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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine echte Hilfe (besonders für Schüler)!
Dieses Buch ist wirklich eine Hilfe. Der manchmal etwas schwierige und komplizierte Inhalt wird hier übersichtlich und verständlich dargestellt und erläutert. Eine perfekte Ergänzung zur Lektüre. Die Textstellen und Zitate sind auf die aktuelle Reclamausgabe bezogen und daher auch sehr gut in der Schule zu benutzen. Besonders für...
Am 20. Mai 1999 veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein von Humanität und Harmonie handelndes Schauspiel
Um was es in Goehtes Schauspiel "Iphigene auf Tauris" konrekt geht, muss ich, so denke ich, nicht erwähnen, da es meine Vorrezensenten schon ausführlich erklärt haben. Nur so viel: das Werk an sich platzt gerade zu vor lauter Harmonie und Humanität. Die Menschen waren bestrebt sich in Zeiten der Aufklärung nicht mehr unterdrücken zu lassen,...
Veröffentlicht am 15. Juli 2010 von Josephine Sterner


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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine echte Hilfe (besonders für Schüler)!, 20. Mai 1999
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist wirklich eine Hilfe. Der manchmal etwas schwierige und komplizierte Inhalt wird hier übersichtlich und verständlich dargestellt und erläutert. Eine perfekte Ergänzung zur Lektüre. Die Textstellen und Zitate sind auf die aktuelle Reclamausgabe bezogen und daher auch sehr gut in der Schule zu benutzen. Besonders für Schüler geeignet, da dieses Buch mit Aufgaben und Lösungsvorschlägen eine gute Klausurvorbereitung bietet.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super - kann ich nur empfehlen, 11. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Dieses Buch hat mir sehr geholfen. Es enthält sämtliche Informationen, die man benötigt. Der historische Hintergrund, die Handlung (in Kürze und ausführlich), die Biographie des Autors, die Aussageabsicht und die Interpretation sind im Buch enthalten. Es ist sehr gut durchgegliedert und übersichtlich. Diese Buch ist eine super Vorbereitung für den Unterricht und Reverate. Alles im allem kann ich dieses Buch nur empfehlen!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr nützlich für Schüler, 12. September 2002
Von Ein Kunde
Das Buch ist -wie eigentlich dei ganze Mentor-Reihe- ein echter Rettungsanker für Schüler. Jeder der mal im Deutschunterricht zu glänzen gedenkt und seine Noten verbessern will ist hier gut bedient. Auch für Faulpelze bestens geeignet, da es eine knappe(!) Zusammenfassung für jedes Kapitel enthält, und außerdem das Beziehungsgeflecht in anschaulichen Skizzen verdeutlicht wird. Natürlich gibt es auch eine gute Zusammenfassung aller wichtigen Sprach- u. Stilmittel des Werkes und ist daher gut zur Klausurvorbereitung geeignet. Daneben gibt es auch den Schuß historischer Details über Autor wie auch Werk mit denen sich z.B. gut in Einleitung und Schluß brillieren lässt. Rundum kompakt und daher sehr zu empfehlen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein von Humanität und Harmonie handelndes Schauspiel, 15. Juli 2010
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hérimoncourt, Frankreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Iphigenie auf Tauris. (Taschenbuch)
Um was es in Goehtes Schauspiel "Iphigene auf Tauris" konrekt geht, muss ich, so denke ich, nicht erwähnen, da es meine Vorrezensenten schon ausführlich erklärt haben. Nur so viel: das Werk an sich platzt gerade zu vor lauter Harmonie und Humanität. Die Menschen waren bestrebt sich in Zeiten der Aufklärung nicht mehr unterdrücken zu lassen, beispielsweise von absolutistischen Herrschern, und so ist die Vereinigung von Pflicht und Neigung ohne jedwedes Menschenopfer zu fordern eine natürliche Sache später in Zeiten der Klassik gewesen. Der Protagonist entwickelt lieber menschliche Gefühle und empfindet stark mit, dies zeigt sich vor allem dadurch, dass der Dichter das innere Leben und die Vorgänge der Figuren wiedergibt, damit der Leser sich in die Figurn hineinversetzen und Empathie empfinden kann. Goethe hat dieses Schauspiel nieder geschrieben und sich an eine antike griechische Tragödie als Vorlage genommen um den Stoff zu bearbeiten. Jedoch hat er im Gegensatz zur antiken Tragödie - bei der man weiß, dass dem Helden am Schluss etwas Schlimmes zustoßen wird - ein Schauspiel daraus gemacht, das die Hauptfigur zum Schluss in einen zufriedenstellenden Kompromiss von dannen schreiten lässt.

