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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen11
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am 27. Juli 2003
Dieses Buch teilt sich in drei Teile. Der erste Teil behandelt die eigentliche Französische Revolution. Im zweiten Teil werden die Aspekte die sich ergeben - besonders auch für Deutschland - behandelt. Mit original Quelltexten schließt der dritte Teil das Buch ab.
Man kann sagen, daß das Buch sehr angenehm geschrieben und leicht verständlich ist. Es ist kein Vorwissen notwendig, um das Buch zu verstehen. Man bekommt auf knapp 210 Seiten (ohne den dritten Teil mit Quellen) einen sehr guten Überblick über die Französische Revolution und ihre Folgen für Deutschland und Europa.
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am 29. September 2005
Dieses Buch eignet sich vorallem auch für Schüler der 12. Klasse. Im Geschichtsunterricht können nicht alle Zusammenhänge geschildert werden und teils sollte man sich selbst damit beschäftigen. Dieses Buch ist einfach geschrieben, bietet reichlich Quellen zur Analyse und beinhaltet Ursachendiskusionen zum weiterdenken.
Auch werden eigene Referate zum Thema erleichtert, da wie erwähnt die Quellen schon parat sind und auch viele anschauliche Bilder und Diagramme die Geschichte stützen.
Mir persönlich hat dieses Buch sehr geholfen, den Geschichtsunterricht und die französische Revolution besser zu verarbeiten.
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am 21. August 2008
Zum Einlesen in das Thema "Französische Revolution" girff ich zu diesem Werk von Kuhn und muss wirklich sagen: Es ist rundherum gelungen.
Das Werk ist eingängig geschrieben - gut lesbar - gut verständlich - gute Übersicht. Es liest sich fast wie ein historischer Roman.
Der darstellende Teil ist sehr detaillreich und trotzdem knapp hinzu kommt ein Teil, der sich mit interessanten Teilaspekten der Revolution beschäftigt (etwa die Revolution als Deutschlandimport) und der abschließende Teil ist eine gute und ausgewogene Quellensammlung, die eine ideale Materialgrundlage (z.B. für Lehrer) bildet.
Fazit: DAS Buch hat mich wirklich überzeugt!
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am 17. Juli 2002
Dieser Text über die REVOLUTION FRANCAISE besticht besonders durch seine klare und verständliche Struktur sowie die vielen hints, die Axel Kuhn zur entsprechenden deutschen Geschichte legt. Besonders für Leute, die sich tiefer mit der FRANZÖSICHEN REVOLUTION beschäftigen müssen, liefert dieses Buch eine hervorragende Basis, da der Autor ein ausgezeichnetes und glaubhaftes Bild der jeweiligen Epoche entwirft, so dass dem Leser die Auslöser und Ursachen der Ereignisse klar werden. Einige Dokumente und Quellen zum Thema sind ebenfalls abgetrugt und liefern einen Originaleinblick zum Beispiel in Reden von ROBBESPIERRE oder in ein "Cahier de Doleance".
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"Die Französische Revolution" von Axel Kuhn bietet den optimalen Einstieg in die Thematik und eignet sich auch ideal zum Auffrischen von eingerostetem Wissen. Die Darstellung beginnt mit einer kurzen Analyse der Ursachen der Revolution. Kuhns Stärke liegt darin, die mannigfaltigen Ursachen kurz und knapp zu umreißen, um sie dann in einem Satz zusammenfassen zu können: "In Frankreich führten unzufriedene Massen, eine ökonomisch erstarkte bürgerliche Klasse mit politisch versierten Wortführern und die Zwangslage eines bankrotten Staates zu einer revolutionären Situation, in der der König und seine Berater durch halbherzige und widersprüchliche Reformen die Chance zur evolutionären Veränderung von Staat und Gesellschaft verspielten" (39). Nach einer kurzen Analyse der Aufklärung als intellektuelle Vorbedingung der Revolution, stellen die folgenden Kapitel einen ereignisgeschichtlichen Überblick der Jahre 1789 bis zur endgültigen militärischen Niederlage Napoleons bei Waterloo 1815 dar.

