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5.0 von 5 Sternen L'Avare, 12. September 2012
Rezension bezieht sich auf: L'Avare: (Fremdsprachentexte) (Taschenbuch)
„L’Avare“, der Geizige, war eine Schullektüre, die mich auch an einen Film von Louis de Funès erinnerte, der den Geizhals, Harpagon, schon in den 60er Jahren brillant darstellte und- übrigens!- sich sehr intensiv mit der Komödienkunst Molières auseinandergesetzt hatte. Vermutlich hat gerade „L’Avare“ Louis de Funès besonders geprägt, gab Molière bereits dreihundert Jahre vor Louis de Funès genaue Regieanweisungen, wie sich seine Charaktere bewegen und entwickeln. Natürlich hat weder die Erzählung noch diese Ausgabe etwas mit französischer Fernsehkomik der 60er Jahre zu tun, jedoch erklärt dieser Hintergrund den durchschlagenden Erfolg, der der „Geizhals“ schon zu seiner Entstehungszeit gehabt haben dürfte, ist er doch ein Schmuckstück nicht nur des französischen, sondern auch des europäischen Humors, über den man auch heute noch herzhaft lachen kann. Und gerade der Geizhals regt zum Lachen an, da „Geiz“ in der Form, dass er die Leute zum Spotten bringt, auch heute noch sehr aktuell und nachvollziehbar ist. Von den zahlreichen Komödien Molières ist „L’Avare“ vielleicht deshalb auch heute noch eine der wohl beliebtesten und bekanntesten, denn man versteht die Protagonisten auch noch heute, selbst wenn die Zeiten Molières und seiner wandernden Theatergruppe längst vorbei sind. Der Geizhals, Harpagon, misstraut jedem Menschen, auch denen in seiner unmittelbaren Umgebung, ist hartherzig und lieblos mit seinen eigenen Kindern und plant die Hochzeit seiner Tochter Elise und seinen Sohn Cléante entgegen ihrer eigenen Wünsche nur aus monetären Beweggründen. Daraus entspannt sich eine höchst unterhaltsame Sittenkomödie, an deren Ende alle zufrieden sind, einschließlich Harpagon, der glücklich ist, seine während der Handlung verschwundene Geldkassette wiedergefunden zu haben. Molière selbst pflegte in seinen Stücken die Hauptrollen zu übernehmen, hier übernahm er die Rolle des Harpagon. Das Stück, deshalb lässt es sich auch für den Französischlerner heute relativ gut im Original lesen, wurde in Prosa und nicht, wie damals üblich, in Reimen geschrieben, was erklären mag, warum das Stück nach relativ wenig Aufführungen vom Spielplan verschwand und heute umso beliebter ist, da dies den Zugang auch sprachlicher Art dem heutigen Leser erleichtert. Insofern ist „L’Avare“ der beste Einstieg in das Werk Molières, bei dem es definitiv lohnt, tiefer einzusteigen und noch mehrere Stücke zu entdecken- wobei Harpagon und dessen lustiges Treiben für viele sicherlich der Favorit bleibt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker der französischen Literatur, 10. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: L'Avare: (Fremdsprachentexte) (Taschenbuch)
Im Mittelpunkt dieser Prosakomödie steht Harpagon, dessen Geiz ihn zum Gespött der Leute macht. Der Geiz hat jedes menschliche Gefühl in seiner Seele erstickt: er mißtraut allen Menschen, die ihm begegnen, ist hartherzig im Umgang mit seinen Dienstboten und lieblos zu seinen Kindern. Ohne Rücksicht auf ihre persönlichen Neigungen, will er sie nach seinen eigenen Vorstellungen verheiraten: seine Tochter Élise an einen älteren Mann und seinen Sohn Cléante an irgendeine Witwe. Bei der Uraufführung des „Avare" am 9. September im Palais Royal spielte Molière, wie in vielen anderen seiner Stücke auch, die Hauptrolle. Das Stück lockte jedoch nicht jene Massen an, wie der „Tartuffe" oder der „Misanthrope". Nach neun Aufführungen, bei denen sich die Reihen im Publikum immer mehr lichteten, wurde der „Avare" bereits wieder vom Spielplan genommen. Auch als er Jahresende ein zweites Mal auf die Bühne, blieb der erhoffte Erfolg aus. Möglicherweise ist der Mißerfolg des Stückes darauf zurückzuführen, daß es nicht, wie erwartet in Versen, sondern in Prosa geschrieben worden ist. Heute gehört der „Avare" zu den erfolgreichsten Komödien der französischen Literatur. Versehen mit zahlreichen Vokabelerklärungen auf jeder Seite eignet sich diese Komödie sehr gut für Schule und Studium, aber auch zur privaten Lektüre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Klassiker der französischen Literatur, 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: L'Avare: (Fremdsprachentexte) (Taschenbuch)
Im Mittelpunkt dieser Prosakomödie steht Harpagon, dessen Geiz ihn zum Gespött der Leute macht. Der Geiz hat jedes menschliche Gefühl in seiner Seele erstickt: er mißtraut allen Menschen, die ihm begegnen, ist hartherzig im Umgang mit seinen Dienstboten und lieblos zu seinen Kindern. Ohne Rücksicht auf ihre persönlichen Neigungen, will er sie nach seinen eigenen Vorstellungen verheiraten: seine Tochter Élise an einen älteren Mann und seinen Sohn Cléante an irgendeine Witwe. Bei der Uraufführung des „Avare" am 9. September im Palais Royal spielte Molière, wie in vielen anderen seiner Stücke auch, die Hauptrolle. Das Stück lockte jedoch nicht jene Massen an, wie der „Tartuffe" oder der „Misanthrope". Nach neun Aufführungen, bei denen sich die Reihen im Publikum immer mehr lichteten, wurde der „Avare" bereits wieder vom Spielplan genommen. Auch als er Jahresende ein zweites Mal auf die Bühne, blieb der erhoffte Erfolg aus. Möglicherweise ist der Mißerfolg des Stückes darauf zurückzuführen, daß es nicht, wie erwartet in Versen, sondern in Prosa geschrieben worden ist. Heute gehört der „Avare" zu den erfolgreichsten Komödien der französischen Literatur. Versehen mit zahlreichen Vokabelerklärungen auf jeder Seite eignet sich diese Komödie sehr gut für Schule und Studium, aber auch zur privaten Lektüre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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L'Avare: (Fremdsprachentexte)
L'Avare: (Fremdsprachentexte) von Molière (Taschenbuch - 1995)
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