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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Opulente Zusammenfassung der ersten Jahre Hitlers
Zugegeben - von Hitler sollte man nie genug bekommen. Jede Informationsquelle wird gesichtet, um möglichst Neues zu entdecken. Vielfach gelingt das nicht, weil sich fast alle Werke auf die gleichen Quellen stützen und bei klar ersichtlichen Aussagen auch selten Interpretationsspielräume enstehen können. Andererseits driften einige Sujets stark ins...
Vor 6 Monaten von Sebastian Antrak veröffentlicht

versus
31 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist der Mehrwert gegenüber Fest und Kershaw
Es ist wieder soweit. Eine neue Hitler-Biographie ist auf dem Markt und reiht sich in eine lange Tradition von bisherigen Biographien ein, die ab Mitte der 30er Jahre (Konrad Heiden, Bullock, Maser, Fest und Kershaw) zum Verkauf standen. Der Autor rechtfertigt nun seine Version mit der Berücksichtigung bisher noch nicht in Gänze veröffentlichter Dokumente...
Vor 13 Monaten von Psycho76 veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Opulente Zusammenfassung der ersten Jahre Hitlers, 30. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 (Gebundene Ausgabe)
Zugegeben - von Hitler sollte man nie genug bekommen. Jede Informationsquelle wird gesichtet, um möglichst Neues zu entdecken. Vielfach gelingt das nicht, weil sich fast alle Werke auf die gleichen Quellen stützen und bei klar ersichtlichen Aussagen auch selten Interpretationsspielräume enstehen können. Andererseits driften einige Sujets stark ins Phantastische ab - hier erklären einige Autoren gewisse Geschehnisse oder Zusammenhänge in Hitlers Biografie vielfach ohne gesicherte Grundlage und bewegen ihre Argumentationen damit ins Reich des Ungefähren. Trotzdem - neue Erkenntnisse lassen sich eventuell doch entziehen. Auch ein Grund, warum ich etwa Lothar Machtans Pamphlet "Hitlers Geheimnis" beackert habe, ohne freilich mit den Linien des Autors übereinzustimmen.

Nun legt Volker Ulrich eine neue, große Hitler-Biographie vor, die zuallererst vor allem die Frage aufwirft: Braucht man das? Inzwischen "hitlert" es in Medien unablässig und kaum ein Stück seines Lebens, das nicht ausgeleuchtet wurde. Warum also ein erneuter Überblick über sein Leben, seine Handlungen, seine Politik? Die Antwort legt der Autor im Vorwort überzeugend dar: eben weil Hitler inzwischen wohl der am umfangreichsten protokollierte Politiker Deutschlands ist, ergeben sich seit Ian Kershaws Standardwerk neue Ansätze, neue Sichtweisen und auch neue Antworten. Viel Literatur ist seit dem zweibändigen Werk des britischen Historikers auf den Markt geworfen worden und es bedarf damit einer neuen Zusammenfassung aller vielschichtigen Einzelheiten. Die Literaturbasis, auf die sich Ulrich stützt, ist damit auch entsprechend umfangreich. Zugegeben: Ulrich erfindet das Rad natürlich nicht neu. Hitler bleibt eben Hitler und an der Herangehens- und Betrachtungsweise seiner Verbrechen ändert auch dieses Buch nichts.

Aber Ulrich schafft es überzeugender, die zwei Seiten Hitlers immer wieder einfließen zu lassen: den Menschen und den Politiker. Hitler kannte durchaus ein Privatleben, hielt genau das aber aus Furcht, ein allzu spießiges Dasein könnte seine Rolle als Messias und Erretter aller Deutschen gefährden, weitestgehend vor der Öffentlichkeit verborgen. Dennoch war Hitler sehr oft beides zugleich. Solange es ihm nützlich erschien, kehrte er sein Leben abseits der Politik nach außen. Fotos vom Damenbesuch auf dem Obersalzberg, Kinder mit dem "Führer", die Betonung und Vorspiegelung seiner asketischen Lebensweise - das "Mensch sein" war für ihn oft Mittel zum Zweck, ohne die er bestimmte Bevölkerungsgruppen hätte gar nicht ansprechen können. Freilich legt Volker Ulrich kein Werk über das Privatleben des Diktators vor, greift aber immer wieder diesen Faden dankbar auf und zeigt, dass beides untrennbar zusammen gehörte. Eine Betrachtung, die Fest und Kershaw in ihren erstklassigen Werken leider größtenteils außer Acht ließen und damit gerne darauf spekulierten, Hitler sei durch seine Leere abseits des politischen Geschäfts auch ein leeres Subjekt gewesen, das keinerlei Leben neben seinen Ämtern kannte. Für meine Begriffe vertreten sie damit zu radikal die oft gezeigte Propaganda des NS-Regimes, die sich nicht scheute, unablässig einen stets für Deutschland arbeitenden Hitler zu präsentieren.

