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Montesquieu wurde oft nachgesagt, eigentlich kein rechter Philosoph der Aufklärung zu sein, weil sein Werk so eindringlich gut erklärt, warum eine Monarchie gerade so verfasst sein muss, wie sie es damals, in Frankreich, faktisch war. Er ist aber durchaus, nämlich im wissenschaftlichen Sinne, aufklärend, weil er bei der Betrachtung von Staatsverfassungen und -verfasstheiten ein Merkmal, dem er mit dem Wort "Bezug", "Bezüge", frz. "Rapport" beizukommen versucht, erkannt hat, das wir heute versuchen mit "Selbstbezüglichkeit", "Emergenz" und "Autopoiesis" zu beschreiben. Es ist nämlich in der Tat so, dass in einem wechselseitigen System von Regulierungen und Gesetzen jedes Element in Bezug zu jedem anderen steht, jede Veränderung eines Elementes, jede Hinzufügung, jedes Hinfort-nehmen zugleich die Bezüge ("Rapport") aller anderen Elemente zueinander mit verändert. Wenn ich z.B. ein Zeugnisverweigerungsrecht für Verwandte 1. Grades einführe, könnte dies notwendige Veränderungen schaffen auf dem Gebiet des Ehe- und Personenstandsrechtes, des Erbschaftsrechtes, des Adoptionsrechtes... et cetera. Schaffe ich besonders grausame Strafen, bin ich vielleicht sogar gezwungen, das Zeugnisverweigerungsrecht auszuweiten, oder die Gewichtung bestimmter Beweismittel zu verändern, oder neue Berufungsinstanzen zu schaffen, oder Korruption bei den Ermittlungsbeamten eher durchgehen zu lassen...
Klarsichtig erkennt Montesquieu, dass kein Element das andere unbeeinträchtigt lässt, dass alles in Zusammenhang steht, aufeinander vielseitig bezogen ist. Aber eben auch viel zulässt. So kann man sich denken, dass es in einer Monarchie zahlreiche Härten gibt, welche das Volk nur ungerne trägt. Dafür mag es aber auch, nach Montesquieus Denken: notwendige(!), Freiräume, Fluchtwinkel oder Druckventile geben, welche eine demokratischer Rechtsstaat nicht lässt, nicht einmal lassend darf(!).
Sein Werk leistet also, wofür es heute noch zurecht gerühmt wird, nämlich so etwas wie der Anfang einer Politikwissenschaft im eigentlichen Sinne zu sein.
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am 14. Februar 2013
Wenn man bedenkt, wann das Buch verfasst wurde, dann ist es zum heutigen Zeitpunkt immer noch interessant, man versteht manche Situation besser.
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am 29. Februar 2016
Immer noch gut genug fuer kleine Leute, Welche sich ernsthaft Zur Genüge mit dem Gesellschaftlichen auseinandergesetzt haben 😕 zwei Worte Hinzu?
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am 14. April 2015
Wie alle Schullektüren, wers mag okay, wers nicht mag muss es trotzdem lesen, weils der Lehrerin oder dem Lehrer gefällt.
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