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am 19. September 2013
Die Epochen werden von unterschiedlichen Autoren behandelt, so dass man auch unterschiedliche Bewertungen abgeben müsste. So liefert Ralf Schnell für die Epoche "Von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs" einen sehr gut lesbaren Überblick, der über bloßes chronologisches Aufzählen hinaus auch Zusammenhänge zwischen Dichtern herstellt, die man nicht unbedingt derselben Schule zuordnen würde. Wer sich hingegen für die "Deutschsprachige Lyrik seit 1945" interessiert, ist selber schuld. Denn derjenige stößt dann auf Herman Korte, der zwar höchst höchst einfühlsam und entsprechend unkritisch jede Avantgardeströmung in esoterisch-verblasenen Sätzen nachspürt - Kostprobe: "Die Produktion von Lyrik stellt sich als eine in ständiger Suchbewegung begriffe Schreibtechnik dar, die selbstreferentiell ihre eigene Sprache und die Bedingung des Sprechens unter den Bedinngungen der Möglichkeit poetische Sprechens unter den Prämissen der Gegenwwart reflektiert" , - andererseits aber den antimodernen, höchst gefeierten und gelesenen Dichter Robert Gernhardt noch nicht einmal im Register erwähnt. So stellt sich speziell diese Epochendarstellung statt als ein neutraler Überblick über die verschiedenen Dichter und Ströumungen als ein höchst parteiisches Machwerk heraus.
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am 10. Mai 2009
Beschäftigt man sich intensiver mit Literatur und ihrer Geschichte, sei es in Schule, Studium oder einfach aus Interesse, stellt man schnell fest, dass es keine "die" Literaturgeschichte gibt. Zu komplex, zu manigfaltig ist der Reigen der bis heute geschriebenen Texte, um ihn in ein stringentes System zu passen. Redet man von "der Goethezeit" wird man sich schwer tun, manch progressiven Text von Kleist und manch eher klassischen von Schiller in einen Topf zu schmeißen, ohne ihn dabei entscheidend zu verbeulen.

Besonders in Sachen Lyrik sind Versuche, einen roten Faden durch die Gegebenheiten des Produzierten zu legen, oft unvollständig, unreflektiert oder zumindest sehr tendenziös.

Die vorliegende "Geschichte der deutschen Lyrik" wählt, meines Erachtens nach, einen guten Weg zwischen Theorie und Personen, zwischen Konzepten und Beispielen, um die beschriebene Quadratur des Kreises auf einer überschaubaren Anzahl an Seiten unterzubringen. Macht man sich das System der Einteilung zu eigen, gewinnt man für seine eigene künftige Lyrikrezeption ein brauchbares und vor allem breit aufgestelltes Raster, um nicht zu kategorisieren, aber entscheidende Elemente zu analysieren und im Kontext der Lyrikgeschichte zu deuten.

Kurzum: Unter den Lyrikgeschichten ist diese wohl mit Leibniz gesprochen "die beste aller möglichen Welten", nahezu die Quadratur des Kreises!
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am 29. Mai 2009
Eher etwas für Laien, denen aber die Sprache schwer fallen wird. Zur Examensvorbereitung nicht einmal ein sinnvoller Kurzüberblick. Viele Namen und Daten, aber kaum Zusammenhänge werden erläutert. Lieber etwas mehr ausgeben und eine umfangreichere Geschichte der deutschen Literatur erwerben.
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am 31. Juli 2010
Auf der Suche nach Literatur für meine Prüfung über deutsche Lyrik, glaubte ich dieses Werk, bei dem es sich leider um ein Machwerk handelt, erwerben zu müssen. Reclam, als einer der vielleicht besten Verlage der Welt, steht für höchste Qualität. Doch mit der Publikation dieses Bandes hat sich das Haus keinen Gefallen getan. Es ist aus meiner Sicht, nicht nur ungeeignet, den Studenten auf eine Prüfung vorzubereiten. Auch der Laie wird hier kaum Aufschluss finden. Die einzelnen Aufsätze von den an dieser Lyrikgeschichte beteiligten Autoren sind Fleißarbeiten, die sich von dem aufgeblasenen Geschwafel mittelmäßiger Seminararbeiten wenig unterscheiden. So umfänglich das alles ist - man ist nach der schwerfälligen Lektüre "so klug als wie zuvor".
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