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am 3. September 2003
Dieses eher kleine Werk von Kierkegaard gehört zu unrecht zu seinen weniger bekannten. Der Untertitel "Eine einfache psychologisch-hinweisende Überlegung in Bezug auf das dogmatische Problem der Erbsünde" mag auf manche, die Kierkegaard für einen bloßen Theologen halten, ein wenig abschreckend wirken. Dabei findet sich in diesem Buch ein, im Vergleich zu "Furcht und Zittern" oder "Die Krankheit zum Tode", erfrischend spielerischer Umgang mit dem Christentum. Der Mythos der Erbsünde wird für Kierkegaard zum Anhaltspunkt, einige Vorgänge, die sich in jedem Augenblick in der menschlichen Psyche abspielen, zu beschreiben und zu analysieren. Begriffe wie Schuld oder Sünde scheinen dabei ihre negativen Konnotationen zu verlieren, ohne dass von ihrer Tragik abgesehen wird. Die Gewöhnung an den wertfreien Umgang mit solchen Begriffen ist eine hervorragende Vorbereitung für die Lektüre von späteren Existenzphilosophen wie Sartre oder Heidegger, die gerade diesem Buch von Kierkegaard viel zu verdanken haben. Als Einstieg in Kierkegaards Philosophie ist dieses Buch allerdings nur bedingt geeignet, da es vielleicht dafür ein wenig zu schwer verständlich ist. Deshalb auch ein Stern Abzug und die Empfehlung, lieber mit dem poetischeren "Entweder-Oder" oder der systematischeren "Krankheit zum Tode" zu beginnen. Nichtsdestotrotz enthält dieses Werk zentrale Aussagen von Kierkegaards Philosophie. Vor allem seine Analyse des Augenblicks bleibt wohl das Brillianteste, was über das Problem der Zeit geschrieben wurde.
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