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40 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Muß für alle, die therapeutisch tätig sein wollen
Das Buch ist ein wahres, allerdings kein trockes Lehrbuch. Egal ob man sich auf eine Facharztprüfung für Psychiatrie und Psychotherapie vorbereitet oder als ein junger klinischer Psychologe die ersten Patienten zu therapieren hat, ist dieses Buch der richtige Fachbegleiter für ein besseres Verständnis unserer Patienten.
Am 3. Februar 2001 veröffentlicht

versus
5 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade, dass das Buch so viele Fehler aufweist.
Das Buch ist leider sehr schlecht und nicht lesenswert, da es viele wissenschaftliche Fehler aufweist. Es wird bei ME/CFS z.B darauf hingewiesen, dass 80 % der Betroffenen gleichzeitig unter Depressionen leiden würden. Komischerweise überschneiden sich die Symptome von Cfs mit denen von Depressionen teilweise. Somit ist es logisch, dass sich auch die Fragen in...
Vor 12 Monaten von Weserer veröffentlicht


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40 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Muß für alle, die therapeutisch tätig sein wollen, 3. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik (Taschenbuch)
Das Buch ist ein wahres, allerdings kein trockes Lehrbuch. Egal ob man sich auf eine Facharztprüfung für Psychiatrie und Psychotherapie vorbereitet oder als ein junger klinischer Psychologe die ersten Patienten zu therapieren hat, ist dieses Buch der richtige Fachbegleiter für ein besseres Verständnis unserer Patienten.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Profunde Sachinformation, 25. März 2011
Wer sich tiefer in diese Thematik hineinarbeiten möchte, ist mit diesem Buch bestens bedient. Gut geschrieben, strukturiert und anschaulich. Sehr zu empfehlen.
S. Bardenberg
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5 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade, dass das Buch so viele Fehler aufweist., 26. Mai 2011
Das Buch ist leider sehr schlecht und nicht lesenswert, da es viele wissenschaftliche Fehler aufweist. Es wird bei ME/CFS z.B darauf hingewiesen, dass 80 % der Betroffenen gleichzeitig unter Depressionen leiden würden. Komischerweise überschneiden sich die Symptome von Cfs mit denen von Depressionen teilweise. Somit ist es logisch, dass sich auch die Fragen in dem Fragebogen überschneiden und es somit zu Fehlern kommt. Das wurde allerdings nicht berücksichtigt. Die von den Autoren angeführte Studie wurde stark kritisiert. Nimmt man alle Studien zusammen und errechnet einen Mittelwert, leiden zwischen 20 und 40% der CFS Erkrankten unter Depressionen. Die anderen Studien erwähnen die Autoren hingegen gar nicht. Sie scheinen nur die Studien berücksichtigt zu haben, die ihre Denkweise untermauern.
Genauso fraglich sind die Empfehlung, während des Beginns von CFS, sprich währen einer Grippe oder Virusinfektion sich körperlich zu betätigen und viel Sport zu betreiben. Es ist vollkommen logisch, dass das Immunsystem viel Energie gebraucht um die Virusinfektion zu überwinden. Sich genau dann sportlich zu betätigen sorgt wahrscheinlich gerade dazu, dass es zu einer Chronifizierung kommt.
Die Autoren schreiben z. B. Obwohl es offensichtlich ist, [...] ist es nicht sinnvoll die [...] Diagnosen, die von Vorbehandlern gestellt wurden für falsch zu erklären.' Sie sagen damit klar, dass andere Ärzte die Diagnose oft falsch stellen würden und nur sie recht hätten. Die Frage ist, ob wirklich alle anderen Ärzte so falsche Diagnosen stellen und nur sie recht haben?
Es wird auch eine Studie aus London angeführt, die schon lange für ungültig erklärt worden ist. Der Leiter dieser Studie hat gestanden, Geld entgegen genommen zu haben, um das Ergebnis zu beeinflussen. Die Autoren hätte diese Studie nicht zitieren dürfen. Glücklicherweise haben sie an der gleichen Stelle noch weiter Studien angeführt. Es ist dennoch kein gutes Zeichen falsche Studien anzuführen, allerdings kann es auch sein, dass der Studienbetrug erst auffiel, als die Autoren diesen Teil des Buches schon geschrieben hatten.
