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4,0 von 5 Sternen
Der zerbrochne Krug: Studienausgabe
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Jeder kennt wohl - zumindest noch vom Literaturunterricht aus der Schulzeit - den "Zerbrochnen Krug", die humorvolle und zeitkritische Geschichte vom Dorfrichter Adam.

Die Handlung des Stückes ist eigentlich ein Verhör in einer Gerichtsstube auf dem Lande bei Utrecht. Dorfrichter Adam soll den Übeltäter überführen, der Frau Marthes kostbaren Krug zerbrochen hat. Dabei war er es doch selbst, als er Marthes Tochter Eve in der vorangegangenen Nacht nachstellte und schließlich vor ihrem Freund Ruprecht fliehen musste.

Zunächst fällt kein Verdacht auf ihn und Eve schweigt, weil Adam droht, ihren Ruprecht zum Militärdienst zu schicken. Alles wäre für Adam vielleicht gut gelaufen, doch ausgerechnet an diesem Tag wohnt Gerichtsrat Walter der Verhandlung bei. Er will den Dorf-richter und dessen Rechtsprechung überprüfen. So nimmt die Handlung ihren turbulenten Lauf.

"Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist (1777-1811) gehört zu den populärsten und meistgespielten Komödien auf deutschen Bühnen. Das Stück ist gewissermaßen das Synonym für das deutsche Lustspiel. Das war jedoch nicht immer so.

Bei seiner Uraufführung im März 1808 in Weimar in einer Inszenierung von Johann Wolfgang von Goethe fiel das Stück durch, ja es wurde vom Publikum gnadenlos ausgepfiffen. Der überempfindliche Kleist reagierte heftig und gab Goethe die Schuld. Dennoch schrieb er umgehend den Schluss des Stückes um und veröffentlichte noch im gleichen Monat Fragmente daraus in seiner Zeitschrift "Phöbus".

Nach der missglückten Uraufführung sollten bis zum Abdruck der gesamten Komödie allerdings noch fast drei Jahre vergehen. Erst im Februar 1811 erschien "Der zerbrochne Krug" nach mehrmaligen Änderungen vollständig. Daher gibt es von dem witzigen Lustspiel, an dem Kleist bereits in seiner Königsberger Zeit 1805/06 gearbeitet hatte, eigentlich keinen feststehenden Text. Im Ganzen sind drei Textfassungen überliefert: Erstdruck (1811), Handschrift (1806) und "Phöbus-Druck" (1808).

Nun ist zum 200. Geburtstag von Heinrich von Kleist im Reclam Verlag eine Studienausgabe erschienen, die alle Fassungen und Varianten bietet. Dabei bildet die einzige vollständige überlieferte Fassung von 1811 den Beginn und Kern der Studienausgabe. Außerdem war Hrsg. Bernd Hambacher bemüht, eine möglichst leserfreundliche Darstellung der Texte zu erstellen. Weiterhin wird im Anhang auf die bewegte Entstehungsgeschichte des Theaterstückes eingegangen.

Fazit: Eine äußerst verdienstvolle Studienausgabe zu Kleists "Der zerbrochne Krug", die alle drei Textzeugen vollständig editiert.

Manfred Orlick
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2013
it contains more than one version, I'm italian and I'm learning the geman language, also the book has been printed on good paper
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. April 2013
Das Buch "Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist, musste ich für die Schule lesen. Am Anfang fand ich es nicht so gut und fragte mich wieso man so etwas überhaupt lesen muss. Ich habe so ein Reclam oder was das sein soll, noch nie gelesen. Aber mit der Zeit finde ich das man sich extrem gut in die Geschichte einfindet, ab da wo der Herr Gerichtsrat Walter kommt, die Geschichte ist wie ich finde sehr spannend und man kann sich alles extrem gut vorstellen. Die neben Handlung, wie zb:. als der Dorfrichter Adam, als man die Brigitte holt, essen usw. auftischen lässt, finde ich teilweise unspannend. Das Ende ist echt sehr spannend, ich habe am Ende das Buch komplett durchgelesen, es war echt sehr spannend, da man immer wissen wollte wer nun den Krug zerbrach, eine Frage die mir anfangs sehr sinnlos erschien, da man noch nicht wusste was sich alles hinter der Geschichte des zerbrochenen Kruges abspielte. Auch als man schon etwas ahnt, wer nun der Täter war, ist es extrem spannend zu lesen, die Auflösung ist allerdings Mmn etwas abrupt und zu kruz geraten, wenn man bedenkt das alle Figuren davor umschweifende Geschihten zb:. über die unglaubliche Geschichte wie Frau Marthe zu dem Krug kam usw. erzählten, das fand ich etwas schade. Die Handlung die sich nach der Auflösung des Täters abspielt ist zufrieden stellend, könnte aber Mmn auch ausführlicher sein. Das Buch finde ich zum Ende auch sehr emotional und es nimmt für eine Person die ich im Buch selbst als "gut" empfand (auch noch während Verdächtigungen gegen diese Person) eine Wendung, sodass diese Person zur "Bösen" wird, was ich sehr gut finde. Es ist wirklich ein sehr tolles Buch, das mich sehr überrascht hat und ich werde auf jeden Fall irgendwann wieder einmal so einen Reclam oder was das sein soll, lesen, was ich sowieso auch schon davor immer einmal machen wollte.

Grüße Julia
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2014
ein tolles Werk, für damalige Verhältnisse natürlich. Heute würde dieses Thema niemals einschlagen. Jedoch finde ich es sehr faszinierend, wie viel Anklang es damals fand. Und es ist wirklich sehr gut geschrieben!
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am 19. Januar 2014
Man muß es nicht unbedingt haben. Eher etwas für die Lehrer.Nicht unbedingt für Prüfungen geeignet, da ist der Reclam besser. Natürlich ist es gut geschrieben, aber für Jugendliche eher ungeeignet.
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