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Kundenrezensionen

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am 25. November 2004
Der Zen-Buddhismus ist eine meditative Richtung des Buddhismus. Er ist sehr skeptisch gegenüber dem Begreifen oder der Sprache. So ist es ernorm schwierig, eine Abhandlung darüber zu verfassen. Dem Autor gelingt es aber, den Zen-Buddhismus, der die Sprache flieht, doch zum Sprechen zu verführen. Schrittweise wird der Leser in die zen-buddhistische Weltanschauung eingeführt. Der Autor thematisiert auch zen-buddhistisch inspirierte Kunstformen wie Tee-Weg, Ikebana, Landschaftmalerei, Haiku etc. Sehr schön sind seine Ausführungen zum Wander-Mönch Bashô. Das Kapitel „Nirgends wohnen" beschreibt eine zen-buddhistische Existenzform, die angesichts der heutigen Welt sehr ergreifend ist. Wer mit ein wenig Geduld den Gedankengängen des Autors folgt, wird belohnt mit wertvollen Erkenntnissen.
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am 21. Juni 2005
Zen-Buddhismus hat eine radikale Skepsis gegenüber der Reflexion und der Sprache. Nicht Lehren und Schriften, sondern unmittelbare Schau und Einsicht sollen den Weg zur Erleuchtung öffnen. Trotzdem wohnt ihm eine bestimmte Sicht auf das Leben und auf die Welt inne, die man durchaus in Form eines Buches abhandeln kann. Zen-Buddhimus bejaht z. B. das Alltägliche. Die Erlösung oder das Glück wird nicht im Außergewöhnlichen, sondern in den gewöhnlichen und unscheinbaren Dingen des Alltags gesucht. "Tag für Tag ist ein guter Tag", so lautet ein bekannter Spruch des Zen-Buddhismus (Bi-yän-lu). Zen-Buddhismus ist eine Religion des Alltags ohne Dogmen, Gebote oder Verbote. Er ist auch eine Religion ohne Gott. Eine zen-buddhistische Maxime lautet: "Wenn du müde bist, leg dich schlafen. Wenn du Hunger hast, iß Reis." Zen-Buddhismus lehrt Gelassenheit, Heiterkeit und innere Zufriedenheit. Dem Autor ist gelungen, in einer sehr klaren Sprache die für den Zen-Buddhismus charakteristischen Denkweisen zu erläutern. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!
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am 2. Januar 2010
Eine lesenswerte Einführung. Viele Anstöße für eigenes Weiterdenken unterstützen die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Büchlein ist sehr kompakt, man muss konzentriert lesen. Es fordert eine solide Basis in der allgemein üblichen Palette der Philosophie, womit keine Küchentischphilosophie gemeint ist, sondern richtiges Handwerk. Bisweilen ist das Büchlein recht akademisch, aber das ist bei diesem Autor ja auch zu erwarten, der ein überaus breites Wissen präsentiert. Wer ein praktisches Anleitungsbuch für Alltagszen sucht, ist hier falsch. Wer eine kompakte, anspruchsvolle Brücke von westlichem Denken hin zu Zen sucht, findet hier eine der besten Möglichkeiten. Danke für dieses Buch!
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am 22. November 2004
Über Zenbuddhimus ist viel geredet und geschrieben worden. Die meisten Darstellungen sind jedoch sehr diffus und einlullend. Davon hebt sich dieses Buch wohltuend ab. In einer sehr präzisen Sprache arbeitet der Autor die Grundzüge des zenbuddhistischen Denkens heraus. Das Buch ist dem zu empfehlen, der einen tieferen Einblick in den Zenbuddhismus erhalten möchte. Die vielen schönen Haikus, die in den Text eingeflochten sind, machen die Gedanken sehr anschaulich. Das Buch zeigt auch, worin das westliche Denken sich vom fernöstlichen Denken unterscheidet. Für mich hat sich der Kauf wirklich gelohnt.
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am 30. Juli 2015
Das Buch ist schon schwere Kost. Der Vergleich zen-buddhistischer Lehren mit denen westlicher Philosophen (z.B. Heidegger) hat bei mir für einige Aha-Effekte gesorgt und ich hoffe, dass ich Zen-Buddhismus durch dieses Buch etwas besser verstehe.
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am 28. August 2005
Auf knapp 130 Seiten gibt der Autor eine Einführung in des Denken des Zen-Buddhismus. In den einzelnen Kapiteln setzt er sich mit den Begrifflichkeiten "Religion ohne Gott", "Leere", "Niemand", "Nirgends wohnen", "Tod" und "Freundlichkeit" auseinander. Dabei geht er methodisch vor: Zuerst stellt er Positionen abendländischer Philosophen vor, um dann Unterschiede, manchmal auch Gemeinsamkeiten, zum bzw. mit dem Zen-Buddhismus aufzuzeigen. Zahlreiche Haikus lockern den Text auf und vertiefen zugleich die philosophische Auseinandersetzung mit den einzelnen Themata. Dieses Buch macht Apptetit auf mehr, nicht nur Zen, sondern auch "unsere" abendländischen Philosophen.
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am 6. November 2011
.. wäre vielleicht ein geeigneterer Titel gewesen. Hätte ich das Büchlein in elektronischer Form vorliegen, würde ich mal kurz abfragen, wie oft das Wort 'Zen' und wie oft der Name 'Heidegger' vorkommt. Wäre ein interessanter Vergleich.

