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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die kleine Welt von Highbury
Die 21jährige Emma Woodhouse ist mit allen Vorzügen ausgestattet, die sich eine englische Lady nur wünschen kann. Sie ist jung, gutaussehend, reich und gesellschaftlich angesehen.
Doch nun fällt ein kleiner Schatten auf ihr unbekümmertes Dasein. Ihre Gouvernante und Vertraute, Miss Taylor, verheiratet sich und wird natürlicherweise das...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2007 von Tanja Heckendorn

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen a little wordy, and not my cup of tea
I'm sure for some people out there, this book's a godsend, and I'm sure some people actually like Emma. Me personally, the book's not all that great, and I despise Emma. Why?, you may ask; because a) too many words, there's at least twice as many words to describe one thing as there is necessary. Yeah, so maybe I don't feel like 'hard reading' but it doesn't leave...
Am 11. März 1999 veröffentlicht


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die kleine Welt von Highbury, 19. Dezember 2007
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Emma: Roman (Taschenbuch)
Die 21jährige Emma Woodhouse ist mit allen Vorzügen ausgestattet, die sich eine englische Lady nur wünschen kann. Sie ist jung, gutaussehend, reich und gesellschaftlich angesehen.
Doch nun fällt ein kleiner Schatten auf ihr unbekümmertes Dasein. Ihre Gouvernante und Vertraute, Miss Taylor, verheiratet sich und wird natürlicherweise das Haus verlassen. Dies lässt Emma ahnen, dass ungewöhnlich langweilige Tage bevorstehen. Um etwas mehr Aufregung in ihr Leben zu bringen, sucht sie sich daher eine neue Beschäftigung. Glücklicherweise hat sie selbst gerade ihr Talent zum Ehe stiften entdeckt. Und bald trifft sie ein Geschöpf, welches wohl als Opfer in Frage käme. Die junge Harriet Smith, von zweifelhafter Herkunft, aber mit einem sehr einnehmenden Wesen ausgestattet, wird von Emma ins Herz geschlossen. Und wie welcher Liebesdienst könnte wohl größer sein, als einer Freundin einen passablen Ehemann zu beschaffen?
Allerdings entwickeln sich die Dinge etwas anders als erwartet. Emma muss feststellen, dass sie in einem Netz gefangen wird, welches sie selbst ausgelegt hat. Hätte sie nur auf die Warnungen ihres guten Freundes, George Knightley, gehört! Aber jetzt muss Emma fürchten, dass sie nicht nur von einem windigen Gentleman getäuscht worden ist, sondern obendrein den Mann an eine andere Frau verliert, den sie immer sicher an ihrer Seite glaubte. Wird sich das Schicksal von der aufrechten Reue der Hauptakteurin dieses Dramas noch einmal gnädig stimmen lassen?
Obwohl Jane Austen vermutete, dass außer ihr alle ihre Heldin schrecklich finden würden, genießt Emma Woodhouse nicht nur die Gunst von Highbury, sondern amüsiert auch eine große Leserschar. Obwohl die Gepflogenheiten der beschriebenen kleinen Gemeinde dem heutigen Leser fremd sind, versteht es die Autorin wunderbar, eine kleine Welt wiederzubeleben, die schon bald ans Herz wächst.
Ein Wort noch zu der Reclam-Ausgabe. Positiv fällt natürlich die gewohnt gute Übersetzungsarbeit auf. Allerdings fragt man sich, wer auf die Idee der Umschlaggestaltung kam. Wo sind die geblümt, gestreift oder in anderen Mustern gehaltenen Musselinkleider, welche Jane Austen in ihrer bunten Fröhlichkeit selbst beschreibt? Die dunklen Kunstdrucke erinnern mehr an ein Melodram von Henry James.
Aber lassen wir uns nicht vom Umschlagbild verwirren. Der Inhalt ist zum Glück gewohnt amüsant und lebhaft.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jane Austens reifster "Matchmaker"-Roman, 28. November 2005
