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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich empfehlenswert für jeden der Englisch lernt
Shakespaere im Original ist nicht gerade ein Klacks für Englischlernende, sind doch recht viele altenglische Wörterenthalten. Diese Ausgabe von Longman ist die perfekte Alternative zu einer zweisprachigen Ausgabe. Altenglische Wörter werden ins englische übersetzt, schwierige Wörter teilweise sogar deutsch übersetzt. Zusätzlich werden...
Am 9. März 2004 veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Insgesamt gut
Insgesamt ein gutes kleines Buch, so wie alle Bücher vom Reclam Verlag mit dem ganzen Drama Bacbeth, auch inklusive Regieanweisungen.
Vor 15 Monaten von Lydia Paul veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich empfehlenswert für jeden der Englisch lernt, 9. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Macbeth (Taschenbuch)
Shakespaere im Original ist nicht gerade ein Klacks für Englischlernende, sind doch recht viele altenglische Wörterenthalten. Diese Ausgabe von Longman ist die perfekte Alternative zu einer zweisprachigen Ausgabe. Altenglische Wörter werden ins englische übersetzt, schwierige Wörter teilweise sogar deutsch übersetzt. Zusätzlich werden Hintergruninformationen und Erklärungen zum Text geliefert.
Wirklich genau das richtige um sich an Shakespeare zu wagen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schottenkönig ade, 17. Dezember 2012
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hérimoncourt, Frankreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Macbeth (Taschenbuch)
Macbeth, General der königlichen Armee Duncans, trifft mit seinem gleichrangigen Freund Banquo nach einer Schlacht gegen Norwegen auf drei Hexen, die ihm prophezeien, dass er König von Schottland wird und Banquo zwar nicht selbst König, doch die Wurzel einer Reihe von Königen wird. Macbeth unterrichtet seine Frau von seinen Erlebnissen und sie drängt ihn dazu König Duncan zu ermorden, was Macbeth wiederum ablehnt. Um aber nicht als Feigling dazustehen, gibt er schließlich nach und tötet Duncan. Macbeth wird König von Schottland, nimmt sich vor Banquo zu ermorden, damit er nicht die vorhergesagten königlichen Söhne bekommt und stellt auch eine Armee gegen Macduff, einem schottischen Adelsmann auf, der sich geschworen hat gegen Macbeth anzugehen, nachdem dieser seine Frau und Kinder umbringen ließ...

Für mich persönlich war dies das erste Werk von Shakespeare, noch dazu auf englisch, das ich gelesen habe (ich sage nicht "lesen musste" (obwohl es für die Schule war), denn ich habe es freiwillig verschlungen und nur ganz unfreiwillig wieder aus der Hand gelegt. Die erzählte Geschichte ist natürlich eine typisch Mittelalterliche (Kampf zwischen Königreichen, Intrigen am Königshof usw.), doch gerade dies macht das Lesen so anders, da man in eine andere Welt als die heutige abtauchen kann. Im Globe Theatre in London gehen die Menschen seit Shakespeares Zeiten ins Theater um seine Stücke aufgeführt zu sehen.

Die Verse (die das ganze Werk bis auf Akt V, 1. Szene begleiten) sind selbst in englisch recht angenehm zu lesen und auch nicht schwer zu verstehen. Man muss also tatsächlich keine Ehrfurcht vor Shakespeares Werken haben, sondern wird im Gegenteil sogar in einem magischen Bann gezogen, dem man sich schon nach ein paar Seiten nicht mehr entziehen kann. Man sieht die Figuren vor seinem geistigen Auge tanzen, spielen, kämpfen, es ist fast so, als ob man gerade als Zuschauer im Theater sitzt und genießt. Ein gutes Heimtheater also. Ein sehr zu empfehlendes Werk für Shakespeare-Einsteiger meiner Meinung nach, meine Neugierde wurde befriedigt und mein Wissensdurst hat sich noch vergrößert für andere Werke von W.S.

