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am 4. Mai 2012
Entspricht leider nicht der ursprünglichen Originalausgabe!
Beispiel: Wo ist der Abschnitt "Zu Besserem Verständnis Des Wes-Östlichen Divans" und die darin enthaltenen Unterkapitel "Einleitung", "Hebräer" und "Übergang"?
Leider scheint auch noch viel mehr zu fehlen! So etwas darf nicht fehlen! Ich gehe davon aus, dass das weglassen dieser Kapitel aus möglicherweise politischen bzw. meinungsbildenden Gründen absichtlich weggelassen wurde. Leider bedeutet dies für mich, dass ich für meine Recherchen ein anderes Werk hinzu ziehen muss, nämlich "Goethe Werke Hamburger Ausgabe. 14 Leinenbände in Schmuckkassette: Werke, 14 Bde. (Hamburger Ausg.), Bd.2, Gedichte und Epen" - was man auch hier auf Amazon finden kann!
Sorry... bin einfach unglaublich enttäuscht - eine echte Frechheit!
33 Kommentare|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wie sehr die Lektüre fremder Bücher berauschen kann, wie inspirierend und initiierend geniale Kollegen sein können, zeigt der West-Östliche Divan mit all seinen Facetten. Der große Goethe, kurz nachdem Napoleons Truppen aus seiner Heimat geschlagen wurden, gab sich im Jahr 1814 dem persischen Dichter Hafis hin, der im 14. Jahrhundert den Prototyp des Diwans vorlegte. Der wohl bekannteste persische Dichter hieß ursprünglich ganz anders, Hafis ist der ihm erst später zugesprochene Name für seine ruhmreichen literarischen Verdienste und bedeutet so viel wie jener, der den Koran auswendig kann. Eine Tatsache, die auf den Perser schon in frühester Kindheit zutraf, so zumindest die Legende.
Legendär dann auch, was Kollege Goethe, der ja auch eine gewisse Art von Namenserweiterung dank seines Könnens mit dem Zusatz 'von' erhielt, daraus machte. Immerhin ist es das umfassendste lyrische Werk seines gesamten Oeuvres und die Hommage an einen Dichter, den Goethe selbst als 'Zwilling' bezeichnete. Nicht erst im Alter von 65 Jahren, als der Weimarer Rat den Hafis las und sich anschließend sofort an die Arbeit des Diwans machte, richtete Goethe seinen Blick auf die mystische Ausrichtung des Islam. Muslimische Lehrmeinungen, die sich im Werk an vieler Stelle wiederfinden, sind mit ein Grund für die bis in die Moderne anhaltende Ablehnung, oder vielmehr das Unverständnis, die diesem 'Alterswerk', wie man es in der Literaturwissenschaft bezeichnet, anhaften.
Diese universale, symbiotische Verschmelzung, die hier nicht nur sprachlich, sondern auch methodisch und intentionell seinen Ausdruck findet, ist, wenn man so will, ein forscher Erstversuch, die Bedrohung im Morgenland, als Kehrseite ein und derselben Medaille zu betrachten. Allein dieser klare Standpunkt, verdient gerade in heutiger Zeit, wo Kopftücher immer noch als Angriffs aufs Kreuz betrachtet werden, eine besondere Beachtung.
Doch damit nicht genug: Das poetische Werk macht dem Weib, dem Wein und dem Gesang alle Ehre. Jenen drei zauberhaften Dingen, mit denen sich ebenfalls Goethes Naturell und das muslimische Verständnis auf einer tieferen Ebene verbinden lassen. Die Hommage an die weibliche Seite des Mondes drückt sich hier also nicht nur politisch, sondern auch erotisch aus. 'Diese finden wir alldorten; Und wer Frauenlob gepriesen, Der verdient an ewigen Orten, Lustzuwandeln wohl mit diesen.' Na, wer da keine Lust bekommt, der hat wohl schon.
Lust macht auch die formschöne Neuausgabe im Deutschen Klassiker-Verlag, die uns hier vorliegt. Während der erste Band mit gut 800 Seiten der originalen Melange aus Gedichten, Prosa, Berichten und Nachsätzen sowie einer anschließenden Historie der Entstehung des Buches daherkommt, überragt der zweite Band den ersten gar noch in Länge und Dichte. Jede einzelne Zeile, so scheint es, hat Hendrik Birus, Professor für Literaturwissenschaften an der Uni München, gleichsam wie den Wein, das Weib und den Gesang aufgesogen, ausgekostet und ausführlich verdaut. Ein Kommentar, der vielleicht Schüler oder Studenten aufgrund seiner Penetranz und Akribie zur Verzweiflung bringen mag, literarische Kenner und Experten aber begeistern dürfte.
Doch auch die weniger akademisch Gebildeten haben an diesem Werk ihre Freude, denn man kann es blindlings aufschlagen und erhält als Geschenk die poetische Wunderwelt: 'Wer Perlen will, der muss ins Meer sich stürzen', schrieb der Großmeister deutscher Literatur. So sei es, oder einfacher, er lässt sich auf dieses epochale Faszinosum ein.
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am 3. Januar 2003
Goehte hat in diesem wunderbaren Buch viele schöne Gedichte geschrieben die sogar Nicht-Freunden von Gedichten gefallen würde. Zu diesen zähle ich mich. Es ist auch ein schönes Buch mit vielen Weisheiten über Religion und Toleranz die gerade in unseren Zeiten gebraucht wird. Man sieht gerade an diesem Buch wie sich Orient und Okzident beeinflusst haben. Ein Ehrenplatz im Regal für dieses Buch.
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am 18. Dezember 2014
Super Service und Angebot von Amazon!!!
Ideal zum Schmökern am Kindle. Eintauchen in Goethes Welt. Man sollte sich evtl schon ein wenig mit dem west-östlichen Divan beschäftigt haben um all die Metaphern zu erkennen und ein wenig deuten zu können. Ich kann die Lektüre Jedem empfehlen, der sich etwas tiefsinniger mit der Materie "Glauben-Leben-Liebe" beschäftigen möchte.
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am 31. Oktober 2013
Eine schön gestaltete Neuauflage des Klassikers, mit einer beeindruckend ganzheitlichen Perspektive und getragen vom Wunsch, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Das etwas mühsame Hin- und Herblättern zwischen den verschiedenen Teilen (siehe meine Besprechung unter [...] lohnt sich!
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am 31. August 2014
Klassik kostenlos. Angebot paßt. Wir sind große Goethe-Verehrer, ebnso Schiller und Wieland. Frau Siegrid Damm ist eine sehr einfühlsame Autorin.
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am 21. September 2014
was soll man zu solch einem klassiker sagen, außer lesen lesen lesen! schnelle leiferzeit und guter preis. also 5 sterne von mir.
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am 15. März 2010
Die Liebesgedichte Goethes verbinden West und Ost, und weisen einen poetischen Weg, wie durch Liebe scheinbar unmögliche Verbindungen geschaffen werden können. JWG geht den Weg der Fantasie, trotz der Vergeblichkeit seiner Bemühungen nicht zu verzweifeln und weiter zu lieben. Dieses Büchlein eignet sich auch ausgezeichnet als kleines Geschenk und Medizin bei Liebeskummer.
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am 28. Februar 2011
Sehr interessant, wie viel man vor 250 Jahren schon vom Orient wußte und Interessentengruppen vorhanden waren, sehr gute Erkenntnisse. Bestelle wieder
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am 18. August 2012
Da gibt es nichts ein zu wenden, Inhaltlich etwas über Goethe zu sagen würde ich nicht wagen, vom stil her muss man ihn mögen oder man lässt es, ich mag ihn :-)
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