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Emma: Roman (Taschenbuch)
Jane Austens Bücher sind bekannt dafür, dass sich bei ihren Frauengestalten alles immer nur um das eine dreht: sich einen Mann zu angeln. Meistens ist es nicht unbedingt die romantische Liebe, sondern der gesellschaftliche Aufstieg, der dabei die Handlungen der zukünftigen Bräute leitet. In "Emma", Jane Austens reifsten Roman, verhält es sich aber ein klein wenig anders: Die weibliche Heldin hat es nämlich gar nicht nötig, zu heiraten. Viel lieber übernimmt sie die Rolle der Kupplerin, die am besten zu wissen glaubt, welche Männlein und Weiblein füreinander geschaffen sind. Doch genau das ist ihr größter Fehler: Im Laufe des mit etlichen zündenden Dialogen versehenen Romans muss Emma mit mehreren Selbsttäuschungen fertig werden und so manch verzwicktes Missverständnis enträtseln. Jane Austen verwendet viel Mühe auf die Charakterisierung ihrer Titelheldin: Dass sie am Ende tatsächlich dazu fähig ist, ihre eigenen Egozentrismen zu durchschauen, lässt sie als reife, kluge Frau erscheinen. Diese Entwicklung zu verfolgen, ist für Leser (und Kinogänger) ein echtes Vergnügen.
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46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine höchst amüsante Komödie, 20. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Emma: Roman (Taschenbuch)
Zum Inhalt:
Die junge Emma Woodhouse hat es zu ihrem Hobby gemacht, ihre Bekannten zu verkuppeln. Doch leider klappt dies nicht immer so, wie sie sich das vorstellt und führt öfters zu peinlichen Komplikationen. Durch ihren Eifer übersieht sie, dass sie selbst im Mittelpunk der Interessen einiger männlicher Bekannter steht.
Jane Austen schrieb diesen Roman um 1800. Doch er hat nichts an Aktualität eingebüßt, denn er wurde vor ein paar Jahren erfolgreich mit Gwyneth Paltrow verfilmt. Außerdem diente "Emma" als Vorlage für die Teenie-Komödie "Clueless".
Jane Austen ist meine Lieblingsautorin. Mit "Emma" hat sie ihren umfangreichsten und witzigsten Roman abgeliefert. Der Roman ist voll von feiner Ironie und zeigt Selbstkritik der Hauptpersonen, die dadurch äußerst liebenswürdig und sympatisch wirken. Leichte Gesellschaftskritik wird auch deutlich. Jeder, der romantische Komödien mag, wird diesen Roman lieben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist eine unumstößliche Tatsache, daß ein allein stehender Mann mit Vermögen dringend eine Ehefrau braucht., 2. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Emma (Oxford World's Classics) (Taschenbuch)
Die junge Emma aus gutem Hause ist schön, klug, reich, allerdings auch sehr verwöhnt. Emma liebt es zu kuppeln. So hat sie ihre Gouvernante, die gleichzeitig ihre beste Freundin ist, mit einem wohlhabenden Mann verheiratet. Nun ist diese allerdings ausgezogen und Emma, die alleine mit ihrem Vater lebt, beginnt sich zu langweilen. Durch den Erfolg bei ihrer Gouvernante, sucht sich Emma ein neues "Opfer", die junge Waise Harriet Smith, die allerdings keinen besonders guten gesellschaftlichen Stand hat. Emma versucht sie zu einer Dame, wie aus bestem Hause zu formen und bringt sie von dem Gedanken ab, den Bauern Mr. Martin zu heiraten. Sie will Harriet mit dem Dorfpfarrer Mr. Elton verkuppeln. Emma selbst möchte allerdings nie heiraten. Sie will ihren Vater nicht verlassen und denkt sie braucht nicht zu heraten, da sie bereits wohlhabend ist. Mit ihrem Bekannten Mr. Knightley verbringt sie viel Zeit. Emma misst oft andere Männer mit ihm, da sie viel von ihm hält. Dabei ist er der einzige der Emma auch einmal offen kritisiert. Er versucht Emma vergeblich von einigen unklugen Entscheidungen abzuhalten, dabei kommt es zu einigen Verwicklungen.