~Bücher-Liebhaberin~
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Übersetzung mit Schwächen, 28. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Macbeth: Zweisprachige Ausgabe (Taschenbuch)
Dem siegreichen Feldherrn Macbeth wird von drei Hexen geweissagt, er würde Than von Cawdor und König von Schottland, allerdings folgten ihm nicht seine Nachkommen auf den Thron, sondern die seines Gefährten Banquo. Macbeth aber ist ein loyaler Untertan seines Königs Duncan und er glaubt, daß der Than von Cawdor lebt, also nimmt er die Prophezeiung nicht sonderlich ernst. Doch Cawdor war ein Verräter, der mittlerweile hingerichtet wurde und König Duncan verleiht Macbeth tatsächlich dessen Titel. Nun beginnt in Macbeth der Gedanke zu gären, daß auch die zweite Prophezeiung sich bewahrheiten könne, da schon die erste sich so unerwartet erfüllt hat. Und Lady Macbeth -seine Frau- flüstert ihm ein, man könne das Eintreffen des Vorhergesagten doch wohl ein bißchen beschleunigen. Daraufhin ersticht Macbeth König Duncan im Schlaf und lenkt den Verdacht auf die Söhne des Königs. Da er nun sicher ist, daß auch Teil drei der Prophezeiung schneller eintreffen könnte, als ihm lieb ist, läßt er auch Banquo ermorden, doch dessen Sohn gelingt die Flucht. Im Verlauf der Handlung läßt Macbeth immer mehr Menschen wahllos niedermetzeln - auch Frauen und Kinder, bis er endlich von jemandem aufgehalten wird, der - laut eines anderen Orakels der Hexen- nicht von einem Weib geboren wurde.
Das ist ein spannender Plot, der mit aufregenden Dingen wie Geistererscheinungen, Hexen, Unwettern, Wahnsinnsanfällen und Schlachtengetöse angereichert ist und auch komische Passagen enthält. Außerdem stellt der Text die philosophische Frage nach der Herkunft des Bösen und es ist ein Text der reich an Symbolik ist.
Allerdings hat der moderne Leser mit dem Text so seine Schwierigkeiten, denn um sich Gedanken um Gut und Böse oder um symbolische Elemente machen zu können, muß man erst einmal den Inhalt verstanden haben. Obwohl "Macbeth" oft im Englischunterricht gelesen wird, wird ihm einfaches Schulenglisch bei weitem nicht gerecht und die immer noch weit verbreitete Schlegel-Tieck Übersetzung, muß man an den entscheidenden Stellen auch des öfteren lesen, um zu verstehen, was da eigentlich gesagt wird.
Die Übersetzung von Frank Günther ist einfacher zu lesen, da sie unserem heutigen Deutsch so nahe kommt, wie es die Übersetzung eines Shakespeare-Textes eben zuläßt. Allerdings hat sich der Übersetzer an manchen Stellen falsch entschieden, wenn es darum ging, ob es besser sei, die Lesbarkeit der originalgetreuen Übersetzung zu opfern, oder die Nähe zum Original der Lesbarkeit. So kommt es bisweilen zu sprachlichen Ausfällen, die dann doch lächerlich wirken. Auch ist mir die Übersetzung der Regieanweisung "aside", die häufig vorkommt, auf die Nerven gefallen. Günther übersetzt hier "apart". Das ist zwar formal richtig, klingt aber dennoch ausgesprochen affektiert, ein einfaches "zur Seite" oder "beiseite" hätte es auch getan.
Ich empfehle jedem in dieser zweisprachigen Ausgabe um des Verständnis willen zuerst die deutsche Übersetzung zu lesen. Wenn man verstanden hat, worum es geht, sollte man den englischen Text lesen und Shakespeare's Sprachklang, Versmaß und Rhythmus auf sich wirken lassen und wenn man zu denen gehört, die Lust an Sprache haben, kann man sich in der Bibliothek eine Ausgabe der Schlegel-Tieck Übersetzung ausleihen und sich am Klang der klassischen Übersetzung erfreuen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Ausgabe!, 4. Juni 2004
