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Kundenrezensionen

2,8 von 5 Sternen29
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Der Klappentext klang ordentlich spannend. Die Erwähnung, dass der Thriller in zig Länder verkauft wurde, hat mich - zugegeben - gereizt. Das ultimative Thriller und Mystik-Erlebnis blieb mir jedoch verborgen, möchte ich meiner Bewertung gleich voranstellen. Gefallen hat mir die Sprache und das Leseerlebnis als Gesamtes.
Nach den ersten 50 bis 100 Seiten war ich dramatisch angetan von STRINDBERGS STERN, doch dann baut der Thriller eher enttäuschend ab --- doch der Reihe nach...

Der Hobby-Taucher Erik Hall findet in einem Stollen in Falun (wir befinden uns im Übrigen in Schweden) eine Leiche, die er zunächst als Frau identifiziert. Ein seltsames Verwirrspiel, in dem auch die Medienberichterstattung ihr Fett weg bekommt, beginnt. Die Leiche ist kein Mordopfer und auch kein Mann. Letzteres wird schnell klar, als die Leiche nämlich geborgen wird, ersteres erklärt sich erst viel später im Verlauf des Romans. Der seltsam eigenbrötlerische Taucher lässt vom Fundort auch ein wichtiges Artefakt mitgehen; was sich allerdings erst eine Weile später herausstellt, als ihm nämlich schon eine junge Italienerin (mit unbekanntem Motiv, aber mystisch anmutendem Hintergrund) auf den Fersen ist, die sich als Journalistin ausgibt. Was für ein Glück (für uns als Leser!), dass Don Titelmann, mit dem Erik Hall eigentlich schon seit Tagen sprechen wollte, nicht eher bei Hall aufgetaucht ist, da hätte sich nämlich einiges schon viel eher klären lassen. Andererseits hätte es dann keinen weiteren Toten gegeben und Don Titelmann wäre auch nicht - unter Verdacht den Taucher ermordet zu haben - von der Polizei festgenommen worden und so wäre auch die smarte Anwältin Eva Strand nicht zu seiner Verteidigung wie aus dem Nichts aufgetaucht.
Überhaupt: Don Titelmann. Ein kurios verkorkster Hauptcharakter. Seiner jüdischen Abstammung wird man durch die Einflechtungen seiner Kindheitserinnerungen an seine Großmutter "Bube" gewahr. Die Geschichten und ihre Erlebnisse (als Versuchskaninchen für die grotesken Nazi-Forschungen an Menschen), die sie ihm, dem kleinen Jungen erzählt, sind für ihn prägend. Hinzu kommt ihre seltsame und für ihn unerklärliche Sammelleidenschaft: Nazisymbole. Vermutlich um all diese Erlebnisse seiner Kindheit zu verkraften wirft sich Don Titelmann im Erwachsenenalter und as studierter Doktor der Psychologie, im Stunden-Takt Psychopharmaka ein, dass es die wahre Freude ist.
Der Strudel der Ereignisse - um es hübsch pathetisch auszudrücken - treibt ihn und seine Anwältin - über Belgien und Deutschland in eiskalte Gefilde und schließlich gerät er in diverse "sagenumwobenen Sphären", um die es bei STRINDBERGS STERN eigentlich geht.
An dramatischen Wendungen mangelt es dem Roman nicht, an Spannung zuweilen sehr wohl. An manchen Stellen wird einiges Hintergrundwissen bis ins kleinste Detail erläutert, und dann wieder lässt einen der Autor so manches mal mit Erklärungen über die Motive und Fähigkeiten seiner Charaktere im Unklaren.

STRINDBERGS STERN ist ein kruder Mix, den ich beim besten Willen nicht in eine Schublade (Thriller, Mystik, Symbologie, Nazi-Kult, Übermenschen, Unterwelt, Fantasy...) zu stecken in der Lage bin. Es geht jedenfalls um zwei Gegenstände (ein Anch-Kreuz und einen Stern) die eine fantastische (unfassbare) Macht in sich bergen. Eingebettet ist der Thriller in eine ebenso unglaubliche Schnitzeljagd...