Für mich war dieses Werk eine Pflichtlektüre aus schulischer Sicht. Ich mag Goethes "Die Leiden des jungen Werther" und vor allem liebe ich Goethes Kollegen und Freund: Friedrich Schiller. "Iphigenie auf Tauris" hat mir persönlich nicht so viel Spaß und Freude beim Lesen bereitet wie zum Beispiel Schillers "Kabale und Liebe", was nicht heißen soll, dass Goethe einen Fauxpas begangen hat als er dieses Werk verfasste. Ich mag es einfach nicht, da es etwas staubig und veraltet rüberkommt im Gegensatz zu Schillers Werken zum Teil. Dennoch empfehlenswert für Menschen, die Anspruch auf Primärliteratur legen.

~Bücher-Liebhaberin~
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thoas: "Es spricht kein Gott, es spricht dein eigenes Herz.", 15. Mai 2007
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
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Iphigenie: "Sie reden nur durch unser Herz zu uns."

Iphigenie, Tochter des Agamemnon, von der Göttin Diana dem grausamen Opfertod entrissen und nach Tauris versetzt, wo sie seitdem Dianas oberste Priesterin ist, sehnt sich nach ihrer griechischen Heimat zurück. Doch Thoas, der König der Taurier, der sie zur Frau begehrt, will sie nicht ziehen lassen. Ihretwillen hat er sogar die blutigen Menschenopfer der Skythen eingestellt, aber dennoch weist ihn Iphigenie sanft aber bestimmt zurück ("nicht unedel sind die Waffen eines Weibes"). Widerwillig verspricht Thoas, sie gehen zu lassen, wenn es dafür eine Gelegenheit gäbe ("Tu deine Pflicht, ich werde meine tun"). Zwei gefangene Fremde an Tauris Strand will der verbitterte König zum Opfertod bestimmen. Iphigenie muss in einem der Gefangenen ihren Bruder Orest wiedererkennen. Um seinen Vater Agamemnon zu rächen, war er zum Mörder seiner eigenen Mutter geworden und ist seitdem, gehetzt von Furien, dem Wahnsinn nah. Apollos Orakel hat ihn endlich nach Tauris gewiesen: wenn er die Schwester heimhole, so werde er entsühnt. Orest vermeinte, das Standbild Dianas rauben zu sollen, doch nun findet er hier seine eigene tot geglaubte Schwester. Gemeinsam mit Pylades wird ein Fluchtplan geschmiedet; das Schiff der Griechen wartet schon verborgen in einer Bucht. Iphigenie soll den Skythenkönig, der auf das Opfer drängt, noch ein wenig hinhalten. Doch Iphigenies reines Herz vermag den König nicht zu belügen. Offen gesteht sie ihm den Fluchtplan und macht ihm zugleich deutlich, dass er kein Recht habe, sie und die Gefährten festzuhalten. Sie gemahnt ihn an sein Wort - jetzt sei die Gelegenheit, wo er sie ziehen lassen müsse. Mürrisch gewährt es Thoas, doch nicht im Groll will Iphigenie von dem Mann scheiden, den sie wie einen zweiten Vater verehrt. Mit Engelszungen bezwingt sie das harte Herz des rohen Skythen und in wahrhafter Freundschaft dürfen die Gefährten von Tauris scheiden.

Goethe (1749-1832) hat seine Iphigenie nach Vorlage der griechischen Tragödie des Euripides nach langem Ringen (1779-1789) als Schauspiel geschrieben, die Versform während und nach seiner Italienischen Reise. Goethe selber war zum Hof in Weimar gekommen, seine Aufgaben wechselten und der Dichterberuf kam sicher zu kurz. So konnte ihm der Gedanke an die alte griechische Dichtkunst einen Weg öffnen, der die Freiheit außerhalb Weimars möglich machte.

Dieses Stück ist das Paradebeispiel der Hochklassik. Goethe verwendet hier das Streben nach Wahrheit, Menschlichkeit und die dahinterstehende Tat als seine ewige Botschaft. War noch Götz von der Freiheit beseelt, Faust im Ringen um Wort und Tat beschäftigt, so verbinden sich hier in wunderbarer Rhetorik Kommunikation, Überzeugung und Klarheit. Kein Ortswechsel, alles spielt im Hain Dianas Tempels und so rücken die Dialoge in den fünf Akten in den Vordergrund. Und in ihnen die Gegensätze, der Dualismus, kein Gutes ohne Böses, keine Wahrheit ohne Lüge, keine Ratio ohne Emotio etc ; Hegels negative Dialektik auch hier. Ob Iphigenie mit Thoas, der zur Überzeugung geführt werden will, ob der wahnsinnige Orest und der vernünftige Pylades, immer erstklassig bei reinster Sprache. So wie der Wunsch nach Nähe; Thoas drängt zu Iphigenie, so wird die Kluft größer. Erst im Freisein eröffnet sie ihm den Weg der Freundschaft. Trommelnde Rhetorik, Satz und Gegensatz in pfeilschneller Art tauschen Argumente, die immer mit dem Ziel Iphigenies verbunden sind, dem "Mächtigen, was ihm gefällt, mit Wahrheit zu sagen". Kein Trug, Wahrheit und Menschlichkeit sind ihre Farben, allgegenwärtig, "Ich habe nichts als Worte", ihre Botschaft an die Vernunft UND an das Gefühl.