Das Buch verfrachtet zudem einige Äußerungen von Zeitzeugen ins Reich der Legende und versucht, insbesondere bei den diversen Äußerungen Goebbels' diese durch Parallelen zu anderen Personen abzusichern oder zu entlarven. Überhaupt erscheint das Werk durch die Einbindung vieler Zitate erstaunlich lebendig. Gerade die Rückbesinnung auf zeitgenössische Quellen lässt die Begeisterung und/oder Ablehnung für Hitler plastischer erscheinen, als es bei einem drögen Aufzählungswerk der Fall wäre. Darüber hinaus versteht es Ulrich, von einer überheblichen Attitüde als Historiker abzusehen und seine Ergebnisse in einer schnörkellosen, klaren und präzisen Sprache zu veröffentlichen. Dadurch erhellend empfand ich etwa die Abschnitte über den Menschen Hitler und die Berghof-Gesellschaft. Besonders hier wird deutlich, dass Hitler ohne eine empfängnisbereite Umgebung nie zu dem geworden wäre, was er war. Sein unbestritten schauspielerisches Talent, seine Gabe zur Verstellung, zur Täuschung, zur Lüge und auch zur Raffinesse konnte er nur dort ausspielen, wo seine Jünger ohne Skepsis seine Handlungen bejahten und sich von ihnen beeindrucken ließen. Hitler war kein "Betriebsunfall" und auch kein Zwangsergebnis aus den Jahren vor 1933, sondern ein Produkt seiner Umgebung, die sich völlig unreflektiert auf sein Tun und Wirken einließ. Dies und vorauseilender Gehorsam waren es, die dem Verbrecher ganze zwölf Jahre Zeit geben konnten, seine absurden Ideen zu verwirklichen. Dass Hitlers Weg zur Macht durchaus auch noch andere Wege hätte nehmen können, hat mich immer wieder erstaunt. Die vielen aufgeführten Beispiele Ulrichs, dass Hitler und seine Entourage sich vor der Kanzlerschaft oft verrechnet hatten und keineswegs geradlinig auf die Macht zusteuerten, bezeugen dies und werden noch mehr als bei Kershaw immer wieder deutlichst unterstrichen.

Keine Frage, dieses Buch ist angesichts neuer erschlossener Quellen mehr als notwendig gewesen! Es ist alles andere als vermessen, Ulrichs Produkt im gleichen Atemzug mit Fest und Kershaw zu nennen. Für mich ein respektables Kompendium der ersten Jahrzehnte unter Hitlers Wirken, das gespannt auf den zweiten Teil warten lässt.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Authentische Darstellung eines Verbrechers, 27. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 (Gebundene Ausgabe)
Wer sich mit der Literatur über Hitler und dessen Psychologie beschäftigen will, der hat viel zu lesen. Es gibt unendlich viel Geschriebenes über diesen Teufel in Menschengestalt , und nicht immer gelingt es den Biografen des Adolf Hitler ihren Lesern Gestalt, Entwicklung und Charakter dieses Massenmörders verständlich zu machen. Der erste Band von Volker Ulrich, der Hitlers Weg bis in den großen zweiten Krieg des 20. Jahrhunderts beschreibt, ist von allem, was ich bisher über Hitler gelesen habe,die glaubwürdigste Darstellung dieser Person.

Nun gibt es seit Erscheinen des Buches mehrfach Kritik seitens einzelner Historiker und zeitgeschichtlich Interessierter, die häufig darauf gründet, das Buch enthalte so gut wie keine neuen Informationen. Aus meiner Sicht und Kenntnis der Literatur über Hitler trifft diese Kritik nicht: Was Hitlers Leben bis zum Krieg betrifft, so berücksichtigt Ullrich alle einschlägig bekannten bisherigen Quellen ausführlich und weiß sie darüber hinaus einzuordnen und zu interpretieren. Mehr noch aber fügt er unzählige Informationen über Hitler und seine Entwicklung hinzu, die in bisherigen Quellen entweder fehlen oder weniger ausführlich dargestellt wurden.

