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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Handlich und sehr gut
Mir gefallen an dieser Koranausgabe zwei Sachen besonders.Und zwar hat der Autor schwierige Textpassagen auf der jeweiligen Seite als Fussnote eingefügt,was ein ständiges Hin- und Herblättern nicht erforderlich macht, und zum Anderen die Handichkeit dieses Korans. Dank seiner kleinen Ausmasse, kann ich ihn überall mit hinnehmen, um ihn zum Beispiel im...
Veröffentlicht am 17. September 2008 von Illuminati

versus
18 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aggressiv
Ich finde, der Koran ist aggressiv und in seiner Art und Weise sehr "laut" und ständig drohend, also nicht souverän - Er wirkt so, als wäre er von jemandem formuliert, der in die Enge getrieben ist. Er hat in meinen Augen wenig göttliches an sich, große Teile sind Aufforderungen zum Kampf, garniert mit Versprechungen und Drohungen. Abgesehn davon...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2012 von Der Rote Baron


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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Handlich und sehr gut, 17. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Koran (Taschenbuch)
Mir gefallen an dieser Koranausgabe zwei Sachen besonders.Und zwar hat der Autor schwierige Textpassagen auf der jeweiligen Seite als Fussnote eingefügt,was ein ständiges Hin- und Herblättern nicht erforderlich macht, und zum Anderen die Handichkeit dieses Korans. Dank seiner kleinen Ausmasse, kann ich ihn überall mit hinnehmen, um ihn zum Beispiel im Bus auf dem Weg zur Arbeit zu lesen.
Es gibt vielleicht bessere Übersetzungen als diese, aber diese ist mir eben aus oben genannten Gründen, ans Herz gewachsen.
Fazit: Alle die viel unterwegs sind, sei es mit dem Bus oder der Bahn und nicht auf die Koranlektüre verzichten wollen, sollten sich dieses Buch zulegen. Ausserdem ist das Preis/Leistungsverhältniss super.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für mich immer noch die beste Koran-Übersetzung, 10. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Koran (Taschenbuch)
Die Koranübersetzung von Max Henning war die erste, die ich mir zulegte. Das war Mitte der 80er. Inzwischen habe ich wohl gut ein halbes Dutzend Übersetzungen gelesen, aber die HenningŽsche ist mir nach wie vor die Liebste. Die von Murad Hofmann überarbeitete Version hatte ich auch - und fand sie grottenschlecht. Die Mühe des Bruders Murad in allen Ehren, aber seine Übersetzung hat dem Werk von Henning alles genommen, was es auszeichnet: die sprachliche Schönheit! Nun, es mag sein, dass es verlässlichere Übertragungen gibt. Der Quran im arabischen Original ist Gottes Wort. Übersetzungen sind Menschenwort. Und Menschen sind bekanntlich fehlbar. Nicht jedem wird die Sprache von Max Henning gefallen. Sein Werk ist aus dem 19. Jahrhundert und seine Sprache erinnert mehr an Lessing, denn an zeitgemäßes Hochdeutsch. Wer sich die Lektüre zutraut, wird Gefallen daran finden. Wer bei der Lektüre deutscher Klassiker die Nase rümpft, sollte es mit einer modernen Übersetzung versuchen. "Im Mund des Kranken schmeckt Rosenwasser bitter!", heißt es in der Sufi-Tradition. Wer unvoreingenommen sich einer anderen Kultur, einer anderen Religion nähert, wird, so Gott will, Schönheit und Wahrheit für sich entdecken. Wer voreingenommen ist, wer sich nicht die Mühe machen will, richtig hinzuschauen, wer nicht bereit ist, Neues, Anderes zu entdecken, wird ohne Zweifel seine Vorurteile bei der Quran-Lektüre bestätigt finden. Prof. Dr. Annemarie Schimmel, die für dieses Buch Einleitung und Kommentare schrieb, endet mit einem Goethe-Zitat: "Glauben und Unglauben teilen sich in Oberes und Unteres; Himmel und Hölle sind den Bekennern und Leugnern zugedacht. Nähere Bestimmung des Gebotenen und Verbotenen, fabelhafte Geschichten jüdischer und christlicher Religion, Amplifikationen aller Art, grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, sooft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt."
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58 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arabisch - unübersetzbar ?, 23. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Koran (Taschenbuch)
Max Henning (M.H.) kann man alles nachsagen, nur nicht, daß er ein ordentliches Deutsch schreibt. Trotzdem gilt seine Übersetzung als Klassiker (s. Produktbeschreibung). Eine von Leo Winter (L.W.) bearbeitete Übersetzung Ludwig Ullmanns (1840) erschien 1959 bei Goldmann (GG 521-522). Als beste Übersetzung ins Englische gilt (manchen) die von Abdullah Yusuf Ali (A.Y.), Lahore 1934. Eine äußerlich und sprachlich schöne französische Ausgabe (Paris 1970) verdanken wir Kasimirski/Mohammed Arkoun (K/A). Die Suren klingen hier wie Gedichte für ein Poesiealbum; z.B.:
Sure 111 (Mohammed über seinen Onkel und seine Tante):

