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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr authentische Geschichtsstunde
Arthur Schnitzlers einst heftig umstrittenes Werk Lieutenant Gustl ist eines jener Bücher, die im Nachhinein, wie jetzt an die 100 Jahre danach, sehr seltene und authentische Einblicke in die Welt von Gestern erlauben. Dem kommt zugute, dass Lieutenant Gustl sich des Monologs bedient und so ist der Buchtitel Programm. Der Leser wird unweigerlich in die Welt des...
Veröffentlicht am 27. September 2005 von Mario Pf.

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bitte nett lächeln, Senta Berger !
Aber das reicht nicht für einen Text von Arthur Schnitzler. Das passt auch irgendwie gar nicht: Hier die Boulevardschauspielerin, Multimillionärin und Mitspielerin in sämtlichen deutschen Klamaukfilmen und auf der anderen Seite die Else, eine Frau getrieben von dem Konflikt dem Vater beizustehen und andererseits dabei ihre Ehre zu verlieren, indem sie sich...
Vor 23 Monaten von Klaus Grinstnie veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr authentische Geschichtsstunde, 27. September 2005
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lieutenant Gustl: Novelle (Taschenbuch)
Arthur Schnitzlers einst heftig umstrittenes Werk Lieutenant Gustl ist eines jener Bücher, die im Nachhinein, wie jetzt an die 100 Jahre danach, sehr seltene und authentische Einblicke in die Welt von Gestern erlauben. Dem kommt zugute, dass Lieutenant Gustl sich des Monologs bedient und so ist der Buchtitel Programm. Der Leser wird unweigerlich in die Welt des Lieutenant Gustl entführt und man fühlt sich in den Protagonisten hineinversetzt. Rückwirkend bedeutet dies, dass man die damalige Welt eben durch die subjektive Sichtweise des Lieutenant Gustl wahrnimmt. Diese tiefen Einblicke in die Lebensweise und Lebensphilosophie eines jungen Habsburgeroffiziers namens Gustl schildern ungefähr einen Ablauf von 12 Stunden. Dabei durchläuft Gustl einen geistigen und emotionalen Wandel, von Langeweile, über Wut, bis zu Selbstmordgedanken. Doch auch die Wirkung eines „eine Nacht darüber schlafen" kommt in dem Entwicklungsprozess Gustls zum Tragen. Diese Moral von der Geschicht geht jedoch über eine bloße Moralpredigt hinaus, sie verkörpert vielmehr genau jenen Prozess den viele Menschen durchaus schon an sich selbst beobachtet haben.
Kurzum: Lieutenant Gustl ist ein Monolog der den Rahmen einer Schilderung von Gedanken sprengt und gleichzeitig einen deutlich erkennbaren Entwicklungsprozess im Verlauf von 12 Stunden zeigt. Erwähnenswert ist hierbei auch noch, dass die sprachliche Gestaltung des Werkes sich durchaus noch an die der Originalausgabe hält (Also nicht wegen der Schreibweise wundern).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Innenwelt einer Frau, 19. Februar 2008
Von 
Hendrik Vadersen "hendrikvadersen" (Fehmarn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fräulein Else: Novelle (Taschenbuch)
Wie ist wohl die Innenwelt einer Frau, dachte sich bestimmt Arthur Schnitzler als er Fräulein Else schrieb.
Es ist wirklich faszinierend, wie er diese Erzählung aufbaut, wie er das Innenleben der Protagonistin schildert und wie sie schließlich Aufgrund ihrer doch gefestigten Moral in das Unglück stürzt. Einerseits schwärmt sie von erotischen Abenteuern, aber andererseits nur in ihrer Fantasy. In ihrem selbst beginnt ein Kampf, ob sie ihren Eltern helfen soll, dass sie ein gewisser Dorsday eine Viertelstunde nackt sieht, oder ob sie ihre Eltern ihrem Schicksal überlässt, welche hoch verschuldet sind.
Sie wählt den Ausgang des Lebens und scheidet, wie so viele in der Literatur vor ihr, aus demselbigen.
Man sollte es wirklich mal gelesen haben, denn dass eine ganze Erzählung nur aus der Innenwelt, als innerer Monolog erzählt wird ist sehr selten und hier perfekt umgesetzt.
Vier Sterne sind deswegen wohlverdient!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verlogene Doppelmoral, 5. Juli 2009
Else, 19 Jahre voller Lebenslust und Naivität verbringt unbeschwerte Ferien in den Bergen. Fragen wie "wer wird mir heute den Hof machen" und "wie werde ich darauf reagieren" oder "welches Kleid trage ich zum Dinner", bestimmen ihre Gedankenwelt. Das ändert sich schlagartig als Else eine Depesche ihrer Mutter erhält. Ihr Vater hat mal wieder, um seiner Spielsucht nachzugehen Gelder veruntreut, es droht der Bankrott und ein gesellschaftlicher Skandal, nur Else könne die Familie noch retten, wenn sie es schaffe von Dorsday einem Freund der Familie die veruntreute Summe zu beschaffen. Dorsay ist bereit zu zahlen, stellt aber unmoralische Bedingungen. Elsa gerät in einen Gewissenskonflikt aus dem sie nur noch einen Ausweg sieht.... .