Ich finde den Roman nicht herausragend im Sinne von "Muss man gelesen haben", sondern herausragend, weil total anders als erwartet und erfrischend vom gängigen Mystik-Thriller-Genre abweichend. Das Unvorstellbare und Unglaubliche an dem Konstrukt hat mich trotz allem über die eine oder andere Länge am Ball gehalten.
Vielleicht gibt's ja irgendwann wieder etwas von Jan Wallentin, nur dann hoffentlich mit einem anderen Charakter als Hauptakteur.
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am 26. Dezember 2012
Der Roman hat durchaus seine Momente, und die will ich hier mal voranstellen: Der Tauchgang, der zur Entdeckung des Rätsels führt, könnte besser nicht auf die Geschichte einstimmen; die Erlebnisse der Großmutter sind so erschütternd, dass man gar nicht anders kann als Anteil zu nehmen; die Zerstörung einer Stadt am Beispiel Yperns war für mich in diesen Dimension neu und ungewöhnlich interessant - aber nun zum Bedauerlichen: All das wird letztlich nur gestreift in einem Roman, der immer absurder wird und sich in einem Finale verheddert, dessen Sinn sich mir nicht erschließen will. Statt des Tauchers, der so intensiv geschildert wird, dass man ihn für die Hauptfigur halten muss, bekommt man nach dessen Tod einen Typen vorgesetzt, dessen exzessive Drogensucht ihn zum perfekten Opfer taugen ließe - aber an dieses zerrüttete Wrack hat man sich von nun an als Hauptfigur zu gewöhnen. Allerlei Nebenfiguren mutieren zu Schurken und von Schurken zu Unsterblichen mit Superkräften. Am Ende hat man zwar das eine oder andere starke Bild in sich aufgenommen und manch interessanten Handlungsstrang gelesen, aber was dominiert, ist die Enttäuschung. Dieses Buch kann man allenfalls ganz unten in den Lesestapel legen für den Fall, dass einem irgendwann der Stoff ausgeht und man sonst nichts zu tun hat. Wer es lesen will, statt stundenlang zu zappen, der macht vielleicht auch nichts verkehrt.
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am 22. Mai 2011
Es ist schon erstaunlich, was im Thriller-Genre alles den Weg zwischen zwei Buchdeckel schafft. Beispiel "Strindbergs Stern" von einem schwedischen Autor namens Jan Wallentin: Dieses Machwerk lässt so ziemlich alles vermissen, was ein gutes Buch ausmacht. Es besteht aus blassen Charakteren, deren Vorgehen in kaum einer Szene nachzuvollziehen ist, und einer Handlung für die der Ausdruck "an den Haaren herbeigezogen" noch eine Untertreibung darstellt.

Der 1970 geborene Autor hat alle Zutaten genommen, die er finden konnte, und einmal kräftig umgerührt: die Nazis, den französischen Schriftsteller Baudelaire, die Bergwerke zu Falun, Strindbergs Nordpolexpedition, die nordische Mythologie und und und ...

Wenn ich es recht verstehe, geht es um ein Instrument, mit dem man eine Art Höllenschlund entweder finden oder auftun kann. Das Instrument besteht aus zwei Teilen, die sich jedoch zu Beginn der Geschichte an zwei verschiedenen Orten befinden. Eines in den inzwischen gefluteten Bergwerken zu Falun, das andere in dem Grab eines im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten in Belgien. An diesem Instrument haben mehrere Parteien ein Interesse, und die Jagd beginnt.

Zugegeben, es gibt ein paar schöne Stellen und Ideen in diesem Buch. Die Schilderung einer Polarreise von August Strindbergs Sohn Nils ist leidlich spannend, und die Idee, in einem als Güterwaggon getarnten Nobelsalon-Eisenbahnwagen durch Europa zu reisen, hat ihren Reiz. Und doch ergeben die einzelnen Kapitel kein geschlossenes Ganzes, sondern sind zusammen genommen derart abstrus, dass man beim Lesen ständig den Kopf schüttelt. Immer wieder werden neue potenziell interessante Figuren eingeführt - wie ein abgewrackter Höhlentaucher, ein Zeitungspraktikant oder eine in einem U-Bahnhof hausende Computerfachfrau (die stark an Lisbeth Salander aus den Krimis von Stieg Larsson erinnert), nur um dann ein paar Seiten später keine Rolle mehr zu spielen.

