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5.0 von 5 Sternen Tagebücher aus Stefan Zweigs Nachlaß
"Heute, an einem ganz beliebigen Tage beginne ich wieder - zum wievielten Male! - mein Tagebuch ... Es soll diesmal eine Willensprobe sein, und, daß ich Härtungen meines Willens von Nöten habe sagt ein Tag mehr als der andere ...", so Stefan Zweig am 10. September 1912. Im seinem Nachlaß fanden sich die Tagebücher aus den Jahren...
Am 11. Mai 2000 veröffentlicht

versus
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1.0 von 5 Sternen habs nicht gelesen
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Vor 6 Monaten von Varron Wilk veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tagebücher aus Stefan Zweigs Nachlaß, 11. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tagebücher (Broschiert)
"Heute, an einem ganz beliebigen Tage beginne ich wieder - zum wievielten Male! - mein Tagebuch ... Es soll diesmal eine Willensprobe sein, und, daß ich Härtungen meines Willens von Nöten habe sagt ein Tag mehr als der andere ...", so Stefan Zweig am 10. September 1912. Im seinem Nachlaß fanden sich die Tagebücher aus den Jahren 1912/13, 1914/15, 1917/18, 1918, 1931, 1935, 1936, 1939 und 1940, die in diesem Band wiedergegeben sind. Erlebte Erfahrung und das Bedürfnis, sich "Rechenschaft zu geben", sind immer wieder die entscheidenden Impulse Stefan Zweigs zum Führen seiner Tagebücher, obwohl es ihm - gerade in Kriegszeiten - schwer fällt, die tägliche Pflicht zu erfüllen. Zwischen 1918 und 1931 klafft eine dreizehnjährige Lücke, die er durch ein "Kassandragefühl", eine Vorahnung auf kommende kriegsähnliche Zeiten beendet. "Nur was ich selber bewahren will, hat ein Anrecht, für andere bewahrt zu werden", äußert er sich selbst über seine Tagebücher, was zeigt, wie wichtig ihm das Aufzeichnen von Tagesereignissen und -erlebnissen war. Am 19. Juni 1940 enden die Eintragungen. Einen Tag vorher schreibt er resignierend "... für wen soll man schreiben, für was leben". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Im Alltag, dem Hoffen und Bangen von Stefan Zweig, 11. April 2014
Von 
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(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tagebücher (Gebundene Ausgabe)
Es gibt Tagebücher, die eigentlich in Romanform oder als Vermächtnis, gar als Rechtfertigung geschrieben wurden. Ganz anders bei Stefan Zweig. Er schreibt einfach auf, was war, ganz ohne andere Gedanken, banal oft, aber gerade deshalb äußerst erhellend. Eine Erinnerungsstütze für sein Leben und Schreiben. Er kann allerdings nur schreiben, wenn der Überdruss am Leben nicht ganz so groß ist. Ab 1918 (nach dem Untergang seiner guten, alten Kaiserwelt) setzt er seine Notate lange aus. Erst 1931 beginnt er wieder zu schreiben.

Wer seine Memoiren Die Welt von Gestern: Erinnerungen eines Europäers gelesen hat, wird irgendwann bei diesen Tagebüchern landen, ich bin sicher.

Neben allen Details und eher unwesentlichen Alltagsdingen blitzen immer wieder markante Sätze auf, die Zweig kennzeichnen, ja seine Richtungen skizzieren. Am 4. Mail 1913 schreibt er: "In Neuwaldegg mit der Telex.Asp. - drollig und ahnungslos begierig. Zu leicht für mein Gefühl, zu hundsjung, zu töricht. Ich habe Angst vor dem Schicksal anderer, will da kein Wettergott sein."

Welche Brief er schätzt, lesen wir am 5. Mai 1913: "Brief Marcelles aus dem Hospital. Ein Brief ohne Vorwurf und darum siebenfach ergreifend. Ich schäme mich der Ferne. Der Brief ist für mich eine Mahnung ins Gefühl zurück."

Mir gefällt der Stenostil, er lässt einen rasch in den beginnenden 1. Weltkrieg einsteigen, man lebt mit Zweig, sein Hoffen und Bangen, Siege und Niederlagen, das alltägliche Leben in Wien geht weiter, mit Angst und Zuversicht wartet man auf die (sich widersprechenden) Nachrichten. Vom Rausch erster Siege zur tiefen Depression, die Wandlung zum Kriegsgegner, alles Üble des Krieges erfährt er und lässt es in sich wirken, um Neues zu greifen, z.B. in Nachrichten aus USA: "Deutschland ist dort kurzweg der "enemy", ein Hass strömt einem entgegen, der schauern macht!

Im Oktober 1939 beendet er sein Tagebuch, um dann in 1940 doch noch ein Englisches zu beginnen, über den Krieg, aber der Überdruss ist spürbar im Oktober 1939: "Was ich nicht erwartet hätte, ist eingetreten - ich bin dieses Tagebuchs müde geworden, weil ich zu angewidert war von der Entwicklung dieses Krieges. Es ist schwer, die Zeitungen ohne Abscheu zu lesen, diese Propaganda, die denkbar dumm ist und mich fühlen lässt, dass ich es tausendmal besser könnte - besser und aufrichtiger." Und am nächsten Tag, dem 17. Oktober 1939: "Immer dieselben Versäumnisse der Menschheit, ein Mangel an Einbildungskraft, durch und durch! Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Krieg nur 3 Jahre dauern soll - die Macht der Zerstörung ist so erschreckend weit fortgeschritten, dass schon ein einziges Jahr die ganze Welt in Armut stürzen würde."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 4 Sterne, 1. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Tagebücher (Gebundene Ausgabe)
Ich bin ein Zweig- Liebhaber und fand es deshalb sehr interessant, sein Tagebuch zu lesen.
Durch kürzere und längere Einträge gewährt er dem Leser Einblicke in sein persönliches Leben. Er schreibt über Großes (wie zB. die Kriegsentwicklung) und Kleines (wie zB. ,,Arbeit. Nichts von Belang.``), über Begegnungen, Reisen seine Befindlichkeiten...

Warum ich dem Tagebuch nur 4 Sterne gebe:
- ich hätte mir mehr ,,Inneres`` von Zweig erhofft, mehr geheime Gedanken und Gefühle ;) (was nicht heißt, dass sie gänzlich fehlen!)
- mich persönlich haben die Einträge über das politische und Kriegsgeschehen nicht so sehr interessiert
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1.0 von 5 Sternen habs nicht gelesen, 31. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebücher (Gebundene Ausgabe)
whahahahahahahahahaha hahah ahahaha hahaha haha haha hahaha haha ah ha ahahah a ha hah hah aah ha ha h haha
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Tagebücher
Tagebücher von Stefan Zweig (Gebundene Ausgabe - 1. Oktober 1984)
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