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4.0 von 5 Sternen Hilfe bei meiner Unterrichtsvorbereitung
Als Lehrer verwende ich sehr viele Lernhilfen zusätzlich zu unseren Schulbüchern, um mir Inspiration zu holen und meinen Unterricht abwechslungsreicher (und auch weniger vorhersehbar) zu gestalten. Von den Königs Erläuterungen habe ich eine ganze Menge zuhause, auch den Band zu Schillers "Der Verbrecher aus verlorener Ehre". Meine Schüler haben...
Veröffentlicht am 17. Februar 2009 von Johannes

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schillers Dramen unerreicht
Schiller übertraf sich selbst, als er seine Dramen verfasste, denn seine Erzählungen können, bis auf wenige Ausnahmen seinen Dramen nicht das Wasser reichen. Die Fischer-Ausgabe enthält folgende Erzählungen:

*Eine großmütige Handlung
*Der Verbrecher aus verlorener Ehre
*Spiel des Schicksals
*Der...
Veröffentlicht am 9. April 2012 von Josephine Sterner


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schillers Dramen unerreicht, 9. April 2012
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hérimoncourt, Frankreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Schiller übertraf sich selbst, als er seine Dramen verfasste, denn seine Erzählungen können, bis auf wenige Ausnahmen seinen Dramen nicht das Wasser reichen. Die Fischer-Ausgabe enthält folgende Erzählungen:

*Eine großmütige Handlung
*Der Verbrecher aus verlorener Ehre
*Spiel des Schicksals
*Der Geisterseher
*Das philosophische Gespräch aus dem Geisterseher
*Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache
*Haoh-Kiöh-Tschuen

Seine Erzählungen scheinen beim Lesen etwas modernerer und gewagterer Natur zu sein als seine Dramen (FRIEDRICH SCHILLER : Wilhelm Tell oder Maria Stuart) sind beispielsweise mehr in die Vergangenheit versetzt, wohingegen "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" oder "Der Geisterseher" mehr "avantgardistische Züge" des 19.Jahrhunderts tragen), dennoch langweilen seine Erzählungen etwas, da keine gewollte Spannung, kein starker Aufbau herrscht, sondern nur Sätze niedergeschrieben sind, die irgendwie zu einer schönen oder dramatischen Geschichte herhalten sollen, kurzum Schiller wäre kein guter Romancier gewesen. Er verstand zu dramatisieren, aber nicht innerhalb einer Erzählung und da er dies vermutlich zu tun versucht hat, sind seine Erzählungen leicht daneben gegangen. Mit "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" greift Schiller ein zeitgenössisches und heikles Thema auf, das er ausnahmsweise brillant umsetzt und somit ist diese Erzählung wohl auch seine beste und bekannteste, zumal sie auf Tatsachen beruht. Diese Erzählung sollte man gelesen haben, ansonsten, glaube ich, sollte man sich mehr an Schillers Dramen halten und diese bewundern (wer hierfür keine Bewunderung aufbringen kann, sollte ganz die Finger von Schiller lassen, wobei dies sehr schade wäre).