Sehr sonder bar ist, wie beschreiben wird, dass man eine Erkrankung keines falls auf deren Ursache zurück führen dürfe. Stattdessen solle man alle psychischen Faktoren einbeziehen, die hauptsächlich für die Erkrankung verantwortlich seien. Natürlich ist es wichtig, die Psyche mit einzubeziehen, allerdings wird mit Psychotherapie eine organische Erkrankung nur schwer heilbar sein.
Es wird in dem Buch empfohlen Patienten mit CFS zu einer Aktivierungstherapie aufzufordern und auch zu zwingen über ihre Grenzen zu gehen. Komischerweise schreiben die Autoren gleichzeitig, dass man damit die Patienten nicht heilen könne. Es gibt sehr viele Studien die darüber gemacht wurden. Die größte Studie bei der man Betroffene mit allen Formen von Erschöpfung mit einbezogen hat, kam zu einem widersprüchlichen Ergebnis. 40% der Betroffenen hat die Aktivierungstherapie schwer geschadet. 60 % der Betroffenen hat sie nicht geschadet aber auch nicht unbedingt geholfen, denn keiner der Teilnehmer wurde damit gesund. Es waren nur wenige in der Lage das körperliche Training auszuweiten. Nach dieser Studie ging man somit wieder dazu über die Erkrankten in zwei Gruppen aufzuteilen. Man geht davon aus, dass es sich hier um unterschiedliche Erkrankungen handelt. Patienten, die berichten nach körperliche Anstrengung krank zu werden wird somit dringen von diesem Aktivierungsprogramm abgeraten. Komischerweise unterscheiden die Autoren gar nicht zwischen den beiden Gruppen, sprich zwischen CFS und den anderen Formen von Erschöpfung. Lieber empfehlen sie der kleineren Gruppe der Erkrankten das schädliche Trainingsprogramm, da es der größeren Gruppe hilft. 2010 brachte sich in Deutschland ein junger Mann um, der mit einer Akitivierungstherapie, auch die Methode die die Autoren empfehlen, behandelt worden war. Es ist deswegen angebracht, die Patienten lieber in diese zwei Gruppen einzuteilen und nicht generell etwas zu empfehlen, was dem anderen Teil der Betroffenen schadet.
Die Theorien, die sich die Autoren selbst zusammengereimt haben, sind interessant, als fachliches Werk hingegen kann das Buch nicht betrachtet werden, da absichtlich nur Studien zitiert wurden, die die Autoren für richtig halten. Die anderen Studien werden ausgeblendet. Dort wo man keine Studien gefunden hat, die der Einstellung und Denkweise der Autoren ensprechen, haben sie einfach selbst welche gemacht und angeführt.
Somit entsteht ein falsches Bild von Krankheiten und es entstehen sogar vollkommen falsche Behandlungswege. Es ist wirklich sehr schade, dass es kein neutrales sachliches Buch geworden ist. Es wäre die Pflicht der Autoren gewesen drauf hinzuweisen, dass sie in diesem Buch nur die eigene Meinung wiedergeben und es sich nicht um die akzeptierte wissenschaftliche Sicht von Erkrankungen handelt.
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlecht, schlechter, am schlechtesten...dieses Buch, 11. Februar 2012
Dieses Buch ist ein Musterbeispiel medizinischer Ignoranz und Unwissenheit. Medizinische Forschung der letzten Jahrzehnte wird komplett ignoriert. Organische Erkrankungen, die laut Weltgesundheitsorganisation seit Jahrzehnten als organisch klassifiziert sind und auch in Deutschland so klassifiziert sind, werden eigenmächtig als psychische Verhaltensstörung umklassifiziert. D.h. es wird dazu angeleitet organisch Kranke zu psychiatrisieren, einfach aus dem Grunde, weil die Autoren offensichtlich in ihrer eigenen psychosomatischen ideologie (für die es gar keine Beweise gibt) gefangen zu sein scheinen. Zudem sollte man wissen, dass Prof. Henningsen gemeinsame Veröffentlichungen mit Psychiatern aufweist, deren massive finanzielle Interessenskonfliket mit der Versicherungsindustrie gut bekannt sind. Für die Versicherungsindustrie ist es von Vorteil, wenn Menschen mit organischen Erkrankungen psychiatrisiert werden, da sie dann weniger oder keine Berufsunfähigksitszahlungen erbringen müssen und Krankheitskostenbehandlung und Untersuchungen verweigern können.

