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5.0 von 5 Sternen Gutes Buch
Das Buch ist für das Niveau B1 und behandelt ein sehr wichtiges und aktuelles Thema. Sélima möchte sich unbedingt im lycée integrieren und durch ihren Namen nicht negativ auffallen. Sie nennt sich deswegen Anne. Das Buch zeigt die Lebenswelt von Arabern in Frankreich sehr gut und stellt auch die Problematiken dar. Ich werde das Buch mit meinen...
Veröffentlicht am 24. Mai 2012 von Verenchen

versus
1.0 von 5 Sternen Buch voller Vorurteile
Das Buch ist auf den ersten Blick voller anti-französischer Vorurteile und versucht zwischen den Zeilen die Werte Liberté, Egalité und Fraternité in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen. Möglicherweise hat die Autorin des Buches diese anti-französichen Vorureilte aber auch als bewusstes Stilmittel der Übertreibung und...
Vor 6 Tagen von James Joyce veröffentlicht


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1.0 von 5 Sternen Buch voller Vorurteile, 19. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anne ici - Sèlima là-bas: Französische Lektüre für das 4. Lernjahr (Broschiert)
Das Buch ist auf den ersten Blick voller anti-französischer Vorurteile und versucht zwischen den Zeilen die Werte Liberté, Egalité und Fraternité in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen. Möglicherweise hat die Autorin des Buches diese anti-französichen Vorureilte aber auch als bewusstes Stilmittel der Übertreibung und Verfremdung gewählt, damit die Schülerinnen und Schüler die Gefahren erkennen, die für die Grundwerte Liberté, Egalité und Fraternité in Frankreich derzeit bestehen. Es wäre die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, die diversen Widersprüche der Grundaussagen der Ich-Erzählerin des Buches zu Liberté, Egalité und Fraternité im Unterricht herauszuarbeiten, denn hierfür ist das Buch ganz hervorragend geeignet.Hierzu ein paar Beispiele:

Zwangsehen, die gegen Liberté, Egalité und Fraternité verstoßen, werden in dem Buch von der Ich-Erzählerin zwar nicht ausdrücklich gebilligt, die Heldin des Buches nimmt Zwangsheiraten indessen mit einer gewissen Gleichmut zur Kenntnis und aus der Perspektive der Ich-Erzäherin des Buches besteht durchaus die Möglichkeit, dass eine zwangsverheirate Frau ihr Glück in einer Zwangsehe findet. In Bezug auf eine zwangsverheiratete junge Frau findet sich im Buch sinngemäß der Satz "Wenn Gott möchte ist sie glücklich." Es wird dadurch von der Ich-Erzählerin indirekt Gott die Verantwortung dafür zugewiesen, dass zwangsverheirate Frauen ihr Glück finden. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau wurde in ganz Europa hart umkämpft und stellt einen enorm wichtigen Wert auch der Französischen Republik dar. Mutige Frauen müssen auch heute noch hart dafür kämpfen, dass Frauen auch in Deutschland und Frankreich gleichberechtigt werden oder bleiben und nicht in Zwangsehen vergewaltigt werden. Die Bagatellisierung der Zwangsehen durch die Ich-Erzählerin und das Gottesbild der Ich-Erzählerin, wonach Gott für das Lebensglück von Frauen in Zwangsehen verantwortlich ist, eignet sich hervorragend dazu um im Französischunterricht die Themen "Egalité", "Laizismus" und "Gottesbild" zu diskutieren. Ein dankbares Thema für Erörterungen wäre auch, ob und wie das Gottesbild der Ich-Erzählerin im Zusammenhang steht mit den sogenannten "Ehrenmorden", die in Frankreich und Deutschland jedes Jahr vielen Frauen das Leben kosten und die in einem unmittelbaren Zusammenhang zu Zwangsehen stehen.

Die Ich-Erzählerin unterstellt zwischen den Zeilen den Franzosen ganz pauschal einen zumindest unterschwelligen Rassismus. Französischleherinnen bekommen hierdurch Anregungen für das Thema "Pauschalurteile gegen Franzosen", denn anti-französische Ressentiments haben in der Geschichte Deutschlands eine traurige Rolle gespielt.Die Deutsch-Französische Freundschaft ist essentiell für den Frieden in Europa.

