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Als Euripides 431 v. Chr. seine Tragödie Medea schuf, bediente er sich eines Stoffs aus dem griechischen Mythos. Nachdem Medea ihrem Geliebten Iason, dem sie bei der Jagd nach dem Goldenen Vlies mit ihren Zauberkräften zur Seite stand, nachgefolgt ist, begeht Iason Ehebruch. Die gekränkte Ehefrau rast vor Wut und überlegt, wie sie sich an Iason rächen kann. Mit kühlem Kopf plant sie den Mord an seiner jungen Braut und an deren Vater König Kreon und schreckt selbst vor der Tötung ihrer eigenen Söhne nicht zurück. Euripides zeichnet in seinem Stück, das vom Athener Publikum alles andere als begeistert aufgenommen wurde, das Psychogramm einer verletzten Frau, die dem klassischen weiblichen Rollenbild widerspricht. Statt ihr Leid passiv zu erdulden, rächt Medea sich auf grausame Weise und nimmt sogar eigenen Schmerz in Kauf. Sie erkennt das Unglück, das ihre Tat auslöst, doch ihre Leidenschaft ist stärker als jede rationale Überlegung. Die psychologische Vielschichtigkeit der Hauptfigur, ihre Intelligenz und Leidenschaft erklären, warum Medea seit jeher das Theaterpublikum fasziniert und viele Künstler zu eigenen Werken inspiriert hat.
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am 6. Dezember 2011
Das Stück von Euripides ist eine Tragödie über eine Frau, deren Mann sie für eine andere verlässt, obwohl sie für ihn viel getan hat und die Mutter seiner zwei Söhne ist. Das Stück enthält nicht, wie manch andere antike Werke viele endlose Monologe, sondern besteht überwiegend aus kurzen, dynamischen Dialogen. Die Einheit von Ort und Zeit zusammen mit den Reflektionen und Erklärungen des Chors machen es gut verständlich und relativ leicht zu lesen. Eine kurze Vorgeschichte sollte zum besseren Verständnis im Internet (oder einem Buch) nachgelesen werden, damit verschiedene Anspielungen in den Monologen nicht für Verwirrung sorgen.

Das Stück ist als "Einstiegsstück" gut geeignet, da die Motive und Absichten der Charaktere klar und deutlich sind und der Chor, wie in antiken Dramen üblich, die Handlungen allesamt nochmals zusammenfasst, kommentiert und bewertet.

Wenn das Stück nicht für die Schule gebraucht wird, ist es meiner Meinung nach interessant sich eine gebrauchte Ausgabe zu kaufen, da dann oftmals Randbemerkungen vom Vorbesitzer beigefügt sind. Mag man das eher nicht, sollte auf eine neue Ausgabe bevorzugt werden.
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