Obwohl Menschen an solchen Erkrankungen verstorben sind, verbreitet Henningsen weiterhin, es handle sich um eine psychische Störung. Obwohl die WHO und Deutschland ind Sozialgesetzbuch V die krankheitsklassifikation ICD vorschreiben, verbreitet Henningsen unabläßlich seine eigene duch rund 4500 Studien widerlegte Meinung.

Myalgische Enzephalomyelitis (ME) /Chronic Fatigue Syndrome (CFS) ist eine organische, unter ICD-10 G93.3 als neurologisch klassifizierte Erkrankung, ebenso ist Fibromyalgie organisch klassifiziert und MCS ebenfalls. Nicht so aber für Henningsen.....

Menschen sterben an ME/CFS und Rechtsmediziner bestätigen ME/CFS als Todesursache:

Befunde aus Autopsien von ME/CFS-Patienten sind erschreckend: Es gibt Beweise für Ödeme, Entzündungsprozesse in 75% des Rückenmarks, zerstörte Arterien, Stauungen in der Leber und der Milz, Mangeldurchblutung des Darms, Rhabdomyolyse (Auflösung von Muskelfasern und Ausschüttung des Inhalts der Muskelfasern in den Blutkreislauf, von dem einiges für die Nieren toxisch ist) und einer Degeneration des Gehirns. Der medizinische Leiter einer US-amerikanischen Patientenstiftung kommentierte dies so: 'Jedes mal, wenn man sich jemanden mit dieser Krankheit näher ansieht, dann sieht man unermessliches Leid. Es scheint keine Grenze zu geben, was den menschlichen Tribut angeht, den diese Krankheit in der Lage ist, den Patienten aufzuerlegen.'

ME/CFS ist durch neurologische, immunologische, gastrointestinale, kardiovaskuläre und Skelettmuskel- Anomalien gekennzeichnet. Schwere Formen der Erkrankung können zu Parästhesien/Lähmungen Anfällen, hartnäckigen, schweren Kopfschmerzen und lebensbedrohlichen Komplikationen oder gar Tod führen. Einige erkranken so schwer, dass sie eine 24-Stunden Betreuung benötigen.

Die Internationale Evidence-Base zeigt, dass ME/CFS eine ernste, inflammatorische Multisystemerkrankung mit gut dokumentierten Abnormalitäten des Zentralen Nervensystems, des Autonomen Nervensystems, dem kardiovaskulären, respiratorischen, neuroendokrinologischen, immunologischen und gastro-intestinalen Systems gekennzeichnet ist, mit überzeugenden Beweisen der Muskel-Pathologie, Defekten der Genexpression, speziell HLA-Antigen Expression und mit unwiderlegbaren Beweisen Chronischer Entzündungsvorgänge.
(Quelle: Internationales Konsensdokument 2011; Internationale klinische Diagnosekriterien des ME/CFS) [...]

ME/CFS ist eine Erkrankung, die häufiger auftritt als AIDS, Lungen oder Brustkrebs. Die Beeinträchtigung durch die Krankheit entspricht in vielen Fällen der Lebensqualität eines Menschen im Endstadium von AIDS, Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung oder Herzerkrankungen oder dem Endstadium von Nierenversagen. Einige wenige Menschen erholen sich (durchschnittlich nach sieben Jahren, manche erholen sich partiell und ein beträchtlicher Anteil von 25% ist auf Dauer schwer behindert
25% sind nahezu permanent ans Haus gefesselt, 10% sind so schwer betroffen, dass sie komplett oder größtenteils bettlägrig sind, häufig nicht einmal aufstehen können, um auf die Toilette zu gehen, sich die Zähne zu putzen, sich zu Waschen oder nur aufzustehen um etwas zu essen. Sie können sich im Bett nicht selbst aufrichten und vielfach ohne Hilfe nicht auf einem Stuhl sitzen, ohne zur Seite wegzukippen. Einige sterben nach Jahren der Erkrankung an deren Folgen, häufig Organversagen, Herzinfarkt oder Krebs. Siehe Sterbeurkunde Sophia Mirza (in der Anlage) oder hier: [...]
Todesursache 1b: Chronic Fatigue Syndrome

Das Alter der Verstorbenen liegt dabei 20 Jahre unter dem Durchschnitt derer, die ohne ME/CFS an Herzinfarkt oder Krebs sterben, 11% sterben an direkten Komplikationen der Erkrankung ME/CFS. Bereits Kinder im Alter von 3 Jahren können daran so schwer erkranken, dass sie mit einer Sonde ernährt werden müssen, weil sie vor Schwäche nicht mehr schlucken können. Erwachsene ebenfalls.

Jane Colby, Leiterin einer großen britischen Selbsthilfeorganisation, dem TYMES TRUST, die sich um die Belange von ME/CFS-kranken Kindern und Jugendlichen kümmert formuliert dies so:

'Der Tag, an dem ME den blödsinnigen Namen 'Chronic Fatigue Syndrome'
bekam, war ein schlimmer Tag für die Kinder. Manche unserer Kinder können
weder sprechen noch schlucken und müssen mit einer Sonde ernährt werden.
Das ist nicht 'Erschöpfung' oder 'Müdigkeit'. Das ist die absolute Verheerung.'

Die Internationale Evidence-Base zeigt, dass ME/CFS eine ernste, inflammatorische Multisystemerkrankung ist, die durch gut dokumentierte Abnormalitäten des Zentralen Nervensystems, des Autonomen Nervensystems, dem kardiovaskulären, respiratorischen, neuroendokrinologischen, immunologischen und gastro-intestinalen Systems gekennzeichnet ist, mit überzeugenden Beweisen der Muskel-Pathologie, Defekten der Genexpression, speziell HLA-Antigen Expression und mit unwiderlegbaren Beweisen Chronischer Entzündungsvorgänge.
(Quelle: Internationales Konsensdokument 2011; Internationale klinische Diagnosekriterien des ME/CFS)[...]

Neuste Fassung der Internationalen Diagnosekriterien für Myalgische Enzephalomyelitis /Chronisches Erschöpfungssyndrom veröffentlicht am 20. Juli 2011 im Journal of Internal Medicine / Internationale klinische Diagnosekriterien für ME/CFS (Englisch)
[...]
ME: International Consensus Criteria; Bruce M Carruthers et al; Journal of Internal Medicine: Accepted Article: doi:10.1111/j.1365-2796.2011.02428.x 29
Der Link zum Abstract im Journal of Internal Medicine findet sich hier: [...]

Kanadisches Konsensdokument, international anerkannte Kriterien aus dem Jahre 2003, Kurzfassung in deutsch. Der Vorgänger des obigen Internationalen Konsensdokuments. [...]

Die neueste CFS-Forschung, April 2010
Ein Vortrag vom April 2010 bei der Massachusetts CFIDS/ME & FM Association
Anthony L. Komaroff, MD, ist Medizinprofessor an der Harvard Medical School und Chefredakteur der Harvard Health Publications, Harvard Medical School. Er ist leitender Arzt am Brigham and Woman's Hospital.
[...]

Eine Übersicht über die Literatur zu kognitiver Verhaltenstherapie (CBT) und Graded-Exercise Therapie (GET) bei Myalgischer Enzephalomyelitis (ME) / Chronic Fatigue Syndrom (CFS): CBT/GET sind nicht nur wirkungslos und nicht evidenzbasiert, sondern für viele Patienten mit ME/CFS potentiell sogar schädlich.
[...]

Why myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome (ME/CFS) may kill you: disorders in the inflammatory and oxidative and nitrosative stress (IO&NS) pathways may explain cardiovascular disorders in ME/CFS Michael Maes and Frank N.M. Twisk
[...]

Informationsbroschüre für Ärzte zu ME/CFS
[...]

Informationsbroschüre für Pflegekräfte:
[...]

Dokumentierte immunologische Abnormalitäten in ME/CFS
[...]

Dokumentierte Beweise für Entzündungsprozesse in ME/CFS
[...]

Dokumentierte Beteiligung von Viren in ME/CFS
[...]

Dokumentierte Muskel Abnormalitäten und Schäden in ME/CFS
[...]

Dokumentierte neurologische Abnormalitäten in ME/CFS
[...]

Dokumentierte Leber und Milz Probleme/ Vergrößerungen in ME/CFS
[...]

Dokumentierte Abnormalitäten gezeigt durch neurologische Bildgebungsverfahren in ME/CFS [...]

Dokumentierte Abnormale Genexpression in ME/CFS (stärker verändert als bei Krebs)
[...]

Dokumentierte Abnormalitäten der Augen in ME/CFS
[...]

Dokumentierte Abnormalitäten des Gastrointestinaltraktes in ME/CFS
[...]

Dokumentierte Abnormalitäten des Respirationstraktes in ME/CFS
[...]

Dokumentierter Haarverlust in ME/CFS
[...]

Dokumentierte Abnormalitäten des Herz-Kreislauf-Systems in ME/CFS
[...]

Für gewöhnlich liegen die Meinungen von Co-Autoren nicht besonders weit auseinander. Diejenigen, auf deren Ideologien, Studien und Referenzen sich Henningsen vielfach stützt haben über ME/CFS Patienten folgendes gesagt:

Im Jahr 1997 hat Professor Michael Sharpe ein Co-Autor von Henningsen über ME/CFS-Patienten gesagt: 'Diejenigen, die nicht in ein Schema körperlicher Erkrankung passen und es dennoch ablehnen, dem Stigma psychischer Erkrankung zugeordnet zu werden und dieses zu akzeptieren, bleiben die unwürdigen/unverdient Kranken unserer Gesellschaft und unseres Gesundheitssystems.'

1997 unterstellten Sharpe und Wessely ME/CFS Patienten: 'Patienten brauchen eine Diagnose um ihre Geschäfte mit den Vorteilen der Welt zu organisieren' Sharpe M. Wessely S et al Gen Hosp Psychiatry 1997:19:3:185-199

Sharpe bezeichnet die Betroffenen in zahlreichen dokumentierten Vorträgen (z.B. zusammen mit dem Versicherungsgiganten UNUM) als "Simulanten", die sich für einen Leistungsanspruch an die VErsicherung nicht qualifizieren.....

Im Jahr 2003 schrieben Wessely (eine häufig von Henningsen et al zitierte/referenzierte Person) et al: 'Es ist nur menschlich als Arzt die Öffentlichkeit als dumm, verständnislos, hysterisch oder als Simulanten anzusehen.' (BMJ 2003:326:595-597)

1996 schrieben Wessely et al. unter dem Deckmäntelchen eines Berichts der Joint Royal Colleges of Physicians, Psychiatrists and General Practitioners: 'Keine Untersuchungen sollten durchgeführt werden, um die Diagnose zu bestätigen'

1994 schrieb Wessely: 'Patienten mit unerklärbaren physischen Symptomen werden generell als eine unvermeidbare, unbehandelbare und unattraktive Last gesehen.' (Brit J Hosp Med 1994:51:8:421-427)

