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am 30. November 2011
Geert Keeil liefert mit dieser Ausgabe sozusagen die Kurzfassung seines etwas längeren Buches "Willensfreiheit".
Doch der etwas knappere Umfang des Textes tut seiner Prägnanz und Verständlichkeit meiner Meinung nach keinen
Abbruch. Keil beginnt seinen Exkurs mit der Suche nach einer schlüssigen Interpretation des Begriffs "Willensfreiheit",
denn was nun genau dieser Begriff aussagt, das ist nicht ohne weiteres klar. Doch ist es, um die Debatte zu führen,
unerlässlich, sich vor Augen zu führen, was der Begriff denn beinhalten kann und was nicht.

Anschließend legt der Autor die Fehler und metaphysische Hybris des Determinismus dar. Eben darum plädiert
Keeil für einen "fähigkeitsbasierten Libertarismus". Wichtig ist die Suspensionsfähigkeit, die der Mensch besitzt,
um innezuhalten und seine Wünsche und Neigungen einer Prüfung zu unterziehen, sie womöglich zu verändern oder
gar ganz zu lassen. Diese Fähigkeit kann den Menschen nicht abgesprochen werden. In den "10 Thesen" zum Schluss
des Buches fasst Keil seine Position des "fähigkeitsbasierten Libertarismus" prägnant zusammen und räumt mit
Mythen des libertarischen Freiheitsbegriffes - etwa, dass dieser implizieren würde, dass libertarische Freiheit
eine Freiheit losgelöst von allen menschlichen und charakterlichen Dispositionen sein würde, was nach Keil nicht
der Fall ist, auf. Es geht vielmehr um eine "wohlverstandene fähigkeitsbasierte Willensfreiheit", die sich als die
Fähigkeit zur "hindernisüberwindenden Willensbildung" bezeichnen lässt. Einen kleinen Seitenhieb in Richtung der Hirnforschung
lässt Keeil ebenfalls nicht aus und stellt klar, dass die Hirnforschung nur schwer Konstruktives zum Thema beitragen könne,
weil die Thematik eine klassisch philosophische und keine empirische sei. Es gehe um die "Klärung begrifflicher Zusammenhänge
und theoretischer Vorannahmen. Emprirische Befunde spielen hier nur die mittelbare Rolle, bestimmte theoretisch mögliche
Lösungen auszuschließen", so Keeil. Alles in allem eine wirklich exzellente Einführung in die Thematik. Keeil stellt verständlich
und kompetent die verschiedenen Positionen zum Thema dar und präsentiert insbesondere seine eigene Position durch starke Argumente
sehr überzeugend. Empfehlung !
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am 22. Februar 2014
Eine auch für den philosophischen Laien gut lesbare, anschauliche und zugleich kompakte Darstellung um die Fragen Determinismus und Willensfreiheit mit Würdigung aller hierzu wichtigen Positionen.

Der Autor vertritt in der aktuellen Diskussion offensichtlich eine libertäre inkompatibilistische nicht deterministische Position. Seine Ausführungen haben mich dennoch weiter von der libertären Position entfernt, weil es aus meiner Sicht immer noch nicht vorstellbar ist, wie auch in einer nicht vollständig determinierten Welt, die Fähigkeit zum "auch anders können" in zwei gedankenexperimentell absolut gleichen Ausgangssituationen vom Handelnden Subjekt unterschiedlich realisiert bzw. diesem im Sinne der Willensautonomie und Verantwortung zugeordnet werden soll.

Vieles ist hierbei Definitionsfrage!

Es geht dann am Ende um eine fragwürdige Definition und Beschreibung des Freiheitsbegriffes und der Verantwortung unter deterministischen oder indeterminiert, nicht libertären Bedingungen. Die fruchtlose Suche nach Freiheitsdefinitionen, sollte durch die Beschreibung von Idealzuständen der Verknüpfung von Denken, Fühlen und Handeln ersetzt werden.
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am 21. Mai 2013
Form: Hier ist der Bezug zum gedruckten Buch durch Mitführung der dortigen Seitenzahlen gegeben und diese sind ja für ein Fachbuch unumgänglich. So sollten alle digitalen Ausgaben von wissenschaftlichen Werken gemacht sein.
Inhalt: Eine hervorragende Beleuchtung dieses kontroversen Themas. Die differierenden Auffassungen werden dargelegt und kommentiert. Geert Keil gibt dann eine logisch gut nachvollziehbare Stellungnahme. Sehr hilfreich auch die Zusammenfassung seiner Problemsicht in zehn Thesen.
Wolfgang Clausmeyer
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am 29. August 2010
Dieses Büchlein liefert einen sehr guten Überblick zum Thema Willensfreiheit und Determinismus. Es bietet dem Studenten weiterhin viele Hinweise für die intensivere Beschäftigung mit dem Thema.
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