sich in epischer Breite das Leben zahlreicher interessanter Charaktere versammelt, deren Innenleben fast noch spannender ist als ihre Geschichte. Das Nibelungenlied sollte wieder seinen Weg in die Schulklassen finden.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend!, 10. Februar 2006
Von Ein Kunde
Das Nibelungenlied ist ein sehr spannender Text, den man nicht mehr aus der Hand legen kann wenn man sich erst auf ihn eingelassen hat. Und der Inhalt ist, obwohl der Text schon sehr alt ist, noch hochaktuell. Die Übersetzung dieser Ausgabe ist okay wenn es einem darum geht, das Nibelungenlied inhaltlich nachzuvollziehen. Allerdings sind viele Stellen nur ungenau übersetzt und bedürfen im Studium einer genaueren Übersetzung. Trotzdem, auch wegen des umfangreichen Anhangs, volle Punktzahl!
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Das Nibelungenlied: Mittelhochdt. /Neuhochdt. Nach dem Text von Karl Bartsch und Helmut de Boor. (Reihe Reclam)
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