Dazu gehören auch Abschnitte über seine frühkindliche Entwicklung. Erstmalig lese und finde ich bei Ullrich, ein Porträt von Hitlers Vater, das von einigen anderen Darstellungen eines ständigen Wirtshausgängers und prügelnden Erziehers abweicht und neue Aspekte aus der Kindheit Hitlers hinzufügt.
Auch die Schilderung der Teilnahme Hitlers am 1. Weltkrieg bietet viele neue Eindrücke, die manches relativieren und richtig stellen, was an anderer Stelle darüber zu lesen war.

Ullrichs Darstellung knüpft an wichtige Erkenntnisse von Sebastian Haffners glänzend geschriebenen "Anmerkungen zu Hitler" an, und macht begreiflich, warum Hitler so groß und mächtig werden konnte.

Er war eben nicht nur der Teufel in Menschengestalt von allem Anfang an. Hitler, so zeigt es Ullrich an zahlreichen und eindrucksvollen Begebenheiten, Beispielen und Schilderungen, war in seinen jungen Jahren und in den Jahren seines phänomenalen Aufstiegs ein Mensch, dessen katastrophale Eigenschaften sich nicht jedem seiner Zeitgenossen sozusagen auf Anhieb mitteilten.

Der erste Band der Ullrich`schen Hitler-Biografie macht deutlich, das Adolf Hitler nicht als Teufel und Verbrecher auf die Welt gekommen ist. Noch klarer als Haffner wird bei Ullrich, dass Hitler auch Talente und- wichtiger noch- menschliche Züge haben konnte.

Am stärksten beeindruckt haben mich in der Darstellung von Volker Ullrich die Abschnitte, in denen er beschreibt, dass Hitler und sein Weg zum "Führer" und führenden Verbrecher der Weltgeschichte kein Selbstgänger war, sondern dass Hitler und dessen Machtergreifung nicht möglich gewesen wären, ohne seine Förderer und Steigbügelhalter aus Großbürgertum und Industrie. Sie sind bei Ullrich namentlich genannt. In diesem Zusammenhang wird offensichtlich, dass Hitler eine extrem ausgeprägte emotionale Intelligenz hatte, die er je nach Situation und Kreis , in dem er sich bewegte, meisterhaft einzusetzen vermochte. Hitler war ein begnadeter Schauspieler. Meisterhaft beherrschte er das Wechselspiel von Distanz und Nähe.

Auch der Abschnitt "Hitler und die Frauen" bleibt im Vergleich zu anderen, einzelnen Publikationen und Variationen dieses Themas frei von Verunglimpfungen, Vermutungen und Interpretationen. Ullrichs Darstellung der Beziehungen zu Frauen sind glaubwürdig und frei von Effekthaschereien. Ebenso beeindruckend ist Ullrichs Kapitel "Der Mensch Hitler", in dem man viele neue Informationen und Einschätzungen der Persönlichkeit Hitlers nachlesen kann.

Im weiteren Verlauf der Lebensgeschichte Hitlers schildert der Autor, wie kalt und berechnend (und eben nicht nur emotionalisiert) der selbst ernannte Führer seinen Krieg und seine Verbrechen plante, und wie sich seine Vertrauten und Kumpane gegenseitig darin übertrafen, durch vorbeugende Unterwerfung den Gefallen und das Wohlwollen Hitlers zu bekommen.

Deutschlands und Hitlers Weg in den zweiten Weltkrieg ist nach meinem Eindruck nirgendwo verständlicher und fesselnder beschrieben worden, als in den entsprechenden Kapiteln 14-21 der Ullrich`schen Biografie über Hitler.

