Kundenrezensionen


8 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mensch als zoon politikon, 3. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Politik (Taschenbuch)
Aristoteles "Politik" ist eine der berühmtesten polit-theoretischen Schriften der Antike. Mit scharfen Verstand analysierte Aristoteles die verschiedenen Formen menschlichen Zusammenlebens und die verschiedenen Staatsformen seiner Zeit. Anders als seine "Nichomachische Ethik" ist die "Politik" eher praktisch orientiert, und doch muss man beide Schriften als Symbiose verstehen. Die ethischen Grundsätze, die Aristoteles in seiner Ethik aufstellte, komplettiert er in der Politik.
Die Politik ist einfach zu lesen, doch sollte man gerade deswegen vorsichitg sein: hinter banalen Feststellungen können komplexe Zusammenhänge stehen. Nicht umsonst gibt es eine Unmenge an Kommentaren zu Aristoteles Werk.
In der Ausgabe des dtv Verlags ist nicht unbedingt die glatteste Übersetzung zu finden, doch sind Gigons Kommentare hervorragend für ein weiteres Aristoteles Studium. Diese sowohl tiefgründige, als auch nützliche Lektüre sollte in keinem Haushalt fehlen. Aristoteles Theoreme waren bis ins Mittelalter ein Fundament der westlichen Philosophie und wurden im 20. Jahrhundert vor allem von Martin Heidegger und Hannah Arendt (Vita Activa) wieder aufgegriffen. Ein sowohl tiefgründiges, als auch nützliches Werk...nicht von vielen Werken der antiken Philosophie kann man dasselbe sagen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen lesen und zitieren, 11. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Politik: Schriften zur Staatstheorie (Taschenbuch)
gute ausgabe für das philosophiestudium. bekkerzahlen sind angegeben. ausfühlrliche einleitung und gutes stichwortregister. literaturangeben sind auch sehr sinnvoll. passt alles.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Jedem zum Lesen empfohlen, 10. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Politik: Schriften zur Staatstheorie (Taschenbuch)
Es gibt nichts neues unter der Sonne - die Geldgier und Unfähigkeit der heutigen Politiker wird schon damals von Aristoteles treffend beschrieben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klassiker !, 10. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Politik (Taschenbuch)
Im antiken Griechenland erkannten die Bürger erstmals die Machbarkeit von Macht. Es gibt keine von Gottes Gnaden vorbestimmte Ordnung der Herrschaft. Vielmehr ist diese konstruierbar. Welchen Prämissen diese folgen kann, wo Stärken und Schwächen der jeweils gewählten Staatsform liegen; all das behandelt Aristoteles' Werk mit Scharfsinn und Tiefe. Dieses Buch ist der Ursprung allen politischen Denkens.
Wer seinen Horizont dahingehend erweitern will, Wahlmöglichkeiten politischen Urteilens kennenzulernen, ist bei A. bestens aufgehoben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlose politische Philosophie, 15. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Politik: Schriften zur Staatstheorie (Taschenbuch)
Die Politik des Aristoteles ist ein Klassiker der politischen Philosophie mit vielen zeitlosen Elementen. Mit am bekanntesten sind die anthropologischen Grundaussagen der Politik. Der Mensch ist qua seiner Vernunft und Sprachfähigkeit ein politisches Wesen. Erst im Zusammenleben mit seinen Mitmenschen kann er seinen Gemeinschaftssinn und seine Sprachfähigkeit nutzen, um glücklich zu leben. Ziel des Staates ist es dementsprechend, den Menschen das Glück bzw. die eudaimonia zu ermöglichen. Das klingt zwar sehr idealistisch, stimmt aber auch im Kern. Denn Aufgabe des Staates kann es kaum sein, seine Bürger zu bevormunden oder ihnen zu schaden, sondern die "richtigen" - wie diese nun genau beschaffen sein sollten, ist wiederum eine andere Frage - Rahmenbedingungen zu schaffen, um ein vernünftiges Zusammenleben seiner Bürger zu ermöglichen. Das ist heute wohl kaum anders wie zur Zeit der Antike. Im Gegensatz etwa zu Platon,der in seiner politischen Philosophie zu recht radikalen Forderungen greift – klare Standeszugehörigkeit der Bürger, nur Philosophen sollen den Staat verwalten – ist Aristoteles eher pragmatisch in seinen Forderungen und erweist sich in seinen Ausführungen als Befürworter von sozialer Gerechtigkeit.

