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Kundenrezensionen

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am 23. Mai 2014
Ich finde das Buch genial. Besonders wichtig ist dazu betrachten in welcher Zeit das Author das Buch verfasst hat. Einfach Revolutionär!
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am 31. August 2014
Thomas Mann ist nun mal ein Klassiker. Den Zauberberg habe ich noch nicht gelesen und deshalb diese ungekürzte Lesung gekauft.
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am 22. November 2009
Thomas Mann ist kein Autor, der mit Humor aufwartet. Tonio Kröger, Die Buddenbrooks, Tod in Venedig. Hier sind die Menschen sehr nüchtern, geradlinig, ohne eigentliche Schwächen, wie man sie bei realen Menschen antrifft. Auch die Fehler gestaltet Thomas Mann als sterile Abwege, psychiatrisch isolierte Persönlichkeitsschwächen.

Sehr deutlich kommt das in Tonio Kröger zur Geltung. Das sind keine Menschen eigentlich, die hier agieren, sondern Träger von Tugenden, Zweifeln, Irrwegen. Dennoch, es entsteht der Eindruck, gerade deshalb, hat der Autor damit ein vorzügliches Lehrstück über das Wandeln in Zwischenwelten geschaffen. Auch heute durchaus aktuell, da man täglich über Integration und Multikultur spricht. Tonio Kröger, der Sohn von Konsul Kröger und einer italienischen Mutter, muss in die Irre gehen: Er wird Künstler ohne Überzeugung.

Auch die Buddenbrooks kommen ohne echte Originale, also Menschen mit Schrullen, aus.
Dito Tod in Venedig. Über weitere Werke weiß ich zu wenig, deshalb führe ich dies nicht fort.

Nun zum Zauberberg. Was Thomas Mann wohl hier geritten hat, möchte man fragen.

Die Idee ist gut, und auch der Lauf der Geschichte ist unterhaltend, die Handlung interessant. Wie ich las, langweilten sich viele bei den philosophischen Gesprächen. Ich tat das nicht.

Was mir die Beurteilung schwer macht, ist das Element des Zauberbergs, das mich stört: Es sind die Figuren. Offensichtlich hat Thomas Mann sich entschlossen, endlich die Schrullen des Menschen zu berücksichtigen. Hätte er sich doch gleich eine richtige Komödie vorgenommen ...!
Die Charaktere des Zauberbergs sollen als bunte Tupfen menschlicher Unzulänglichkeit eine hoffnungslose Gesellschaft garnieren. Ein Kontrast zur Tragik des Unausweichlichen, der Tod durch die nicht therapierbare Tuberkulose, schien Thomas Mann vorzuschweben.
Was kam dabei heraus? Ein Panoptikum von Fratzen, von überzogenen und zum Teil albernen Typen. Und nicht nur das.

Beginnen wir gleich mit Hans Castorp. Der unbedarfte junge Mann ist Praktiker, nicht Denker. Er ist angehender Ingenieur. Schüchtern, abwartend, staunend. Im Verlauf seines Aufenthaltes im Sanatorium gerät er zunehmend in die Rolle des anspruchsvollen Zuhörers und auch Gesprächspartners in philosophischen Problemen, sowie heiklen Fragen in Sachen Liebe. Zudem beginnt er mit einem privaten Medizinstudium. Damit ist diese Figur hoffnungslos überfordert, oder besser formuliert, überfrachtet, denn der Autor erzwingt mit seiner schöpferischen Freiheit das Gelingen, obwohl Castorp einfach nicht gescheit genug angelegt ist.

Führen wir nun den Kreis von Personen vor, dessen Nabe Hans Castorp quasi ist.

Sein Cousin Joachim Ziemßen gehört zu den plausiblen Figuren. Doch er spielt ja nur eine wenn auch symbolische Nebenrolle, blass, uninteressant.

Der Leiter des Sanatoriums ist Hofrat Behrens, von Hans Castorp Rhadamant genannt. Rhadamanthys war ein sagenhafter König auf Kreta, der nach seinem Tode in der Unterwelt weiter wirkte als Gesetzgeber und Richter. Behrens regiert also die Toten, oder genauer, die Todgeweihten. Dabei stürmt er mit hervorquellenden Augen durch die Gänge und Behandlungsräume und belästigt jeden mit seiner cholerischen Weltuntergangsstimmungen. Diese speist sich aus einem Gemenge von fatalistischer ärztlicher Einsicht und kommerziellem Denken. Seine Aussage im Prinzip: Ihr habt den Tod im Nacken, also bleibt hier und flieht nicht vor dem Unausweichlichen.
Sein Adlatus, Dr. Krokowski, hält Vorträge über Liebe und Krankheit und kann seine gelben Stiefel blitzschnell mit nur einer Hand schnüren.
Weshalb wird die Bergklinik von solch schrillen Charakteren geleitet? Das erinnert an Slapstik.

Irgendwann geraten Hans und Behrens in tiefschürfende Gespräche über Medizin, Zigarren und die Haut der Frau Chauchat, welche Behrens wohl in einer zweideutigen Situation gemalt hatte.
Ja, Frau Chauchat, die laszive Exotin, die Hans Castorp durch ihre unterschwellige Verführung fesselt. Was will die Frau mit diesem Kind?

Settembrini ist wichtig. Der laute quirlige Italiener mit dem schmalen Geldbeutel ist angetreten, die Welt aufzuklären. Lustig wirkt er mit seinen Aufrufen und Postulaten für ein vernunftgeleitetes Leben. Was will der Weltverbesserer mit dem naiven Castorp? Er scheint ihn als eine fiktiven Figur bei seinen Selbstgesprächen zu benutzen. Ein immerhin plausibles Motiv für einen selbstverliebten selbsternannten Gelehrten. Immerhin.

Hans gerät mitten in den Streit zwischen Settembrini und dem Scholastiker und Jesuiten Naphta, welcher für Naphta tödlich endet, durch Selbstmord während eines angesetzten Duells.
Castorps Anwesenheit in dieser ernsten Diskussionsatmosphäre zwischen den Kuturwelten wirkt läppisch, konstruiert. Wie das Söhnchen einer mächtigen Person, die ohne Berechtigung überall Eingang findet.

Ferge und Wehsal, welche sich an Settembrini und Castorp hängen, sind unterwürfige Deppen, zur Dekoration.
Frau Stöhr, welche immer alle Begriffe verwechselt, stellt eine nette Ausnahme dar: unterhaltsam und glaubhaft.

Dann ist da der Kaufmann Mynheer Peeperkorn, Madame Chauchats neuer Begleiter bei ihrer Rückkehr ins Sanatorium, ein kompletter Schwachkopf. Pathetisch versucht er in sinnleeren Reden, eine Art Herrschaft über die Patienten zu gewinnen. Man hätte Frau Chauchat eine andere Wahl zugetraut. Alles nur fürs Geld? Allzu billig oder kitschig.