Das Buch von Volker Ullrich setzt Maßstäbe. Es gehört zum eindrucksvollsten, was ich über Hitler gelesen habe. Deshalb ist es unbedingt zu empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Volker Ullrich: Adolf Hitler, Biographie, 12. September 2014
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Rezension bezieht sich auf: Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 (Gebundene Ausgabe)
Selten findet sich eine so nachvollziehbare Erklärung für Hitlers wahnsinnigen Aufstieg. Ullrich beschreibt sehr treffend die besondere Stimmung damals in Deutschland, die Hitler sie schamlos ausnutzte. Interessant auch die - recht wenigen - Begabungen, die Adolf Hitler hatte. Man versteht Hitler aber besser, wenn man sieht, wie geschickt er in seinen Reden und in seinen immer berechnenden Kontakten vorging. Und immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen das unverschämte Machtgehabe eines Menschen hinnehmen und ihn damit immer weiter aufbauen. Diese Biographie zeigt ganz viele Mechanismen, die als latente Gefahr in uns stecken. Sie hilft deshalb zusätzlich aufmerksam zu sein.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hitlerbiographie von Volker Ulrich - ein Muss für alle die Politik verstehen wollen, 2. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 (Gebundene Ausgabe)
Sehr gründliche Darstellung der Persönlichkeitsentwicklung Hitlers und der Wirkung politischer Propaganda. Da die deutschen Zeitgenossen sich der Aufarbeitung nicht gestellt haben, brauchen wir solche Werke um diese Zeit in Deutschland überhaupt verstehen zu können.
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31 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist der Mehrwert gegenüber Fest und Kershaw, 7. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 (Gebundene Ausgabe)
Es ist wieder soweit. Eine neue Hitler-Biographie ist auf dem Markt und reiht sich in eine lange Tradition von bisherigen Biographien ein, die ab Mitte der 30er Jahre (Konrad Heiden, Bullock, Maser, Fest und Kershaw) zum Verkauf standen. Der Autor rechtfertigt nun seine Version mit der Berücksichtigung bisher noch nicht in Gänze veröffentlichter Dokumente (z. B. die Tagebücher von Goebbels, die erst 2006 komplett vorliegen). Doch wo steckt der Mehrwert dieses Buches gegenüber den anderen, einschlägigen Werken, die bereits in fundierter und ausführlicher Form (besonders Kershaw und Fest) über den Massenmörder informierten? Um es kurz zu sagen: Diesen Mehrwert gibt es nicht! Das allermeiste, was man liest, dürfte bekannt sein, wenn man die Biographien von Fest oder Kershaw gelesen hat. Neues beschränkt sich auf, meiner Meinung nach, unwichtige Details, die historisch irrelevant sind. So schreibt Volker Ullrich, dass Hitler während der Landsberger Haft 1924 nicht, wie bisher vermutet, sein Buch "Mein Kampf" seinem Sekretär Rudolf Heß diktierte, sondern er selbst mit 2 Fingern" auf der Schreibmaschine tippte. Oder: Im Jahr 1919 besuchte er nicht in der Funktion eines Spitzels der Reichswehr die vielfach erwähnte politische Veranstaltung der DAP, sondern in Begleitung von anderen Personen aus rein privaten Gründen. Ja, und? Das ist wenig erhellend, wenn man sich dem Phänomen Hitler nähern möchte. Ein weiteres Mal grenzt der Autor sich von der weit verbreiteten Meinung ab, Hitler habe zu niemandem eine feste innere" Bindung gehabt und erwähnt harmonische Zusammenkünfte mit den Bruckmanns, den Bechsteins und den Wagners, um seine Meinung zu unterstreichen. An anderer Stelle zitiert er jedoch andere Zeitgenossen, die schildern, dass der "Führer" nie sein echten Gefühle gezeigt und eine Doppelnatur" habe. Was stimmt nun also?