Wie Vernunft und Gefühl, gerade in dem strategischen Vorgehen Pylades ("zweifelnd beschleunigst du die Gefahr") im Verhältnis des eher wahnsinnig scheinenden Orest. Doch dieser erlebt am Ende des dritten Aktes eine therapeutische Wendung ("Es löset sich der Fluch, mir sagt's das Herz"). Im Erkennen der Schwester ("Zwischen uns sei Wahrheit!") erlischt Schuld und der Neubeginn des Lebens steht auf dem Plan ("Nach Lebensfreud' und großer Tat zu jagen"). Die Götter sind dabei, auch bei Pylades, wenn er sagt: "Was ist des Menschen Klugheit, wenn sie nicht auf jener Willen droben achtend lauscht?" Ja, "um Gutes zu tun braucht's keine Überlegung", denn der "Zweifel ist's, der Gutes böse macht. Bedenke nicht, gewähre wie du's fühlst". So erkennt Thaos am Ende, dass er Iphigenie nicht halten kann, sie will neben all den hehren Tugenden die Freiheit, die sie nun von ihm bekommt, da er den Sinn wahrnimmt hinter ihren Worten: "frei atmen macht das Leben nicht allein." "Reiche mir zum Pfand der alten Freundschaft deine Rechte" sind Iphigenies Abschiedsworte.

Iphigenie steht zwischen Thaos und Arkas, zwischen Orest und Pylades, sie verkörpert Goethes lebenslanges Menschheitsideal, welches er im Faust beschreibt, beginnend mit: Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan. Der Naturmensch stirbt zugunsten des Geistes, ein ewig Stirb und Werde.

Goethes Vorbild ist eine Tragödie, diese hätte im letzten Akt das zerstörerische Moment. Doch sein Ziel ist die Konfliktlösung, und der fünfte Akt ist die Befreiung aus Abhängigkeit und Schuld, hier wird der Konflikt endgültig aufgelöst, die Tragödie ist Schauspiel. Das Gute siegt wie die Menschlichkeit, der Humanismus, dem Menschen immanent.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reclams Iphigenie, 19. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Iphigenie auf Tauris. (Taschenbuch)
Das Schauspiel beginnt mit einem Monolog Iphigenies, in dem sie ihre momentane Situation schildert und es damit schafft, gleich zu Anfang das Interesse des Lesers zu wecken.
Im Verhältnis von klassischer Literatur betrachtet (nunmal nicht jedermanns Fall), finde ich das Werk auch im Ganzen ziemlich interessant und sogar spannend. Z.B. erwartet man mit Spannung die Auflösung von Iphigenies innerem Konflikt, um nur ein Beispiel zu nennen (meines Erachtens nach hat sie sogar die richtige Entscheidung getroffen, was mich als Leserin natürlich zusätzlich gefreut hat).
Mit am Meisten mochte ich außerdem die Verse, die, obwohl nicht in Reimen geschrieben, einen sehr schönen Wortfluss haben; und als weiterer Pluspunkt sind sie, anders als in anderen Werken von Goethe, wie z.B. Faust II, auch inhaltlich gut zu verstehen.
Das vielleicht Beste an diesem Schauspiel ist jedoch, dass es tatsächlich ein gutes Ende nimmt!! (In der klassischen Literatur wahrlich keine Selbstverständlichkeit!)
Man könnte sogar fast von einem Happy End sprechen.
Also, mir hat's jedenfalls gefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemlos, 31. August 2010
Von 
B. Babbe "Seefahrer" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Iphigenie auf Tauris, 2 Audio-CDs (Audio CD)
Kann es das eigentlich geben, daß man einer CD atemlos lauscht? Nun gut, ich gestehe, daß ich Maria Wimmer in dieser Rolle vor vielen vielen Jahren etliche Male auf der Bühne erlebt habe und daß ich damals schon atemlos zugehört habe. Lange habe ich nach dieser CD gefahndet. Sie entging mir wohl. Jetzt habe ich sie! Wer studieren will, wie Sprechen geht, der soll zuhören - was übrigens für alle Rollen gilt, für die geamte Besetzung. Wer nicht studiert, aber Sprache, wer Sprechen liebt, der soll sich diese Aufnahme keinesfalls entgehen lassen.- Im dazu mitgelieferten Booklet gibt es darüber hinaus eine bewegende Erklärung von Maria Wimmer zu ihrer von einem namhaften Kritiker angegriffenen Interpretation der Rolle. Auch das eine Erfahrung, die Lebenserfahrung der Maria Wimmer, die das Hören dieser CD nochmal spannender macht.
Also: durch Maria Wimmer ist einem der olle Goethe plötzlich ganz nah, ist neu zu verstehen. - Ich könnte mir denken, auch für die jungen Menschen heute. Bestimmt für einige.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Apotheose der Literatur (hier nicht auf Schiller bezogen), 2. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Iphigenie auf Tauris. (Taschenbuch)
Die "Iphigenie auf Tauris" von Goethe stützt sich weitgehend auf die antike Vorlage Euripides'.

