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am 21. November 1999
Ein echter Leckerbissen für Germanisten, Goethe-Fans und literarisch Interessierte ist dieser Paralleldruck von zwei Fassungen von Goethes „Die Leiden des jungen Werther" von 1774 und 1787. Hintergrund dieser Ausgabe ist die Tatsache, dass Goethe mit seinem Briefroman vom Werther 1774 sensationellen Erfolg hatte, das Werk aber für seine gesammelten Schriften aus biographischer und poetologischer Distanz zu den Sturm-und-Drang-Zeiten stark umgearbeitet hatte, woraus die Fassung von 1787 entstand. Diese Reclam-Ausgabe stellt jetzt die beiden Versionen nebeneinander und ermöglicht so eine exakte Beurteilung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Fassungen auf recht einfache Art und Weise. Insgesamt ist diese Ausgabe sehr gelungen. Geeignet ist sie vor allem für ernsthaft literarisch Interessierte - der Schüler, der im Deutschunterricht den Werther lesen muss, wird diese Ausgabe kaum ernsthaft nutzen, für den Germanisten ist es aber ein Leckerbissen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. Oktober 2013
Leider gab es keinen Einfachdruck, daher musste ich auf diesen Artikel ausweichen.
Es ist halt etwas verwirrend immer zwei Seiten mit fast dem gleichen Wortlaut hintereinander zu haben.
Artikel kam schnell und Verpackung war gut.
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am 28. Januar 2010
Zum Inhalt muss ich wohl nicht mehr viel sagen, das Werk ist bekannt und wird als DAS Werk des Sturm&Drang bezeichnet, dieser kurzen, aber sehr reizvollen Epoche. Hier liegt eine besonders spannende Ausgabe vor, die die Fassung von 1774 (die echte S&D-Fassung) auf der linken Seite und von 1787 (eher als Klassik einzustufen) auf der rechten Seite bietet, so dass ein direkter Vergleich stattfinden kann. Und genau das macht dieses kleine Reclamheft zu einem echten Schatz!

Mit hat die Lektüre bereits in der Schule sehr gut gefallen, allerdings muss man wohl auch in einer bestimmten Gemütsfassung sein, um den Werther lesen und verstehen zu können, denn teils ist der Weltschmerz schon arg. Man möchte Werther so packen und schütteln und rütteln, dass er endlich aufwacht und dass er seinen besten Freund Wilhelm so schändlich ignoriert, ist ebenfalls nicht nett. Aber Werther ist halt verliebt in Lotte, seine Lotte...

Bleibt letztlich nur noch die Frage, ist "Werther" ein Briefroman oder eher Tagebuch? Gegen das Tagebuch spricht die Tatsache, dass er Wilhelm bittet, seiner Mutter etwas auszurichten - gegen die Briefe, dass es damals Posttage gab, sprich zu bestimmten Tagen (1x in 14 Tg. In kleineren Orten, zu denen Wahlheim=Wetzlar zu zählen ist) und Werther hier manchmal zwei Briefe an einem Tag verfasst. Letztendlich ist immer noch der Inhalt und die Sprache entscheidend, und die machen das Werk ganz einfach zu einem lesenswerten Klassiker! Ferner bietet der Werther autobiographische Züge Goethes, der in Wetzlar lebte und dort ähnliches erlebte und im Werther verarbeitet.
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am 29. Dezember 2015
Johann Wolfgang Goehte ist schwere Literatut
das Buch habe ich bestellt weil sich darin meinLeben wieder spiegelt.
Es ist schwerzu lesen da es ein Paraleldruck ist binaber zufrieden undlese jeden abend
ein paar seiten.
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am 10. September 2014
oft gehört, mal als Film gesehen, aber das Werk an sich als Buch gelesen, ist ein Sahnebonbon. man leidet förmlich mit wie der ach so junge Werther wie ja auch so oft im realen Leben Schritt für Schritt in die Falsche verliebt, jede Szene für sich vor dem inneren Auge des Lesers entsteht wie ein Gemälde, welches man stundenlang betrachtet, dann das nächste Bild, im Saal Werther und Lotte vor dem drohenden Gewitter und das Wetter draußen kündet dannn auch das emotionale Unheil an, siehe da Werther wird der feinen Gesllschaft verwiesen , er kann Lotte nicht haben, da sie an einen Albert versprochen ist und dann erschießt sich der Arme auch noch, aber nur in der neuen Fassung, in der ersten Fassung hängt Werther nur den Erinnerungen nach. Was den Paarraleldruck angeht, so ist wohl nahezu fast alles gleich, die Schreibweise ( ausdrukken wird dann zu ausdrücken ) ist anders, auch die Rechtschreibung wird verändert und hier und da ist dann ein Adjektiv anders, was dannn schon erheblich zu einer anderen Stimmung führt. Interessant mal beides zu vergleiche, praktisch auch, dass man beide Fassungen nebeneinander stehtn hat, sodass man nicht blättern muss.Hinten im Buch gibt es dann auch noch Erläuterungen. Ein Buch für Leserattten, ein Stück zum Genießen, eine Sprache, in der einem der " sturm und Drang" regelrecht entgegenkommt, auch die jugendlichen Protagonisten reißen einen mit und man leidet förmlich mit und dann noch der Vergleich, ein Fresschen für Forschergeister. Für 8 Euro ein Schnäppchen, dass sich lohnt, nicht nur für Germanisten.
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Achtung, die folgende Rezension ist ist sarkastisch (aber nachträglich weichgespült) und für Goethe-Liebhaber, die sich verpflichtet fühlen den großen deutschen Dichter gegen Kritik zu verteidigen, ungeeignet! In diesem Fall ist weiterlesen nicht empfehlenswert!