Wie bereits erwähnt, ist es um so erstaunlicher, dass Thomas Mann mit diesen nicht günstig gezeichneten Figuren eine Stimmung, ja Spannung, über all die Seiten aufrecht zu erhalten vermag. Ich habe mich oft geärgert, jedoch nie gelangweilt. Gesamtbewertung somit schwierig ...
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am 12. August 2009
Ich liebe es Thomas Mann zu lesen...vor allem in der Öffentlichkeit...möglichst eine großformatige, gebundene,
aber natürlich tut es ein Taschenbuch auch! Selbstverständlich bekommt man da Blicke, interessante und interessierte...
Den Text selbst zu verstehen, halte ich für ausgeschlossen, aber dennoch macht es Spass, sich die einzelnen Phrasen zu
Gemüte zu führen und zu versuchen, sich darauf einen Reim zu machen, was Lungenkranke dazu bringt, sich gegenseitig fertig zu machen..
Das hat eine Höchstwertung mehr als verdient!
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am 10. März 2013
Kann da überhaupt etwas anderes geben, als eine Bestnote? NEIN! Was ich mir allerdings wünsche, wäre eine aktuelle Verfilmung. Dieser Stoff hat es verdient
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am 26. Mai 2004
Wieso traut sich niemand wirklich, etwas gegen Thomas Mann zu sagen? weil irgendwelche Professoren beschlossen haben, er sei der "größte Autor des 20. Jahrhunderts"? Weil unser Kritikerpapst Ranicki ihn so großartig findet?
Um es vorweg zu nehmen: Als Germanistikstudent habe ich gerne und ausdauernd lange Bücher gelesen, auch komplizierte und hochtrabende. Ich mag Heinrich Mann sehr. Aber dieses Buch hat mir sieben Mal (!) spätestens auf Seite 50 jegliche Lust genommen, weiter zu lesen. Sogar das Hörbuch ist so unsäglich langweilig, dass es einem graust (aber wenigstens konsumierbar, im Gegensatz zu dieser Papierverschwendung). Ein ums andere Mal drängt sich mir der Verdacht auf, Thomas Mann hätte absichtlich seine Sätze verschachtelt und unlesbar gemacht, um dieser Banalität einen Hauch von Niveau zu geben.
Warum dieses Buch so hoch gelobt wird, ist mir ein Rätsel, wo so viele andere Autoren Bücher über Selbstfindung, Zeitgeist und ähnlichem nicht nur tiefschürfender, sondern auch fesselnder geschrieben haben.
Das ist natürlich alles eine rein subjektive Ansicht der Dinge, bestimmt gibt es da draußen auch Leute, die tatsächlich Freude daran finden. Für mich ist und bleibt Thomas Mann im allgemeinen und dieses Buch im besonderen der größte Hype des Jahrhunderts.
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am 14. Juli 2005
"Der Zauberberg" ist kein Buch: Dieses Werk grenzt an ein Wunder.
Nie habe ich solch'ein Buch gelesen und so ein Buch wird es auch nicht wieder geben. Thomas Mann selbst avanciert zum Zauberer!
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am 2. Januar 2011
Ich habe mir das Buch schenken lassen, da mein Deutschlehrer immer davon schwärmte.
Jedes Jahr zwischen Weihnachten und Silvester las er den "Zauberberg".
Ich habe das Buch nun zum ..zigsten Mal angefangen zu lesen, habe es aber bisher nur bis zur reichlichen Hälfte geschafft. Es passiert nichts oder nicht viel. Die Diskussionen und ewig langen Gedankengänge finde ich ermüdend. Ich hoffe, ich schaffe es irgendwann auch mal bis zum Ende. Da es aber wesentlich bessere Bücher gibt, kommen mir diese immer dazwischen.
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am 25. Oktober 2015
Im Zauberberg beweist Thomas Mann, dass er nicht schreiben kann. Oder in den Worten eines F.A.Z.-Kritikers (der diese jedoch auf ein anderes Buch bezog): Der Autor hat zwei Probleme: Er kann nicht schreiben und er hat nichts zu erzählen. Auf fast eintausend Seiten breitet der Großbürger aus Lübeck seien sauren Teig aus. Über die gestelzte Sprache Manns ist schon viel geschrieben worden. Ich glaube, Thomas Mann ist ein Autor für Leser, die sich sozial abheben wollen. Was für den Spießbürger der 5er-BMW ist, ist für den SpießBILDUNGSbürger der aristokratische Habitus eines Thomas Mann.
"Der Zauberberg" benebelt den Leser mit einem todlangweiligen Protagonisten (Hans Castorp), fürchterlich karikaturhaften Personen (Settembrini, Hofrat Behrens) und einer Handlung, die keine ist. Mann ist ein gewaltiger Blender, der es leider vermocht hat, ganze Generationen von Kritikern mit seiner jämmerlichen Poseur-Literatur um den kleinen Finger zu wickeln (leider gehörte auch Reich-Ranicki dazu). All diese Kritiker schneiderten dem Literatur-Kaiser Thomas Mann neue Kleider, wie in Hans Christian Andersens Märchen. Zwar gibt es mittlerweile einige Stimmen, die rufen: "Aber er hat doch gar keine Kleider an!" Doch immernoch werden sie übertönt von den Horden an Sachwaltern in deutschen Redaktionsstuben, die vor der heiligen Kuh Thomas Mann niederknien und ihm zum Schriftsteller aller Schriftsteller erhöhen.
"Der Zauberberg" ist ein schauderlich schlechter Roman, nicht mehr und nicht weniger.
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am 5. März 2007
Sicherlich gehört Gert Westphal zu den ausdrucksstärksten seiner Zunft.
Aber mit der Lesung des Zauberberges von Thomas Mann hat er sicherlich nicht einen seiner besten Momente abgeliefert.

Es fehlen viele Passagen des Buches - und da muß man sich fragen, was so etwas soll? Nach welchen Kriterien werden Abschnitte als lesenswert bzw. als überflüssig bewertet?
Wäre Herr Westphal Musiker gewesen, hätte er Bachs Goldberg Variationen nur teilweise gespielt - Variante 1 ja, Variante 2 überflüssig, Variante 3 bis 6 wird gespielt, Variante 7 aber nicht.

Hinzu kommen noch einige technische Ungereimtheiten. So bemerkt Thomas Mann, daß Hans Castorp das getrennte "st" spricht - im Gegensatz zu seinem Vetter. Dies findet vor der betreffenden Erwähnung im Buch in Westphals Lesung keinerlei Anwendung, und danach leider nur sehr unregelmäßig/inkonsequent.
Auch meine ich einige Unsauberkeiten in der Intonation bemerkt zu haben, die leider nicht korrigiert worden sind.

Alles in allem ein eher zweifelhaftes Vergnügen - halbgar, vielleicht.
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