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Was hat man ihr nicht alles nachgesagt: Heilige und Hure, Kindsmörderin und Rächerin soll sie gewesen sein. Ruchlos, eifersüchtig und verführerisch. Es gibt wenige Frauenfiguren in der griechischen Mythologie, die so ambivalent gesehen wurden und werden wie Medea - bis heute.

Nicht also verwunderlich, dass sich seit jeher die Literatur ihrer angenommen hat. Ausgehende von Euripides haben sich Seneca und Ovid, Lessing und Nietzsche, Anouilh und viele andere und zuletzt auch Christa Wolf mit ihr beschäftigt, ihr eigene Werke gewidmet, Deutungen und Umdeutungen des antiken Mythos um diese Frau vorgenommen. Philosophen, Dichter und Schriftsteller haben sich daran von der Antike bis heute an diesem Stoff abgearbeitet.

Die alles hat Ludger Lütkehaus zu einer Textsammlung zum Thema "Medea" veranlasst.
Hier kann man quasi chronologisch die verschiedenen Stoffbearbeitungen nachlesen und den Wandel des Mythos, besser die Umwandlung auf die jeweiligen Zeitgegebenheiten nachvollziehen. Und das ist eine durchweg spannende und interessante Angelegenheit.

Dies auch deshalb, weil Ludger Lütkehaus den Leser damit nicht allein lässt. In einem sehr kenntnisreichen und höchst informativen Nachwort zeigt er die "Umwertung fast aller Werte" des Medea-Bildes in den unterschiedlichen Epochen bei den unterschiedlichen Autoren auf. "Jedenfalls bis auf weiteres...." - so Lütkehaus am Schluss. Das wiederum gibt Anlass, es nicht dabei zu belassen, sondern weiter zu lesen und zu forschen. Denn längst noch nicht dürfte das Thema "Medea" erledigt sein.
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am 30. Januar 2002
Ich wurde auf das Buch durch meine Facharbeit aufmerksam, die das Thema Medea behandelt. Meine Schwester riet mir zu diesem Buch und sie lag richtig. Es geht nicht nur auf die antiken Versionen der Medea Erzählungen ein sondern auch der neuste momentane Roman ist darin beinhaltet. Menschen, die der Mythos Medea fasziniert kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Man wird es nicht bereuen.
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Dieses broschierte Reclamband (also um einiges stabiler als die gewohnten Reclam-Heftchen, aber noch kein Hardcover) bietet einen Überblick über die wichtigsten Texte in der Medea-Rezetation und deren bestimmenden Interpretations- und Verarbeitungsansätze, ersetzt meiner Meinung nach allerdings auf keinen Fall die selbstständige Auseinandersetzund mit den einzelnen Texten.
Als Überblick und Empfehlung zum selbstständigen Weiterforschen auf jeden Fall sehr geeignet und fundiert und gut geschrieben.
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