Insgesamt ein ganz schlechtes Buch.
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am 24. April 2012
Dieses Buch ist eine Mischung verschiedener Genres, insbesondere Thriller, Krimi und Fantasy.

Hauptfigur ist ein Journalist, der einen Mord aufklären will und dadurch selbst verdächtigt wird. Es kommt zu einer Flucht quer durch Europa... Schnell wird klar, dass es eigentlich um zwei sagenhafte Objekte geht (Stern und Kreuz), welche den Weg zur Unterwelt öffnen sollen und seit Ewigkeiten verschwunden sind. Eine Spur führt zum Ersten Weltkrieg und eine andere zu okkulten Praktiken der Nazis. Wer ist hier Freund und wer Feind?

***

Insgesamt hat mir das Buch eher nicht gefallen. Alles wirkt konstruiert oder phantastisch, obwohl einige Ideen wirklich gut umgesetzt sind. Eine richtige Auflösung gibt es nicht (wenngleich es dem drogensüchtigen Journalisten schließlich besser geht als vorher). Irgendwie kommt in dem Buch alles vor, aber der Zusammenhang fehlt.

Ich war sehr gespannt auf das Ende, aber es hat mich enttäuscht. Zu viele Fragen bleiben offen.
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am 5. Juli 2011
Aufmerksam geworden durch den spannend klingenden Klappentext, hatte ich mir das Buch sofort bestellt. Leider hätte ich wirklich mehr auf die kritischen Rezensionen hören sollen, denn auch bei mir hat das Lesen dieses Buches eine selten starke Ambivalenz hervorgefrufen. Wie schon andere Rezensenten beschrieben haben, lässt es sich, betrachtet man nur den sprachlichen Stil, eigentlich gut lesen. Dies ist es auch, was ich dem Buch am Meisten zugute halten kann, denn es hat mich sozusagen bei der Stange gehalten, so dass ich es letztendlich relativ schnell durchgelesen hatte. Der Inhalt aber konnte mich nicht überzeugen. Wallentin baut seine Geschichte aus einem komischen Mischmasch zusammen. Da gibt es geheime Stiftungen, Personen mit übersinnliche Fähigkeiten, lauter geheimnisvolle Entdeckungen, einen unsympatischen Taucher und den extrem drogenabhängigen Hauptprotagonisten. Alles ist dabei leider irgendwie zugleich oberflächlich behandelt und andererseits aber auch so breit gestreut, dass ich absolute Probleme hatte 1. einen roten Faden, 2. eine wirkliche Spannungskurve und 3. ein logische Ende aus allem herauszulesen.
Es wirkt, als habe er einfach mehrere interessante Ideen, die ihm in den Sinn gekommen sind krampfhaft zu einer Geschichte zusammengefügt, ohne sich über logische Abläufe oder ähnliches allzu viele Gedanken zu machen. Während des Lesens beschlich mich zudem mehrmals das Gefühl, als habe Wallentin den Millenium-Krimis von Stieg Larsson nacheifern wollen. Dies erschien mir zumindest an den Stellen so, an denen er in eine ähnlich detaillierte Beschreibung von Vorgeschichten verfiel, wie dies Stieg Larsson meisterhaft in seinen Büchern beherrscht, die Ähnlichkeit im Punkto "Hakergenie macht alles möglich" kommt noch hinzu. Doch liegen zwischen beiden Autoren einfach nur Welten, so dass sie literarisch eigentlich wirklich gar nicht miteinander zu vergleichen sind.
Am Ende des Buches bleibt dann fast alles ungeklärt. Das macht aber nicht wirklich etwas, denn die Personen blieben einem seltsam fremd und somit ist einem ihr Schicksal am Ende auch schon fast egal. Immerhin hat man aber die Namen von geschätzten 30 Schlaf- und Beruhigungsmitteln gelernt, vielleicht kann man das ja mal gebrauchen....
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am 20. Juli 2012
Was soll ich sagen zu diesem Roman? Beim Lesen wurde ich zusehens ratloser. Allerdings muss ich gestehen, ich hatte den Klappentext nicht aufmerksam durchgelesen und das Wörtchen Mystery übersehen. Deshalb hatte ich des öfteren Mühe, weiter am Ball zu bleiben, da mir der Verlauf der Geschichte zusehens unlogischer und verrückter vorkam. Als dann zum Schluss die Protagonisten sogar fliegen konnten, halfen mir nur meine Neugier und mein Tick, ein angefangenes Buch auch zu Ende zu lesen dabei, die Lektüre nicht zu beenden, sondern bis zum bitteren Ende weiterzulesen. Trotzdem, einige Ausflüge in die Historie der Nazis und der Legenden und Mythen waren interessant und lesenswert. Insgesamt eine haarsträubende Geschichte, dennoch in einem Stil erzählt, der mich begeistert hat. Nur aus diesem Grund auch zwei Punkte zur Bewertung.
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"Strindbergs Stern" ist eine gelungene Komposition von Krimi - Fantasy - und Historienroman. Leider wird der Durchmarsch des Buches auf die Bestsellerlisten, durch die zum Teil gravierenden Fehler der Übersetzerin Antje Rieck - Blankenburg verhindert.