~Bücher-Liebhaberin~
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sehr umfangreich, 10. August 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Arbeitet mit vielen Zusammenfassungen, wenige Grafiken oder ähnliche Visualisierungen. Ich hätte mir mehr davon gewünscht, da ich ungern unter Zeitdruck noch mehr lese als ich sowieso schon lesen muss. Inhaltlich gibt es jedoch keine Beanstandungen. Man bekommt umfangreich alle Informationen die man benötigt, ob Charakterisierungen oder andere Zusammenhalte, jedoch sollte man diese nochmal selbst zusammenfassen. In Bezug auf die Nutzung in der Schule ist immer empfehlenswert den Lehrer zu fargen ob dies von nutzen ist ein solches Buch zu kaufen und welches der Lehrer bevorzugt, da man sich einige Formulierungsmissverständnisse sparen kann wenn man mit der selben Analyse arbeitet wie der Lehrer. Gibt dieser keine Präferenz an oder man nutzt es privat ist es durchaus empfehlenswert für denjenigen der alles gerne ausführlich hat!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hilfe bei meiner Unterrichtsvorbereitung, 17. Februar 2009
Als Lehrer verwende ich sehr viele Lernhilfen zusätzlich zu unseren Schulbüchern, um mir Inspiration zu holen und meinen Unterricht abwechslungsreicher (und auch weniger vorhersehbar) zu gestalten. Von den Königs Erläuterungen habe ich eine ganze Menge zuhause, auch den Band zu Schillers "Der Verbrecher aus verlorener Ehre". Meine Schüler haben das Werk von Anfang an sehr gerne gelesen, da sie den "authentischen Kriminalfall" spannend fanden, aber die Erläuterungen haben mir bei der Unterrichtsvorbereitung geholfen, denn sie gehen u.a. sehr genau auf die Entwicklung von Wolf ein. Prädikat besonders wertvoll.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker des Krimis und der Soziologie, 22. September 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Verbrecher aus verlorener Ehre und andere Erzählungen (Taschenbuch)
Schiller ist womöglich derjenige Klassiker, der am stärksten zu Parodien herausfordert, dessen Bücher am häufigsten in Antiquariaten zu finden sind (jedoch nicht, weil man das Gefühl hätte, es wären besonders gesuchte Bücher - im Gegenteil: eher Bücher, die keiner will), - also: Schiller der Schüler-Schreck mit den fauligen Äpfeln in der Schublade. Und? Wie ist er nun wirklich, wenn man sich das mal näher anguckt? Nun: zunächst mal kömmt ein ausführliches Vorwort über allgemeine moralische und ästhetische Fragen; rührend, aber durchaus bedenkenswert was den ersten Teil angeht. Der zweite Teil wiederum sei allen Drehbuchautoren von heute hinter die Ohren geschrieben, denen bei der Gelegenheit auch seine sonstigen ästhetischen Schriften ans Herz gelegt sein sollen. Doch für viele ist ein dermaßen umständlicher Einstieg schon die erste große Klippe. Die zweite ist die Sprache. Doch da liest man sich mehr und mehr ein; ja, man kann es nach einer Weile sogar genießen. Denn es ist ein großes Kunstwerk mit spannenden Stellen, Zeitraffern, Dokumenten und Wechseln der Perspektive - und stets gewählter Ausdrucksweise. Und bei aller Kunstfertigkeit entsteht sogar so etwas wie Ergriffensein und ein komplexes Mitgefühl für den Verbrecher. Es ist somit nicht nur eine Perle der Literaturgeschichte, auch ein Meilenstein in der Herausbildung der Soziologie. Klasse!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker des Krimis und der Soziologie, 1. Oktober 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Verbrecher aus verlorener Ehre und andere Erzählungen (Taschenbuch)
Schiller ist womöglich derjenige Klassiker, der am stärksten zu Parodien herausfordert, dessen Bücher am häufigsten in Antiquariaten zu finden sind (jedoch nicht, weil man das Gefühl hätte, es wären besonders gesuchte Bücher - im Gegenteil: eher Bücher, die keiner will), - also: Schiller der Schüler-Schreck mit den fauligen Äpfeln in der Schublade. Und? Wie ist er nun wirklich, wenn man sich das mal näher anguckt? Nun: zunächst mal kömmt ein ausführliches Vorwort über allgemeine moralische und ästhetische Fragen; rührend, aber durchaus bedenkenswert was den ersten Teil angeht. Der zweite Teil wiederum sei allen Drehbuchautoren von heute hinter die Ohren geschrieben, denen bei der Gelegenheit auch seine sonstigen ästhetischen Schriften ans Herz gelegt sein sollen. Doch für viele ist ein dermaßen umständlicher Einstieg schon die erste große Klippe. Die zweite ist die Sprache. Doch da liest man sich mehr und mehr ein; ja, man kann es nach einer Weile sogar genießen. Denn es ist ein großes Kunstwerk mit spannenden Stellen, Zeitraffern, Dokumenten und Wechseln der Perspektive - und stets gewählter Ausdrucksweise. Und bei aller Kunstfertigkeit entsteht sogar so etwas wie Ergriffensein und ein komplexes Mitgefühl für den Verbrecher. Es ist somit nicht nur eine Perle der Literaturgeschichte, auch ein Meilenstein in der Herausbildung der Soziologie. Klasse!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine fesselnde "wahre Geschichte", 7. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Verbrecher aus verlorener Ehre und andere Erzählungen (Taschenbuch)
Friedrich von Schiller: Der Verbrecher aus verlorener Ehre (1786/1792)
Es handelt sich um "eine wahre Geschichte", die Schiller dazu benützt, seine Ausführungen über die Verirrungen des menschlichen Geistes darzulegen.
