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am 13. Februar 2012
1797 erschien erstmals "Die Metaphysik der Sitten" von Immanuel Kant (1724 - 1804). Sie bildete den Abschluss einer langen Arbeitsreihe, die 1781 mit der "Kritik der reinen Vernunft" begonnen worden war. In den sechzehn Jahren dazwischen schrieb Kant u.a. die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" (1785) und die beiden anderen großen Kritiken, nämlich die "Kritik der praktischen Vernunft" (1788) und die "Kritik der Urteilskraft" (1790). Mit diesen Werken sollte einem allgemein gültigen Ethik-Codex eine rationale Grundlage geschaffen werden, in der die Erkenntnis- und Handelnsmöglichkeiten des Menschen für einen solchen Codex ausgiebig erörtert worden waren. Mit dem aus der Antike tradierten Namen 'Metaphysik' versuchte Kant, seinem Ethikentwurf eine wissenschaftlich klingende Aura zu verleihen. Und unter dem Namen 'Sitten' verstand Kant im Besonderen den Komplex eines durch Vernunft erschlossenen moralischen Verhaltens.
In einer nach heutigem Sprachverständnis schweren Sprache legte Kant seine vielen Gedanken über die "Pflichten des Menschen gegen sich selbst und gegen andere" ausführlich dar. Für Philosophiestudierende ist dies Buch also im doppelten Sinne eine Pflicht-Lektüre; aber im Sinne Kants ist jedermann gefordert, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, um die großen Fragen, wie etwa: "Wie oder woran wir erkennen, was recht sei?", zu beantworten, ohne sich dabei auf Juristen oder Theologen oder den Papst bequemlich zu verlassen.
Die vorliegende Reclam-Ausgabe ist mit einer trefflichen Einleitung, hilfreichen Anmerkungen und einem gehaltvollen Nachworte von Hans Ebeling versehen, ehemals Professor für Philosophie an der Universität Paderborn.
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am 6. Februar 2013
Das ist wie ganz alter, schwerer, mildsüßer Wein. Der nur in ganz kleinen Schlückchen, die ein Epikureer mit geschlossenen Augen, lusterfüllt über die Zunge, in Hals und Magen, rinnen lässt, zu vergleichen. In unserer heutigen Zeit ist es fast nicht mehr lesbar. Der Inhalt ist klar, die Sprache unendlich, Nach zwei oder drei Seiten kann man erkennen, wie apokalyptisch, die deutsche Sprache in den letzten Jahren, der Verstümmelung anheimgefallen ist.
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am 7. Juli 2015
Als Reclam-Band herausgegeben wurde "Die Metaphysik der Sitten" mit einer Einleitung von Hans Ebeling. Ebeling schließt sich der Vorgehensweise von W. Weischedel zuletzt an. In seiner Einleitung spricht er vom System von Recht und Moral, was die beiden Teile Rechtslehre und Tugendlehre gut trifft. Moralphilosophie ist grundsätzlich die Schulung des Gemeinschaftslebens. Man kann davon ausgehen, dass die Sitten wirkmächtiger Idealismus sind.
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am 2. September 2015
Kant zu bewerten wie einen Roman oder sonst ein beletristisches Werk ist schon heftig. So sieht es au,s wenn automatische Software über
alles drüberfährt.
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am 10. Januar 2012
Über Kant's M.d.S. zu rezensieren gleicht einer dermaßen übertriebenen Selbsteinschätzung und Größenwahn. Es gibt in jedem Land nur eine Hand voll Menschen, die dieses Werk in all seinen Facetten verstehen. Es ist anstrengend zu lesen, es ist Kant. Mehr gibt es nicht dazu zu sagen außer dass der Band ein typischer Reclam ist, von der Verarbeitung meine ich. Schmaler Rand, kaum platz für Notizen, dünne Seiten aber im Preis nicht zu schlagen. Kaufempfehlung.
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