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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön
Annähernd 1000 Haikus sind in diesem Band vereint, inklusiver einer sehr guten Einführung in das Thema Haiku, das auch die Entwicklungsgeschichte (Tanka, Hokku, Haikai ...) - mit Schwerpunkt auf dem Großmeister Matsuo Basho - gut verständlich darstellt. Dieses Buch ist sowohl für Haiku-Kenner als auch Neulinge geeignet, die die unglaubliche...
Am 13. November 2004 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dreizeiler über die vier Jahreszeiten
Ich habe zum ersten Mal während meines Germanistikstudiums von der Gedichtform Haiku gehört. Ich war begeistert davon, dass man in 3 Zeilen so viel ausdrücken kann und habe mir deshalb das Reclam Heft gekauft. Ich war allerdings ein wenig enttäuscht, da darin nur Dreizeiler über die vier Jahreszeiten zu finden sind. Die Themen beschränken...
Veröffentlicht am 6. Juni 2012 von Bücherwurm


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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, 13. November 2004
Von Ein Kunde
Annähernd 1000 Haikus sind in diesem Band vereint, inklusiver einer sehr guten Einführung in das Thema Haiku, das auch die Entwicklungsgeschichte (Tanka, Hokku, Haikai ...) - mit Schwerpunkt auf dem Großmeister Matsuo Basho - gut verständlich darstellt. Dieses Buch ist sowohl für Haiku-Kenner als auch Neulinge geeignet, die die unglaubliche Schönheit dieser Gedichtform (weiter) entdecken wollen.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lyrik zum Entspannen, 14. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Haiku: Japanische Dreizeiler (Taschenbuch)
Ein Buch für die besinnlichen Momente im Alltag, um einfach mal abzuschalten.Dafür ist dieses Buch mit 285 Haikus sehr geeignet. Die Haikus sind geordnet nach den Jahreszeiten, so daß man immer die passenden Dreizeiler findet.Sehr interessant ist auch der Anhang, wo man etwas über den geschichtlichen Hintergrund der Haikus und anderer japanischer Gedichtformen erfährt. Den Abschluss dieses Büchleins bildet ein Verzeichnis der Dichter( z.T. mit Lebensdaten) und ein Literaturverzeichnis.
Haikus sind auch Dank ihrer Kürze für Leute geeignet, die bis jetzt noch keine Berührung mit der Lyrik hatten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dreizeiler über die vier Jahreszeiten, 6. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Haiku: Japanische Dreizeiler (Taschenbuch)
Ich habe zum ersten Mal während meines Germanistikstudiums von der Gedichtform Haiku gehört. Ich war begeistert davon, dass man in 3 Zeilen so viel ausdrücken kann und habe mir deshalb das Reclam Heft gekauft. Ich war allerdings ein wenig enttäuscht, da darin nur Dreizeiler über die vier Jahreszeiten zu finden sind. Die Themen beschränken sich ausschließlich auf die Natur, deshalb wird es irgendwann einfach langweilig, zumal man auch immer die selben Autoren wiederfindet. Fazit: es war ganz nett einmal darin herumzublättern, aber nun steht es leider unbenutzt im Regal.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dem Einsteiger empfehle ich andere Haiku-Sammlungen, 25. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Haiku: Japanische Dreizeiler (Taschenbuch)
Die Haiku-Antholgie von Jan Ulenbrook (dem Pseudonym für Karl Gerhard Meier, Jahrgang 1909, gestorben 2000) ist wohl das meistverkaufte Haiku-Buch in Deutschland. Das verwundert nicht: Die Sammlung japanischer Dreizeiler - so der Untertitel - ist preiswert, und man kann sie überall mit hinnehmen. Auch ich habe sie bestellt und gelesen, als ich anfing, mich für das Thema zu interessieren und (das ist wohl genretypisch) selber Haiku zu schreiben. Während der Lektüre dieses Reclam-Bändchens fühlte ich mich dann massiv bestätigt: Ich kann's auch.

Was ist nun von diesem Buch geblieben, jetzt, einige Jahre und viele Haiku-Erfahrungen später? Nun, die von Jan Ulenbrook veröffentlichten Texte hatten in mir die Haltung verfestigt, ein Haiku ohne festgelegtes Silbenschema (5-7-5) und strikten Jahreszeitenbezug sei nicht möglich. Füllwörter und Wortverknappungen in diesen kurzlyrisch gemeinten Übertragungen erfüllten also notwendigerweise gesetzte Ansprüche von Zahlen- und Zeilenvorgaben. In die Tiefen des Eigentlichen oder gar des Haiku-Moments bin ich jedoch - wie ich heute weiß - nicht einmal ansatzweise eingedrungen. Ihr Zauber und das Mystische des Haiku an sich sind mir verborgen geblieben. Ja, die Mauern um dieses Besondere sind durch die Lektüre sogar noch höher geworden.