Die Erzählung "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" gliedert sich eigentlich in zwei Teile: einerseits in eine theoretische Abhandlung Schillers über die menschliche Seele und über die Art des Geschichtenschreibens und andererseits in die eigentliche "wahre Geschichte".
Schiller vertritt moderne Ansichten: er kreidet der Gesellschaft an, dass sie physische Erscheinungen mehr gewichte als moralische. Als einer der Ersten fordert er eine vermehrte Berücksichtigung der äusseren Umstände, die zu einer Tat oder Handlung führten. Damit läutet er ein neues Zeitalter der Bestrafung von Verbrechern ein. Nicht nur die Tat sollte beurteilt werden, sondern ebenso die Umstände, die dazu geführt haben. Anhand der nachfolgenden eigentlichen Geschichte zeigt Schiller deutlich auf, wie wichtig die äusseren Einflüsse auf die Entwicklung eines Menschen sein können.
Christian Wolf ist der Sohn eines mittlerweile verstorbenen Wirtes. Er ist zu faul die Wirtschaft zu übernehmen und zu stolz und weichlich um Bauer zu werden. Um trotzdem mit Geld seiner Angebeteten imponieren zu können, wird er Wilddieb. Nachdem er mehrmals durch seinen Nebenbuhler überführt worden ist, muss er ins Gefängnis. Von der Bevölkerung gemieden, kommt er immer weiter auf die schiefe Bahn und wird schliesslich sogar zum Mörder. Als er Anführer einer Räuberbande wird, erkennt er mit der Zeit sein Unrecht und er wird reumütig. Zum Schluss stellt er sich der Obrigkeit.
Friedrich Schiller schreibt diese Geschichte aus der Sicht Christian Wolfs. Er erzählt sie trotzdem sachlich und verzichtet auf ausschweifende Wortmalerei. Zu Beginn hatte ich als Leser noch etwas Mühe, mich mit der Figur des Christian Wolf zu identifizieren. Als ich allerdings weiter las, spürte ich förmlich, wie Christian Wolf von der Gesellschaft mehr und mehr ins Abseits gedrängt wird. Mit der steigenden Seitenzahl stiegt auch dieses Gefühl, obwohl ich es zu Beginn gar nicht wollte, denn als Leser wusste ich ja, dass der erste Schritt trotz allem von Christian Wolf, dem "Sonnenwirt" ausging. Man kann als Leser schön mitverfolgen, wie er nach und nach immer mehr auf die schiefe Bahn gerät. Einerseits, weil er irgendwie zu faul ist und man das Gefühl bekommt, dass er gar nicht zurück in ein ehrliches, bürgerliches Leben will, und andererseits, weil ihn die Leute meiden und er dadurch gar nicht die Möglichkeit hat, ohne weiteres wieder in ein ehrliches Leben zurückzukehren. Vielleicht gerade wegen des letzten Grundes fühlte ich mich als Leser auch mit dem Protagonisten verbunden, der sich Kopf voran und mit Trotz und Verbitterung in sein "Schicksal" stürzt. Ständig stellte ich mir die Frage, wie es weitergehen wird, was der "Sonnenwirt" noch alles anstellen wird, wie weit er gehen wird und ob sich nicht doch eines Tages das Gewissen und die Moral im Handeln des Protagonisten in den Vordergrund drängen wird.
Friedrich Schiller hat ein Werk geschaffen, das äusserst eindrücklich den Werdegang eines jungen Erwachsenen aufzeigt, der es nicht einfach hat, es sich selbst nicht einfacher macht und dem von der Gesellschaft auch nichts einfacher gemacht wird. In einer ungekünstelten, erzählenden Sprache vermittelt er eine fesselnde Geschichte.