Da meine Rezension offenabr zu scharf formuliert war, habe ich sie hier weichgespült und alle ...vermutlich (denn konkret wurde es mir nicht mitgeteilt)... grenzüberschreitenden Verbalisierungen durch Kommentare in eckigen Klammern ersetzt. Bsp: [Sie wissen schon was].

Eins vorweg: Was den sozialkritischen Inhalt der Monologe angeht, also wie Goethe die Menschen, die Werther beobachtet, und deren soziale Wechselwirkungen, insbesondere die Eigenheiten der damaligen "Ständegesellschaft", beschreibt ist beeindruckend. Im positiven Sinn. Er zeichnet klare Charakteranalysen und erklärt die Verhaltensweisen im selben Zug.

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Was passiert im Werther?

Ein junger Mann verliebt sich in eine junge Frau, büßt beim ersten Blick auf sie schlagartig und vollständig Objektivität und Urteilsvermögen ein (was durch ans Pathologische grenzende Idealisierung substituiert wird) und beschreibt die Anmut dieses Mädchens in ebenso penetranter wie nervtötend lauwarmer Waschlappen-Poesie. Und zwar in einer relativ schwer zu ertragender Kontinuität. Und noch dazu in einer Sprache, die damals wohl up to date war, heute aber nur als "schrullig" zu bezeichnen ist. Genitiv, Dativ und Akkusativ werden wahllos derbe verschrullt. So wartet z.B. Wehrter auf "Lotten", also auf Lotte, die aber dummerweise "Albertens", also Alberts, Verlobte ist.

Die Angebetete Lotte hat aber, wie eben erwähnt, schon einen [Sie wissen schon was], hätte ich fast gesagt, und der Jüngling fühlt sich in seinem Liebes-Elend gänzlich gottverlassen. Und so findet er vom aussichtslosen Verzehren nach seiner ätherisch Angebeteten aus Elysium hin zum Vergnügen am aussichtslosen "Verzehren an sich" (siehe Kant). Heute würde man dem wohl eine "generalisierte Depression" bescheinigen. Und so leidet er voller Hingabe und Inbrunst, zweifelt an Allem und Jedem und nervt den Leser unablässig mit [dieses Adjektiv darf ich bei aMazon offenbar auch nicht verwenden] Ge.sülze, welches selbigem alle [Sie wissen schon was] zusammenzieht und zudem regelmäßig die deutsche Grammatik [dieses Verb war wohl auch zu direkt]. Zum Schluss, als man als Leser schon erschreckend ernsthaft darüber nachzudenken beginnt, wie aussichtsreich es wohl wäre das Goethe-Institut wegen Verschwendung eigener Lebenszeit zu verklagen, wird einem der Protagonist tatsächlich noch sympathisch, da er die durch und durch zweifelhafte Geschichte untypisch zügig zum Ende bringt. Der leiderprobte und bemitleidenswerte [herabstufendes Substantiv] feuert sich konsequenterweise einen Klumpen Blei in den augenscheinlich aufgeweichten Holzkopf.

Ende.
33 Kommentare4 von 11 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden