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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Dichtgenie in einer großartigen Übersetzung
Ich muss sagen, ich war erst skeptisch gegenüber einer Puschkin Übersetzung, denn Russisch und Deutsch sind zwar beide zum Dichten sehr gut geeignet, schienen mir aber unvereinbar. Goethe auf Deutsch, Puschkin auf Russisch war für mich fast schon Gesetz, bis ich über den Tellerrand schaute und erkennen musste, dass die deutsche Übersetzung von...
Veröffentlicht am 9. März 2007 von HectorLargo

versus
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur bedingt gut
Bekanntlich teilen sich Übersetzungen fremdsprachiger Werke, insbesondere wenn es um Lyrik geht, in jene, die schön aber unkorrekt, und jene, die korrekt aber unschön sind. Zu letzteren zählt die Übersetzung Kay Borowskys. Das Versmaß und das schlicht geniale Reimschema des Originals gehen zugunsten grammatikalisch korrekter Wiedergabe...
Veröffentlicht am 10. Juni 2008 von Ein Amazonkunde


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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Dichtgenie in einer großartigen Übersetzung, 9. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Eugen Onegin (Taschenbuch)
Ich muss sagen, ich war erst skeptisch gegenüber einer Puschkin Übersetzung, denn Russisch und Deutsch sind zwar beide zum Dichten sehr gut geeignet, schienen mir aber unvereinbar. Goethe auf Deutsch, Puschkin auf Russisch war für mich fast schon Gesetz, bis ich über den Tellerrand schaute und erkennen musste, dass die deutsche Übersetzung von Puschkins "Eugen Onegin" wahrhaft nur als süperb zu bezeichnen ist. Der Übersetzer muss seinerseits ein Genie gewesen sein, denn er hat es geschafft Wortlaut und Sinn so nah wie möglich am Original beizubehalten, aber gleichzeitig wundervoll zu reimen. Vor dieser Leistung kann man nur Respekt haben, und gleichzeitig Bewunderung für die Schönheit dieses Werkes empfinden!

Was den Inhalt angeht, ein tragisches Liebesdrama vom feinsten! Jedoch sind, um einem anderen Rezensenten zu widersprechen, keine Intrigen vorhanden, auch wenn sie Onegin vorgeworfen werden! Und einen Einblick in die "Russische Seele" bekommt man auch nicht, handelt es sich bei den Hauptakteuren doch, um stark Europa beeinflusste Menschen aus der Oberschicht bzw. gehobenen Mittelschicht (Französisch, Englisch, Deutsch sprechende und denkende!). Die "Russische Seele" ist aber eher in der Unterschicht anzusiedeln, bei den Bauern und dem einfachen Volk.