Ansonsten ist das Buch in einer sehr eingängigen Sprache geschrieben (im Vergleich zu den Schachtelsätzen eine J. Fest). Der Lebensweg Hitlers wird von der Geburt, über die Wiener Jahre 1908 bis 1913 (bis hier empfehle ich eher das Buch Hitlers Wien" von B. Hamann), die Münchner Jahre inklusive 1. Weltkrieg (hier ist das Buch Hitlers erster Krieg" von T. Weber detailreicher), über die ersten politischen Versuche, den Aufstieg der NSDAP sowie die Machtergreifung (oder besser: -übergabe") bis zum Beginn des 2. Weltkrieges geschildert. Drei Kapitel fallen dabei aus der Reihe: Hitler und die Frauen", Der Mensch Hitler" und Die Berghof-Gesellschaft", die wohl mit dem Zweck geschrieben wurden, das Menschliche Hitlers herauszustellen. Das haben ebenfalls auch viele vor Volker Ullrich getan (Beispiel: Das Buch Hitler", ein Buch, das auf den Verhörprotokollen eines Adjutanten und des Kammerdieners Hitlers durch die Russen beruht).
Also, um es kurz zu machen. Wer bereits Fest oder Kershaw im Regal stehen hat, braucht dieses Buch nicht zu kaufen, dafür ist das Geld zu schade. Wer sich aber erstmalig mit dieser Thematik auseinandersetzen möchte, dem kann ich das Buch empfehlen. Deshalb von mir 3 Sterne als Kompromiss.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Braucht man sie, braucht man sie nicht...., 2. April 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 (Gebundene Ausgabe)
... eine weitere Hitler-Biografie?

Diese Frage stellt und beantwortet Volker Ullrich sich in seinem Opus Magnum gleich zu Beginn selbst: ja, in den letzten 10-15 Jahren habe es so viele neue Forschungsperspektiven und sogar einige neuentdeckte Quellen gegeben, dass es sich lohne, nach den vielbeachteten Hitler-Biografien von Fest, Toland, Kershaw usw. eine neue nachzulegen.

Ullrichs Biografie ist solide, auch wenn es ihm aus meiner Sicht nicht gelingt, radikal neue Perspektiven zu schaffen. Wie schon in seinem großen Überblickswerk "Die nervöse Großmacht" über das Kaiserreich, liegen Ullrichs Stärken hier in einem exzellenten und gut verständlichen Stil, und der Fähigkeit, Werke vorzulegen, die den interessierten Laien wie den Fachmann gleichermaßen ansprechen.

Die neuen Akzente setzt Ullrich da, wo es um die Psyche Hitlers, sein Privatleben und seine öffentliche Inszenierung geht. Persönlich am interessantesten fand ich dann auch die späten Kapitel zu "Herrschaft und Monumentalarchitektur" und der "Berghof-Gesellschaft" bzw. auch die vorangehenden Passagen, die aufzeigen, mit welcher Entourage sich Hitler zu bestimmten Phasen seines Lebens umgab.

Als roten Faden, der sich durch Hitlers Persönlichkeit zieht, sieht er zu einem dessen Minderwertigkeitskomplexe und Spielernatur - keine neue Sichtweise - zum anderen aber charakterisiert er Hitler immer wieder in erster Linie wörtlich als "Schauspieler", gewieften Taktiker und geschickten - ebenfalls wörtlich - "Lügner". Angenehm ist, dass die psychologisierenden Deutungen dennoch nicht so viel Raum einnehmen wie bei Longerich, unter denen vor allem dessen Goebbels-Biografie litt.

Doch die Themen, in denen er neue Akzente setzt, scheinen mir nachrangig gegenüber den politischen Kernfragen rund um Hitler - Putsch, Legalitätskurs, Machtergreifung, Judenverfolgung und Außenpolitik als Reichskanzler.
Hier gelingt es Ullrich aus meiner Sicht nicht, wesentliche Akzente zu setzen. Er nimmt hier eher altbekannte Positionen ein, die ohne wesentliche neue Quellen seit Jahren diskutiert werden. Was die Machtergreifung betrifft, stellt er sich auf die Seiten jener, die vor allem Hindenburg und die deutschnationalen Politiker als Schlüsselfiguren der Ermöglichung von Hitlers Kanzlerschaft sieht. Erfreulich ist, dass er stärker die Rolle der DNVP und von Politikern wie von Papen oder Hugenberg in den Jahren 1932/1933 ins Bild rückt und deren Mitverantwortung an der Bildung der Diktatur sowie deren raschen Untergang nach dem Ermächtigungsgesetz in den Mittelpunkt stellt. Was die Außenpolitik betrifft, neigt er eher der intentionalistischen Perspektive zu, nach der Hitler seine grundsätzliche Politiklinie seit langem geplant hat.

Wer sich bereits vorher mit der Literatur zu Hitler und den politischen Grundthemen des dritten Reiches beschäftigt hat, findet hier summa summarum nichts Bahnbrechend neues. Aber eine solide und gut lesbare Biografie ist es gleichwohl.

