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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1000 Jahre Geschichte gut lesbar aufbereitet
Wen interessiert die polnische Geschichte? Oder die kroatische? Oder die rumänische? Keine Sau, möchte man antworten, weil diese Völker nichts beigetragen haben zur Weltgeschichte? Falsch, zumindestens was Polen betrifft. Denken wir nur an die "polnische Frage", die die Großmächte das ganze 19. Jhdt. in Atem hielt, an den Kriegsausbruch des 2...
Veröffentlicht am 12. Juni 2008 von euripides50

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas unzusammenhängend
Das Buch ist relativ gut geschrieben. Allerdings ist die Geschichte bis zum 20. Jahrhundert etwas unzusammenhängend geschrieben. Man muss sich schon sehr konzentrieren, um mitzubekommen, was man da liest. Außerdem hätte mich auch der soziale Aspekt einer Geschichte Polens interessiert. Man erfährt nichts von den sozialen Bedingungen, unter denen die...
Am 17. Februar 2004 veröffentlicht


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1000 Jahre Geschichte gut lesbar aufbereitet, 12. Juni 2008
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kleine Geschichte Polens (Gebundene Ausgabe)
Wen interessiert die polnische Geschichte? Oder die kroatische? Oder die rumänische? Keine Sau, möchte man antworten, weil diese Völker nichts beigetragen haben zur Weltgeschichte? Falsch, zumindestens was Polen betrifft. Denken wir nur an die "polnische Frage", die die Großmächte das ganze 19. Jhdt. in Atem hielt, an den Kriegsausbruch des 2. Weltkrieges, an den Polnischen Papst, an die erste Gewerkschaft, die im Ostblock das Machtmonopol der Betonkommunisten brach: die polnische Solidarnosc - und nicht zu vergessen: Jan III Sobieski, den polnischen König, der das Abendland 1683 vor Wien vor den Türken rettete. Das ist doch schon eine ganze Menge.
Wen nicht nur diese Highlights der polnischen Nationalgeschichte sondern auch das Alltägliche, Schrille oder Tragische interessiert, der ist mit dem vorliegenden Buch von Manfred Alexander gut aufgeboben. Auf über 400 Seiten erzählt der Autor die Geschichte des Polens von der ersten Dynastie der Piasten im 9. Jhdt. bis zum Untergang des Kommunismus im Jahre 1989. Was sind - in der Sichtweise des vorliegenden Buches - die Hauptetappen der polnischen Geschichte?
(1) Die Gründung Polens durch die Dynastie der Piasten (982-1370)- stark beeinflusst durch die Böhmen und dann durch die deutschen Kaiser wird der Stamm der Polanen christianisiert, entsteht das Erzbistum Gnesen und ein vom deutschen Kaiser unabhängiges Königtum.
(2) Die Epoche der Jagiellonen und die Union mit Litauen, die Polens goldene Zeit einleitete: den Sieg über den deutschen Ritterorden (Tannenberg 1410) und eine Großmachtstellung, die die Jagellionen befähigte, auch auf die ungarischen und böhmischen Throne überzugreifen (1386-1572)
(3) Die Zeit des Niederganges (1572-1795), in dem eine eigensüchtige Adelsschaft jeden Reformversuch des Königtums verhinderte, bis das Land schließlich zersplittert und geschwächt in den drei polnischen Teilungen von der Landkarte verschwand
(4) Die staatenlose Zeit ( 1796-1918), in der die Polen überall in Europa zum Ferment der Revolution werden, ohne doch wirklich ihren Staat restituieren zu können. Mehr noch: die Zeit der polnischen Teilungen führt zur Entfremdung der einstmals vereinigten Polen, Ukrainern und Weißrussen, die unter preußischen, österreichischen und russischen Flaggen ganz unterschiedliche Schicksale durchleiden.
(5) Die Episode des polnischen Nationalstaates ( 1918-1939), der nach dem ersten Weltkrieg und dem Untergang der Teilungsmächte Deutschland, Russland und Österreich entstand und der in Wahrheit ein räuberischer Vielvölkerstaat war, der Litauer, Ukrainer, Juden und Deutsche gewaltsam unters polnische Joch zwang und sich damit als expansionistischer Staat die Feindschaft aller Nachbarstaaten zuzog,
(6) Polen am Rande des Unterganges im 2. Weltkrieg (1939-45), als nach der vierten polnischen Teilung ein Viertel des Volkes durch die nationalsozialistische Mordmaschinerie ermordet wurde und
(7) die Zeit der Kommunistischen Herrschaft bis zur Wende von 1989, die das Land vollends proletarisierte und verödete.
Man sieht, es ist eine tragische Geschichte ohne Happy End, die das Land im Jahre 1989 auf einen vollständigen Neuanfang verweist. Trotzdem bietet das Buch ein imponierendes historisches Panorama von über 1000 Jahren Geschichte eines Kulturvolkes zwischen Deutschen und Russen, das sich trotz aller Unwägbarkeiten schließlich in die Europäische Union rettete. Das Buch ist anspruchsvoll und zugleich verständlich geschrieben, eine ideale Einführung für alle, die sich vielleicht im Rahmen einer Polen Reise für dieses Land interessieren.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Einführung, 22. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Kleine Geschichte Polens (Gebundene Ausgabe)
Die Kleine Geschichte Polens ist eine gelungene Einführung für auf diesem Gebiet völlig unbelichtete Leser und bietet einen umfassenden Überblick über die Entstehung unseres östlichen Nachbarlandes.
In diesem handlichen(wörtlich zu verstehen) Buch bekommt man reichliche Informationen über die Ränkespiele des polnischen Adels, die Entwicklung zu einer modernen Republik, die starke nationale Empfindung des polnischen Volkes gerade zu Zeiten der Teilung und die tragische Rolle dieses einst mächtigen europäischen Imperiums als Spielball zwischen Preußen, Russland und Östereich.
Als Minuspunkte sind die manchmal spärlichen Bezüge zum restlichen Geschehen in Europa und das zu schlichte Design zu nennen, welche aber nicht so schwer wiegen, da es nicht der Anspruch dieses Buches ist, einen kompletten europäischen Überblick zu schaffen. Außerdem würden zeitgenössische Zitate, Abbildungen, Karten in Farbe und Karrikaturen sicherlich das gewählte Format sprengen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute und solide Zusammenfassung, 3. Januar 2008
Von 
M. Mrowietz (Gelsenkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kleine Geschichte Polens (Gebundene Ausgabe)
Hab das Buch für die Schule gebraucht und mir noch zwei andere ausgeliehen. Muss sagen, dass dies hier von denen am besten geschrieben war. Gut fand ich noch, das die zeitlichen Abschnitte auch nochmal in den jeweiligen Abchnitten angegeben werden und nicht nur beim Kapitel, so ist es einfach nur auf einen bestimmten Zeitabschnitt einzugehen. Auch sehr hilfreich sind die Zeittafeln vor jedem Abschnitt

