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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kochen auf Latein - "Edite, bibite, collegiales!"
Wer bereits einen Lateinkurs belegt hat, kann mit den zehn Büchern des Apicius neue Erfahrungen sammeln, aber auch Nicht-Lateiner kommen hier auf ihre Kosten. Denn dieses Buch beinhaltet den lateinischen Text auf der linken Seite und, nach guter alter Reclam-Manier, die jeweilige deutsche Übersetzung auf der rechten Seite.
Marcus Gavius Apicius, ein Koch...
Veröffentlicht am 15. August 2001 von M.Garfield

versus
30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur ein wissenschaftlicher Übersetzungsversuch
Wer es noch nicht wusste, erfährt es in diesem Buch. Apicius selber war kein Koch. Er hat nur die Zutaten jener Mahlzeiten zusammengestellt, die ihm am besten gefallen hatten. Mithin wendet sich sein Buch vordringlich an erfahrene Köche. Schade ist aber der Eindruck, der Übersetzer sei ebenfalls kein geübter Koch. Wodurch oftmals ein Rückgriff auf...
Veröffentlicht am 1. September 2007 von P. S. Rohrer


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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kochen auf Latein - "Edite, bibite, collegiales!", 15. August 2001
Von 
Rezension bezieht sich auf: De re coquinaria /Über die Kochkunst: Lat. /Dt. (Taschenbuch)
Wer bereits einen Lateinkurs belegt hat, kann mit den zehn Büchern des Apicius neue Erfahrungen sammeln, aber auch Nicht-Lateiner kommen hier auf ihre Kosten. Denn dieses Buch beinhaltet den lateinischen Text auf der linken Seite und, nach guter alter Reclam-Manier, die jeweilige deutsche Übersetzung auf der rechten Seite.
Marcus Gavius Apicius, ein Koch der Kaiserzeit und von Plinius als der "größte aller Verschwender und Prasser" tituliert, gewährt einen recht großen Einblick in seine eigene Küche. Die von Apicius gesammelten Rezepte reichen "ab ovo usque ad mala", von denen nicht alle unbedingt zum Nachkochen geeignet sind. Denn gekochter Flamingo, Kranich oder Papagei sind eher ungewöhnlich, und das "liquamen", die Sauce aus vergorenem Fisch, die Apicius für fast alle seine Rezepte verwendet, klingt auch nicht besonders verlockend. Aber: "de gustibus non est disputandum"! Es gibt schließlich auch zahlreiche imitierbare Rezepte, die leicht zuzubereiten sind und das Gefühl vermitteln, man hätte eine kurze Zeitreise in das alte Rom unternommen...
Was leider ein bißchen zu kurz kommt, ist der Einblick in die Küche des gemeinen Volkes, welches sich bestimmt keinen Flamingo oder andere extravagante Speisen leisten konnte. Das Nachwort allerdings gibt neben vielerlei Erklärungen und Hintergrundinformationen auch Hinweise auf weitere Literatur.
In diesem Sinne: PRO SIT!
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur ein wissenschaftlicher Übersetzungsversuch, 1. September 2007
Von 
P. S. Rohrer (Limburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: De re coquinaria /Über die Kochkunst: Lat. /Dt. (Taschenbuch)
Wer es noch nicht wusste, erfährt es in diesem Buch. Apicius selber war kein Koch. Er hat nur die Zutaten jener Mahlzeiten zusammengestellt, die ihm am besten gefallen hatten. Mithin wendet sich sein Buch vordringlich an erfahrene Köche. Schade ist aber der Eindruck, der Übersetzer sei ebenfalls kein geübter Koch. Wodurch oftmals ein Rückgriff auf den Originaltext auf der linken Seite notwendig ist. Das heißt, dass dieses Buch für Leser ohne großem Latinum ziemlich wertlos ist. Diesen empfehle ich eher den Erwerb der Interpretationen.

Problematisch erweist sich bei diesem insgesamt schmucklosen Buch, dass die Übersetzungen auf den rechten Seiten teilweise unverständlich sind. Bei besonderen Handgriffen und Zutaten sogar einfach nur falsch. Dem Übersetzer sind diese Fehler jedoch aufgefallen und er hat dazu ein Glossar am Ende des Buches eingefügt, in dem problematische oder schlicht ungenaue Begriffe erläutert werden. Schade ist dabei der Eindruck, dass die Übersetzungen unvollständig seien (es gibt viel zu viele Fragezeichen im Text). In diesen Fällen wird der versierte Koch und Biologe seine Lateinkenntnisse im historischen Zusammenhang beanspruchen müssen. Denn oftmals sind auch schon im Originaltext Lücken, die es durch Sachverstand zu füllen gilt. Ein guter Übersetzer hätte dieses ' m.E.n. ' machen sollen und nicht dem Leser überlassen.

Ob aus Kostengründen oder um dem Originaltext so nah wie möglich zu sein, werden die Rezepte tabellarisch unübersichtlich aufgestellt. Jedes Buch ist nummeriert, dann eingeteilt in die - ebenfalls nummerierten - Grundzutaten. Unangenehmerweise folgt dann ein durchnummerierter Blockabsatz mit den verschiedenen Zubereitungen, das an Übersichtlichkeit mangelt. Bilder sind im Buch nicht vorhanden. Auflockerungen des Textflusses durch typografische Hervorhebungen sind ebenfalls nicht vorhanden.