1994 wurde ME (CFS) von Wessely als ein reiner 'Glaube' und als ein 'Mythos' bezeichnet: 'Ich behaupte, dass ME einfach nur ein Glaube ist, ein Glaube, dass man eine Krankheit mit dem Namen ME hat '. Ich behaupte, dass diese Linie hier (zeigt dabei auf eine Folie) die Linie zwischen realen und nicht realen Krankheiten darstellt.' und er nannte in seinem Vortrag öffentlich den Namen einer schwer erkrankten ME-Patientin und machte sich über sie lustig; diese Patientin ist inzwischen gestorben.
(Microbes, Mental Illness, The Media and ME: The Construction of Disease Simon Wessely. 9th Eliot Slater Memorial Lecture, Institute of Psychiatry, London, 12 May 1994).

Im Jahr 1990 schrieb Wessely in einem medizinischen Fachbuch: '...Der durchschnittliche Arzt wird sehen, dass sie neurotisch sind, und er wird oft von ihnen angeekelt sein.'
(In: Psychological Disorders in General Medical Settings, ed: Sartorius et al; Hogrefe & Huber, 1990)

Im Jahr 1991 zitierte Wessely ärztliche Kommentare aus den Jahren 1880 und 1908 über Patienten mit Neurasthenie, mit der unmissverständlichen Schlussfolgerung, dass diese Beschreibungen heute genauso gut auf ME/CFS-Patienten zutreffen: 'immer kränkelnd, selten krank; ein nutzloses, schädliches Element der Gesellschaft; reine Verrückte; Faulheit, geistige Schwäche und Überempfindlichkeit ist für alle charakteristisch; der Schrecken des vielbeschäftigten Mediziners.'

Henningsen verweist regelmäßig auf Veröffentlichungen und Ansichten von Wessely & Sharpe. Wessely und Sharpe weisen zahlreiche gemeinsame Veröffentlichungen auf und Sharpe wiederum ist ein Co-Autor von Henningsen.

Wer also völlig falsch informiert werden möchte und sich mit dieser Ideologie gegenüber Schwerkranken identifiziert, kann sich das Buch gerne zulegen, die Frage ist, wie lange es noch dauert bis derartig eklatant falsche Behandlungen juristisch verfolgt und bestraft werden.

weitere korrekte Videos zu ME/CFS: pressekonferenz der CDC im Jahr [...]
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3 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider nicht empfehlenswert, 8. Juni 2011
Wer das Buch liest muss von vorneherein wissen, dass es sich hier um eine psychosomatische Anschauung von Krankheiten handelt und dieses Buch nicht mit der naturwissenschaftlichen Medizin verwechselt werden darf. Die Autoren gehen davon aus, dass die meisten Erkrankungen im Kopf entstünden. Sie gehen auf Erkrankungen ein, deren biologische Ursache nicht oder nur teilweise bekannt ist. Da die Ursache unbekannt ist, versuchen sie sich an einer Erklärung. Dabei stellen sie ein psychischen Grundproblem als Ursache dar, das sich neurologisch manifestiert, wissenschaftlich beweisen können sie das allerdings nicht. Es ist ein schöner Versuch, allerdings können diese Theorien mit ihren Behandlungsmethoden kaum in der Medizin umgesetzt werden. Zu oft dachte man bei Erkrankungen, es handle sich um ein psychisches Problem, bis die biomedizinische Ursache bekannt wurde, wie z.B. bei der Multiple Sklerose, Borreliose und vielen anderen Erkrankungen. Es ist hingegen dringend nötig an der wirklichen (biomedizinischen) Ursache dieser hier beschriebenen Erkrankungen zu forschen. Indem man die Ursache ausblendet und Therapien entwickelt, ist es nicht erstaunlich, dass es den Betroffenen nicht hilft. Es gibt sogar Studien, die durch falsche Therapien in einzelnen Fällen eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Probanden aufzeigen. Somit ist leider das ganze Werkt für Mediziner nicht wirklich gebrauchbar.
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Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik
Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik von Ulrich Clement (Taschenbuch - August 2007)
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