Que les deux mains d'Abou-Lahab perissent,
et qu'il perisse lui-meme.
Ses richesses et ses oevres ne lui serviront a rien.
Il sera brule au feu flamboyant,
ainsi que sa femme,
porteuse de bois,
a son cou sera attache une corde de filamentes de palmier.

(A.Y.) Perish the hands of father of Flame! Perish he! No profit to him from all his wealth, and all his gain! He will burn soon in the fire of blasing Flame! And his wife, the carrier of the crackling wood - as fuel! A twistet rope of palm-leaf fibre round her own neck!
(M.H.) Verderben über die Hände Abu Lahabs und Verderben über ihn! Nichts nütze ihm sein Gut und sein Gewinn. Brennen wird er im Feuer, dem lohenden, und ebenso seine Frau, die Holzträgerin, mit einem Strick von Palmenfasern um den Hals.
(L.W.) Vergehen sollen die Hände des Abu Laheb und er selbst. Sein Vermögen und alles, was er sich erworben, sollen ihm nichts helfen. Zum Verbrennen wird er in das flammende Feuer kommen, mit ihm sein Weib, die Verleumderin, die Holz herbeitragen muß, und an ihrem Hals soll ein Seil hängen, geflochten aus Fasern eines Palmbaums.

(Merke: In der Hölle H o l z feuer ! )

Daß der Islam Frauen diskriminiert, ist also kein Gerücht. Der Onkel wird nur geröstet; aber die Tante muß auch noch das Holz herbeitragen.
Es gibt noch viele andere erbauliche und hübsche Suren. Die sprachliche Eleganz der französischen erreichen die deutschen Übersetzungen aber nicht. Weitere Beispiele:

Sure 47,5
(L.W.) Wenn ihr im Krieg mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann schlagt ihnen die Köpfe ab.
(M.H.) Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt.
(A.Y.) Therefore, when you meet the Unbelievers smite at their necks.
(K.A.) Quand vous rencontrerez les infideles, tuez-les jusqu a en faire un grand carnage, et serrez les entraves des captives.

Sure 4,57
(L.W.) Die, welche unserem Zeichen nicht glauben, werden an Höllenflammen braten, und sooft ihre Haut verbrannt ist, geben wir ihnen andere Haut.
(M.H.) Wer da unsere Zeichen verleugnet, den werden wir im Feuer brennen lassen. Sooft ihre Haut gar ist, geben wir ihnen eine andere Haut.
(A.Y.) Those who reject Our Signs, We shall soon cast into the Fire: as often as their skins are roastet through, We shall change them for fresh skins.
(K/A) Ceux qui refuseront de croire a nos signes, nous les aprocherons du feu ardent. Aussitot que leur peau sera brulee nous les reviterons d'une autre.

Zur Vermeidung ewiger Höllenqualen sollte man also Moslem werden. Aber: ...

Sure 2,285
(L.W.) Allah verzeiht, wem er will, und bestraft, wen er will.
(M.H.) Er verzeiht, wem er will, und er straft, wen er will.
(A.Y.) He forgives whom He pleases, and punishes whom He pleases.
(K/A) Il pardonnera a qui il voudra, et punira celui qu'il voudra.