Mengenangaben machte Apicius erst recht nicht. Im Anhang des Buches hat der Übersetzer sich bemüht, einige unverbindlich zu schätzen. Das gleiche gilt für die Kochzeiten. Verfügt man aber über die notwendigen Zusatzkenntnisse, lassen sich die Rezepte relativ leicht nachkochen. Zu beachten ist hierbei, dass viele Gewürze und Zutaten heute nicht mehr erhältlich sind. Da muss man schon Botaniker sein, um einschätzen zu können, wie zum Beispiel der Geschmack des Saftes aus der Wurzel von "Thapsia Silphium" (wahrscheinlich Teufelsdreck) nachzuahmen sei.

Alles in allem ist zu sagen, dass es sich hierbei nicht um ein Kochbuch im engeren Sinne handelt, sondern mehr um eine wissenschaftlich interessante Darlegung über die Essgewohnheiten der römischen Patrizier. Insbesondere die damals weit verbreitete Vorliebe für die süß-saure Küche und dem exzessiven Gebrauch von Liquamem (Garum), einer salzigen Fischsauce. Dem aufmerksamen Leser wird ebenfalls auffallen, dass die Speisen zumeist nicht gesalzen werden.

Empfehlen kann ich den Erwerb dieses Buches nach alledem, nur Lesern mit großem Latinum und guten Kenntnissen der Kochkunst, Biologie (im weiten Sinne) und Geschichte. Wer einfach nur Rezepte aus der Römerzeit sucht, wird mit diesem Werk schlicht überfordert sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als Student sehr nützlich, zum kochen gibt es Einfacheres, 2. September 2010
Rezension bezieht sich auf: De re coquinaria /Über die Kochkunst: Lat. /Dt. (Taschenbuch)
Für eine Universitätsarbeit war ich auf der Suche nach einem zitierbaren, römischen Kochbuch und habe es in diesem Exemplar gefunden. Möchte man allerdings Gäste mit einem römischen Festmahl bewirten wäre es ratsam eines der anderen hier erhältlichen Kochbücher zu erwerben, da bei dieser Ausgabe nur die Originalrezepte ohne Erklärung, Mengenangaben oder ähnlichem aufgeführt sind. Trotzdem eine insgesamt positive Bewertung, da es in meinem Fall sehr zweckgemäß war.
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4.0 von 5 Sternen Kulinarische Reise in eine andere Welt, 8. Oktober 2011
Von 
Tino Ehrhart "Leseratte" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: De re coquinaria /Über die Kochkunst: Lat. /Dt. (Taschenbuch)
Mal abgesehen davon das es zu Zeiten von Marcus Apicius noch keine Grammangaben gab und einige Kräuter und Gewürze nicht mehr zu identifizieren sind, kann man mit etwas Fantasie und Improvisation doch das eine oder andere Rezept gut nachvollziehen und nachkochen (Nicht nur die modernen Fassungen am Ende des Buches)
Wer sich in die Küche der Römer versetzen will sollte aber bedenken das damals der Geschmack des Ursprungsgerichts nicht gefragt war, da Kühlschrank und Co. damals noch nicht erfunden waren und man mit viel Gewürz den Geschmack von nicht mehr ganz frischem überdecken wollte.
Dennoch finde ich die Rezeptsammlung sehr interessant und nachahmungswert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Schullektüre., 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: De re coquinaria /Über die Kochkunst: Lat. /Dt. (Taschenbuch)
Gute Lektüre für die Schule, kann man realistisch gebrauchen, mit Rezepten zum Nachkochen, viele neue Dinge, die wir noch nicht wussten!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Latein ja - Kochen nein, 7. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: De re coquinaria /Über die Kochkunst: Lat. /Dt. (Taschenbuch)
Ein witziges Buch für "Lateiner", wobei der Wortschatz aus dem Schullatein nicht ausreicht, um die Texte zu übersetzen. Aber mal was anderes als Cicero oder Caesar...
Als Kochbuch taugt das Büchlein allerdings überhaupt nicht. Zu ungenau die Mengenangaben, zu abstrakt die Beschreibungen. Natürlich kann man bei Reclam nicht viel erwarten was das Layout angeht, aber minimalistischer gehts wohl echt nicht!
Wer wirklich kochen will wie die alten Römer, der sollte zu einem etwas illustreren Kochbuch greifen um nicht an der kleinen Schrift und der umständlichen Beschreibung und Handhabung zu verzweifeln!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nettes kuriositätenbuch, 9. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: De re coquinaria /Über die Kochkunst: Lat. /Dt. (Taschenbuch)
ist eher etwas für interessierte als für kochende. bei vielen rezepten würde man die zutaten gar nicht mehr bekommen (wo sollte man auch pfauenzungen herbekommen...??) aber trotzdem finde ich es ein interessantes buch, das einblicke in die kultur des alten roms gibt, die man sonst nicht so kennt. wer ein buch zum nachkochen sucht, sollte wohl vielleicht wo anders suchen, oder aber einen gewissen grad an wissen mitbringen, wie man gewisse zutaten ersetzen kann, oder sich halt auf die rezepte beschränken die man auch mit dem heutigen marktangebot vollbringen kann.
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De re coquinaria /Über die Kochkunst: Lat. /Dt.
De re coquinaria /Über die Kochkunst: Lat. /Dt. von Marcus G Apicius (Taschenbuch - 1991)
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