Die Ich-Erzählerin des Buches unterstellt der französischen Polizei zwischen den Zeilen des Buches einen Hang zu ungerechtfertigter Gewalt. Wer heute die französische Presse liest und die zu diesem Moment in Frankreich stattfindenen Ausschreitungen verfolgt, der sieht, wie wichtig die französische Polizei ist, um die Minderheiten in Frankreich vor dem gewalttätigen rassistischen Mob zu beschützen. Wenn es die französische Polizei nicht gäbe, wären in den letzten Tagen in Frankreich viele unschuldige Menschen aus Gründen eines Rassismus ermordet worden, der die Werte Liberté, Egalité und Fraternité am liebsten abschaffen würde und für den Zwangsheiraten gottgewollt sind. Für Frauen, die in Zwangsehen verprügelt werden ist die französische Polizei eine wichtige Hilfe, um aus dem Teufelskreis der Gewalt zu entfliehen. Noch nie war die französische Polizei so wichtig wie heute, um die Werte Liberté, Egalité und Fraternité zu verteidigen vor den Gewalttätern, die aus Intoleranz alle Werte der französischen Republik abschaffen wollen. Die Französischleherinnen finden in dem Buch viel Material, durch das solche in Frankreich hochaktuelle Themen intensiv im Unterricht diskutiert werden können.

Was im Französischunterricht auch hervorragend anhand des Buches diskutiert werden kann sind die Themen "Materialismus" und "Undankbarkeit" (ingratitude). Ein Nebenaspekt des Buches ist die zwischen den Zeilen ständig zum Ausdruck kommene Undanbkarkeit der Ich-Erzählerin gegenüber dem französischen Staat obwohl gerade Frankreich (im Gegensatz z.B. zu den USA) sehr großzügig ist beim Verteilen staatlicher Subventionen. Die Ich-Erzählerin beschwert sich beispielsweise darüber, dass ihr Kühlschrank schon viele Jahre alt ist, dabei ist der Kühlschrank der Ich-Erzählerin keineswegs älter als viele Kühlschränke in anderen französischen Haushalten. Dass Kinder und Jugendliche ein Zimmer teilen müssen - was die Ich-Erzählerin als nur schwer erträglich empfindet - ist ein Umstand, der in diversen französischen und deutschen Haushalten zur Lebensrealität gehört. Natürlich sind viele Lehrerinnen so reich, dass sie allen ihren Kinder Einzelzimmer garantieren können aber die Französischleherinnen sollten ihren Schülerinnen einen Blick auf den Alltag der Mindestlohnempfänger und deren Leben in Frankreich vermitteln.
Die Ich-Erzählerin des Buches ist dem französischen Staat gegenüber nicht dankbar für den staatlich subventionierten Wohnraum obwohl das Buch erkennen lässt, dass die Ich-Erzählerin in von dem französischen Staat subventionierten Wohnraum lebt wovon z.B. US-Amerikaner nur träumen können, sondern fordert für sich in allen Bereichen Sonderrechte.

Im Französischunterricht kann anhand der immer nur fordernden Perspektive der Ich-Erzählerin die keinerlei von Herzen kommendes Mitleid mit in Zwangsehen verheirateten Frauen erkennen lässt und die keinerlei Dankbarkeit gegenüber dem sehr großzügigen französischen Staat erkennen lässt und die keinerlei Einsatz für die Werte "Liberté, Egalité und Fraternité" erkennen lässt sehr gut herausgearbeitet werden, wie diese Geisteshaltung der Ich-Erzählerin den Nährboden für diverse Probleme bilden könnte, die Frankreich derzeit massiv belasten.

Immerhin gibt es in dem Buch auch eine Figur, die durchaus viele positive Züge erkennen lässt, dies ist der Vater der Ich-Erzählerin, denn der Vater legt Wert auf eine gute Schulbildung seiner Tochter und hat den Mut, die traditionellen Vorstellungen zu durchbrechen die im Widerspruch zu Egalité, Liberté und Fraternité stehen; er würde seine Tochter sicher nicht zwangsverheiraten. Insoweit ist ein interessantes Thema für den Französischunterricht, warum die Ich-Erzählerin den positiven Schwung ihres Vaters nicht nutzen möchte, um sich als Französin für die Werte Liberé, Egalité und Fraternité einzusetzen und um mit allen Mitteln gegen die Zwangsheiraten vorzugehen, die im Bekanntenkreis der Ich-Erzählerin sich ereignen. Wo beginnt die moralische Verantwortung des Einzelnen, sich aktiv gegen Zwangsehen zu betätigen? Solche Fragen sollten im Französischunterricht intensiv erörtert werden.

