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am 24. August 1999
Alexis de Tocqueville gehört zweifelsohne zu den Klassikern politischer und soziologischer Literatur. Das hier zu besprechende Buch ist dabei zweifelsohne das wichtigste seiner Werke. Alexis de Tocqueville ist im Jahr 1805 geboren und er schreibt rückblickend in seinen "souvenirs": Ich bin am Anfang einer Revolution geboren, die das alte zerstört hat und nocht nichts Neues entstehen ließ. Zeit seines Lebens hat iihn diese Thematik nicht mehr losgelassen: Der Prozeß der Transformation zwischen Ancien Régime und Moderne zieht sich wie ein roter Faden durch sein Lebenswerk. Zur ersten größeren Auseinandersetzung kommt es dabei in seinem Werk "Über die Demokratie" in Amerika. Alexis de Tocqueville war zu Beginn der 30er Jahre des 19. Jahrhunderts nach Amerika aufgebrochen, um dort Studien im Bereich der Verwaltung zu machen. Sein eigentliches Interesse galt jedoch zweifelsohne den gesellschaftlichen und politischen Zustände in diesem Land. Daher wird "Über die Demokratie in Amerika" nicht nur eine phantastische Beschreibung des Profiles einer noch jungen Nation, sondern immer auch ein grundlegendes Buch zur Reflexion über die richtige Staatsform. Aufgrund dieses Buches wurde Alexis de Tocqueville stets von den Liberalen vereinnahmt. Dies verstellt jedoch den Blick. Alexis de Tocqueville warnte durchaus vor den Gefahren eines zu Ende gedacheten Liberalismus eindringlich. Sein Werk ist nicht nur eine Beschreibung, sondern auch eine erste Kritik des modernen Staatsgedankens und des modernen Nationalstaats. In diesem Buch tauchen jene Grundlinien auf, welche auch seine späteren Arbeiten, vor allem: "Ancien Regime und Bürgerliche Gesellschaft" bestimmen. Alexis de Tocqueville kann dadurch auch als Vorreiter einer erst selbst zu sich findenden neuen Art der Politik- und Sozialwissenschaften bezeichnet werden. In der Vorrede schreibt Alexis de Tocqueville: Völlig neu veränderte Phänomene gesellschaftlicher und politischer Art benötigen auch eine neue Form der politischen Sprache. Alexis de Tocqueville hat zur Begriffsbildung mit seinem Buch bereits sehr viel geleistet. Und er gehört dadurch nicht zuletzt zu jenen Klassikern, die es lohnt, immer wieder gelesen zu werden. Daher unbedingt volle fünf Sterne (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 2. Februar 2012
Das zweiteilige Werk des systemvergleichenden Politikwissenschaftlers und Philosophen Alexis de Tocqueville (1805-1859) erschien 1835/1840.

In einer historischen Momentaufnahme untersucht Tocqueville die Entwicklung von Monarchie und Aristokratie zur Demokratie und nimmt eine Vorausschau künftiger Entwicklungen vor.

Tocqueville analysiert die aus seiner Sicht bestehenden strukturellen Stärken und Schwächen der Demokratie: Messerscharf in der Analyse -zuweilen nahezu seherisch- untersucht er die Problematiken des modernen Massenstaates.

Die von der Demokratie beförderte Gleichheit bewirke Individualität und Vereinzelung. Als Gegengewicht diene die Schaffung von Vereinigungen, um den Gemeinschaftssinn zu stärken. Ziel sei es nicht, zu verhindern, dass jeder seinen eigenen Interessen folge. Jeder aber solle im eigenen Interesse anständig sein (Lehre vom wohlverstandenen Interesse).

Das Prinzip der sozialen Nützlichkeit und das Dogma der politischen Notwendigkeit könne in einem demokratischem System den Anlass geben, die individuellen Rechte mit Füßen zu treten.
Es gehe also darum, -nicht zuletzt durch Gewaltenteilung, Subsidiaritätsprinzip und Förderung der Gemeinden- der zentralen Gewalt Grenzen zu setzen. Keine Nation, keine Organisation könne auf Dauer stark bleiben, wenn das Individuum in ihr schwach sei.

Alle Despotien seien in ihre Schranken zu weisen. Gefahr resultiere aus der Allmacht demokratischer Mehrheit. Denn irrtümlich werde angenommen, dass die Mehrheit als solche bereits über größere Weisheit als jeder Einzelne verfüge. Ganz im Gegenteil drohe eine Tyrannei der Mehrheit, die über die Neigungen und Triebe eines Despoten verfüge. Ziel müsse es daher sein, die Macht der Mehrheit zu mäßigen.

Jede Zentralgewalt liebe Gleichheit und Einheitlichkeit: Das erspare ihr die Prüfung vieler Einzelfälle. Zentralisierung vermindere aber sogleich den Bürgergeist; jede Allmacht lasse schließlich die Weisheit vermissen. Die Stärke jeder zentralisierten Verwaltung führe so eines Tages zu ihrem eigenen Untergang. Sie sei am Ende für Zerfall und Eroberung reif.