Schnitzlers Novelle gibt einen herrlichen Einblick in die Welt des beginnenden 20. Jahrhunderts mit all ihrer Scheinheiligkeit, Prüderie und Verlogenheit, wie ich sie bisher nur bei Heinrich Manns "Der Untertan" und bei Theodor Fontane gefunden habe. Das oft strapazierte Wort des "inneren Monologs" dem sich Schnitzler hier bediene, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Else führt nicht nur einen Monolog mit sich, sondern einen Dialog. Sie diskutiert mit sich, wägt das Für und Wider gegeneinander gab, stellt sich und ihre Meinung in Frage. Wunderbar (teilweise im Wiener Dialekt) in Szene gesetzt von Senta Berger.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreißend vorgetragen, 21. Februar 2006
Die Geschichte der jungen Else, die leider einen tragischen Ausgang nimmt, ist von Frau Senta Berger sehr mitreißend vorgetragen. Für mich war es erst das zweite Hörbuch überhaupt und hat mich sehr beeindruckt. Frau Bergers variationsreiche Stimme zieht einen in ihren Bann und man ist am Ende enttäuscht, dass die Geschichte schon zu Ende ist. Sehr zu empfehlen!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen innerer Monolog, 26. Dezember 2005
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fräulein Else: Novelle (Taschenbuch)
Fräulein Else ist nach Lieutenant Gustl Arthur Schnitzlers zweiter innerer Monolog. Doch Schnitzler beschränkt sich dabei aber nicht auf bloße Gedanken und eine Schilderung aus der Sicht seiner Protagonistin, sondern er gewährt dem Leser weit tiefere Einblicke in die Psyche seiner tragischen Heldin. Im Gegensatz zu Lieutenant Gustl ist Fräulein Else jedoch einige Jahre später entstanden und besticht dabei durch einen noch feineren Stil. Was diesen Monolog jedoch so einzigartig macht ist die Wirkung die er entfaltet, nämlich dass der Titel Programm ist, man liest nicht bloß von der Protagonistin, man liest durch sie. Es ist als wäre man vollkommen in die Protagonistin hineinversetzt.
Die Handlung beginnt beim Fräulein Else, einem ungefähr 19jährigen Mädchen aus gutem Hause, dem es zunächst an nichts fehlt. Der zunächst sorgenlose Urlaub wird gestört als Else ein Telegramm aus Wien erhält, in welchem ihre Mutter sie bittet, einen alten Freund der Familie um finanziellen Beistand zu bitten. Elses Vater, ein brillanter Rechtsanwalt, hat sich wieder einmal an der Börse verspekuliert, doch diesmal nicht mit eigenem Geld, sondern mit Mündelgeldern. Um das sorgenlose Leben der Familie um einige weitere Monate zu verlängern, bis der Herr Vater sich wieder eine solche Eskapade leistet, muss Else nun den befreundeten Herrn von Dorsday um Geld anbetteln. Verweigert ihr Dorsday diese Geldaushilfe, so droht dem Vater ein längerer Aufenthalt im Gefängnis. Aus Angst die Familie könnte daran zerbrechen gibt Else dem Wunsch der Mutter nach und versucht Herrn von Dorsday zu bezirzen, doch obwohl dieser sich einverstanden erklärt der Familie das Geld zu leihen, so knüpft diesen Wunsch doch an eine Bedingung und diese gleicht für Else einem unmoralischen Angebot. Entgegen aller Zweifel und Skrupel nimmt sie dieses Angebot dennoch an. Kurz darauf erfährt sie aber aus einem weiteren Telegramm dass sich die Summe erhöht hat. Nun nagt nicht bloß die Gewissheit sich verkaufen zu müssen an ihr, sondern auch Verzweiflung und Bedauern bezüglich ihrer ungewissen Zukunft...
Anstatt das dramatische Ende von Fräulein Else zu verraten rate ich hier jedem das Buch doch selbst zu lesen und in die faszinierende Welt des Fräulein Else einzutauchen.
Fazit: Ein faszinierendes Buch, das sich als Inbegriff des inneren Monologs präsentiert.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd und congenial gelesen!, 13. Juli 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Arthur Schnitzler ist ja nicht direkt ein Zeitgenosse, aber was Senta Berger aus der Novelle macht, ist einfach unglaublich. Ich habe die beiden CDs in einem Rutsch durchgehört, weil es so spannend und mitreißend war. Aus der Ich-Perspektive erzählt, erhält doch jede Figur ihre eigene Stimme mit einer Variationsbreite, die mich fast hätte glauben machen, es seien mehrere Vorleser. Unbedingt zu empfehlen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Innerer Monolog ohne Langeweile, 9. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fräulein Else: Novelle (Taschenbuch)
Eine junge Frau soll einen Bekannten um Geld anpumpen, um den eigenen Vater vor dem Zuchthaus zu bewahren.