In einem kurzen zweiten Teil werden einzelne Aspekte der Revolution näher beleuchtet. Dazu zählen unter anderem "Die Französische Revolution in der Geschichtsschreibung" oder "Zum Verhältnis zwischen Reform und Revolution". Im abschließenden dritten Teil werden die wichtigsten Quellen aufgeführt. Zu den entscheidensten Dokumenten zählen sicherlich die Erklärung "Was ist der Dritte Stand" von Emmanuel (Abbé) Sieyès sowie "Die Erklärung der Rechte des Menschen und des Bürgers". Insgesamt werden 28 Dokumente zitiert.

Fazit: Man mag einwenden, dass die Ereignisse sehr kurz und knapp dargestellt werden, was in der Tat dazu führt, dass die notwendige historische Tiefenschärfe nicht erreicht werden kann. Dies ist zutreffend, was aber nichts daran ändert, dass die Darstellung als erster Einstieg in die Thematik uneingeschränkt zu empfehlen bleibt.
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am 7. September 2009
Das Buch enthält alle wesentliche Fakten und Zusammenhänge um sich von der Thematik einen ersten Eindruck zu verschaffen. Das Buch enthält sowohl eine sinnvolle und übersichtliche Gliederung als auch eine Zeittafel, die gut mit den Darstellungstexten harmoniert. Wer sich jedoch eingehender mit der Aufklärung befassen will, sollte dieses Buch nicht kaufen, da hier nur sehr kurz die wesentlichen Richtungen und der aktuelle Stand der Wissenschaft andiskutiert wird. Ähnliches gilt auch für die sogenannten Ursachen der Franz. Rev.. Auch hier ist die Diskussion, also die unterschiedliche Wertung der einzelnen Faktoren, relativ knapp gehalten.
Trotzdem bekommt man als Lehrer, Schüler, Student oder Interessierter kein besseres Buch für diesen Preis. Zudem kann man, trotz der kleinen Mängel sein Studium gezielt und problemlos über die recht ausführlichen Literaturhinweise fortführen.
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am 10. Januar 2014
In seinem dreigegliederten- in einen darstellenden Teil und in einen die wissenschaftlichen Kontroversen um das Thema behandelnden sowie einen letzten die Quellen enthaltenden Teil- Überblickswerk behandelt der Autor den aktuellen Forschungsstand zum Thema Französische Revolution. Im ersten, also dem darstellenden Teil, geht es zunächst um die Ursachen und die Vorgeschichte der Revolution, wie z. B. der Machtlosigkeit des wirtschaftlich prosperierenden Bürgertums und dem daraus resultierenden Konflikt mit dem zwar herrschenden, aber wirtschaftlich immer unbedeutenderen Adel, der Abhängigkeit der Bauern auf dem Lande als der größten Bevölkerungsschicht, der wirtschaftlichen Stagnation und den Missernten in den Jahren vor 1789, der politischen Reformunfähigkeit des absolutistischen Regierungssystems sowie dem Vordringen der die bestehenden Verhältnisse in Frage stellenden Ideen der Aufklärung. Dieses angestaute Potential an Konfliktstoffen konnte sich schließlich im Zuge des faktischen Staatsbankrotts und der daraufhin zusammentretenden Generalstände und des dadurch ausgelösten Sogs der Ereignisse Bahn brechen.
Der Verlauf der Revolution selbst- vom Zusammentreten der Generalstände im Frühjahr 1789 bis zum Staatsstreich Napoleon Bonaparts am 9. November 1799- wird konventionellerweise in drei Abschnitte eingeteilt: eine erste Phase der Revolution des besitzenden Bürgertums von 1789 bis 1792, deren deutlichstes Merkmal der Fortbestand der konstitutionellen Monarchie war, eine zweite Phase der Revolution des radikalen Bürgertums von 1792 bis 1794, besser bekannt auch als sogenannte Jakobinerherrschaft, deren Merkmal ein Bündnis mit der Unterschicht der Sansculotten und eine fortschreitende, auch vom Kriegsverlauf diktierte Radikalisierung war, sowie schließlich als dritte Phase im Zuge der Rückeroberung der Macht eine Restauration des besitzenden Bürgertums von 1794 bis zum Schluss 1799, welche gekennzeichnet war durch eine Konsolidierung der Macht eben jenes Bürgertums und der Unterdrückung jedweder Opposition, was zu fortlaufenden chaotischen innenpolitischen Zuständen sowie Aufständen und Militärputschen führte und eben letztlich in die Herrschaft Napoleons, der die verworrene Lage glänzend in seinem Sinne auszunutzen wusste.