Womit ich nicht behaupten will, dass das Buch nicht hält, was es verspricht: 'eine komparatistische Methode'. Und wenn man sich die Bibliographie des Autors ansieht, wird auch klar, was das Lieblingsvergleichsobjekt ist. Heidegger ist das Haupt-Wissensgebiet des Autors und so erfahren wir im Detail, wo und wie sich Heidegger über die Kernbegriffe des Zen-Buddhismus äußert. Sei es nun, dass sich Parallelen finden oder auch völlig Abwesenheit von Übereinstimmung. Alles ist erwähnenswert und dient dem Heidegger-Kenner zur Annäherung an ein Verständnis des Zen-Buddhismus.

Ich habe einige Semester Philosophie studiert. Aber mehr zum Spaß und mich deshalb auf Philosophen beschränkt, die mir 'irgendwie lagen'. Heidegger gehörte nicht dazu. Ich kann mir gut vorstellen, das man mit diesem Buch etwas anfangen kann, wenn man neben fundierten Kenntnissen der deutschen Philosophie (z.B. auch Hegel, Fichte und Leibniz) ein wirklich großes Interesse an Heidegger mitbringt. Dann und nur dann kann man auch wirklich etwas über Zen erfahren ohne sich über die Seiten quälen zu müssen.

In einer Buchhandlung hätte ich diese Buch sicher erst gar nicht gekauft. Leider weckt die Kurzbeschreibung, die hier zum Buch steht, völlig falsche Erwartungen. Ich kann nur jedem raten, der in Erwägung zieht, das Buch zu kaufen, vorher die Möglichkeit zu nutzen, sich mit 'Blick ins Buch' einen ersten Eindruck zu verschaffen. Für mich war es ein absoluter Fehlkauf. Und das gibt meine Bewertung wieder. Und natürlich nicht die 'objektive Qualität' des Buches.
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am 22. Juni 2005
Der Buddhismus unterscheidet sich in vielerei Hinsicht von der christlichen Religion. Er ist eine Religion ohne Gott. Er kennt auch kein Jenseits. Die Erlösung besteht in einem radikalen Verzicht auf den Willen oder auf das Begehren. Durch diesen Verzicht erwachen eine beglückende Zufriedenheit und tiefe Gelassenheit. Der Buddhismus lehrt, dass es auf der Welt nichts Beharrendes gibt. So ist das krampfhafte Festhalten sinnlos und unmöglich. Der Buddhismus ist also eine Religion des Loslassens.
Der Zen-Buddhismus ist eine radikale, fernöstliche Form des Buddhismus. Er lehrt, dass auch das Denken oder die Reflexion eine Form des Festhaltens ist, die es zu überwinden gilt. Durch eine bestimmte Praxis wird dem Denken eine Art Kurzschluss versetzt. Das Denken befreit sich in einen zwanglosen Zustand innerer Ruhe.
Das Reclam-Buch konzentriert sich auf die philosophische Seite des Zen-Buddhismus. Wer das philosophische Fundament des Zen-Buddhismus erkunden möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
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am 16. August 2011
Selten habe ich ein Zen-Buch gelesen, in dem so wenig Zen zu finden war wie in diesem. Der Autor ist studierter Philosoph (Heidegger-Spezialist) und Katholischer Theologe - und genauso ist auch dieses Buch geworden. Absolut intellektuell, sehr theoretisch, geradezu blutleer erschien es mir. Der Autor ist zweifellos äusserst belesen und philosophisch sehr bewandert, und so tauchen in dem kleinen Buch auch Kant, Fichte, Hegel, Leibnitz, Nietsche und vor allem natürlich auch immer wieder Heidegger auf - nur Zen kommt leider irgendwie seltsam zu kurz. Hier wird auf eine Weise intellektualisiert, wie Zen es eigentlich völlig ablehnt. Der Autor vergleicht vor allem die westliche Philosophie (was seine Domäne ist) mit allgemeinen Zen-Schlagworten wie "Leere", "Religion ohne Gott"... usw., ohne wirklich fassbar machen zu können, worum es im Zen eigentlich geht. Zudem scheint einem das Buch von der Sprache her mindestens 50 Jahre alt zu sein, tatsächlich ist es aber im Jahr 2002 erschienen. Und wenn es denn einmal um Zen geht, hört es sich so an:

"Der erleuchtete Geist ist der blühende Baum. Satori ist das Andere der "Selbstichkeit", das Andere der "Innerlichkeit", das jedoch keine "Äusserlichkeit" oder "Entfremdung" bedeutet. Überschritten wird vielmehr die Unterscheidung von "Innen" und "Aussen". Der Geist ent-innerlicht sich in eine In-Differenz, ja ins Freundliche."

Ein Zen-Meister würde jemandem für solch einen Satz wohl eine schallende Ohrfeige verpassen und hoffen, dass der Urheber dadurch "erwacht".

Schade. Die Philosophie des Zen gäbe so unendlich viel her, aber hier wurde das in meinen Augen wirklich verpasst.
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am 9. Mai 2016
Anfangs empfand ich die dichte, mit vielen Querbezügen versehene Lektüre etwas anstrengend, merkte dann aber bald, dass ich nur durch dieses thematische Umkreisen der zen-buddhistischen topoi wie Nichts, Leere, Weg die Chance hatte, diese zu 'verstehen'. Der Autor half mir dabei, indem er diese Themen konfrontierte mit ähnlichen Themen bei Heidegger, Nietzsche, dem Mystiker Eckhart et al. Durch dieses gegenseitige 'Aneinanderreiben' von Positionen sehe ich mich nun in der Lage, mit weniger Vor-Urteilen mich in die Originalschriften des Zen zu vertiefen. Habe schon lange nicht mehr solche beglückenden Ah's erlebt. Respekt dem Autor und seinem breiten Wissen, das solide akademischen sche Kenntnisse der Philosophie des Lesers/der Leserin voraussetzt.
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