Caluori Ralph, Kantonsschule Chur
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewertung des Inhalts und der Themtik, 23. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Verbrecher aus verlorener Ehre und andere Erzählungen (Taschenbuch)
Rezension
"Der Verbrecher aus verlorener Ehre"
In folgendem Text befasse ich mich mit der Novelle "Verbrecher aus verlorener Ehre. In meiner Rezension gebe ich meine persönliche Meinung über das Buch wieder, somit darf diese Rezension nicht als objektiv betrachtet werden.
Die Novelle von Schiller befasst sich mit dem Problem bzw. der Thematik, das eine Person aufgrund ihres Aussehens und ihrer sozialen Lage nicht in der Gesellschaft anerkannt ist. Dies führt zu einem ewigen Konflikt zwischen der betreffenden Person und der Gesellschaft. Bei dieser Person handelt es sich um einen Menschen Namens Christian Wolf. Wolf wird aufgrund gesellschaftlicher Inaakzeptanz zum Verbrecher.
Die Geschichte der Novelle "Verbrecher aus verlorener Ehre" von Friedrich Schiller beruht auf Tatsachen einer realen Handlung, die sich zwischen 1730 und 1760 ereignete.
Schiller wählt in seiner Novelle die Ich-Erzählperspektive, dies schafft eine Identifikationsmöglichkeit für den Leser mit der Hauptperson der Handlung Christian Wolf. Der Handlungsverlauf wird vereinfacht dargestellt z.B. werden nebensächliche Vergehen Wolfs weggelassen. Dadurch ist die Handlung einfach zu verstehen.
Meines Erachtens nach ist es Schillers Bemühung, die Geschichte volkstümlich zu gestalten z.B. durch teilweise szenische Ausgestaltung. Justiz und gesellschaftskritische Texte werden von Schiller deutlich herausgearbeitet. Die Thematik des Buches kann man auch auf die heutige Lebenssituation projizieren. Somit gesehen ist die Novelle ein brandaktuelles Buch. Ich bin der Meinung, dass die Thematik des Buches heute noch aktueller ist, als sie es zur Entstehungszeit des Buches war.
In unserer heutigen schnelllebigen Zeit kommt es noch öfters vor, dass wir einen Menschen vorverurteilen für eine Tat, die er begangen hat ohne dabei nach Gründen für sein Handeln zu fragen, als es zu der damaligen Zeit Schillers üblich gewesen war. Die Menschen in dieser Epoche hatten noch Zeit, sich mit ihren Mitmenschen zu befassen. Wir in unserer hochtechnisierten Zeit schieben einen Menschen viel zu schnell in eine Schublade unseres Systems ab. Keiner hat mehr Zeit, sich mit dem anderen zu beschäftigen, um miteinander über Probleme zu reden. Zu einem persönlichen Gespräch kommt es immer weniger, weil immer mehr Sachen via Internet erledigt werden.
Schiller hat meiner Meinung nach ein sehr brisantes und immer noch aktuelles Thema für seine Novelle gewählt, über welches wir uns einmal in einer ruhigen Stunde Gedanken machen sollten.
Ich kann jedem das Buch empfehlen, der Lust hat, ein Buch nicht nur einfach herunter zu lesen, sondern sich auch sozialkritisch mit der Thematik auseinander zu setzen.
Die Einleitung der Novelle ist etwas schwerer zu verstehen, weil sie aber der Schlüssel zum eigentlichen Verständnis der Novelle ist, sollte man sich die Zeit nehmen, die Einleitung, wenn nötig auch, 2-3 mal konzentriert zu lesen. Die Handlung der Novelle ist einfach zu verstehen, so dass sogar ein Schüler der 7. Klasse die Novelle lesen könnte, wenn die Einleitung nicht wäre.