Auch wenn Jane Austen der Meinung war, dass niemand außer sie selbst Emma sympathisch finden würde, gewinnt man sie doch ein wenig lieb, im Laufe der Zeit. Sie entwickelt sich langsam den ganzen Roman über. Emma überschätzt sich allerdings selbst, außerdem ist es sehr amüsant, dass ausgerechnet sie so gerne "Ehen stiftet", wie sie selbst ihre Kupplereien nennt. Emma hat eigentlich keinen Sinn für Romantik, sie glaubt eine Frau braucht nur zu heiraten, wenn sie keinen hohen gesellschaftlichen Rang hat und kein großes Vermögen besitzt. So wundert sie sich des öfteren über die Partnerwahl der Charaktere und denkt stets über die finanziellen und sozialen Vor- und Nachteile nach, die deren Ehen bieten.

Der Roman bietet wirklich liebenswerte, zum Teil auch sehr schrullige Charaktere (z. B. Emmas Vater, der sich stets um die Gesundheit aller sorgt), besonders die unsympatischen Charaktere, z. B. die unverheiratete Nervensäge Miss Bates, die pausenlos redet und Emma in den Wahnsinn treibt, oder die arrogante und selbstverliebte Mrs. Elton, sorgen für Lesevergnügen.

Ich finde es braucht ein bisschen Zeit um sich in den Roman einzulesen. Es passiert zumindest zu Beginn relativ wenig, daher finden manche das Buch vielleicht eher langweilig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Missverständnisse über Freundschaften bis hin zu Liebe, entstanden durch Austens Scharfsinn, 3. März 2010
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hérimoncourt, Frankreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Emma: Roman (Taschenbuch)
Emma Woodhouse ist eine junge Frau mit dem immer fortwährenden Ziel: Paare zusammenzubringen und sie miteinander zu verheiraten. Ihre langjährige Gouvernante Miss Taylor wird zu Mrs. Weston und so rühmt sich Emma auch dieses Ereignis vollbracht zu haben: Jemanden zu verheiraten. Mit ihrem Vater lebt Emma dahin, der Freund der Familie Mr. Knightley besucht beide öfters und Emma besitzt auch eine Freundin namens Harriet Smith. Einmal möchte ein Mr. Elton Emma heiraten, jedoch lehnt sie ab. Dann wiederum will ein Mr. Martin aus ärmlichen Verhältnissen Harriet zur Frau nehmen und schließlich entdeckt die zielstrebige, von sich überzeugte Emma ihre Gefühle für Mr. Knightley. Jahrelang hat sie sich nicht eingeredet ihn zu lieben, die Gefühle für ihn verdrängt, bis sie schließlich einsieht, dass nicht nur sie Paare verheiraten soll, sondern auch selbst fähig ist zu lieben und geliebt zu werden...

Es war der erste Roman, den ich von Jane Austen gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht, wobei ich jedoch anmerken muss, dass man sich als Austen-Leser-Anfänger ziemlich bemühen muss um sich an ihren Schreibstil zu gewöhnen. Mit diesem Wissen, wie man ihre Romane zu handhaben hat, habe ich letztendlich alle sechs großen Romane von ihr gelesen und fühle mich weiser denn je, und dies nur aufgrund ihres dargebotenen Scharfsinns, ihrer Beobachtungsgabe und ihrer Ironie mit der sie die Handlung und die darin enthaltenen Dialoge schmückt.

Empfehlenswert für Leser mit Anspruch, Austen-Kenner und Menschen, die die damalige Zeit des 18./19. Jahrhunderts schätzen.

