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Die Wildente (Reclams Universal-Bibliothek)
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am 27. Juni 2014
In den 1870er bis -80er Jahren kam aus Norwegen ein Kracher nach dem anderen auf die Bühnen, “Peer Gynt“, “Stützen der Gesellschaft“, “Nora“, “Gespenster“ und andere, 1884 folgte “Die Wildente“, allesamt von Henrik Ibsen. Hier treffen wir auf Gregers Werle, einen jungen Idealisten mit fest umrissenen Prinzipien, der in sein Vaterhaus zurückkehrt und dort einem Jugendfreund und seiner Frau, die früher bei ihnen im Haushalt angestellt war, begegnet. Dabei stellt sich bald heraus, dass sich eine Art Mehltau über seine Mitmenschen gelegt hat, nicht aufgedeckte Lügen und unausgesprochene Vermutungen mäandern in der Luft herum und es scheint, als hätte der junge Werle nur auf eine solche Gelegenheit gewartet, um seine selbstlosen Ideale im wahren Leben zu verwirklichen.

Ob Ibsen jetzt der große Meister des naturalistischen oder impressionistischen oder bürgerlichen oder modernen Theaters war, oder nicht, oder vielleicht von allem ein bisschen, darüber sollen sich die Fachleute irgendwann einig werden. Wir wollen uns mit der Feststellung begnügen, dass er wie kein Zweiter in seiner Zeit Figuren Leben einzuhauchen vermochte, ein Dichter, der aus klar formulierten Ideen seine Typen schöpft, und trotzdem ist jeder auch gleichzeitig mehr als das. Ibsen gehörte definitiv zu jenen Künstler, die uns vermittels ihrer Werke “etwas mitteilen“ wollen, aber obwohl jede Figur ihren zugewiesenen Zweck zu erfüllen hat, führen sie dennoch ein fast organisches Eigenleben, einfacher ausgedrückt, wir glauben ihnen ganz einfach. In der Wildente rührt uns das Mädchen Hedvig zu Tränen, uns betrübt die stille Würde des alten Ekdals (Egon Friedell nennt ihn in seiner Kulturgeschichte gar den heimlichen Helden des Stücks), wir lachen über die selbstzufriedenen Biederkeit von Hjalmar und erschrecken uns am Ende, als wir in dem braven Idealisten Werle nichts weniger als einen Täuscher und Narren erkennen. Doch zurück zur Frage: was soll uns das Ganze? Der platte Bücher-Idealismus des Werles scheitert an der Realität, die ihre eigenen, scheinbar nicht einsehbaren Gesetze aufweist. Was ist aber die Alternative? Soll man stattdessen wirklich mit Hjalmar sympathisieren, der sich selbst die unmöglichsten Zustände noch schönredet, solange er Abends sein Butterbrot und sein Bier aufgetischt bekommt? Ist “Die Wildente“ gar eine Art Antithese zu seinem früheren Werk “Der Volksfeind“, oder sind gar beide Werke durch einen geheimen doppelten Boden miteinander verbunden? Ibsen muss und kann vielleicht solle Paradoxien in dem Sinne gar nicht auflösen, man kann annehmen, dass er mit diesen Widersprüchlichkeit selber am stärksten zu kämpfen hatte, denn mit seinen beiden letzten Werken “Borkman“ und “Wenn wir Toten erwachen“ wandelte er schon halb in der jenseitigen Welt des weltverneinenden Mystizismus.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2007
Im Zuge meines Studiums der Nordistik sollte ich dieses Theaterstück vorlesungsvorbereitent lesen.

Eigentlich bin ich kein Fan von Theaterstücken und ich versprach mir wenig davon, doch ich wurde sehr überrascht!

Dieses Drama ist nicht nur sehr spannend sondern auch sehr modern und durchaus in die heutige Zeit übertragbar. Hier wird ein Geschäftspartner und Freund ausgebootet, eine Hochzeit arrangiert und ein Kuckuckskind in die Ehe geschmuggelt, es geht um Lügen und Intrigen um die große Lebenslüge etc. Hjalmar zum Beispiel lebt ein Leben, welches auf einer Säule aus Lügen steht und er träumt davon etwas anderes zu tun, eine bedeutende Erfindung zu machen, also berühmt zu werden. Das sind alles Sachen, die auch heute überall passieren und daher ist dieses Stück alles Andere als angestaubt, sondern ein nettes und kurzweiliges Stück. Wer dazu noch ein wenig mehr Anspruch beim Lesen will sollte sich voher das Nachwort durchlesen und nach den Symbolen suchen.

Fazit: Auch Schul- und Unilektüren können Spaß machen und aktuell sein. :-)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Februar 2008
"Die Wildente" ist ein vielschichtiges Drama. Es beinhaltet Aspekte der Langeweile und Steife innerhalb eines bürgerlichen Haushaltes, echte Alltagssprache, die nicht unbedingt präzise aufeinander abgestimmte Dialoge hervorbringt. Die Geschichte eines betrogenen Ehemannes mit einem Kuckuckskind, der nach Jahren sich doch noch entschließt, die Familie zu verlassen, sowie der Schmerz des verständnislosen Kindes wird erzählt. Mit anderen Worten: Ein Standardwerk für die Dramalektüre und ein Muss für Ibsen-Interessierte!
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am 23. Februar 2015
Egal, ob für den Einstieg oder als fortgeschrittener Ibsen-Leser: unbedingt empfehlenswert. Hier sieht man, wie wunderbar Literatur sein kann, wenn sie sehr gut gemacht ist.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2006
Ibsens Wildente ist einer der großen Klassiker der Weltliteratur. Wer sich für die dramatische Verfahrensweise an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert interessiert, wird an diesem Werk Ibsens nicht vorbeikommen, da es in bestimmten Aspekten in Formen des literarischen Jugendstils hinüberspielt und darin auch für unsere heutige Zeit, insbesondere in Ausdrucksformen der Postmoderne, nichts an seiner Aktualität verloren hat. Wenn auch scheinbar über die Zeit, kann man diesem Urteil eigentlich nichts hinzufügen. Man muss das Stück schon lesen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2011
Ich brauchte das Buch für ein UniSeminar. Es kam prombt an, war top in Schuss und es ist mir bis heute einiges in Erinnerung geblieben. Ibsen kann mehr als nur ein Puppenheim beschreiben!
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am 21. Mai 2013
Gut und mit günstigem Preis!
Aber dieses Buch sieht bisschen alt aus. Trotzdem kann man auch noch sehr gut lesen!!!
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8 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2001
Wir lesen das Buch gerade in meinem Deutsch Grundkurs. Es ist kurz und einfach zu lesen. Gut für die Schule also. Ich kann es aber auch jedem anderem empfehlen. Es ist spannend, da am Anfang Sachen erwähnt werden, die sich nacher dann aufklären. Deshalb ist es spannend. Man möchte weiterlesen, um heraus zu finden, wie die Personen zusammenhängen und warum wer etwas gemacht hat. Oder warum einer blind und die Tochter des Freundes des Sohnes auch?! Echt spannend.
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