Fazit: Es ist zu hoffen, dass Lehrerinnen und Lehrer den Mut finden, ihre Schülerinnen und Schüler auf all die Widersprüche der Perspektive der Ich-Erzählerin zu Liberté, Egalité und Fraternité hinzuweisen. Denn das Buch ist ganz hervorragend als Anschauungsmaterial dafür zu gebrauchen, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit ist, die Grundwerte der französischen Republik zu verteidigen.

Vive la France!!!
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2.0 von 5 Sternen Sehr schwere Lektüre, 14. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Anne ici - Sèlima là-bas: Französische Lektüre für das 4. Lernjahr (Broschiert)
Wir haben dieses Buch in der 9. Klasse gelesen und ich muss sagen , dass das Buch zwar eine recht gute Geschichte hat, aber sehr schwer zu lesen ist.
Man muss sehr viele Wörter nachschlagen und auf die Dauer ist es sehr ermüdend zu lesen.
Ich denke dieses Buch ist wirklich erst ab der 11. Klasse geeignet, aber auf keinen Fall darunter!
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5.0 von 5 Sternen Gutes Buch, 24. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anne ici - Sèlima là-bas: Französische Lektüre für das 4. Lernjahr (Broschiert)
Das Buch ist für das Niveau B1 und behandelt ein sehr wichtiges und aktuelles Thema. Sélima möchte sich unbedingt im lycée integrieren und durch ihren Namen nicht negativ auffallen. Sie nennt sich deswegen Anne. Das Buch zeigt die Lebenswelt von Arabern in Frankreich sehr gut und stellt auch die Problematiken dar. Ich werde das Buch mit meinen Schülern lesen, damit sie sich in frz. Jugendliche hineindenken können und die multikulturelle Gesellschaft Frankreichs kennenlernen. Für 10. Klassen auf jeden Fall empfehlenswert!
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3.0 von 5 Sternen nettes buch aber verständnisprobleme, 14. Mai 2014
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Rezension bezieht sich auf: Anne ici - Sèlima là-bas: Französische Lektüre für das 4. Lernjahr (Broschiert)
also das buch selbst ist von der geschichte her eigentlich recht interessant und toll geschrieben, in dem punkt fand ich es also lesenswert
aber ehrlich gesagt hatte fast mein ganzer kurs probleme mit dem verständniss weil da einfach sehr viele wörter sind die man nachgucken muss, ich persönlich bin nicht besonders gut in französisch und hätte gefühlt jedes zweite wort nachgucken müssen, ganz so schlimm war es ja dann zum glück nicht, aber die unten angegebenen worte haben für mich nicht gereicht.
dennoch das buch selbst finde ich ganz gut
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1.0 von 5 Sternen 4. Lehrjahr?! Nie im Leben, 8. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anne ici - Sèlima là-bas: Französische Lektüre für das 4. Lernjahr (Broschiert)
Ich gehe in die 10. Klasse auf ein Gymnasium und wir lesen dieses Buch gerade im Französischunterricht. Okay, da steht 4. Lehrjahr, aber der Großteil meiner Klasse, mich mit eingeschlossen, versteht relativ wenig bis überhaupt nichts. Dazu muss man sagen, dass mir Französisch mir eigentlich Spaß macht und ich da meistens eine 1 oder 2 hab.
Meiner Meinung nach eindeutig zu schwer zum lesen, auch wenn es von der Handlung und vom Schreibstil her wirklich interessant sein könnte...
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3.0 von 5 Sternen In Ordnung, 8. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anne ici - Sèlima là-bas: Französische Lektüre für das 4. Lernjahr (Broschiert)
Wir haben das Buch in der 13. Klasse gelesen. Das Thema ist ganz interessant, die Handlung könnte jedoch etwas spannender gestaltet sein.
Die Sprache ist relativ verständlich. Trotz der Hilfen musste ich noch Vokabeln nachschlagen.
Insgesamt für eine Schullektüre in Ordnung.
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5.0 von 5 Sternen Bucheinkauf, 10. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anne ici - Sèlima là-bas: Französische Lektüre für das 4. Lernjahr (Broschiert)
Alles bestens, Buch prima, Lieferung und Zustand wie im Angebot. Dies ist sehr empfehlenswert, die Zustellung erfolgte umgehend, die Verpackung war solide,
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Anne ici - Sèlima là-bas: Französische Lektüre für das 4. Lernjahr
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