~Bücher-Liebhaberin~
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach schön!, 24. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Emma (Taschenbuch)
Emma ist keine gewöhnliche Heldin für einen Roman aus dem frühen 19. Jahrhundert. Ganz im Gegenteil! Emma ist absolut nicht die perfekte Frau für damalige Verhältnisse: sie ist nicht immer höflich, sie will absolut nicht heiraten und verhält sich oftmals ziemlich dickköpfig und unvernünftig. - Vielleicht ist genau das der Grund, warum dieser Roman auch heute noch einfach Spaß macht zu lesen!
Denn Emma wächst zwar in der besseren Gesellschaft Englands auf (und ist deshalb auch oft ziemlich versnobt!), aber durch ihre Augen sieht man das alles ein bisschen ironisch und lustiger. Die Unehrlichkeiten und der Hochmut der anderen werden dem Leser so deutlich vor Augen geführt, dass man einfach lachen muss.
Hinzu kommt, dass Charaktere beschrieben werden, wie sie vermutlich jeder kennt: die ewig plappernde Nachbarin, die hochmütige, ewig auf andere herabsehende Ehefrau eines Freundes...
Emma stellt da eine schöne Abwechslung dar: sie will ja selber nicht heiraten und versucht statt dessen, ihre Freundin Harriet zu verkuppeln. Leider ist Emma nicht besonders feinfühlig und so klappen ihre Kuppelversuche nie so richtig. Dann aber verliebt Harriet sich in Emmas Schwager, George Knightley, und Emma erkennt ihre eigenen Gefühle...
Man sollte nicht vor dem Roman zurückschrecken, weil er ein Klassiker ist. Wer den Roman liest, dem wird nämlich ganz schnell klar, warum das so ist!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emma oder "The matchmaker", 1. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Emma (Taschenbuch)
Bereits die erste Seite dieses großartigen Romans entwirft ein komplexes Charaterprofil der Heldin Emma Woodhouse, die zugleich klug wie kindisch, warmherzig wie versnobt, einfühlsam wie egoistisch ist und deren oft recht schmerzlichen Weg zur eigenen Selbsterkenntnis die ca. 4oo weiteren Seiten schildern. Geradezu meisterlich komponiert reihen sich drei größere Episoden aneinander, während derer sich die Protagonistin mit drei sehr unterschiedlichen Männern auseinanderzustezen hat: dem verblendeten und selbstverliebten Landpfarrer, dem 'byronischen` Stiefsohn ihrer früheren Gouvernante und dem zugleich klugen wie attraktiven Mr. Knightly. Während Emma immer sehr genau zu wissen scheint, welche Personen, der sie umgebenden Gesellschaft füreinander bestimmt sind, findet Emma nur sehr schwer heraus, wie sie sich selbst dem anderen Geschlecht gegenüber zu verhalten hat und in wen sie sich, `ohne daß es ihr bewußt` ist, bereits verliebt hat. Gerade die vielfachen Facetten dieser Romanfigur - über die die Autorin selbst angibt: man müßte sie hassen, wenn man sie nicht so gut kennen würde - machen sie für den modernen Leser besonders greifbar. Sicher ist das letzte Wort in der P+P und Emma -Fehde noch nicht gesprochen, hier jedoch ein eindeutiges Emma-Votum!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen a little wordy, and not my cup of tea, 11. März 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Emma (Taschenbuch)
I'm sure for some people out there, this book's a godsend, and I'm sure some people actually like Emma. Me personally, the book's not all that great, and I despise Emma. Why?, you may ask; because a) too many words, there's at least twice as many words to describe one thing as there is necessary. Yeah, so maybe I don't feel like 'hard reading' but it doesn't leave much to the imagination, and I'm a person who likes to have my imagination do the driving. The other reason I didn't particularly like the book - well, I don't get my kicks from reading about manipulative, immature women, which is my opinion of Emma. Manipulative, because she assumes it's her right to make matches, immature because she doesn't see anything wrong with it, especially when she's confronted with it. she has the 'i'm always right' feeling you'll sometimes find in a five year old. Other than that, for people who like wordy books, and as someone else said, like soaps, then read the book.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe und Intrigen im dörflichen England um 1800, 3. Februar 2006
Von 
Antje Burkert (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Emma: Roman (Taschenbuch)
Ein Klassiker, im wahrsten Sinne des Wortes. Emma, eine junge, hübsche und kluge Frau am Anfang des 19. Jahrhunderts, lebt in beneidenswerter Sicherheit in einem kleinen Ort im Süden Englands. Sie lebt zusammen mit ihrem Vater, einem einst wohlhabenden Mann, dem sehr viel Achtung und Anerkennung vor Ort entgegen gebracht wird. Emma hat ihre Prinzipien, besticht durch Charme und Scharfsinn. Sie verkuppelt jeden in ihrem Bekanntenkreis mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg, doch selbst sagt sie, würde sie niemals heiraten. Am Ende jedoch folgt jeder seinen Bedürfnissen.
Jane Austen beschreibt in wundervoller Weise die dörfliche Gesellschaft mit ihren Standesunterschieden und Konventionen, Kabale und Liebe, Trübsal und Freuden. Die Charaktere sind so liebenswert geschaffen, dass man als Leser jedes Mal wieder aus einer anderen Welt auftaucht, in der man gerade die wallenden Emotionen selbst miterleben durfte. Man leidet mit Emma - manchmal auch mit denen, die sie zu verkuppeln versucht - fiebert mit ihr dem Ende, dem Liebsten entgegen und fühlt sich genauso verklärt wie die Protagonistin selbst, als sie nach langjähriger Regieführung selbst die Liebe erfährt.
Ich war sehr traurig, als ich mich auf der letzten Seite von dieser heilen Welt verabschieden musste!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und Emma tat was ihr beliebte, 2. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Emma: Roman (Taschenbuch)
Die junge Emma aus gutem Hause ist schön, klug, reich, allerdings auch sehr verwöhnt. Emma liebt es zu kuppeln. So hat sie ihre Gouvernante, die gleichzeitig ihre beste Freundin ist mit einem wohlhabenden Mann verheiratet. Nun ist diese allerdings ausgezogen und Emma, die alleine mit ihrem Vater lebt, beginnt sich zu langweilen. Durch den Erfolg bei ihrer Gouvernante, sucht sich Emma ein neues "Opfer", die junge Waise Harriet Smith, die allerdings keinen besonders guten gesellschaftlichen Stand hat. Emma versucht sie zu einer Dame, wie aus bestem Hause zu formen und bringt sie von dem Gedanken ab, den Bauern Mr. Martin zu heiraten. Sie will Harriet mit dem Dorfpfarrer Mr. Elton verkuppeln. Emma selbst möchte allerdings nie heiraten. Sie will ihren Vater nicht verlassen und denkt sie braucht nicht zu heraten, da sie bereits wohlhabend ist. Mit ihrem Bekannten Mr. Knightley verbringt sie viel Zeit. Emma misst oft andere Männer mit ihm, da sie viel von ihm hält. Dabei ist er der einzige der Emma auch einmal offen kritisiert. Er versucht Emma vergeblich von einigen unklugen Entscheidungen abzuhalten, dabei kommt es zu einigen Verwicklungen.