Im anschließenden die Kontroversen behandelnden Abschnitt werden zunächst die drei Interpretationsmuster der Revolution, das konservative, das liberale und das sozialistische, dargestellt, bevor man anhand dieser unterschiedliche Antworten auf die Frage nach der Notwendigkeit der Jakobinerherrschaft und der Legitimität ihrer Gewaltherrschaft präsentiert bekommt.
Zum Abschluss runden noch 19 verschiedene Originaltexte aus der Zeit von 1789 bis 1795 das Ganze ab, darunter auch ziemlich maßgebliche Schriften und Reden wie z. B. "Was ist der dritte Stand?", Die "Erklärung der Rechte des Menschen und Bürgers" oder auch ein paar Reden von Robespierre.
Ein gutes und empfehlenswertes Einstiegswerk für Schüler und Studenten, "Fortgeschrittenen" wird im Anhang mit Literaturhinweisen geholfen oder sie sollten besser gleich zu umfangreicheren Werken greifen.
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am 8. April 2013
Ich kann mich nur lobend über dieses Buch äußern, nachdem ich es jetzt nach vielen Jahren zum zweiten mal gelesen habe. Der Autor bringt das wichtigste auf den Punkt, arbeitet die "roten Fäden" heraus, schreibt in verständlicher Form, verliert sich nicht in Nebensächlichkeiten, usw. Ich wüsste hier nichts negatives zu berichten. Ein Buch, das populärwissenschaftlich verfasst wurde, aber trotzdem anspruchsvoll ist. Der Autor ist eben ein guter Erklärer.
Abschließend bespricht Axel Kuhn noch den Einfluss der Revolution auf das politische Denken im damaligen Deutschland und beschäftigt sich kurz mit den unterschiedlichen Interpretationen, die die Revolution im Laufe der geschichtlichen Forschung erfahren hat. Alles in allem eine "runde Sache".
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am 18. August 2010
Axel Kuhn erzählt, manchmal spannend, den Verlauf der französischen Revolution. Vorweg schildert er ideengeschichtliche Voraussetzungen für die Revolution, dann ihren Ablauf und zum Schluss ihre Beendigung durch Napoleon und dessen Ausklang.
Er vertieft seinen Überblick durch Einordnung der Revolution in Geschichtsschreibung, Einfluss auf Deutschland, der Frage, ob sich eine Revolution exportieren läßt und dem Verhältnis von Reform zu Revolution.
Weiter bietet er eine Menge an Quellentexten im Anhang, leider ohne Hinweise auf sie im Darstellungsteil.
Eine gelungene Einführung in die Thematik, leichter lesbar als die von Hans-Ulrich Thamer!
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am 21. April 2010
Der Autor bringt es zuwege, auf 272 knappen (Reclam-UB-)Seiten einen umfassenden Überblick über die große Revolution zu geben. Der Text zeichnet sich nicht nur durch eine gemesssen an seinem Umfang stupende Informationsfülle aus, sondern ist auch stilsicher und gut lesbar geschrieben. Neben den historichen Ereignissen werden auch die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen, die zur Revolution führten und deren Auswirkungen auf das übrige Europa, insbesonere Deutschland beschrieben. In dem Bändchen finden aber auch gut gewählte Abbildungen, eine Zeittafel, Auszüge aus Original-Dokumenten, ein informatives Literaturverzeichnis und ein Namensregister Platz. Das Buch ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie auf engstem Raum ein umfangreiches Thema ohne journalistischen Schnick-Schnack und trotzdem lesbar abgehandelt werden kann. Dem Werk ist jedenfalls eine lange Karriere als "Klassiker", vielleicht verbunden mit einer besser ausgestatteten gebundenen Neuausgabe zu wünschen.
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