Wenn ich eine Bewertung abgeben sollte, wie sie von Amazon gewünscht wird, würde ich der Novelle 4 Punkte geben auf einer Skala von 1-5. Jedoch ist eine solche Bewertung nicht sehr aussagekräftig. Ich würde jedem empfehlen, dieses Werk Schillers einmal selber zu lesen und sich dann selber ein Urteil zu bilden. Mir persönlich hat die Novelle zugesagt, weil sie eine Thematik behandelt, die mich zum nachdenken angeregt hat. Ich kam auf die Novelle von Schiller über den Deutsch Leistungskurs meiner Schule.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hat zweck für Abitur erfüllt und war günstig, 8. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Verbrecher aus verlorener Ehre und andere Erzählungen (Taschenbuch)
hat zweck für Abitur erfüllt und war günstig. Die Qualität ist akzeptabel und ausreichend. Es ist ja nur ein Schulbuch und wir in der Regel auch nur einmal benutzt.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswerte Thematik, monotone Schreibweise ohne Spannung, 26. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Verbrecher aus verlorener Ehre und andere Erzählungen (Taschenbuch)
Rezension zu "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" von Friedrich von Schiller
Die Novelle "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" von Friedrich von Schiller hat die Lebensgeschichte eines Verbrechers als Grundlage, dessen wahrer Name jedoch unbekannt bleibt. Die Hauptperson in Schillers Werk heißt Christian Wolf, dessen Leben und Handeln von zwei Wünschen geprägt ist. Erstens dem Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung und gesellschaftlichem Status und zweitens dem Wunsch nach Zuneigung und Mitgefühl. Aus diesen Wünschen entwickelt sich durch äußere und innere Einflüsse und Erlebnisse der Verbrecher Christian Wolf. Schiller möchte, wie schon in der Einleitung offenbart wird, erreichen, dass der Leser sich sein eigenes Urteil über die Hauptperson bildet. Hier zu wählt er einen berichterstattende Schreibweise, die den Leser über die Geschehnisse sachlich informiert. Dadurch erscheint die Novelle für den Leser leicht langweilig, da keine Höhepunkte und Stimmungsschwankungen für Spannungskurven sorgen. Außerdem verrät Schiller schon am Anfang der Erzählung das Schicksal des Christian Wolfs. Anzuerkennen ist aber, dass Schiller seinem Ziel, dem Leser eine eigene Urteilsfindung zu ermöglichen, durch diese Darstellungsweise nach gekommen ist. Ein weiter gelungener Aspekt dieses Werkes ist die Verdeutlichung der Spannung zwischen der Hauptperson Christian Wolf und der Gesellschaft. Wolf hat es als "häßlicher" Mensch in der Gesellschaft schwerer als jene, die der "Norm" entsprechen. Außerdem wird er aufgrund seiner Inhaftierung von der Gesellschaft verstoßen. Diese Ausgrenzung ist unter anderem ein Grund für das Handeln von Wolf. Die Entwicklung des Hasses und der Rachegefühle gegenüber der Gesellschaft sind klar nachvollziehbar. Der Aspekt der Spannung zwischen der Gesellschaft und eines Individuum ist auf unsere Zeit übertragbar. Ausgrenzungen anderes denkender oder aussehender Menschen ist auch ein Problem unserer Gesellschaft. Die Frage nach der Mitschuld der Gesellschaft an Taten einer Person ist ein problematischer Aspekt in diesem Werk. Unabstreitbar ist, dass die Gesellschaft die Menschen prägt, aber sie ist meiner Meinung nach nicht für alle Verbrechen einzelner verantwortlich. Jeder sollte für sein Handel die Verantwortung und die Konsequenzen tragen. Die Gesellschaft, insbesondere die Familie, sollte aber gewisse Werte an jeden weiter geben, damit derartige Verbrechen, wie im "Verbrecher aus verlorener Ehre" vermieden werden und ein jeder die Möglichkeit hat die richtigen Entscheidungen zu treffen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Novelle schon aufgrund seiner Aktualität lesenswert ist. Sie regt dazu an andere nicht vorschnell zu verurteilen, sondern erst die Ausgangssituation des Zuverurteilenden zu betrachten. An Schillers monotone Ausdrucksweise muß man sich erst gewöhnen, aber aufgrund der kurze des Werks und des unkomplizierten Satzbaus wird einem das Lesen keinesfalls lästig.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen -.-, 4. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Verbrecher aus verlorener Ehre und andere Erzählungen (Taschenbuch)
Also dieses Buch ist wirklich nicht dolle dick also hat es nicht viele seiten da ich aber ein lesemuffel bin ist es ein bes********* Buch !
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Der Verbrecher aus verlorener Ehre und andere Erzählungen
Der Verbrecher aus verlorener Ehre und andere Erzählungen von Friedrich Schiller (Taschenbuch - 1999)
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