Hobbytaucher Erik Hall findet beim Tauchen eine Leiche. Das Verrückte dabei, sie hält ein Kreuz in der Hand. Dieses Kreuz hat die Form eines ägyptischen Henkelkreuzes. Es beginnt ein Rätsel raten was es mit diesem Kreuz auf sich hat und Jan Wallentins Ausflüge in die Vergangenheit bringen ein wenig an Erleuchtung.

Es ist ein europäisches Hin und Her, Romanorte bleiben nicht mehr nur Schweden, sondern auch Belgien und das Deutschland der 40er Jahre. Auf alle Fälle taucht zu dem Kreuz auch noch ein Stern auf und der Leser muss sehr aufpassen um nicht den Überblick zu verlieren. Eine krimimäßig gut arrangierte Jagd beginnt und wirft noch mehr Probleme auf.

Im Nachhinein denke ich mir, als einmaliges Experiment mag die bunte und ungewohnt Mischung aus allen Genreschubladen etwas, ganz gut gewesen sein, aber noch einmal würde ich mir so ein Buch nicht wünschen.
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am 25. April 2011
Laut Klappentext wurde das Buch bereits in 24 Länder verkauft. Das sagt angesichts der Qualität der Story viel über Marketing. Sprachlich ist das Buch richtig gut, inhaltlich eine Katastrophe, wenn man einen Krimi oder einen Thriller erwartet. Die Hauptfigur verreist zu dem nun schon aus einigen Kommentaren bekannten Höhlentaucher zu einem Interview. Vorsorglich hat er einen Quartalsvorrat an Psychopharmaka daben, denn die nächsten Monate kehrt er nicht mehr nach Hause zurück, sondern erlebt eine Europareise von Schweden nach Belgien, Deutschland, Osteuropa und schließlich den Nordpol. Aufhänger sind wild vermischte Ereignisse: Sven Hedins Expeditionen, August Strindbergs Okkultismus, dessen auf einer Nordpolexpedition verschollener Neffe Nils, Heinrich Himmler und der österreichische Okkultist und Nazidiener Willigut, ein Grab mit einem Gaskammeropfer des ersten Weltkriegs, ein Kreuz (Nilkreuz), ein Stern, Metall das glüht, aber nicht heiß wird, die Aasne, das Reich der Toten, Unsterblichkeit und man könnte es endlos fortsetzen, nur von den Inkas steht nichts drin. Auf den letzten hundert Seiten gibt sich nicht mal mehr der Autor Mühe, zu erklären, was er will. Da wird dann nur noch von "Sphären" gesprochen, weil ohnehin keiner mitkommt.Der vergnüglichste Teil ist die Beschreibung eines Güterwaggons, der innen eingerichtet ist, wie ein Orientexpress-Waggon (und glücklich wäre man, wenn man es mit "Mord im Orient-Express" zu tun hätte).
Für alle, die klassische Krimis und Thriller mögen, ist das Buch absolute Zeitverschwendung. Zwei Sterne vergebe ich nur, weil es sprachlich gut ist und deshalb nur ein Stern nicht gerechtfertigt wäre.
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"Strindbergs Stern" von Jan Wallentin erzählt die Geschichte zweier mystischer bzw. schon magischer Objekte ' Kreuz und Stern.
Erik Hall findet das Kreuz während seiner Tauchexpedition am Grund eines Bergwerkstollens neben einer Leiche. In dem kleinen Ort in Schweden ist das natürlich eine Sensation, die auch schnell die Medien auf den Plan ruft.
Einige Tage später wird Erik Hall tot aufgefunden. Erschlagen mit einer Flasche. Vom Kreuz fehlt jede Spur.