Auf die Freuden im Paradies dürfen also auch die Ungläubigen hoffen. Dort ergeht es den Begnadigten (und nicht unbedingt allen Gläubigen) folgendermaßen:

Sure 56,16
(L.W.) Sie werden ruhen auf Kissen mit Gold und edlen Steinen geschmückt ... Jünglinge in ewiger Jugendblüte werden, um ihnen aufzuwarten, sie umkreisen mit Bechern, Kelchen und Schalen voll Weines...56,23 Und Jungfrauen mit großen schwarzen Augen gleich Perlen, die noch in ihren Muscheln verborgen, werden ihnen zum Lohn ...
(M.H.) Sie sitzen auf durchwobenen Polstern, sich lehnend auf ihnen, einander gegenüber. Die Runde machen bei ihnen unsterbliche Knaben mit Humpen und Krügen und einem Becher von einem Born ... und großäugige Huris gleich verborgenen Perlen als Lohn ...
(A.Y.) They will be on Thrones encrustet with gold and precious stones reclining on them, facing each other. Round about them will serve youths of perpetual freshness with goblets, beakers, and cups filled out of clearfloating fountains ... and there will be Companions with beautifull, big and lustrous eyes like unto pearls well-guarded. A reward.
(K.A.) Se reposant sur des sieges ornes d'or et de pierreries, accoudes a leur aise et se regardant face a face. Ils seront servis par des enfants doues d'une jeunesse eternelle, qui leur presenteront des gobelets, des aiguieres et des coupes, remplis de vin exquis ... pres d'eux seront houris aux beaux yeux noires, pareilles aux perles dans leur nacre.

(Merke: Im Paradies kommen auch Pädophile auf ihre Kosten. Aber wer schmuggelt den Wein ins Paradies ?)

Eine Empfehlung für den Alltag:

Sure 2,224
(L.W.) Die Weiber sind euer Acker, geht auf euren Acker, wie und wann ihr wollt.
(M.H.) Eure Frauen sind euch ein Acker. Gehet zu eurem Acker, von wannen ihr wollt.
(A.Y.) Your wifes are a tilth unto you; so approach your tilth when or how you will.
(K/A) Les femmes sont votre champ. Cultivez-le de la maniere que vous l entendrez.

Zum Schluß:

Sure 4,13
(L.W.) Diese Verordnung ist von Allah, dem Allwissenden und Allgütigen.
(M.H.) Dies sind Allahs Verordnungen.
(A.Y.) This is ordained by Allah; and Allah is All-knowing, Most Forebearing.
(K/A) Telle est la loi de Dieu. Il est savant et sage.

Diese Auswahl ist repräsentativ.

LV
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18 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aggressiv, 30. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Koran (Taschenbuch)
Ich finde, der Koran ist aggressiv und in seiner Art und Weise sehr "laut" und ständig drohend, also nicht souverän - Er wirkt so, als wäre er von jemandem formuliert, der in die Enge getrieben ist. Er hat in meinen Augen wenig göttliches an sich, große Teile sind Aufforderungen zum Kampf, garniert mit Versprechungen und Drohungen. Abgesehn davon widerspricht er in vielerlei Hinsicht jeder Logik. In einem Satz "schimpft" der Koran über Juden und Christen, dass sie etwas zu Gott hinzugesellen, im nächsten Satz heißt es "Folge Allah und seinem Gesandten!". Also darf man offensichtlich nichts neben Gott stellen, Mohammed aber schon.

Gut, es ist nicht alles schlecht, ein paar Stellen, in denen Gott gepriesen wird, sind sehr schön.

Dennoch ist es ein sehr eindimensionales Buch. Es besteht über Hunderte Seiten nur aus Warnungen und Lob. Immer nach demselben Muster. Wer dem Propheten glaubt, den wird großes Heil ereilen, wer ihm nicht glaubt, kommt ins Höllenfeuer. Und daran scheint der Koran sogar eine richtige Freude zu haben, Menschen in die Hölle zu werfen. Damit wir uns nicht missverstehen, es reicht nicht, Hanif, Christ oder Jude zu sein. Nein, man muss diesen aggressiven Propheten Gott hinzufügen, sonst kommt man ins Höllenfeuer. Ich dachte ja, Mohammed sei nur ein Warner (wie er auch an mancher Stelle im Koran bezeichnet wird), aber der Glaube scheint ohne ihn nicht zu funktionieren.

