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4,1 von 5 Sternen
Kabale und Liebe
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2005
Mein Statement bezieht sich nicht auf das Drama Schillers selbst, sondern auf die Textausgabe.
Diese Ausgabe der "Hamburger Lesehefte" enthält einen gründlichen Kommentar (lediglich einige sexuelle Anspielungen wurden nicht erklärt) und ist somit uneingeschränkt zur Verwendung - auch als Schullektüre - zu empfehlen.
Von allen K.&L.-Ausgaben, die ich kenne (und ich glaube ich kenne sie alle) hat diese mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Reclam-Ausgabe ist unkommentiert und damit dieser Ausgabe klar unterlegen. Ausserdem ist sie teurer, von der "Gebrauchsfreundlichkeit" des Mini-Formats ganz zu schweigen.
Also liebe Deutschlehrer (ich bin selber einer): Greift zu dieser Ausgabe für Ihren Kurs, nicht zu Reclam.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 1999
Liebe und Haß, Glück und Unglück liegen oft nah beieinander. Wo Liebe ist, sind oftmals auch Kabale, also Intrigen. Ganz besonders am Hofe des deutschen Adels der vergangenen Jahrhunderte. Schillers Drama "Kabale und Liebe" greift vor diesem Hintergrund die viel beachtete Problematik einer unerlaubten und aussichtslosen, aber großen Liebe zweier junger Menschen unterschiedlichen Standes auf, die sich den Standesschranken nicht widersetzen können und deren Liebe den intrigalen Machenschaften am Hofe unterliegt. Dabei deckt Schiller nicht nur den sozialen Mißstand einer Ständegesellschaft auf, in der das Schicksal des einzelnen durch Geburt vorgegeben ist. Er zeichnet ebenso ein Bild von der jämmerlichen, von Lug, Trug und Speichelleckerei geprägten Lage einer ohnmächtigen, machtgierigen Aristokratie sowie, auf der Gegenseite, eines unterwürfigen Bürgertums, dessen Bigotterie und naive Frömmigkeit es ihm zu dieser Zeit noch nicht erlauben, sich aufzulehnen. Wenngleich einige Elemente des Stückes auf den ersten Blick Shakespeares "Romeo und Julia" entlehnt scheinen, stellt "Kabale und Liebe" ganz im Gegenteil ein ganz eigenes großes Werk Schillers dar, der die Tragik und Dramatik der Handlung meisterhaft in Worte zu fassen versteht. Vor diesem Hintergrund sei Schiller auch die seinem Idealismus entspringende Heldenhaftigkeit seiner Protagonisten nachgesehen, die - hier im Falle von Luise, dem bürgerlichen Mädchen in ihrer unglücklichen, nicht standesgemäßen Liebe - zu einer wahren Verkörperung aller humanitären Werte avancieren. Der geneigte Leser erlebt ein tiefes Mitempfinden für Schmerz und Leid, die von einer einst so großen Liebe zurückgeblieben sind. Die hoffnungsvolle Erkenntnis für den heutigen Leser besteht darin, einer bedrückender Zeit derartiger gesellschaftlicher Schranken entronnen zu sein sowie willens zu sein, sich über solche Schranken auch zukünftig zu erheben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Luise Miller, Tochter des Musikers Miller liebt den Sohn des Präsidenten im Namen des Herzogs Ferdinand von Walter. Da Luise aus bürgerlichen Verhältnissen stammt und Ferdinand aus dem Adel versucht Ferdinands Vater mit Hilfe einer Intrige am Hof das sich liebende Paar auseinander zu bringen. Ferdinand ist eigentlich Lady Milford, einer Britin, versprochen, jedoch liebt er sie nicht. Luises Vater kommt in Gefangenschaft und man macht Luise glaubhaft, sie könne ihren Vater nur retten wenn sie einen Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb schicken würde. Der Brief ist abgeschickt und Ferdinand entdeckt ihn und glaubt fortan an die Untreue Luises. Dies ist die Kabale, die sich der Präsident und seine Gefolgschaft gemeinsam ausgedacht haben. Das ganze nimmt eine dramatische Wendung und endet in einer Tragödie...

Ein sehr lesenswertes bürgerliches Trauerspiel von Schiller, mit dem man zum Teil mitleidet und mitfiebert und möchte, dass letztendlich alles aufgedeckt und aufgeklärt wird. Schiller hält sich vom Aufbau her an das aristotelische Drama. Ich muss gestehen, dass ich "Kabale und Liebe" interessanter zu lesen fand als Goethes "Iphigenie auf Tauris". Wer Schiller mag, sollte zu diesem unsterblichen Klassiker greifen. Das Buch und dessen Inhalt vermittelt allein schon viel Dramatik, das Trauerspiel jedoch auf der Bühne mitverfolgen zu dürfen als Zuschauer, erschüttert noch mehr.

~Bücher-Liebhaberin~
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. November 2012
Habe dieses Buch als Schullektüre gekauft. Hervorzuheben sind die Definitionen von relevanten Textstellen am Seitenfuß, welche den Text deutlich einfacher zu verstehen machen. Nach dem Drama sind noch Ausführungen zur Epoche und zu Schiller vorhanden. Nur zu empfehlen und den Aufpreis wert!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2001
In dem Buch wird zuerst auf die Bedeutung einzelner Redewendungen und Wörter Szene für Szene eingegaggen. Hier erfährt man z.B. was "Serail" bedeutet.
Dann folgt eine Zusammenfassung der Szenen (Inhaltsangabe). Unter 1.4 wird der Aufdau des Dramas erläutert während unter 1.5 auch Hauptpersonen Charakterisiert werden.
Außerdem wird das Zeitalter des Absolutismus erläutert und auf die Stände Adel/Bürgertum eingegangen.
Im Großen und Ganzen ein sehr hilfreiches Buch zum Verstenen von Kabale und Liebe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Mai 2010
Diese Ausgabe eignet sich besonders für Schüler, die dieses Buch als Pflichtlektüre lesen müssen und deshalb nicht sehr vertraut mit dem Sprachstil Schillers sind. Denn die vielen Wortangaben und ein großer Kommentarteil erleichtern das Verständnis des Buches ungemein. So hat jeder die Möglichkeit Schiller zu lesen und zu verstehen.
Allerdings kann man das Buch nicht einfach herunter lesen, sondern muss sich länger damit beschäftigen um es gänzlich zu verstehen.
Die Geschichte ist durchaus interessant und spannen, wenn meiner Meinung nach auch nicht genial. Je mehr man sich mit dem Buch beschäftigt, desto besser versteht man es und desto mehr Vergnügen hat man beim Lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2009
ist ein gutes Literarisches Trauerspiel. Die Parallelen zu Romeo & Juliet von Shakespear fallen stark auf. Dennoch kann dieses Schillerwerk eine eigenständige, deutsche Geschichte vorweisen die auf die Umstände früherer Zeiten hindeutet und die Klut zwischen Adel und Bürgern zeigt.
Die niedergeschriebenen Wörter sind auch treffend gewählt und ergeben zusammen mit der Formulierung eine schöne Sprache.
Die Worterklärungen für Fremd-, Fachwörter und Altdeutsche Wörtern sind nicht nur für jüngere Leser sehr nützlich
Im Großen und Ganzen ein durchaus gelungenes Werk das aber nicht an den Shakespear-Vorgänger heran kommt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. März 2005
Kabale heißt Intrige. So heißt das Buch eigentlich Intrige und Liebe. Die beiden Hauptfiguren Luise Miller und Ferdinand müssen sich durch ein Gestrüpp von Intrigen kämpfen, um ihre Liebe zu "behaupten". Die Liebe der beiden ist so tief, so rein, so schön. Das muß man gelesen haben. Man kann natürlich an dem Band ganz viel entdecken, aus der Zeit der Entstehung und an der Art der Sprache der verschiedenen Charaktere. Man kann das aber einfach so, ohne jede Angst vor dem Klassiker Schiller, lesen. Das Buch ist auch ein möglicher Ausgangspunkt zu einer Reise in die klassische Welt des Friedrich Schiller. Im Schillerjahr 2005 (Schillers Todestag jährt sich am 09.Mai zum 200. mal) ein guter Einstieg in die Literatur des Friedrich Schiller. Der Anfang geht ein bißchen schwer, bis man sich etwas an die Sprache gewöhnt hat.
5 Sterne. Ich denke ich würde Kabale und Liebe in meinen Kanon der "must"-Bücher aufnehmen. (Die Räuber von Schiller im übrigen auch) Aber ich bin kein professioneller Literaturkritiker, daher fragt mich auch niemand nach meinem Kanon.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2006
"Kabale und Liebe" heißt Schillers "bürgerliches Trauerspiel" aus den Jahren 1782/1783 und die primäre Frage lautet: Was heißt "Kabale"? Dieses Wort ist mit Intrige zu übersetzen - also geht es um Liebe und Intrigen in diesem Stück.
Die Liebe besteht zwischen Luise und Ferdinand, einem für damalige Verhältnisse ungleichen Paar, ist doch Ferdinand von Adel und Sohn des Präsidenten, Luise hingegen zwar hübsch, aber die Tochter eines armen bürgerlichen Musikers. Beider Eltern fürchten diese Beziehung und so entstehen aus der Liebe die Intrigen.
Während sich Luises Mutter durch diese Beziehung noch geschmeichelt fühlt, hintertreibt vor allem Ferdinands Vater - der Präsident von Walter - die Verbindung und fädelt eine Intrige ein, um die beiden Liebenden zu trennen. Da es sich um ein Trauerspiel handelt, ist das Ende schrecklich traurig - Romeo und Julia lassen grüßen.
Allerdings geht es Schiller nicht nur um die Darstellung einer tragischen Liebesgeschichte, sondern vor allem auch um die Offenlegung sozialer Konflikte des späten 18. Jahrhunderts, die vor allem in der Zementierung gesellschaftlicher Zustände (Adel und Bürgertum), aber auch in der Willkürherrschaft adliger Despoten (Verkauf von Landeskindern als Soldaten) deutlich werden.
Lesens- und sehenswert macht dieses Trauerspiel besonders aber seine Sprache, die heute zwar einerseits antiquiert erscheinen mag, andererseits aber Momente suggestiver Kraft und unendlicher Poesie aufschimmern lässt.
Eine traurig-schöne Geschichte in wunderschöner Sprache: man sollte es lesen und hoffen, eine gute Aufführung sehen zu dürfen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2005
"Kabale und Liebe" hatten wir letztes Schuljahr gelesen. Ein spannend aufgebautes, intrigantes, und gefühlvolles Stück, das zeigt, wie schwer es war (und in gewisser Weise auch heute noch ist) seine Gefühle zeigen zu dürfen. Die Geschichte von Ferdinand und Luise, die verschiedenen Ständen angehören, kann auch auf unsere Zeit übertragen werden. Somit lässt sich eine Art "Wiedererkennungseffekt" erreichen, der stark zum nachdenken anregt.
Meiner Meinung nach ist dies ein klasse Drama, das auch für eine neunte Klasse nicht zu kompliziert ist, obwohl es vielleicht einige Verständnisschwierigkeiten aufgrund der Sprachdifferenzen gibt, da die Bedeutung von Wörtern sehr wandelbar ist.
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