Einige Tage später wird Don Titelman von der Polizei festgenommen, da er im alkoholisierten Zustand in der Nähe der Leiche war und somit der mögliche Mörder. Während er sein Verhör aufgrund von Medikamentenmissbrauch und Abhängigkeit kaum besteht, kommt Eva Strand dazu. Die Rechtsanwältin ist neben Don Titelman eine der wichtigsten Protagonisten im Buch.
Beide werden praktisch aus dem Polizeigewahrsam entführt und finden sich in einer Villa einer Stiftung wieder. Hier hört Don das erste Mal davon, dass es neben dem Kreuz auch noch einen Stern gibt, und erfährt die Hintergründe, was es mit beidem auf sich hat.
Der Leser begibt sich mit Don und Eva auf eine Spurensuche, die spannend und mysteriös ist, bis sich ihnen schließlich die letzten Geheimnisse von Kreuz und Stern offenbaren.
Der Stil des Buches ist durchaus gradlinig, man könnte ihn schon fast als wissenschaftlich bezeichnen. Jan Wallentin erzählt die Geschichte von Anfang bis Ende und doch gelingt es ihm nicht, den Leser die ganze Zeit an das Buch zu fesseln. Hin und wieder entstehen immer wieder Längen, durch die man als Leser schwer hindurch kommt. Dennoch finde ich das Buch nicht als Ganzes schlecht, sondern allenfalls etwas komplexer als hätte sein müssen. Durch die Komplexität entstehen nämlich besagte Längen, die dem Leser im Verlauf von rund 500 Seiten immer wieder aus dem Lesefluss bringen.
Thematisch beschäftigt sich das Buch mit der europäischen Geschichte und Mythologie seit 1895. Die Kombination aus Thriller, Geschichte und Mythologie ist selten, passt aber auch in diesem Fall nicht in Gänze zueinander. Der Autor vermischt Realität und Fiktion gekonnt miteinander und doch fühlt sich der Leser an manchen Stellen allein gelassen.
Fazit: Für wissenschaftlich und geschichtlich interessierte Leser bietet dieses Buch eine gute Abwechslung, wenn man sich nebenbei auch noch für Mythologie und das Lesen eines Thrillers interessiert. Für alle anderen ist dieses Buch nur bedingt geeignet, da die Längen in dem Buch nicht unbedingt zum Weiterlesen motivieren. Die Protagonisten bleiben flach und eindimensional, als Leser lernen sie nicht wirklich kennen.
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am 31. Mai 2011
Man nehme die immer wieder in nordischer oder französischer Literatur so beliebten Nazis, den französischen Schriftsteller Baudelaire, die Bergwerke zu Falun, Strindbergs Nordpolexpedition, die nordische Mythologie und bescheuerte Protagonisten, vermische sie großzügig, walze alles auf vielen hundert Seiten aus und heraus kommt: Strindbergs Stern. Ich bin Genre-Mixen per se nicht abgeneigt (ein wunderbares Beispiel ist aktuell "Die Bürde des Blutes"). aber ein wenig stimmig sollte es denn schon sein. Hier konte sich der Autor einfach nicht entscheiden, wo die Reise eigentlich hingehen soll. Herausgekommen ist dabei ein kurdes Machwerk, das auf geschwätzige Art und Weise auf, ja, auf was eigentlich, zusteuert. Meiner Meinung nach hat sich der Autor auf seinem Weg zur Auflösung verfranzt, so dass der geneigte (ich war es an dieser Stelle schon nicht mehr) Leser mit einem hohlen Gefühl, ohne Lösung und den zwar immer noch bescheuerten, dafür dezimierten Hauptfiguren, nach einem mehr als blöden Showdown am Nordpol frierend zurückbleibt.
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