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Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648 (Reclams Universal-Bibliothek)
Format: BroschiertÄndern
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2011
Das Buch (ca. 250 Seiten im Reclam-Postkartenformat) ist als bündige Gesamtdarstellung des Dreißigjährigen Krieges konzipiert, die versucht, das Geschehen in einen breiteren Kontext einzuordnen.
Vom Aufbau her beginnt das Buch nach einer Einleitung zur bisherigen Geschichtsschreibung über das Thema mit einem Abriss der Vorgeschichte in Deutschland und Europa seit dem Augsburger Religionsfriede. Dabei werden sowohl religiöse als auch machtpolitische Aspekte einbezogen. Es schließt sich der Hauptteil an, in dem im Stile eines klassischen Geschichtsbuches der Lauf der Ereignisse 1618-48 beschrieben wird, gegliedert nach den einzelnen Kriegsabschnitten. Nachdem sich das Buch bisher hauptsächlich 'aus der Vogelperspektive' mit der Abfolge der wichtigen Ereignisse befasst hat, geht der Fokus des etwa 50 Seiten umfassenden dritten Teils auf die Perspektive der Soldaten, der Zivilbevölkerung und der aufkommenden Druckmedien (wie Flugblätter, Zeitungen). Auf letzteres Thema legt der Autor einen deutlichen Schwerpunkt. In einer Schlussbetrachtung geht es noch kurz um die Nachwirkung des Krieges und des Westfälischen Friedens.
Der Autor sieht den Konflikt als Ausfluss von Machtpolitik, gepaart mit der Unfähigkeit zu Kommunikation, Verständigung und Kompromiss, der aus den noch immer nicht verarbeiteten Folgen der Konfessionsbildung in Folge der Reformation resultiert. Der "Gewinn" des Krieges ist in diesem Sinne die mit vielen Millionen Menschenleben bezahlte Erkenntnis, dass es durchaus möglich ist, dass an einem Siedlungsort bzw. in einem politischen Gemeinwesen eine katholische, eine lutheranische und eine calvinistische Kirche in leidlichem Frieden nebeneinander bestehen können. Dem Autor gelingt der Spagat, auf knappem Raum sowohl die Ereignisse selbst als auch deren wirtschaftliche und religiöse Hintergründe zu skizzieren. Auch die historiographischen Probleme durch mittelmäßige Quellenlage und eine konfessionell bedingt unterschiedliche Auffassung des Krieges und seiner Ergebnisse werden erwähnt.
Ein paar Probleme macht das Buch aus optisch-didaktischer Sicht und hinsichtlich des Leserkreises, für das es geeignet ist. Der vollständige Verzicht auf Karten, Grafiken, Zeittafeln und tabellarische Darstellungen macht den Text zwar nicht schlechter, erschwert aber Orientierung und Einordnung. Auch wird nicht recht klar, aus welchen Gründen der Autor an manchen Stellen ins Detail geht (und dabei teilweise ausführlich Quellen zu Wort kommen lässt) und andere Bereiche nur kurz streift. In Sachen des Leserkreises ist das Problem, dass das Buch einerseits deutliche Anforderungen an das Hintergrundwissen des Lesers stellt. Wer sich in der europäischen Geschichte der frühen Neuzeit nicht einigermaßen auskennt (Deutsches Reich; Reformation und Gegenreformation; Haus Habsburg und dessen Konflikt mit Frankreich; Freiheitskampf der Niederlande), der wird die historischen Bezüge, die in großer Zahl ohne weitergehende Erläuterungen gemacht werden, häufig nicht nachvollziehen können. Andererseits geht das Buch, dass im Hardcover-Format wohl wenig mehr als 100 Seiten zählen würde, platzbedingt nur an wenigen Stellen in die Tiefe. Wer also schon solide Grundkenntnisse über den Dreißigjährigen Krieg hat, wird nicht viel Neues erfahren und sollte lieber zu umfassenderen Darstellungen greifen. Für Einsteiger und Fortgeschrittene ist das Buch also gleichermaßen wenig geeignet.