Woran liegt das? Jan Ulenbrook macht sehr deutlich, er habe die Übertragungen aus dem Japanischen heraus erarbeitet und nicht - wie in vielen Anthologien - auf englische Übersetzungen zurückgegriffen. Auf dem Umschlag ist von einer "eng den Originalen folgenden Übersetzung" die Rede. Und auf dem Vorblatt wird deutlich gemacht, dass der Herausgeber aus den Urtexten ausgewählt und übersetzt hat.

Ausgehend davon, dass diese Angaben richtig sind, bleibt für mich festzuhalten, dass die in diesem Büchlein enthaltenen Werke sehr unter dem strengen Silbenschema leiden. Und wer weiß, dass allein das berühmte Frosch-Teich-Geräusch-des-Wassers-Haiku von Basho mindestens einige hundert Varianten in allen möglichen Sprachen und vor allem Erlebniswelten nach sich gezogen hat, wird die Bürde erahnen, die Ulenbrook auf sich nehmen wollte, als er in jedem einzelnen Text nicht nur äußerlich Maß hielt, sondern auch inhaltlich die Naturlyrik nach vorne stellte und viele andere Bedeutungsebenen unzugänglich machte.

Beim Lesen von Hototogisu ist keine Nachtigall (Fakultatsvortrage Der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultat Der Univ.Wien) und "Das blaue Glühen des Rittersporn" (Hamburger Haiku Verlag) von Andreas Wittbrodt wurde mir klar, dass Ulenbrooks Texte ganz in der Tradition des deutschen Haiku-Gedankens stehen: Demnach waren Autoren und Übersetzer der Inneren Emigration stilbildend - übrigens bis hinein in dieses Jahrtausend und damit auch länger als in den meisten westlichen Ländern und erst recht als in Japan.

Natürlich hatte ich auch einige schöne Leseerfahrungen mit diesem Werk. Haikumomente allerdings enthielten aber auch sie nur selten - trotz der Masse von 852 Dreizeilern. Mein Tipp deshalb: Wer in die Tiefen und die Höhen, in das Innere und das Weite dieser besonderen Gedichte und der japanischen Meister hineinfühlen möchte, ist mit den Büchern von Ekkehard May (unter anderem Shomon 1: Das Tor der Klause zur Bananenstaude) weitaus besser beraten. Da das Haiku am intensivsten - mancher sagt: nur - in der Muttersprache erfahren werden kann, sollten sich neugierige Leser und Autoren mit der jüngeren deutschsprachigen Haiku-Literatur auseinandersetzen. Vor allem die haiku-heute.de-Jahrbücher von Herausgeber Volker Friebel (unter anderem Große Augen: Haiku-Jahrbuch 2007) kann ich empfehlen.

Sie und die vielfältigen (Internet-)Aktivitäten deutschsprachiger Haiku-Freunde (unter anderem in der Deutschen Haiku-Gesellschaft) haben in mir weitgehend beiseite geräumt, was die japanischen Dreizeiler von Jan Ulenbrook aufgetürmt hatten. Und weil ich mittlerweile glaube, dass man nicht jeden Fehler selber gemacht haben muss, gibt es eben nur einen Amazon-Stern für dieses Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Natur-Haiku, 30. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Haiku: Japanische Dreizeiler (Taschenbuch)
Ich liebe Haiku-Gedichte. Allerdings sind sie in diesem Band nur auf die Natur beschränkt, was aus dem Titel nicht hervorgeht. Thematisch können Haikus nämlich sehr viel mehr hergeben. Zudem fehlt dem Buch eine Anleitung, die der Einsteiger dringend braucht.
Schön sind die Dreizeiler dennoch. Deshalb, für jede Zeile, ein Sternchen.
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5.0 von 5 Sternen Haiku, 2. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Haiku: Japanische Dreizeiler (Taschenbuch)
Die klassischen Gedichte gut und gelungen übersetzt. Für mich eines der Standardwerke dieser Dichtkunst in deutscher Sprache. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Haiku: Japanische Dreizeiler, 4. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Haiku: Japanische Dreizeiler (Taschenbuch)
die Lieferung war schnell, ich suche noch weiter die japanische Dichtkunstbücher, die ganze Literatur habe ich vor zu studieren sie sind aber stur, ich will nicht mehr
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Haiku: Japanische Dreizeiler
Haiku: Japanische Dreizeiler von Jan Ulenbrook (Taschenbuch - 1995)
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