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am 30. November 2015
Ein wirklich sehr gutes Buch über die Zellbiologie, was uns hier präsentiert wird; jedoch sei - wie auch bei anderen Lehrbüchern - Vorsicht geboten, denn gerade bezogen auf das Alter ist es immerzu von Vorteil wenn man ein etwas, sagen wir: "neueres" und "aktuelleres" kaufen tut. Dieses ist erstmalig 1997 aufgelegt worden, dann gab es die 2. Auflage im Jahre 2003 und die jetzt sozusagen dritte und somit "aktuellste" ist von 2006 (!)...wobei explizit im kurzen Vorwort erwähnt wird, das es die doch 4. Auflage wäre. Erwähne dieses Momentum deshalb, da sich ja laufend Veränderungen hervortun und die Naturwissenschaft - wie als Beispiel gut erkennbar an der Forscherfront in den Labors - nicht schlafen, und ständig neue Updates hinzukommen. Es erweitert sich permanent. Somit könnte man dahingehend kaum tendieren, zu meinen, das Buch erfülle also komplett alle Voraussetzungen. Für ein Update und eine Erfrischung eignet sich es ohnehin wie als Nachschlagewerk allemal.

Der Stil des Buchs ist äußerst gut verständlich, flüssig und gut umgesetzt worden. Wirklich super, das ist sehr geglückt. Empfinde solches eminent wichtig, da gerade bei Lehrbüchern ein gewisser Fluss vorhanden sein muss; zu kompliziert sollte man es nicht gestalten. Zwar nicht dem Vergleichbar dem eines Populärwissenschaftlichen Stils, aber sticht alles rundherum positiv heraus.

Grundsätzlich kann es mit den Autoren halten, die im Vorwort zur 4. Auflage schreiben: das Buch ist eine einfache Einführung in die grundlegenden Aspekte der Zellbiologie - und soll es auch bleiben. Es ist ein hochaktuelles Gebiet, das sich nahezu explosiv entwickelt, mit der Konsequenz dass alles immer komplizierter und schwerer überschaubar wird, auch für Experten. Dieses Buch eignet sich aber für wirklich jeden, selbst für NICHT- Studenten. Allerdings sollten jene schon wirklich unglaublich reges Interesse an dieser komplexen Thematik haben.

Erstaunlich was alles weitere so herausgefunden wird und hier in diesem Büchlein nicht mit vermerkt ist,:

Der Durchbruch des Jahres 2011 birgt neue Hoffnung für die rund 34 Millionen HIV-Infizierten weltweit. In der Studie mit dem Kürzel HPTN 052 wurde erstmals gezeigt, dass eine Behandlung mit anti-retroviralen Medikamenten (ARV) eine Ansteckung mit der gefährlichen Krankheit wirksam unterbinden kann. An der Studie nahmen mehr als 1700 heterosexuelle Paare teil, bei denen einer der Partner HIV-positiv war. Bei ihnen konnte die Übertragungsrate um 96 Prozent gesenkt werden. Das zeigen die Anfang August im New England Journal of Medicine (2011, Bd. 365, S. 493) präsentierten Studienergebnisse. Für die Science-Redaktion wird die Behandlung mit ARVs damit zum „game changer“, der großen Einfluss haben wird auf die künftige Aids-Therapie. „Behandlung ist Vorbeugung“, lautet das Fazit von Anthony Fauci, dem obersten Aidsberater der US-Regierung.

Erfolg bei Impfstoffentwicklung gegen Malaria

Unter den weiteren Top-Ten-Resultaten 2011 finden sich fünf weitere mit einem Bezug zu den Lebenswissenschaften. Eine im Oktober veröffentlichte Phase III-Studie mit dem Malaria-Impfstoff RTS,S hat gezeigt, dass schwere Krankheitsverläufe durch die Vakzine um etwa die Hälfte reduziert werden konnten. Im Vergleich mit vielen anderen Infektionskrankheiten mag dieser Wert gering erscheinen, aber Malariaforscher feiern den Impfstoff dennoch als Erfolg (mehr…). „Wissenschaftler haben gezeigt, dass es möglich ist, basierend auf moderaten Ergebnissen etwas Besseres zu schaffen“, schreibt Science dazu.

Neandertaler-DNA für starke Immunabwehr

Mit dem Immunsystem steht eine weitere überraschende Entdeckung 2010 in Verbindung. Offenbar stammen einige der für die Immunabwehr wichtigen Gene von unseren urzeitlichen Verwandten, wie dem Neandertaler oder dem Denisova-Menschen. Angestoßen wurden die neuen Arbeiten durch eine Veröffentlichung Leipziger Forscher um den Paläogenetiker Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Sie hatten im Mai 2010 berichtet (Science, 2010, Bd. 328, S. 710), dass sich im Erbgut des modernen Menschen rund vier Prozent Neandertaler-DNA findet

Während seine Immunabwehr krankmachende Keime in Schach hält, bietet der Mensch gleichzeitig Billionen von ungefährlichen Bakterien eine Heimat. Die Zusammensetzung der Biome scheint dabei einem bestimmten Muster zu folgen. Einer im Fachmagazin Nature (2011, Bd. 473, S. 174) veröffentlichten Studie zufolge gehört jeder Mensch zu einem von drei Darmtypen (mehr…). Das könnte eine frühere Diagnose oder eine gezieltere Therapie von Krankheiten ermöglichen und ist für Science daher eine der wichtigen Erkenntnisse 2011.

Angenehmes Leben im Alter

Hoffnung auf ein angenehmeres Leben im Alter verheißt eine Studie, bei der Mäuse von abgestorbenen Zellen befreit wurden. Nach dem Eingriff setzten bei den Nagern altersbedingte Probleme wie Grauer Star und Muskelschwund erst später ein.

Spannende Erkenntnisse gab es auch in der Pflanzenforschung: Aufbauend auf einer Strukturanalyse deutscher Forscher aus dem Jahr 2001 konnten Wissenschaftler in diesem Jahr detailliert den Aufbau des Photosystem II (PSII) aufklären, ein Protein-Komplex, der für die Photosynthese unverzichtbar ist. Möglicherweise können diese Daten genutzt werden, um neue und saubere Formen der Energieerzeugung zu entwickeln, hoffen die Science-Redakteure.

Stammzell-Urteile, EHEC-Krise und Pesterreger-Genom

Das Fachjournal Nature hat sich für 2011 auf die Auswahl der wichtigsten Wissenschaftsnachrichten beschränkt: Gerichtsurteile zur Stammzellforschung, umstrittene Arsenbakterien und turboschnell ermittelte Genomsequenzen haben nach Ansicht der Nature-Redaktion die weltweiten Schlagzeilen aus der Biotechnologie geprägt. Für Forscher, die sich mit embryonalen Stammzellen (ES-Zellen) beschäftigen, war 2011 eine regulatorische Achterbahn.

In den USA sprach sich ein Gericht gegen einen öffentlichen Förderstopp bei ES-Zellen aus, der Europäische Gerichtshof wiederum entschied im Oktober für ein Verbot auf Patente, die auf ES-Zellen basieren (mehr...). Bakterien, die vermeintlich Arsen als Baustein in ihre DNA einbauen, bescherten der Wissenschaftler-Gemeinde eine hitzige Forschungsdebatte. Bei vielen Mikrobiologen regte sich ernste Zweifel an den Ergebnissen, die NASA-Forscher seinerzeit offenbar vorschnell als Sensation vorgestellt hatten (mehr...). Die rasanten technischen Fortschritte in der Entzifferung von Erbgutmolekülen haben nach Ansicht von Nature auch 2011 wieder für Furore gesorgt. So gelang es etwa Forschern in Deutschland und China während der EHEC-Krise innerhalb von Tagen, das Genom des gefährlichen Escherichia coli- Stammes O104:H4 zu entziffern (mehr...). Die Epidemie hatte Deutschland im Frühjahr in Atem gehalten. Die Genomsequenz eines anderen Übeltäters aus längst vergangenen Tagen wurde ebenfalls zutage gefördert: Der Erreger des „Schwarzen Todes“ (mehr...). Eine Reihe vielversprechender Biotech-Medikamente erlangte 2011 die Zulassung für den Markt. Als bedeutendste Veröffentlichung für Wirkstoffentwickler schätzt das Redaktionsteam des Topjournals die Präsentation der dreidimensionale Struktur eines wichtigen Rezeptormoleküls ein (Nature 2011, Bd. 469, S.236). Der in der Publikation analysierte G-Protein-gekoppelte Rezeptor ist ein Zielmolekül für rund ein Drittel aller derzeit entwickelten Medikamente.

Präzise Gen-Chirurgie ist Methode des Jahres

Die Schwesterzeitschrift Nature Methods kürte indes das gentechnische Verfahren des “Genome Editing“ zur Methode des Jahres 2011. Gemeint sind eine Reihe an Designer-Proteinen, mit denen sich im Erbgut eines Organismus hochpräzise Eingriffe vollführen lassen. Es handelt sich dabei insbesondere um Nuklease-Enzyme, die so programmiert werden, dass sie an einer ausgewählten Stelle in der DNA Schnitte setzen können. Damit lassen sich Gene auf direktem Weg stabil ab- oder anschalten und verändern. Die eingesetzten „Hightech“-Enzyme tragen Namen wie Zinkfinger-Nukleasen oder TALE-Nukleasen. Nach Ansicht von Nature Methods hat es im zu Ende gehenden Jahr wichtige Fortschritte in der Entwicklung der Nukleasen gegeben, die die genetische Grundlagenforschung wie auch die molekulare Medizin und die Gentherapie entscheidend beeinflussen werden. Auch deutsche Molekularbiologen gehören zu den führenden Entwicklern des Genome editing (mehr...).

Kontroverse um Supervirus-Publikation

Das Jahr 2011 war ein Jahr voller Erkenntnisse in der Biotechnologie, und doch können die Forscher nicht entspannt in das neue Jahr gehen. Viele beschäftigt eine Kontroverse, die seit Ende November nicht nur Biologen in Atem hält. Sowohl niederländischen Forschern um Ron Fouchier als auch japanischen und amerikanischen Forschern um Yoshihiro Kawaoka ist es offenbar gelungen, den Vogelgrippe-Virus H5N1 genetisch so zu verändern, dass er so ansteckend wie das Schweinegrippevirus ist. Schon auf einer Konferenz im September berichtete Fouchier, dass dazu nur wenige Mutationen nötig seien, die zusammen auch so in der Natur auftreten könnten.

Die Ergebnisse sollten eigentlich schon längst im Fachblatt Science erscheinen, doch das amerikanische Gremium für Biosicherheit (National Science Advisory Board for Biosecurity, NSABB) blockiert dies derzeit. Die NSABB befürchtet, dass die genaue Beschreibung der notwendigen Mutationsschritte, sollte sie veröffentlicht werden, eine Bauanleitung für Bioterroristen sein könnte. Das Vorgehen spaltet die Forscher. Einige stimmen der Blockade zu, viele sehen die Freiheit der Forschung gefährdet. Zudem könne eine genaue Kenntnis der entscheidenden Mutationen dazu beitragen, Methoden zu entwickeln, um in Zukunft besonders tödliche Virusvarianten schnell zu identifizieren und Schutzmaßnahmen einzuleiten.
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am 4. Juni 2014
Ich finde das Buch echt gut. Alle Grundlagen und auch die tiefer gehenden Dinge sind gut und verständlich erklärt. Zudem hat es eine gute Größe und passt damit als Bus/Bahn-Lektüre in jede Tasche. :-)
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am 17. Januar 2015
Gut erklärt und perfekt fürs Studium. Vorallem da unsere Professorin ihre ganzen Vorlesungen mit diesem Buch erstellt hat.
Im Verglich zu anderen Büchern ist dieses sogar recht preiswert
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am 27. November 2013
Sehr umfangreich,ich schlage hier und da mal was nach. Lese aber doch lieber in "Die Zelle"
Das Buch erklärt viele Fremdwörter
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am 29. Mai 2013
Prudukt entspricht der Beschreibung und erfüllt meine Erwartungen voll und ganz.
Ich bin sehr zufrieden sowohl mit dem Produkt als auch mit dem Service,
immer wieder gerne!
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