Von Ein Kunde
Diese Oxford School Edition von Shakespeare's Macbeth ist eine ausgesprochen gute Ausgabe. Neben dem Originaltext und etlichen Erläuertungen in einer Randspalte neben dem Text, die das Textverständnis gerade auch für Nicht-Muttersprachler erheblich erleichtern, bietet es eine detaillierte Einführung und weitere Quellen zum Text, die auch die Entstehung des Stückes offenlegen, insbesondere, was die Quellen Shakespeares beim Schreiben von 'Macbeth' anbelangt. Diese Ausgabe ist mit ihren vielen Extras und Boni einfach nur empfehlenswert; sie hat mir sehr viel Vergnügen bereitet und meine Lust auf mehr Shakespeare angestachelt.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Stück - Super für Schüler(innen) & Student(inn)en, 12. Dezember 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Macbeth: Zweisprachige Ausgabe (Taschenbuch)
Ich muss sagen, ich kannte das Drama vorher (leider) nur vom Namen, und habe es mit dieser Ausgabe kennengelernt. Als Schüler bin ich sehr froh darüber, dass es diese Ausgabe gibt, denn sie erleichtert erheblich das Stück zu verstehen. Die Sprache, die Shakespeare verwendet ist nun wirklich schon einige Jahrhunderte alt und somit mit dem Schulenglisch (auch wenns ausm Abitur kommt) nur schwer zu entschlüsseln. Das Buch ist so aufgebaut, dass auf den linken Seiten das Original steht und auf den Rechten die deutsche Übersetzung. Und diese ist wirklich sehr gelungen! Bei Reimen im Original werden auch Reime im deutschen eingesetzt und diese sind sehr nah am Original gehalten. Unglaublich, dass so eine gute Übersetzung möglich ist. Also ich kann das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen!
Schüler sollten nur daran denken, dass sie eventuell eine einsprachige Lektüre (für die Klausur) dazu kaufen müssten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Shakespeare play that is actually worthy of his reputation, 6. Januar 2000
A disillusioned warrior is sick and tired of life and says Tomorrow and tomorrow and tomorrow creeps in this petty pace from day to day to the last syllable of recorded time, and all our yesterday's have lighted fools the way to dusty death. Out out brief candle. Life is but a walking shadow, a poor player that struts and frets his hour upon the stage and then is heard no more. It is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing. Now that's a monologue!
This is a tale of ambition and murder, leading to civil war. The chief villain is Lady Macbeth, a real little over-achiever. She is one of the greatest villains in all literature. There's enough action and magic here to keep you on the edge of your seat, except for the fact that you already know the story inside out.
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5.0 von 5 Sternen Shakespeares kürzeste und zugleich dunkelste Tragödie, 3. August 2014
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Macbeth: Zweisprachige Ausgabe (Taschenbuch)
Die vor 1611 entstandene Tragödie „Macbeth“ von William Shakespeare geht zurück auf historische Ereignisse im Schottland des 11. Jahrhunderts. Sie beginnt mit der berühmten Hexen-Szene: Die beiden Heerführer Macbeth und Banquo begegnen nach einer siegreichen Schlacht drei Hexen, die Macbeth als den künftigen schottischen König begrüßen. Seinen Freund Banquo weissagen die Hexen allerdings, dass seine Nachkommen einmal den schottischen Thron erben werden.