Sein Konzept der Lehre der Mitte, das er auf die menschlichen Affekte bezogen, in seiner nikomachischen Ethik entwickelt, findet man bei seinen politischen Ausführungen wieder. Nicht nur im Bezug auf den Charakter und die menschlichen Begierden gilt es einen gesunden Mittelweg zu finden, sondern auch was die Zusammensetzung des Staates angeht. Nach Aristoteles gibt es schon naturgemäß ein Übergewicht der Armen über die Reichen, da eine gewisse Güterknappheit und Ungleichheit an Talenten, Fähigkeiten der Menschen, die zu Klassenunterschieden führen, immer schon da ist. Gerade deshalb plädiert er für eine möglichst breite Mittelschicht, die essentiell für die Stabilität des Staates ist. Ein Übergewicht der Armen im Kontrast zu einer reichen, dominierenden Klasse der Reichen führt zu Instabilität und Revolutionsgefahr. Aristoteles hat somit schon zu seiner Zeit die gesellschaftlichen Risiken, die von sozialer Ungleichheit ausgehen in seiner politischen Theorie berücksichtigt, was sicher zur Zeitlosigkeit der Politik beigetragen hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der politischen Philosophie, 23. Dezember 2004
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Politik (Taschenbuch)
Das Philosophieren über Politik ist, wie so vieles, eine Erfindung der alten Griechen. Neben Platons Werken "Staat" und "Gesetze" gehört Aristoteles' "Politik" zu den Hauptwerken der antiken Philosophie. Während Platon nach der idealen Staatsform suchte, ging der Praktiker Aristoteles eher empirisch vor und prüfte die damals bestehenden Verfassungen auf ihre Brauchbarkeit. Seine Hauptthese lautet: Der Mensch ist von Natur aus ein politisches Wesen (zoon politikon), das sich mit anderen zu einer Staatsgemeinschaft zusammenschließt. Doch welche von den existierenden Staatsverfassungen ist die beste? Aristoteles formuliert Grundfragen, die es zu beantworten gilt, um die Gesetze des Staates festzuschreiben. Im Blick hat er dabei immer die Mitte der Staatsgemeinschaft, das (männliche) Bürgertum, an dem sich die Verfassung ausrichten soll. Frauen und Sklaven zählen für ihn nicht. Aristoteles' Überlegungen haben auch eine ethische Dimension: Ziel des Staates ist es, den Bürgern ein gutes und gerechtes Leben zu ermöglichen. Also ist eine Verfassung dann gut und richtig, wenn sie dem Allgemeinwohl dient. Der Philosoph plädiert daher für die "Politie", eine Art Volksherrschaft, in der die Vernünftigen und Besonnenen das Sagen haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr hilfreich, 25. Januar 2010
Von 
Paulbär (Herzogenrath, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aristoteles: Politik (Taschenbuch)
Die Textsammlung von O. Höffe enthält 12 lesenswerte Originalbeiträge (drei davon in englisch) verschiedener Autoren. Die Texte haben mir in meinem Studium sehr geholfen, den Primärtext zu verstehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgangspunkt der modernen Demokratie, 8. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Politik (Taschenbuch)
Aristoteles "Politik" stellt trotz seiner kulturellen Gebundenheit den Ausgangspunkt für die moderne Demokratie.
Er begreift den Menschen als zôon lógon echón, als sprach- und vernunftsbegabtes Wesen, welches sich als zôon politikón, als politisches Lebewesen nur, ein einer Gemeinschaft verwirklichen kann, die als Lebensziel Glückseligkeit antrebt (alleine wäre ein Mensch entweder ein Gott oder ein Tier).
Diese Gemeinschaft ist die griechische Polis, der ideale autarke und überschaubare Stadtstaat. Die handelnden Glieder der Polis sind die freien Büger, die zur damaligen Zeit nur von Männern gestellt wurden. Während der Mann Herr im Haushalt über die Sklaven und die Familie ist, wird er in der Öffentlichkeit Teil der politischen Gemeinschaft in Form direkter Demokratie,wo alle wichtigen Fragen in offenen Abstimmungen gefällt werden. So regieren auch die Staatsmänner über Gleiche. Und zwar nur auf Zeit und mit Zustimmung der Mehrheit. So kann entweder jeder zeitweilig regieren oder regiert werden. Damit dieses realisiert wird, kann nur eine Demokratie als "beste der drei schlechten Regierungsformen Tyrannis, Oligarchie und Demokratie" bestehen. Denn in der Demokratie wird das Gemeinwohl noch am besten vor dem Eigennutz von Gruppen geschützt.Aristoteles selbst empfiehlt als Regierungsform die Mischform der Politie, in der die wenigen reichen Bürger genausoviel Gewicht haben wie die vielen armen Bürger (Zensustimmrecht)und sich als Regierende und Regierte abwechseln (Rotationsprinzip).
Trotz der Einschränkungen hinsichtlich des Personenekreises legt Aristoteles den Grundstein für die repräsentative Demokratie. Auch heute noch unverziechtbares Standartwerk der politischen Theorie- und Ideengeschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Politik: Schriften zur Staatstheorie
Politik: Schriften zur Staatstheorie von Aristoteles (Taschenbuch - 1998)
EUR 12,00
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen