Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
11
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 4. November 2001
Dieses Buch ist insbesondere für Schüler sehr hilfreich.
Natürlich sind alle selbstverständlichen Dinge enthalten, Personenkonstellation, Kurzbeschreibung der Szenen etc.
Aber schon der allererste Abschnitt, "Die Thematik", ist äußerst treffend formuliert. Es wird Hebbels Weltanschauung, der Pantragismus, erwähnt, nachdem das Individuum notwendigerweise dem Weltganzen gegenübersteht.
Weiter geht es in der Personenkonstellation. Hier wird brilliant deutlich gemacht, wie Klara zwischen Ehre und Egoismus "zermahlen" wird.
Unter "Der Text in seiner Zeit" werden die verschiedenen Merkmale des bürgerlichen Realismus auf das Stück bezogen. Auch hier wieder brilliante, kompakte Aussagen.
Unter "Interpretation" wird schließlich für die einzelnen Personen auf den Punkt gebracht, wie diese sich in der Gesellschaft definieren, z.B. durch Ehre oder Geld.
Dieses Buch hat mir nicht nur bei der Klausur zum Stück sehr geholfen (einige Konzepte konnte ich direkt als Antwort auf Aufgaben verwenden), sondern mir auch ein tieferes Verständnis eröffnet, ohne das mir der Spaß am Stück möglicherweise vergangen wäre.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2015
Von Düsseldorf vorgegebene Lektüre für den Abiturjahrgang 2017 - Dies ist die geeignete Version plus Zusatzmaterialien (nicht wirklich hilfreich für mich aber egal). Über den Inhalt des Buches lässt sich streiten, es gibt aber einen ganz guten Einblick in die damalige Zeit!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juli 2001
Hebbels "Maria Magdalene" gilt als das letzte deutsche bürgerliche Trauerspiel und steht damit in einer Tradition mit Lessings "Miß Sara Samspon" oder Friedrich Schillers "Kabale und Liebe". Hebbel kritisiert anhand des Schicksals der Tischlertochter Klara die überkommenen Moralvorstellungen des Bürgertums und liefert damit einen interessanten sozial-historischen Bezugspunkt. Aus der heutigen Zeit gesehen bekommt man einen Einblick in das bürgerliche Leben des 19. Jahrhunderts, dessen Normen heute zum Glück bereits überholt sind.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Auch wenn Hebbels Stück "Maria Magdalene" anfänglich von vielen Theaterregisseuren abgelehnt wurde, ist es ein wichtiger Bestandteil des deutschen Literaturgutes und eines der bekanntesten Stücke des 19. Jahrhunderts geworden. Die Geschichte dreht sich um Klara, die schwanger wird, weil sie sich aus Verzweiflung ihrem Verehrer vor der Heirat hingegeben hat. Gefangen in der Enge intoleranter bürgerlicher Moralvorstellungen bleibt ihr am Ende nichts anderes übrig, als sich umzubringen. Das Ganze ist in seiner trostlosen Ausweglosigkeit ungeheuer traurig, auch wenn die ganze Dramatik des Stücks sich für heutige Leser vielleicht etwas zu tief unter einem ganzen Berg von Monologen versteckt. Obwohl Hebbel selbst "Maria Magdalene" noch als bürgerliches Trauerspiel bezeichnete, bricht es schon mit dessen eigentlicher Tradition: Der zentrale Konflikt liegt hier nicht mehr in der unüberwindbaren Schranke zwischen Bürgertum und Adel. Es sind vielmehr die standeseigenen Moral- und Wertevorstellungen des Bürgertums, die schlussendlich zur Tragödie führen, weil starr und unmenschlich an ihnen festgehalten wird. Deshalb markiert "Maria Magdalene" einen der Übergänge zur modernen Literatur: Nach Hebbel eroberten offen sozialkritische Dramen die deutschsprachigen Bühnen, in denen das Leid der einfachen Menschen angeprangert wird.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. November 2002
Maria Magdalena, uns allen bekannt als die Sünderin, die bereut und zu den Anhängern Jesu gehört.