Was noch verbesserungswürdig wäre sind die Karten. Zwar sind genügend vorhanden, die auf die Grenzen hinweisen, nur wären noch Wirschaftskarten interessatn, sowie Karten, die auf bedeutende militärische Aktionen hinweisen wie z.b. die Schlacht bei Tannenberg.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas unzusammenhängend, 17. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kleine Geschichte Polens (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist relativ gut geschrieben. Allerdings ist die Geschichte bis zum 20. Jahrhundert etwas unzusammenhängend geschrieben. Man muss sich schon sehr konzentrieren, um mitzubekommen, was man da liest. Außerdem hätte mich auch der soziale Aspekt einer Geschichte Polens interessiert. Man erfährt nichts von den sozialen Bedingungen, unter denen die Polen seit dem 11. Jahrhundert bis heute gelebt haben. Ansonsten ist das 20. Jahrhundert sehr gut geschrieben worden.
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4.0 von 5 Sternen Unser ganz Naher Osten, 24. April 2014
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kleine Geschichte Polens (Broschiert)
Polen aus deutscher Sicht war wohl schon alles: Freund der Liberalen im 19. Jahrhundert als Ebenso-Freiheitskämpfer, Witzobjekt im 20. Jahrhundert, Feindbild für vereinzelte Berufsschlesier oder einfach nur unser flächengroßer Nachbar, der auch nicht mehr so katholisch wie einst ist.

Die Geschichte Polens etwas zu kennen, lohnt sich allein schon deshalb, weil das dortige Nationalgefühl stark aus der Geschichte zu leben scheint. Wenn Sie beispielweise Polen besuchen sollten, sollten Sie schon aus Höflichkeit auch die dortige Geschichte etwas kennen: Die erste Organisation einiger Stämme vor rund 1000 Jahren, die Strukturierung der Region durch Kirche und Fürsten, das Wachsen und Schrumpfen des kontrollierten Gebiets. 1610 beherrschen polnische Truppen kurz Moskau, rund 160 Jahre später beginnt das Aufteilen bis zum völligen Verzehr. Wie sich die polnische Wahlmonarchie selbst lähmte, etwa durch das berüchtigte "liberum veto", auch das beschreibt Alexander. Zu Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sind seine Exkurse eher kurz, doch durchaus vorhanden.

Die Geschichte reicht dann noch über die Umsturzversuche und die Wiedergründung über die brutale nazideutsche Besetzung bis in die heutige Zeit.

Die Ausstattung des Buchs ist sparsam, einige schwarzweiße Karten helfen beim Überblick. Der angenehm enge Druck sorgt für wenig Gewicht und viel Inhalt. Die günstigere Ausgabe bei der BpB war die vor dem EU-Beitritt endende Vorauflage und ist obendrein inzwischen vergriffen.
Vier bis viereinhalb Sterne.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für eine Einführung sehr geeignet, 15. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kleine Geschichte Polens (Broschiert)
Wer mal eben was über unser Nachbarland in Kürze wissen möchte, ist hiermit gut beraten. Kurz und bündig wird die Geschichte Polens hier wiedergegeben. Als Einführung allemal geeignet, für tiefgreifende Studien sollte doch weitere Literatur herangezogen werden.
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Kleine Geschichte Polens
Kleine Geschichte Polens von Manfred Alexander (Broschiert - Oktober 2008)
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