P.S.: auf jeden Fall wird es zusammen mit dem zweiten Band die wohl bisher dickste Hitler-Biografie werden. Mit den hier vorliegenden 1000 Seiten hat er die Werke von Toland und Fest schon jetzt fast eingeholt.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieviel Hitler braucht das Land ?, 3. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 (Gebundene Ausgabe)
Der Autor selbst beginnt mit einer Betrachtung dieser Frage sein wohl auf zwei Bände angelegtes Werk über den Menschen Adolf Hitler.

In der Tat zeichnet sich der "Führer" noch immer durch eine gewisse Omnipräsenz aus und belegt dabei mittlerweile fast jedes Genre. Mal kommt er mehr oder weniger wissenschaftlich ausgelotet daher und mal ist er schlicht die Ulknudel der Nation. So macht sich jeder seinen eigenen Hitler und setzt sich dann damit auseinander. Im Grunde sind das alles Versuche, sich der historischen Person "Adolf Hitler" zu nähern und ihn schliesslich zu bewältigen. Nur bewältigt hat man ihn noch lange nicht. Das wird noch mehrere Generationen bedürfen. Und vielleicht bleibt uns Hitler auf ewig fremd, je weiter er uns historisch entrückt.

Hier geht es nun also um den Menschen Hitler, einem Kerl "wie du und ich". Das schafft zunächst Nähe zu dieser historischen Persönlichkeit. Und genau dieser Nähe bedarf es auch, um die Entwicklung von einem Hätschelkind, welches von der Mutter permanent verwöhnt worden ist, zum "Jahrhundertverbrecher" verfolgen zu können. Dazwischen liegen unendliche und sehr komplexe Schattierungen, die es zu beschreiben und zu werten gilt.

Das braucht Zeit und Geduld mit sich selbst und - mit Hitler. Letztlich heraus gekommen ist ein recht umfängliches Opus und dabei ist dies erst der erste Band.

So nähert sich der Autor seinem "Gegenstand" sehr bedächtig und der Leser nimmt teil an jedem Gedankengang, der an Hitler heranführt. Gleichzeitig sortiert der Autor, was andere Biografen (z.B. Feist oder Maser) bereits zu Tage gefördert haben und was davon wertvoll ist für unsere Reise zu Hitler und was nicht. Und er tut es sehr behutsam.

Herausgekommen ist ein Werk, dass eine Fülle von Faktenmaterial in einer sehr leicht lesbaren Art präsentiert. Empfehlen kann man es tatsächlich jedem Deutschen, denn jeder sollte sich mit Hitler in der einen oder anderen Weise auseinander setzen. Adolf Hitler gehört zum kollektiven Gedächnis der Deutschen und wie kein anderer steht er für die fortwährende Verantwortung des deutschen Volkes gegenüber der internationalen Völkergemeinschaft.