In diesem Fall ist der Titel allerdings sehr dramatisch. Die Protagonistin ist die junge Klara, die von Anfang an eigentlich keine Chance hat, ihr Leben zu verbringen, wie es sie glücklich machen würde. Nach und nach verschlimmert sich ihre Situation, nicht zuletzt aufgrund der Engstirnigkeit und Spießbürgerlichkeit ihres Vaters Meister Anton:
Als Klaras Mutter stirbt, zwingt Meister Anton seine Tochter, ihm zu schwören, dass sie ihm nie Schande bereiten werde. Immer wieder erinnert er sie daran. Kurz darauf wird sie von ihrem Verlobten zum Beischlaf gezwungen, was an sich schon schlimm genug ist, doch als der Übeltäter erfährt, dass Meister Anton die Mitgift seiner Tochter einem Spíeler geliehen hat, läßt er Klara in ihrem Unglück allein: Sie ist schwanger! Voll Verzweiflung versucht sie, ihn zu überreden, sie doch zur Frau zu nehmen, doch es ist zwecklos. Als das Übel für sie unerträglich wird, stürzt sich die Unglückliche in den Brunnen. Als Meister Anton davon erfährt, ist er hauptsächlich davon entsetzt, daß seine Tochter es gewagt hat, ihm Schande zu bereiten.
Am Faszinierendsten war für mich die Tatsache, daß man die Verzweiflung, die Gefühle Klaras in der sich für sie zuspitzenden Lage, nicht nur fühlen kann, man erlebt sie mit! Selbst als Leser steht man der Engstirnigkeit Meister Antons hilflos und vor allem ratlos gegenüber.
Dieses Buch ist SEHR empfehlenswert für alle, die sich für die Rolle der bürgerlichen Frau auf dem Lande interessieren. Aber auch Jugendliche sollten nicht davor zurückschrecken, dieses Meisterwerk Hebbels zu lesen, denn es ist es allemal wert
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2014
Das Buch hat mein Sohn für den Schulunterricht benötigt. Ich bestelle diese Bücher gerne gebraucht und für weniger Geld. Die Ware war wie beschrieben. Ich würde wieder dort bestellen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2013
Was soll ich da bewerten. War halt ein Buch, was für den Unterricht benötigt wurde. Ohne 'Zwang' hätte ich es nicht erworben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2005
Hebbel hatte seine ganz eigenen Ansichten über das Drama. Und nicht nur das macht ihn unverwechselbar. Mit "Maria Magdalena" hat Hebbel ein Lebenswerk geschrieben, das begeistert, erschüttert und mich nicht nur einmal zum Lesen animiert hat.
Mit seinem "Dualismus" und seinen planetarischen Verbindungen von Kunst und Geschichte bleibt Friedrich Hebbel ein Meilenstein in der Historie des bürgerlichen Trauerspiels.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2001
Der Aufbau der Handlung ist meisterhaft: von der Verhaftung des Sohnes über den Tod der Mutter, den Fehltritt der Tochter, der Lösung der Verlobung, der Wiederbegegnung mit dem Jugendfreund und seinem "Darüber kann kein Mann hinweg!", über die Entwürdigung der Hauptperson, ihre Zurückweisung und ihren Freitod bis hin zu dem letzten Wort des Tischlers:"Ich verstehe die Welt nicht mehr!" liegt nicht nur Folgerichtigkeit und Spannung, sondern auch ein gerüttelt Maß verscheidener menschlicher Schuld und der Hauch einer wahren Tragödie. Alles steht unter der Angst vor dem Gerede der Leute, der bürgerlichen Norm. Die Heldin geht zugrunde an der Enge des bürgerlichen Lebens.
Ein für seine Zeit weit fortgeschrittenes Werk, was sich lohnt zu lesen und auch im übertragenen Sinn aktuell ist.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2003
Diese Tragödie von Hebbel, die zum Titel eine biblische Gestalt, Maria Magdalena hat, behandelt das Thema der Tugend unter anderem. Hier besteht der Konflikt nicht unter dem Bürgertum und dem Adel sondern unter den Mitgliedern der Bürger, sogar innerhalb einer Familie. Die Strengsinnigkeit und die übertriebene Moralauffassung des Vaters (Meister Anton), bringen seine Tochter zum Scheitern, zum Tod. Ein echt faszinierendes Stück aus dem Feder Hebbels.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden