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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsbuch von Shakespeare
Othello, das heißt Liebe und Hass, Verrat, Verzweiflung, naives Vertrauen und Tod.
Othello, Moor von Venedig zieht Neider magisch an. Einer davon ist Jago, der mit listigen Lügen einige gegen Othello aufhetzt und alles so aussehen lässt, als ob Othellos Frau Desdemona ein Verhältnis mit Cassio hätte. Und Othello glaubt den trügerischen...
Veröffentlicht am 15. August 2003 von raven-zoot

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht schön
Der Inhalt des Buches trifft genau meine Erwartungen aber ich bin etwas davon enttäucht wie es bei mir ankam den da war ein riesiger Aufkleber auf dem buchumschlag und als ich diesen abmachen wollte habe ich mir etwas Papier des gelben covers mit abgerissen und jetzt sieht es nicht mehr schön aus.
Vor 23 Monaten von Stephanie Züge veröffentlicht


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsbuch von Shakespeare, 15. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Othello (Taschenbuch)
Othello, das heißt Liebe und Hass, Verrat, Verzweiflung, naives Vertrauen und Tod.
Othello, Moor von Venedig zieht Neider magisch an. Einer davon ist Jago, der mit listigen Lügen einige gegen Othello aufhetzt und alles so aussehen lässt, als ob Othellos Frau Desdemona ein Verhältnis mit Cassio hätte. Und Othello glaubt den trügerischen Beweisen. Wut, Verzweiflung und Hass begleiten das Ende des Buches, als Othello sich an allen rächt - schließlich an sich selbst.
Dieses Buch zeigt unheimliche Tiefe, wunderschöne, imposante Texte und ein unglaublich verstrickte Story. Von Anfang an des Buches herrscht bereits eine düstere Stimmung, bereits in Szene 1 plant Jago Othello zu vernichten und langsam, ganz langsam spinnt er immer mehr Fäden, bis sein Plan schließlich perfekt ist.
Mich persönlich erschreckt diese Kälte, mit der Jago Cassio und seine eigene Frau Emilia gegen seinen Feind ausspielt und Emilia schließlich auch tötet. Und mich erschreckt die Naivität mit der Othello seinem Fähnrich Vertrauen schenkt.
Dieses Buch ist faszinierend erschreckend.
Und deshalb empfehle ich es wirklich jedem. Es regt sehr zum Nachdenken an und ist einfach lesenswert
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geradlinigkeit gegen Intrigantentum, 28. Mai 2012
Von 
Hartmut Zimmer (Alzenau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Othello (Taschenbuch)
Geradlinigkeit oder Intrigantentum, das ist eine der zentralen Fragen der 1604 erstaufgeführten Tragödie Shakespeares. Dieses Gegensatzpaar macht Othello zu einem auch heute unverändert aktuellen Werk: Intrigen führen zu einer Fehlleitung von Macht und schließlich in die Katastrophe. "Geradheit ist eine Törin, die das verfehlt, wonach sie strebt" (Jago III,3), sagen jedenfalls die elenden Intriganten ... oder -dem heutigen Sprachgebrauch angepasster- die ach so ehrenwerten, wohlhochangesehenen Strippenzieher.

Seinen Protagonisten Jago lässt Shakespeare das Primat einer auf Vernunft beruhenden freien Willensentscheidung verkünden. (I,3)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen othello, 5. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Othello (Taschenbuch)
dieses werk macht wieder einmal deutlich, wie manipulierbar wir doch sind.
eigentlich erschreckend wie manche menschen das zu ihren gunsten nützen.
alles in allem ein wunderbares werk für einen nachmittag, welches material liefert
mehrere nachmittage darüber nachzudenken und mit anderen zu diskutieren. einfach lesenswert, wie fast alle shakespear werke
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Dinge, leicht wie Luft, / Sind für die Eifersucht Beweis, so stark / Wie Bibelsprüche.", 15. Februar 2007
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Othello (Taschenbuch)
Der Mohr von Venedig. So der Untertitel eines Schauspiels, welches den Erfolg eines Schwarzens erzählt, nämlich Othellos Erfolg, der unterminiert wird durch eine latente Eifersucht von Jago, der in das gleiche Mädchen, Othellos spätere Frau verliebt ist.

Was muss ein Schwarzer machen in einer Gesellschaft von Weißen? Er muss gegen seine Andersartigkeit kämpfen, er muss sich beweisen und mehr können als alle anderen, um an die Spitze zu kommen. Er, Othello, ist nicht hineingeboren in diese Gesellschaft Veneziens sondern muss sich mit seiner Minderwertigkeit auseinandersetzten und diese im Erfolg besiegen. Und nichts anderes als ein Sieg ist seine Liebe zu und seine Heirat mit Desdemona, die als Weiße und Hübsche ihm den Erfolg eines Mannes gibt. Und Jago weiß um diesen Zustand und nimmt die Schwäche Othellos als übertragene Stärke und spielt ein Ränkespiel um Eifersucht, die nicht minder seine Minderwertigkeit, gefühlt und tatsächlich darstellt, nämlich nicht die Gunst Desdemonas gewinnen zu können. Diese liebt Othello über alles und über alles muss nun Jago Othello seinerseits die Wucht der Eifersucht einpflanzen, damit Othello sich nun seinerseits in der Liebe zusätzlich minderwertig fühlen muss. Und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Nämlich die vermeintlich grobe Haltung von Schwarzen, nicht gesehen im Erfolg von Othello, nimmt ihn gefangen, er wird vom Schwarzen zum eifersüchtigen Neger, der sich nicht im Zaum hat. Und der auf der Höhe seiner Eifersucht nur noch in der Lage ist, Desdemona zu töten. Er tötet auch seine Eifersucht, zementiert damit seine Minderwertigkeit, hier nicht mehr als eigenes Gefühl, sondern tatsächlich als Mörder.

"Was nicht zu retten, laß dem falschen Glück,
Und gib Geduld für Kränkung ihm zurück.
Zum Raube lächeln, heißt den Dieb bestehlen,
Doch selbst beraubst du dich durch nutzlos Quälen."

Kein Rat konnte Othello helfen, er war verstrickt in die vorgestellte Wirklichkeit.

Weiterhin ist es Stück über Sein und Schein. "Ihre Taten haben Ihren Worten auch nicht zugehört" , da zeigt man sich und denkt doch anders, oder in einem seiner Sonette taucht es wieder auf "Wie Eva's Apfel wirst du sein, entspricht dein Wesen nicht dem schönen Schein."

Das Stadttheater Aachen hat den Mohr in weiß und als Weißer auftreten lassen. Deutlich abgehoben von allen anderen, herausragend, Siegertyp. Und nur in der Sprache vom Neger war klar, dass er als schwarzer Emporkömmling agierte. Und schwarz wurde er, als er Desdemona ermordete. Ein Chiasmus erster Klasse. Ohne die eigentliche Tragik zu verlieren, nämlich das Gefühl der Minderwertigkeit, wurde nur die Haltung vom Kampf um den Sieg getauscht gegen den Strudel der Eifersucht. Wunderbar. Shakespeares Othello, im November 1604 in London uraufgeführt, 400 Jahre später genau so aktuell.

Shakespeare schreibt in seinen Sonetten von eternal lines, von ewigen Zeilen, die ihn überdauern. Wie wahr! Ein Genie!
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5.0 von 5 Sternen Sex,Lügen,Video... oder so ähnlich ;), 6. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Othello (Taschenbuch)
Haja wers kennt passt. Die einzige gescheite Schullektüre (ok neben Kabale+Liebe etc)
Sex, Intrigen, Mord, Schlampen, Verrat, Manipulation....
also alles so wie man es aus heutigen Serien etc kennt ;) Top! Shakespeare halt der alte Lustm.... ;)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intrigen, Neid, Lügen, Verleumdung... heute noch große Themen! Othello, ein Meisterwerk!, 17. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Othello (Taschenbuch)
Shakespeares großes Thema in all seinen Büchern ist, dass man der Willkür desjenigen ausgesetzt ist, der Lügen über einen verbreitet, weil er ganz genau weiß, dass es in der Natur des Menschen liegt, auf Lügen hereinzufallen und es ein leichtes Spiel für Intriganten ist, Intrigen zu spinnen. Der unwissende Mensch ist eine leichte Beute. Denn hat man die Lüge erst einmal in die Welt gesetzt, kann man den Belogenen kaum mehr vom Gegenteil überzeugen. Er macht sich dann nicht einmal mehr die Mühe, die Wahrheit selbst herauszufinden.

Mein Lieblingsbuch von Shakespeare ist Othello. Dort wird einem in aller Deutlichkeit vor Augen geführt, was der Neid im Menschen auslöst und wie sehr es schadet, wenn man auf Lügen hereinfällt. Othello wollte Desdemona nicht glauben. Er hat lieber Jagos Lügen Glauben geschenkt und nicht erkannt, dass Jagos vorgespielte Treue und Loyalität nur aus Hass bestand. Erst nachdem Othello Desdemona ermordet hatte, erkannte er die Wahrheit.

Othello ist für mich der Grund, wieso ich mich von allem immer selbst überzeuge. Und Shakespeare war ein Meister, wenn es darum ging, dem Leser zu zeigen, dass Neid ein schlechter Charakterzug der Menschen ist und es jeder selbst in der Hand hat, wie sehr er ihn nährt.

Gerade deshalb war es auch zur Zeit der Inquisition so ein leichtes Spiel für diejenigen, unliebsame Menschen/Nachbarn/Freunde auszuschalten, denen man bestimmte Dinge nicht gegönnt hatte. Man hat sie einfach fälschlicherweise beschuldigt, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Und schon war man sie los. Und so ähnlich verfährt man noch heute mit unliebsamer Konkurrenz.

Othello ist ein Meisterwerk!
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wohin blinde Wut führt ..., 10. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Othello (Taschenbuch)
"Othello ist die Nacht ... Wenn er die Nacht ist und entschlossen ist zu
töten, womit kann er es tun ? Mit Gift, Beil, ...? Nein, mit dem Kissen.
Töten heißt einschläfern.
Vielleicht war sich Shakespeare dessen nicht bewußt. Der Schöpfer gehorcht manchmal fast unbewußt seinem Typus, bis zu diesem Grad ist dieser Typus eine Macht.
Und deshalb stirbt die Desdemona vom Kissen erstickt, das ihren ersten Kuß empfangen hatte und ihren letzten Seufzer empfängt." Victor Hugo
Victor Hugo hat eine mir sehr verständliche Meinung zu diesem Buch dargebracht ... wenn auch in der Sprache seiner Zeit. Insbesondere das
Bewegtsein über das Buch erging mir ebenso.
Der Othello, die Hauptfigur, wird sehr charismatisch dargestellt, so dass sie scheinbar fast ein Eigenleben entwickelt und man das Gefühl hat,
dass sie Shakespeare fast "entglitten" ist ... Aber es ist auch eins der
wenigen Bücher des Autors, dass sehr leidenschaftliche Gefühle - leidenschaftlich im Sinne von intensiv - behandelt und auch wirklich so
intensiv darstellt. Gegen "Othello" ist bspw. "Romeo und Julia" fast
rational kalt geschrieben.
Aber erstmal zum Inhalt, der nicht so vielschichtig und breit ist:
Ein Mohr kommt nach Italien bzw. Zypern, wo er wegen der Hautfarbe schon
auffällt. Vorurteile schlagen ihm entgegen und so unrassistisch ist Shakespeare in dem Buch auch nicht ... !!! Da Othello sich durch seine
hervorangenden Kampfkünste auszeichnet, verwandelt sich das aber bald
zum Großteil in Anerkennung ...zumindest vorübergehend. Er heiratet eine
"Weisse" und sie sind soweit auch sehr glücklich ... Durch Hass und Intrigen denkt aber Othello schließlich, dass seine Frau ihn betrügt.
Shakespeare unterstellt nun Othello ein südländisches übersprudelndes
Temperament und Othellos ungezügelter Hass, ohne Desdemona je dazu je richtig zu Wort kommen lassen, führt zum tragischen Tod seiner Frau.
Es ist etwas schade, dass Shakespeare hier Klischees bedient, aber das
Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert wegen der ungewöhnlichen Gefühlstiefe, die Shakespeare hier zeigt und weil das Thema des ungezügelten Hasses, der nicht nach einem Sinn geschweige denn nach Gründen fragt, ein sehr zeitloses Thema der Menschen ist !!
thira
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht schön, 22. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Othello (Taschenbuch)
Der Inhalt des Buches trifft genau meine Erwartungen aber ich bin etwas davon enttäucht wie es bei mir ankam den da war ein riesiger Aufkleber auf dem buchumschlag und als ich diesen abmachen wollte habe ich mir etwas Papier des gelben covers mit abgerissen und jetzt sieht es nicht mehr schön aus.
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Othello
Othello von William Shakespeare (Taschenbuch - 1. Januar 1995)
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