Wie man in den anderen Rezensionen lesen kann, wird und wurde das Stück oft missverstanden, indem man es darauf reduziert den "klassischen und sittlich reinen" Menschen im Sinne Schillers zu entdecken und es damit lasse.

Iphigenie ist mehr. Das Drama ist zeitlos und zwar wegen des immer wieder neu infrage gestellten Gedanken der Freiheit: Soll ich mich der Gesellschaft und den geltenden Regeln unterordnen oder soll ich meine eigene Meinung vertreten, für meine Ideale auftreten; in Wahrheit ist die Figur der Iphigenie keine klassische, langweilige, reine und vorbildhafte Figur, sie ist eine Kämpferin für die geistige Freiheit, sie kämpft gegen staatliche und religiöse Unterdrückung und will den Menschen zu einem klaren und freien Geiste erziehen. Und diese Freiheit ist in jedem Menschen und jeder muss kämpfen, sie in sich zu suchen.

Ja, und die Sprache? Es ist vielleicht das sprachlich homogenste, wunderschönste Drama deutscher Sprache. Kein Schiller, kein anderer Goethe, kein Grillparzer klingt so unerhört gelungen, ohne dabei so rhetorisch überfrachtet zu sein wie etwa der 'Faust'. Und weswegen das Drama langweilig sein soll, habe ich ohnehin nie verstanden.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassisches Drama über menschliche Größe, 15. September 1999
Von Ein Kunde
"Iphigenie auf Tauris" ist das klassische Drama von Johann Wolfgang von Goethe. Ich finde dieses Buch absolut empfehlenswert, denn hier wurde ein zeitloses Werk geschaffen. Iphigenie war die Tochter des Agamemnon. Als er aufbrach nach Troja, opferte er seine Tochter um die Götter gnädig zu stimmen. Die Göttin Diana ließ sie aber nicht sterben, sondern entführte sie nach Tauris. Dort wird sie die Hohepriesterin und schafft die Opferung von Menschen ab. Der König der Taurer, Thoas, verliebt sich in sie, wird aber von ihr abgelehnt. Als "Rettung" aus dem heimischen Griechenland naht, zeigt sie Größe, indem sie nicht einfach flieht, sondern sie spricht sich mit Thoas aus. Goethe zeichnet den klassischen Menschen, der nicht determiniert ist, sondern über sein Schicksal frei entscheiden kann, für ihn gilt die Autonomie des Menschen. Außerdem zeigt er ihn Iphigenie die schöne Seele der Klassik, nämlich bei ihr gibt es eine vollkommene Harmonie zwischen der Plicht zur Humanität und ihrer natürlichen Neigung. Thoas ist dagegen eine erhabene Seele, denn er ringt sich zu seiner sittlichen Verpflichtung durch. Wenn also nur ein paar Menschen, die dieses Buch gelesen haben, sich auch zu so einer menschlichen Größe durchringen, dann würden sich eine Menge Probleme erst gar nicht stellen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3.0 von 5 Sternen Gut, dass es gratis ist =D, 8. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Iphigenie auf Tauris (Kindle Edition)
Daher ich solche Bücher etwas sinnlos finde, war es nicht ganz so leicht,mich auf das Buch einzulassen und ich wollte das Buch am liebsten beim Lesen quasi überfliegen aber das ging bei dem Schreibstil nicht. Also hörte ich mir dann das Hörbuch an.
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Iphigenie auf Tauris: Edition mit Materialien
Iphigenie auf Tauris: Edition mit Materialien von Johann Wolfgang von Goethe (Taschenbuch - Februar 2004)
EUR 5,95
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