Geeignete Leser wären in diesem Sinne historisch Interessierte, die in diesem prominenten Thema eine Wissenslücke haben und sie schließen wollen. Nahezu ideal ist es wohl für Geschichtsstudenten, die sich z.B. im Rahmen eines Hauptseminares wohl oder übel mit dem Thema befassen müssen und einen Einstieg suchen. Denn der Autor liefert in allen Kapiteln und Abschnitten Hinweise auf vertiefende Sekundärliteratur.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2012
Ich habe mir dieses und andere Bücher im Studium zugelegt, um einen Überblick über das Thema zu erhalten.
Gleich zu Beginng möchte ich an dieser Stelle festhalten: Es ist für Einsteiger bzw. zum Reinlesen in die Thematik durchaus geeignet, jedoch sollten sich Leser, die sich bereits auskennen, tiefgreifendere Literatur zulegen.

Warum dieses Buch zu empfehlen ist:
Es gibt neben diesem noch weitere "Einführungsbücher" zu diesem Thema, wie etwa "Der Dreißigjährige Krieg" von Georg Schmidt. Das zweite Buch bietet ebenfalls Überblickswissen, doch ist dies meist sehr kurz und prignant verfasst. Es werden dort Ereignisse ohne Hintergrundgeschehen zusammengefasst. Herr Arndt bemüht sich diesen Missstand aufzuarbeiten, geht tiefgründiger an den Sachverhalt ran und erläutert vieles genauer.

Für wen geeignet?
Studenten sollten dieses Werk dem von Herrn G. Schmidt vorziehen, wenn sie sich einlesen wollen, bzw. wenn sie sich auf Prüfungen vorbereiten wollen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2013
Der Autor vermittelt sehr gut einen Einblick in das Geschehen des 30jährigen Krieges und weißt auf die aktuelle Forschung hin. Für mein Proseminar über dieses Geschichtsereignis äußerst praktisch als Begleitlektüre. Außerdem hebt sich das Werk positiv von seinen Konkurrenten ab, da der Blickwinkel breit gefächert ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2014
Das als Übersichtswerk ausgelegte Büchlein von Johannes Arndt ist wirklich sehr gut gelungen. Es erklärt die Ursachen und Gründe (Situation in Europa mit den diversen Machtgefügen) sehr gut und handelt dann die Ereignisse in chronologischer Reihenfolge ab.
Abgerundet wird das Ganze durch das Eingehen auf die Wahrnehmung der teilnehmenden Gruppen (Soldaten, Zivilbevölkerung) und die Verbreitung der "Kriegsinformationen" durch die aufkommenden Druckmedien.
Toll geschriebener und kompakter Überblick!
Wer tiefer in die Materie eindringen möchte, dem seien ausführlichere Monographien zu dieser nicht ganz einfachen Materie empfohlen.
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am 30. Juni 2013
Das Buch ist hervorragend für das Studium und auch für die Oberstufe geeignet. Es umfasst 238 Seiten, ist gut und verständlich zu lesen. Der Inhalt ist weit umfangreicher und tiefgehender als die 100seitgen Zusammenfassungen von Georg Schmidt oder Gerhard Schormann. Das Buch umfasst alle Facetten des 30jährigen Krieges, geht ausführlich auf die Zusammenhänge der Ereignisse ein und unterstreicht dies für jeden Bereich mit kurzen, plastischen Beispielen. Hinzu kommt, dass in der 8seitigen Einleitung der Forschungsstand und andere Literatur zum Thema beleuchtet werden. Ein weiteres Sahnehäubchen ist die äußerst genaue Quellenangabe die in Fußnoten auf der jeweiligen Seite festgehalten ist. Dadurch kann man zu jedem Unterthema leicht weitere Quellen finden. Dies reicht von weiteren Sachbüchern, antiquarisch bis neu, bis hin zu zeitgenössischen Erlebnisberichten.
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am 21. Oktober 2013
Eine knappe, komprimierte Zusammenfassung des 30jährigen Krieges, die dennoch auf die Gründe und Folgen des Krieges hinreichend eingeht. Trotz seiner Kürze ist das Büchlein eher für den anspruchsvollen Leser mit entsprechenden Vorkenntnissen geschrieben.
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am 13. Januar 2013
Ich habe dieses Büchlein für ein Referat/Hausarbeit erstanden und halte es für absolut geeignet.
Der Schreibstil ist nicht zu trocken um Erstsemester zu überfordern.
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am 17. Juni 2013
... gefallen oder nicht gefallen war hier nicht die Frage :-)), brauchte es für den Geschichtsunterricht 10.Kl Gym. der Tochter.
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