Auch wenn Jane Austen der Meinung war, dass niemand außer sie selbst Emma sympathisch finden würde, gewinnt man sie doch ein wenig lieb, im Laufe der Zeit. Sie entwickelt sich langsam den ganzen Roman über. Emma überschätzt sich allerdings selbst, außerdem ist es sehr amüsant, dass ausgerechnet sie so gerne "Ehen stiftet", wie sie selbst ihre Kupplereien nennt. Emma hat eigentlich keinen Sinn für Romantik, sie glaubt eine Frau braucht nur zu heiraten, wenn sie keinen hohen gesellschaftlichen Rang hat und kein großes Vermögen besitzt. So wundert sie sich des öfteren über die Partnerwahl der Charaktere und denkt stets über die finanziellen und sozialen Vor- und Nachteile nach, die deren Ehen bieten.

Der Roman bietet wirklich liebenswerte, zum Teil auch sehr schrullige Charaktere (z. B. Emmas Vater, der sich stets um die Gesundheit aller sorgt), besonders die unsympatischen Charaktere, z. B. die unverheiratete Nervensäge Miss Bates, die pausenlos redet und Emma in den Wahnsinn treibt, oder die arrogante und selbstverliebte Mrs. Elton, sorgen für Lesevergnügen.

Ich finde es braucht ein bisschen Zeit um sich in den Roman einzulesen. Es passiert zumindest zu Beginn relativ wenig, daher finden manche das Buch vielleicht eher langweilig.
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Emma: Roman
Emma: Roman von Jane Austen (Taschenbuch - November 2007)
EUR 8,95
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