Die industrielle Klasse trage den Despotismus in sich. Die industrielle Aristokratie bewirke mit immer extremerer Arbeitsteilung die Verdummung und Verelendung der von ihr benutzten Menschen. Sie seien nur noch eine Herde furchtsamer und geschäftiger Tiere. Die Fähigkeit, selbständig zu denken, zu fühlen und zu handeln, gehe verloren.

(In ihrer -hier recht schmucklosen- Brutalität ist der Analyse des Liberalen (!) Tocqueville nichts hinzuzufügen.)

Díe Einsichten Tocquevilles schaffen nicht zuletzt Verständnis für einige der US-amerikanischen Wurzeln und die dortige Mentalität. Sie erklären vieles aus der "Ursuppe" amerikanischen Denkens und Handelns.

Die Wucht seiner mächtigen Analyse hat auch Zeitgenossen wie John Stuart Mill, den vielleicht bedeutendsten englischen Philosophen des 19. Jahrhunderts, eines Begründers des Liberalismus oder auch den (Wiesbadener) Philosophen Wilhelm Dilthey deutlich beeinflusst.
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Dieses Hörbuch ersetzt natürlich niemals die Lektüre des gesamten Werkes, aber für das Buch benötigt man mindestens ein ganzes freies Wochenende. Die gebundene Ausgabe (in 2 Bänden) ist leider auch noch sehr teuer, aber immerhin gibt es eine (stark) gekürzte Fassung bei Reclam.
Und nun kann man endlich einen kleinen Schnellkurs mit diesem Hörbuch machen - das ist es, was seit Jahren gefehlt hat!!!
Dieses Hörbuch ist hervorragend vorgetragen von C. Brückner, eine der besten Hörbuchstimmen die Deutschland zu bieten hat. Es sind für diese CD zwar fünf gute Textpassagen aus dem Buch von T. ausgewählt, ich als "Fan" von T. hätte natürlich auch einige andere Stellen in die engere Auswahl einbezogen. Aber das ist nicht zu ändern. Dieses Hörbuch ist - ich sage es nochmal - ein "Schnellkurs Tocqueville" - hier bekommen Sie in einer Stunde einen (gaaaaanz) kurzen Einblick in sein Werk. T. gehört zu den Begründern der modernen Politikwissenschaft und somit zur unverzichtbaren Allgemeinbildung für jeden "mündigen Staatsbürger"!
Alle Menschen, die noch nicht völlig TV-abhängig sind, sondern die ihren eigenen Verstand noch gebrauchen können, werden in diesem Hörbuch Aha-Erlebnisse in großer Zahl geboten bekommen. Es ist eine wahre Lust, diese CD anzuhören. Und hoffentlich macht es Ihnen dann Appetit darauf, das Buch zu lesen.
Deshalb von mir 5 Sterne!
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am 28. Juli 2005
Diese Ausgabe ist nicht zu empfehlen, da sie nur eine Auswahl enthält. Wer will sich schon von anderen vorschreiben lassen, was er zu lesen hat?
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am 2. April 2013
Leider muss ich sagen, dass diese Ausgabe absolut unvollständig ist, was natürlich bis auf die Rezensionen nirgendwo erwähnt wird.
Dabei ist diese Ausgabe so verkrüppelt, dass sie weder für wissenschaftliches Arbeiten noch um überhaupt Tocquevilles Gedankengänge nachzuvollziehen geeignet ist. Allein für einen guten Abend am Kamin ist sie zu gebrauchen - wenigstens schön warm geben die vermaledeiten Reclam-Bücher.
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am 21. Mai 2015
Da aber die Originalfassung nicht erhältlich ist, muss man mit diesem gekürzten Büchlein umgehen. Es ist 9,5cm mal 14,7cm klein. Klein ist auch die Schrift. Aber besser schlecht gelesen als nichts gewusst.
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am 23. Dezember 2014
Bei der Lektüre "Über die Demokratie in Amerika" bekommt man das Gefühl, daß der Titel des Buches falsch ist. Die Analyse Tocqueville's vor 170 Jahren verfasst, ist eine vorweggenommene Beschreibung des heutigen Zustandes der westlichen Demokratien.
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am 21. Mai 2015
Seit meinen Schultagen liebe ich Taschenbücher von Reclam. Damals war es ein Muß heute ist mein Wollen. Tocqueville's Demokratie in den USA ist auch heute noch aktuell.
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am 6. Dezember 2013
Eine sehr interessante Sicht auf scheinbar Bekanntes. Das Wesen der Demokratie und ihre Gefahren werden scharfsinnig beleuchtet. Manchmal bekam ich eine Gänsehaut wegen des klaren Blicks.
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am 10. Februar 2010
Informative Ausführungen; leider teilweise durch die stattgefundene gesellschaftliche Entwicklung in der Welt überholt. Trotzdem: das Lesen ist hier ein Muß.
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