Das kann's ja dann wohl nicht sein, das kommt mir eher wie eine schlechte Jesus-Kopie vor. Dieser Herrschaftsanspruch Mohammeds scheint auch zu erklären, warum die Moslems ruhig bleiben, wenn man Gott beleidigt, aber verrückt wereden, wenn man Mohammed beleidigt. Und das dürfte auch der Grund sein, warum man als Atheist ohne Probleme nach Saudi-Arabien einreisen kann, aber wehe man hat christliche Symbole bei sich. Da hört sich dann aber der Spaß auf. Und angesichts der aggressiven Art des Koran überrascht es auch nicht, dass drei der ersten vier Kalifen getötet wurden - von anderen Moslems.

Auch gibt es viele hartherzige Stellen, wie zum Beispiel, dass man warten soll, bis die Frau das Kind geboren hat, bevor man sich von ihr scheidet. Oder die vielzitierten Kampfaufforderungen (wenn ihr sie tötet, habt nicht ihr sie getötet, sondern Gott mithilfe eurer Hand, habt kein schlechtes Gewissen, wenn ihr euch die Beute eurer Feinde einverleibt und euch die Frauen der Besiegten aneignet) etc., etc.

Den Vergleich mit der Gewalt in der Bibel lass ich auch nicht zu, denn die Bibel berichtet die Geschichte der Juden und ersten Christen, der Koran aber ist eine Handlungsaufforderung.

Abschließend ist zu sagen, dass der Islam auch sehr schöne Seiten hat und in vielen islamischen Gegenden eine große Menschlichkeit und Gastfreundlichkeit bestehen (zumindest in Teilen der Bevölkerung), während es wiederum in vielen christlichen Ländern Grausamkeit und Habgier gibt. Ein guter Mensch bleibt eben ein guter Mensch, ob er nun Moslem oder Christ oder sonst was ist. Mit dem Koran als Lehrer werde ICH jedenfalls nicht zu einem besseren Menschen, da halte ich mich lieber an Jesus und richte nicht, damit ich nicht gerichtet werde.
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52 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Islam ist Frieden! Aber das Buch beweist doch das Gegenteil.., 26. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Koran (Taschenbuch)
Hallo zusammen,

ich habe mir dieses Buch gekauft und es gelesen, um mich mit dieser friedlichen und sehr interessanten Religion zu beschäftigen.

Leider finde ich sehr viele Stellen, die zur Gewalt oder Diffamierung Andersgläubiger aufrufen, was mich doch sehr überrascht hat!
Als da wären:

(Sure 4:89)
'Und wenn sie sich abkehren (von der Religion Allahs), dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet."

(Sure 2:223)
'Eure Frauen sind wie ein Ackerland für euch, also kommet zu eurem Ackerland, wie ihr wollt.'

(Sure 8:17)
'Und ihr habt sie nicht getötet, sondern Allah hat sie getötet. Nicht du, o Mohammed, hast ihnen den Sand in die Augen geworfen, sondern Allah hat ihn geworfen."

(Sure 9:14)
'Tötet sie, Allah wird sie strafen durch eure Hände, und macht sie zu Schanden und hilft euch gegen sie."

Und so weiter und so fort... das nimmt leider kein Ende.

Jetzt werden sicherlich einige sagen:

"Der Koran kann friedlich oder gewalttätig interpretiert werden."

Grundsätzlich kann der Koran bezüglich seiner Kernaussagen und -forderungen überhaupt nicht "interpretiert" werden, denn er gilt sowohl kraft Selbsterklärung als auch nach herrschender islamtheologischer Meinung als das originalgetreu zuletzt gesprochene Wort Gottes (vgl. hierzu z.B. Sure 75, Vers 17ff), das sich selbst jede Art von Interpretation und/oder Änderung absolut verbietet (ausgenommen natürlich Verse, deren Aussage oder Bezug nicht genügend eindeutig sind). Die Gewaltaufforderungen im Koran sind jedenfalls genauso gemeint, wie Mohammed sie ausgerufen und auch selbst praktiziert haben soll.