Die Prophezeiung lässt Macbeth und seiner ehrgeizigen, ja skrupellosen Frau keine Ruhe. Um aber König von Schottland zu werden, muss Macbeth den jetzigen König Duncan beseitigen. Als dieser in seinem Haus weilt, tötet Macbeth, angestachelt von seiner Frau, den schlafenden König und lenkt den Verdacht auf die Wächter. Duncans Söhne Malcolm und Donalbain fliehen ins Ausland und damit hat sich die erste Weissagung der Hexen bewahrheitet: Macbeth ist schottischer König. Einzig Macduff, sein Gegenspieler, wittert Verdacht und flieht nach England.

Macbeth wird jedoch vom Grauen vor der eigenen Missetat erfasst und dann bleibt da ja noch die zweite Wahrsagung der Hexen. Also beauftragt er gedungene Mörder, den rechtschaffenen Banquo und dessen Sohn Fleance zu töten. Während Banquo ermordet wird, kann Fleance jedoch entkommen. Bei einem Bankett, das Macbeth für die schottischen Adligen gibt, erscheint ihm Banquos Geist, was ihm große Angst einflößt. Doch er beschließt mit seiner Frau, den vorgezeichneten Weg der Gewalt weiterzugehen. So lässt er Macduffs Frau und Kinder ermorden.

Noch einmal befragt Macbeth die Hexen, die ihm scheinbare Sicherheit verheißen: Kein vom Weibe Geborener könnte ihm schaden und solange der Wald von Birnam nicht gegen ihn zu Felde zieht, sei er unbesiegbar. Der Widerstand gegen den Tyrannen formiert sich allerdings und eine große Schlacht steht bevor. Lady Macbeth verfällt dem Wahnsinn und die letzten Verheißungen der Hexen erweisen sich als trügerisch, denn die Feinde haben sich mit Zweigen und Laubwerk getarnt und Macduff, der durch Kaiserschnitt aus dem Mutterleib geholt wurde, tötet schließlich Macbeth. Malcolm wird König von Schottland und verspricht die Wiederherstellung der rechten Ordnung.

„Macbeth“ ist Shakespeares kürzeste und zugleich dunkelste Tragödie. Bereits Friedrich Schiller hatte dieses „Königsmörder“-Drama übersetzt, doch die erste gültige Übersetzung ins Deutsche stammt von Dorothea Tieck (1833). Nun hat der profunde Shakespeare-Kenner Frank Günther eine zeitgemäße Übersetzung geschaffen, die vor allem der Originaltreue verpflichtet ist.

In der Rubrik „Aus der Übersetzerwerkstatt“ des umfangreichen Anhangs geht Günther näher auf die Thematik „Hexen-Fluch-Magie-Sprach-Zauber-Kessel“ ein und bekennt selbstkritisch, dass jede neue Übersetzung nichts ist als nur ein Text „aus Tölpelmund“ (Macbeth V,5). Neben zahlreichen Anmerkungen zum Text, Literaturhinweisen sowie einer Auswahl von „Macbeth in der Musik und im Film“ wird der Anhang durch das Essay „Macbeth - das Exemplarische und das Besondere“ von Ulrich Suerbaum komplettiert. Der Literaturwissenschaftler beleuchtet darin aber nicht nur die Eigenart des Stücks, sondern hinterfragt auch die historischen Fakten und die Handlung des Stücks. Die zweisprachige dtv-Ausgabe (engl./dt.) mit dem mehrteiligen Anhang ist eine umfassende und informationsreiche „Macbeth“-Ausgabe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schottenkönig ade, 17. Dezember 2012
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hérimoncourt, Frankreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Macbeth (Taschenbuch)
Macbeth, General der königlichen Armee Duncans, trifft mit seinem gleichrangigen Freund Banquo nach einer Schlacht gegen Norwegen auf drei Hexen, die ihm prophezeien, dass er König von Schottland wird und Banquo zwar nicht selbst König, doch die Wurzel einer Reihe von Königen wird. Macbeth unterrichtet seine Frau von seinen Erlebnissen und sie drängt ihn dazu König Duncan zu ermorden, was Macbeth wiederum ablehnt. Um aber nicht als Feigling dazustehen, gibt er schließlich nach und tötet Duncan. Macbeth wird König von Schottland, nimmt sich vor Banquo zu ermorden, damit er nicht die vorhergesagten königlichen Söhne bekommt und stellt auch eine Armee gegen Macduff, einem schottischen Adelsmann auf, der sich geschworen hat gegen Macbeth anzugehen, nachdem dieser seine Frau und Kinder umbringen ließ...

Die New Swan Shakespeare-Ausgabe ist durchweg auf englisch geschrieben und wie folgt aufgeteilt: Vorwort (in dem auch Wörter aus dem veralteten Englisch vorgestellt werden, die in der Tragödie fortan oft vorkommen sollen), Vorstellung der Figuren, Ort und Zeit, die Tragödie selbst (versehen mit Schwarz-weiß Illustrationen und auf den linken Seiten des Buches jeweils mit genaueren Erläuterungen von unbekannten Ausdrücken/Wörtern, die in "Macbeth" vorkommen), ein Glossar zur Erklärung weiterer Worte und letztendlich ein paar Ratschläge/mögliche Diskussionsthemen über "Macbeth" speziell für Prüfungsabsolventen.