Mein Fazit, Puschkin ist auch auf Deutsch sehr gut geniessbar und empfehlenswert! Jeder der dieses Werk nicht kennt, hat etwas Großartiges verpasst.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur bedingt gut, 10. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Eugen Onegin (Taschenbuch)
Bekanntlich teilen sich Übersetzungen fremdsprachiger Werke, insbesondere wenn es um Lyrik geht, in jene, die schön aber unkorrekt, und jene, die korrekt aber unschön sind. Zu letzteren zählt die Übersetzung Kay Borowskys. Das Versmaß und das schlicht geniale Reimschema des Originals gehen zugunsten grammatikalisch korrekter Wiedergabe komplett flöten, wodurch insbesondere manche rein atmosphärische Strophe arg langweilig wird. Ferner ist das Weglassen des Vorspiels, welches Puschkin für das Werk vorgesehen hat, schlichtweg eine Unverschämtheit.
Für Literaturwissenschaftler u.ä interessant und eine lobende Erwähnung wert sind allerdings die hinten angefügten Fragmente aus dem nicht veröffentlichten neunten Kapitel sowie die ausgelassenen Strophen, ferner ist es der unheimlich guten dichterischen Gabe Puschkins zu verdanken, dass die Geschichte insgesamt ihren Reiz nicht verliert, der trockenen Übersetzung zum Trotz.Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich der Reclamverlag dazu entschlösse, eine zweisprachige Ausgabe herauszugeben, bei einer solchen würde diese nämlich weniger stören. Wer als deutschsprachiger Leser auf einen weniger getrübten Lesegenuss Wert legt, fährt mit der Übersetzung Rolf-Dietrich Keils jedenfalls weit besser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leichtfüssige Genialität, 23. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eugen Onegin (Taschenbuch)
Im Gegensatz zu Dostojewskis und Tolstois sprachlicher und gedanklicher Wucht, ist es bei Puschkin eher leichtfüssige Eleganz mit der er den Leser in die Welt der russischen Feudalgesellschaft des 19. Jahrhunderts entführt.
Dass der Roman trotz Unterhaltsamkeit, Witz und Ironie dennoch tiefe Wahrheiten bezüglich Liebe, Leben und Sterben behandelt, beweist das Genie seines Autors.
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3.0 von 5 Sternen Puschkins Meisterwerk, 12. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eugen Onegin (Taschenbuch)
Dieses Buch beschreibt die Lebensumstände der gehobenen russischen Gesellschaft zu Zarenzeiten. Einige Passagen muss man mehrmals lesen, um diese zu verstehen.
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5.0 von 5 Sternen nicht außer acht lassen, 11. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eugen Onegin (Taschenbuch)
Das ist echt sehr gutes Buch. Ich denke, dass die Übersetzung auch schön gelungen ist. Der Artikel war wie beschrieben und der Preis entsprach ganz und voll. Mit Versand war ich aufs nagenehmste überrascht.
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5.0 von 5 Sternen Wunderbar zu hören, 13. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist wirklich eine sehr schöne Aufnahme. Der Sprecher Jan Josef Liefers trägt die Verse mit großer Innigkeit vor. Auch die Übersetzung ist wunderbar, leider wird der Übersetzer nicht genannt.
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4.0 von 5 Sternen Onegin, 2. Dezember 2010
Als Liebhaberin der gleichnamigen Tschaikowsky Oper und des Onegin-Stoffes sowie des Tatort-Gerichtsmedizieners Jan-Josef Liefers schien mir dieses Hörbuch wie für mich gemacht.
Leider reichen meine Sprachkenntnisse noch nicht aus um Puschkin im Original zu lesen, aber auch die deutsche Übersetzung ist sehr hörenswert. Wenngleich auch die sprachliche Qualität gegenüber der Prosa-Übersetzung bei Reclam etwas leidet, ist doch hervorzuheben, dass das Versmaß und das Reimschema in dieser Übersetzung beibehalten wurden - so lässt sich die wirkliche Genialität Puschkins auch für Deutsche zumindest erahnen.
Jan-Josef Liefers liest mit Humor und abwechslungsreichen Nuancen in der Stimme - sein Stimmklang ist auf Dauer gewöhnungsbedürftig, aber nicht unpassend für die Rolle.
Ebenfalls sehr gelungen ist der Beginn der Kapitel, die alle mit kurzen Klavierstücken Tschaikowskys (zum Teil aus den Jahreszeiten) eingeleitet werden.
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17 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (unterschätztes) Meisterwerk von Puschkin, 16. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Eugen Onegin (Taschenbuch)
Ein oft unterschätztes Historiendrama vom Schöpfer der russischen Literatur, in einer einzigartigen Übersetzung (v.a. für gedichtete Werke sehr schwierig). Der russische Autor vermittelt in einem Drama mit losen Zusammenhang (kein strenges Schema mit Dramaturgiekonzept und Akten) einen guten Einblick in die "russische Seele", in das Gemüt des einfachen Bauernvolkes, in die Intrigen und das Ränkeschmieden des Adels, in das Verhältnis zu den Nachbarvölkern (Polen, Deutsche,Kosaken,...) und in die Seele eines Tyrannen.
Parabel über Macht (und wie sie bzw. die Hoffnung darauf die Menschen korrumpiert), die Wankelmütigkeit des Volkes und des Adels und die Brutalität (jeglicher) Usurpatoren gegenüber den Unterlegenen und Gegnern.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!!, 25. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Eugen Onegin (Taschenbuch)
"Eugen Onegin" ist ein Meisterwerk! Puschkin ist der große russische Literaturheld und wersich für die osteuropäische Kutlru interessiert, kann sich ohne Mühen Puschkins "Eugen Onegin" durchlesen. Mit Witz und Spannung wird hier eine furiose Liebesgeschichte erzählt. Meine Leidenschaft für russische Literatur ist geweckt worden!
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen stellenweise sprachliche Dürftigkeit, 18. Januar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Eugen Onegin (Taschenbuch)
Puschkin war neben Lermontov einer der Vorbereiter der großen russischen Erzählkunst, wie sie in Tolstoj und Dostojewski kulminierte. An diesem Werk hier lässt sich das aber nur bedingt festmachen.
"Eugen Onegin" ist ein Versroman mit klassischem Thema: eine junge Frau liebt einen jungen Mann im Russland des frühen 19. Jahrhundert, doch ihre Liebe wird nicht erfüllt, weil der junge Mann bereits von Weltschmerz und Überdruss des sinnlichen Genusses gebeutelt wird, wie es damals in Russland unter den Bessergestellten Sitte war - soweit man den Literaten glauben darf. Am Ende trifft Eugen seine Tatjana wieder und wirbt nun um sie, die jetzt mit einem General verheiratet ist und nun ihn abweist.
Zwischendurch erschießt der Titelheld auch noch seinen Freund wegen einer läppischen Eifersuchtsgeschichte, was Puschkin auch noch genügend Anlass zum Philosophieren über Leben und Tod gibt. Daneben schwelgt "Eugen Onegin" nach russischer Tradition natürlich auch in Landschaftsbildern.

Versroman heißt hier zunächst mal formal, dass dem Übersetzer die Mühe aufgebürdet wird, die Reime des Originals in die deutsche Sprache zu übertragen. Dies muss man immer berücksichtigen, wenn man sich über die stellenweise sprachliche Dürftigkeit, die sich manchmal gar auf Heine'sches Niveau hinablässt oder in romantischen Stellen gar an Mörike erinnert, beschwert.
Inhaltlich verfügte Puschkin immerhin über eine immense Kenntnis der weiblichen Seele ("Ein Weib wird umso heißer lieben, je kühler man sich abseits hält").
Auch sind die literarischen Strömungen der vorangegangenen Jahrhunderte nicht spurlos an diesem Werk vorübergegangen. Tristram Shandy-haft mischt sich der Erzähler permanent in die Erzählung ein und ironisiert häufig den erzählten Inhalt.
Deftige Ehekritik und boshafter Spott über die romantische Liebe kennzeichnen diese Liebesgeschichte ebenso wie andererseits das Schwärmen in den Wonnen und Qualen der Verliebtheit.
Insgesamt ist dies für die damalige Zeit ein erstaunlich wendiges und fintenreiches Werk, das aber auch viele Längen und Platitüden nicht verleugnen kann.
Wer Puschkin kennen lernen will, sollte lieber zu seinen Erzählungen greifen, die einen wesentlich eindringlicheren Blick auf Land und Leute des damaligen Russland werfen.
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Eugen Onegin
Eugen Onegin von Alexander S Puschkin (Taschenbuch - 2001)
EUR 8,00
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