"Kritische Koranverse sind aus dem Kontext gerissen."

Nicht "gerissen", aber entnommen durchaus - wie das beim Zitieren von zentralen Sätzen oder Sprüchen aus einem literarischen Werk üblich ist und per se keine Verfehlung darstellt. Entscheidend ist nur, ob der Kontext beachtet worden ist und das Zitat in isolierter Form nicht von seinem ursprünglichen Sinn abweicht. Diesbezüglich ist zum (historischen) Kontext der mohammedanischen Verse ganz nüchtern und einfach festzustellen, dass die "kritischen" Kampfaufrufe aus der Situation der ständigen kriegerischen Verstrickungen Mohammeds und seiner Anhänger mit anderen Stämmen sowie den "Ungläubigen" geboren sind und in der jeweiligen Situation - wie auch in allen vergleichbaren Situationen zu späteren Zeitpunkten (s.o.) - genau das meinten und immer noch meinen, was sie auch aussagen. Denn im Gegensatz zu Jesus sprach Mohammed nicht in Bildern und Gleichnissen, sondern formulierte "knallharte" weltliche Handlungsanweisungen und gesetzliche Vorgaben. Und unabhängig von der Frage, wer nun jeweils "schuld" war bzw. den Angriff oder Erstschlag führte, zeigt ja allein schon die Tatsache permanenten militärischen Kämpfens eine völlig andere geistige Grundhaltung des "Propheten" als die Jesu Christi z.B.. Denn auch Jesus Christus lebte in einem etwas "rauhen" historischen Umfeld, wurde selbst auch gehasst und verfolgt, sprach und handelte aber in vergleichbaren Situationen völlig anders als Mohammed! "Lass das Schwert stecken!" sagte der Messias zu Petrus, selbst als dieser ihn am Tage seiner Verhaftung lediglich verteidigen wollte - anstatt: "Tötet sie!", wie Mohammed es mehrfach gegenüber seinen Feinden forderte. Jesus ließ sich (,ohne es selbst in irgendeiner Weise nötig gehabt zu haben,) für die Menschheit erniedrigen und sogar kreuzigen, während Mohammed es selbst war, der andere Menschen unterwarf und hinrichten ließ. Der Heiland hat sich eben nicht von den historischen Umständen vereinnahmen lassen, sondern - entgegen seiner Zeit - allgemeingültige und zeitlose Kategorien aufgestellt, die heute noch genauso gelten wie damals und in alle Ewigkeit. Oder würden Sie zu zentralen christlichen Glaubensforderungen wie z.B. Nächsten- und Feindesliebe auch sagen: "Das ist aus dem Zusammenhang gerissen!"?

"Der Islam ist eine tolerante Religion."

Wenn man unter "Toleranz" das bloße Am-Leben-lassen eines anderen "Monotheisten" bei gleichzeitiger Beraubung wesentlicher Grund- und Bürgerrechte sowie Auferlegung einer "Sondersteuer" (Jiziya) versteht, dann ja. Die sog. "Besitzer von Buchreligionen", zu denen nach koranischer Definition Juden und Christen (grundsätzlich) zählen, haben im islamisch dominierten Gebiet drei Möglichkeiten:
1. Bekehrung zum Islam und damit gesellschaftliche Anerkennung als gleichrangiges Gemeinschaftswesen in der "Umma" oder
2. Beibehaltung ihrer Religion mit Entzug bestimmter "Bürgerrechte", Zahlung der Sondersteuer und anderen Auflagen (sog. "Dhimmitum") oder
3. Tod.
Bei völlig "Ungläubigen" (Atheisten, Heiden, Polytheisten etc.) schrumpft die Auswahlmöglichkeit nur noch auf zwei Alternativen zusammen: Bekehrung oder Eliminierung. Dass diese Dogmatik heutzutage in den meisten islamischen Ländern nicht mehr in dieser "kristallinen" Form umgesetzt wird ( bzw. auch werden kann), ist die eine Tatsache, dass aber Anders- und Ungläubige dort nach wie vor in vielerlei Hinsicht gegängelt, benachteiligt, misshandelt, faktisch vertrieben und manchmal auch immer noch getötet werden, die andere Tatsache.