Zu Macbeth selbst: Für mich persönlich war dies das erste Werk von Shakespeare, noch dazu auf englisch, das ich gelesen habe (ich sage nicht "lesen musste" (obwohl es für die Schule war), denn ich habe es freiwillig verschlungen und nur ganz unfreiwillig wieder aus der Hand gelegt. Die erzählte Geschichte ist natürlich eine typisch Mittelalterliche (Kampf zwischen Königreichen, Intrigen am Königshof usw.), doch gerade dies macht das Lesen so anders, da man in eine andere Welt als die heutige abtauchen kann. Im Globe Theatre in London gehen die Menschen seit Shakespeares Zeiten ins Theater um seine Stücke aufgeführt zu sehen.

Die Verse (die das ganze Werk bis auf Akt V, 1. Szene begleiten) sind selbst in englisch recht angenehm zu lesen und durch die Worterklärungen daneben auch nicht schwer zu verstehen. Man muss also tatsächlich keine Ehrfurcht vor Shakespeares Werken haben, sondern wird im Gegenteil sogar in einem magischen Bann gezogen, dem man sich schon nach ein paar Seiten nicht mehr entziehen kann. Man sieht die Figuren vor seinem geistigen Auge tanzen, spielen, kämpfen, es ist fast so, als ob man gerade als Zuschauer im Theater sitzt und genießt. Ein gutes Heimtheater also. Ein sehr zu empfehlendes Werk für Shakespeare-Einsteiger meiner Meinung nach, meine Neugierde wurde befriedigt und mein Wissensdurst hat sich noch vergrößert für andere Werke von W.S.

~Bücher-Liebhaberin~
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Meisterwerk!, 14. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Macbeth (Taschenbuch)
William Shakespeare zeigt in „Macbeth" (1606), auf dem historischen Hintergrund Schottlands im 10. Jahrhundert die zerstörerische Wirkung zügelloser Machtgier. Der tapfere, tatkräftige und angesehene Macbeth wird, angereizt durch Prophezeiungen, die ihm seine geheimsten Wünsche zu Bewusstsein bringen, von maßlosem Ehrgeiz ergriffen. Angestachelt von seiner Frau, tötet er den König, der sein Verwandter und sein Gast ist, und reißt den Thron an sich. Dieses Verbrechen führt zu einer Kette weiterer Untaten. Zu einem grausamen Tyrannen geworden, lässt Macbeth alle umbringen, die seiner Herrschsucht gefährlich werden könnten und schont dabei weder Frau noch Kinder, bis sich das gequälte Volk erhebt und sein Land von dem Zerstörer befreit. „Macbeth" kann das dramatisch geraffteste Stück Shakespeares genannt werden. Die Ereignisse der stark konzentrierten Handlung rollen mit bezwingender Folgerichtigkeit ab, jeder einzelne Charakter überzeugt in seiner Lebensnähe und Plastizität. Und die meisterhaft gezeichnete düstere Atmosphäre unterstreicht die Wirkung der Tragödie.
Realistische Widerspiegelung der Wirklichkeit, Charakterisierung, spannungsreiche Handlungsführung, Sprachgewalt und humanistischer Geist machen Shakespeare mit seinem Gesamtwerk zu einem der größten englischen Bühnendichter und zu einem der Weltliteratur! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst gelungene Übersetzung, 17. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Macbeth: Zweisprachige Ausgabe (Taschenbuch)
Meiner meinung nach ist diese Version äußerst gelungen da sie an vielen Stellen durch die modernere Sprache den zeitgeist verkörpert. Auch der vergleich mit der englischen version ist hier sehr schön veranschaulicht.
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Macbeth
Macbeth von William Shakespeare (Taschenbuch - 1986)
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