Die Ausgangssituation der Geschichte birgt unheimlichen Stoff. Der Bekannte leiht ihr das Geld - aber nicht ohne Gegenleistung!

Else weiß um die Brisanz ihrer Situation und es folgt ein knapp 80-seitiger innerer Monolog voller Zerissenheit. Denn ganz im klassischen Sinne macht sich die Protagonistin auf jeden Fall schuldig, entweder sie rettet ihren Vater, oder sie verkauft ihren Körper an einen wollüstigen älteren Herrn.

Der innere Monolog, den Schnitzler als Erzählsituation wählt, wird während des ganzen Werkes nicht langweilig, der Leser sieht sich in die Hauptperson hineinversetzt.

Die tragische Entwicklung Elses ist abwechselungsreich und nachvollziehbar. Darüber hinaus fasziniert die ideenreiche und eindrucksvoll geschilderte innere Verfassung Elses.

Alles in allem ist das Buch ist sehr lesenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fräulein Else: Novelle, 13. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fräulein Else: Novelle (Taschenbuch)
Von Arthur Schnitzler hatte ich bisher nur gehört. Seine für damalige Verhältnisse moderne herangehensweise (innerer Monolog) sowie seine Themen machen ihn auch heute noch interessant. Der psychologische und spannende Inhalt lassen diesen Dramatiker und Erzähler lesenswert bleiben.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super gelesen - schöne Geschichte, 16. Juni 2005
Eine klassische Geschichte, die sich nicht für Horror- oder Science Fiction Fans eignet. Sehr schön gelesen mit viel Gefühl und ausdrucksstarker Stimme. Kann ich jedem nur empfehlen, der gerne und viel hört. Eine der besten, wenn nicht die beste CD der Brigitte Edition.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Hilfe, 21. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit diesem Buch ist eine Mitarbeit im Unterricht gerettet.
Man versteht das Buch viel besser und kann sich sehr gut vorbereiten auf den Unterricht und Klausuren!
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Fräulein Else: Novelle
Fräulein Else: Novelle von Arthur Schnitzler (Taschenbuch - 2001)
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