Wie auch immer... ich befinde dieses Buch als absolut gefährlich. Es stellt sich dermaßen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung und gegen Menschenrechte im Allgemeinen, dass es mir kalt den Rücken runtergelaufen ist!
Es ähnelt in großen Teilen, dem bekannten Buch "Mein Kampf". Ebenfalls ist dieses Buch eine beglaubigte Übersetzung des "heiligen" Korans, Fehler können also dadurch nicht entstanden sein.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kommt auf den Gebrauch an, 3. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Koran (Taschenbuch)
Wer sich über den Islam informieren möchte und mal den Koran lesen will, der kann gern zu dieser Ausgabe greifen, darf allerdings nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Für Islamwissenschaftler u.ä. eher wenig geeignet, da die Übersetzung zu ungenau ist. Keine zitierfähige Ausgabe!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwer, 21. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Koran (Taschenbuch)
Sehr schwer zu lesen und zu verstehen,muss man öfter lesen um einiges zu verstehen,werde aber am Ball bleiben und weiter lesen
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...für mich die beste Übersetzung des Korans........, 29. Dezember 2010
Von 
Anita Studeregger (Eisenerz / Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Koran (Taschenbuch)
Eine sehr aufschlußreiche Lektüre, sofern man als Laie mehr über diese Religon in Erfahrung bringen möchte. Natürlich ist der Koran etwas langatmig zu lesen......aus diesem Grunde ist es am besten, sich die Koran-Übersetzung von Henning einzuverleiben, da diese meiner Meinung nach die beste Abhandlung ist und noch dazu mit Handlichkeit und einem passenden Preis-Leistungsverhältnis besticht.
Habe schon mehrere Koran-Bücher gelesen, deren Übersetzung in`s Deutsche jedoch zu wünschen übrig ließen, denn der Koran wird oftmals von Sekten übersetzt und einige Sachverhalte anders dargestellt......
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen perfekt, 12. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Koran (Taschenbuch)
gut gekliefert, war sauber und neu und handlich, oist praktisch, wie in der beschreibung auch gegeben. von daher : prima bewertung von mir
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Koran übersetzung Reclam, 10. April 2011
Von 
Lucas Künz (Rodau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Koran (Taschenbuch)
Diese Übersetzung habe ich als Taschenbuchausgabe gekauft. Diese Übersetzung ist ganz gut jedoch einige Verse sind falsch übersetzt. Ich empfehle folgende Ausgabe: "Koran der heilige Qur-ân" von der Ahmadiyya Muslim Jamaat ganz einfach aus dem Grund da sie richtig überetzt ist und neben dem deutschen auch noch das arabische stehen hat, so kann jeder den Text vergleichen. Außerdem ist die Ausgabe der Ahmadiyya Muslim Jamaat günstiger und gebunden und wurde von der Universität Al-Azhar in Kairo als beste Übersetzung ernannt.
Reclam Ausgabe: Sure 66 Vers 12: Und Maria, Imrans Tochter, die ihre Scham hütete; drum hauchten Wir Unseren Geist in "sie", und sie glaubte an die Worte ihres Herrn und Seine Schriften und war eine der Demütigen.
Ahmadiyya Ausgabe: Sure 66 Vers 13: Und der Maria, der Tochter Imrans die ihre Keuschheit bewahrte-drum hauchten Wir "ihm" von Unserem Geist ein-, und sie glaubte an die Worte ihres Herrn und an Seine Schriften und war der Gehorsamen eine.

Die Reclam Übersetzung sagt "sie" bzw. "ihr" obwohl es "er" bzw. "ihm" heißt denn das Wort heißt im Arabischen "fii He"(ihm) und nicht "fii Ha" (ihr).!!!

Beim Zweifel fragen sie doch einen Araber.
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Der Koran
Der Koran von Annemarie Schimmel (Taschenbuch - 1981)
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