Es gab schliesslich einen Grund, warum Altbundeskanzler Schröder dem 2. Irakkrieg im Namen Deutschlands kritisch gegenüber stand und mit dieser Haltung wirkliche deutsche Interessen vertrat: Adolf Hitler.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Opus magnum eines Historikers, 22. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 (Gebundene Ausgabe)
"In ihrem Erregungspotential ist seine Schreckensgestalt von keiner anderen historischen Figur, Stalin eingeschlossen, zu übertreffen" (S. 7), schreibt Volker Ullrich zu Beginn seiner über tausend Seiten starken Hitler-Biographie. So ist es kein Wunder, dass die Person Hitler immer wieder aufs Neue Wissenschaftlicher unterschiedlicher Fachgebiete und auch Hobby-Forscher in ihren Bann zieht. Die Literatur über den Diktator füllt ganze Bibliotheken. "Das alles aufzunehmen und zu einer Synthese zu bringen würde allein schon die Anstrengung einer neuen Hitler-Biographie rechtfertigen" (S. 14), hält der Historiker Ullrich zur Begründung seiner umfangreichen Abhandlung fest. Doch der Verfasser will mehr. Es geht ihm darum, "die Persönlichkeit Hitlers ... wieder in den Mittelpunkt" zu rücken, "ohne darüber die gesellschaftlichen Bedingungen, die seine kometenhafte Karriere überhaupt erst ermöglicht hatten, zu vernächlässigen" (S. 14; vgl. auch S. 110). Freilich steht bei Ullrich im Sinne von "Menschen machen Geschichte" die Person Hitler im Fokus seiner Analyse. Die sozialstrukturellen und soziokulturellen, politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen für Hitlers Aufstieg werden demgegenüber weniger prägnant herausgearbeitet. Ziel seines Buches sei es letztlich, so Ullrich, den "in der Literatur und öffentlichen Diskussion nach 1945 in vielfältiger Weise" nachwirkenden "Hitler-Mythos" in seiner Form als "Faszination durch das Monstrum" "zu dekonstruieren" (S. 21). Er will Hitler "normalisieren", um ihn so paradoxerweise "noch abgründiger erscheinen" zu lassen (ebd.). Sein Werk beinhalte "keine völlig neue Deutung" (S. 20), grenzt Ullrich sein Vorhaben ein. Vielmehr sei es seine Absicht, "das Bild Hitlers ... komplexer und vielschichtiger" (S. 21) erscheinen zu lassen, als es bisher der Fall gewesen sei. Soweit zu den Intentionen des Autors. Man muss Voker Ullrich bescheinigen, dass er mit seiner Hitler-Biographie eine imposante Publikation vorgelegt hat. Über 200 Seiten Anmerkungen und Literaturverzeichnis zeugen von der Belesenheit, aber auch wissenschaftlichen Sorgfalt des Historikers. Zwar erweitert Ullrich - ich komme noch darauf zurück - das Hitler-Bild durch recht treffende Thesen. Den Wert seiner Hitler-Biographie sehe ich trotzdem in erster Linie darin, den aktuellen Forschungsstand zum Werdegang und Wesen des Diktators auf anregende Weise zusammenzufassen bzw. - in seiner Diktion - 'zu einer Synthese zu bringen'. Allein diese Leistung ist auf dem Hintergrund der fast unüberschaubaren Anzahl von Veröffentlichungen über Hitler nicht hoch genug einzuschätzen. Aber Ullrich gelangt auch zu interessanten Aussagen über den Menschen Hitler, die anregend auf die zukünftige Diskussion wirken werden. So kann Ullrich recht überzeugend nachweisen, dass Hitler keine "Figur recht gewöhnlichen Zuschnitts mit beschränktem geistigen Horizont und geringer sozialer Kompetenz" (S. 14), wie vielfach behautet wird, gewesen ist. Er sei vielmehr ein an "taktischer Schläue, an der Fähigkeit, günstige Situationen blitzschnell zu erfassen und auszunutzen" nicht zu überbietender Politiker gewesen (ebd.). Redetalent, schauspielerische Veranlagung, abgrundtiefe Verlogenheit, raffiniert ausgeklügelter Herrschaftsstil: Hitler stellt für Ullrich den skrupellosen Machtpolitiker par excellence dar. Zudem weiß Ullrich den Forschungen über Hitlers Privatleben aufschlussreiche, aber auch kontroverse neue Aspekte hinzuzufügen, wenngleich der Abschnitt "Hitler und die Frauen" (vgl. S. 299ff.) wenig neue Erkenntnisse zutagefördert. "Hitlers Privatleben war reicher, als sich das manche Zeitgenossen und späteren Historiker vorgestellt haben" (S. 17), urteilt der Autor. Der Diktator sei keinesfalls "beziehungsunfähig" gewesen, sondern politische und private Sphäre seien bei ihm "auf höchst ungewöhnliche Weise miteinander vermischt" gewesen (ebd.). Ein "Nebeneinander von gewinnenden Zügen und kriminellen Energien" (S. 18) habe ihn ausgezeichnet. "Wer den Nationalsozialismus, seine Attraktivität und seine Monstrosität, verstehen will" müsse deshalb "die bewegende Kraft Hitlers in den Blick nehmen, zugleich aber auch die Kräfte, die auf ihn einwirkten" (ebd.), folgert Ullrich. Seine Sichtweise legitimiert der Verfasser dann, indem er festhält, "Hitler als menschliches Wesen zu zeichnen, heißt selbstverständlich nicht, Sympathien für ihn zu wecken oder gar seine Verbrechen zu verharmlosen (ebd.). Offenbar ahnt Ullrich schon, dass seine Thesen Widerspruch herausfordern werden. Als besonders gelungen will ich die beiden Abschnitte "Poker um die Macht" (vgl. S. 324ff.) und "Schicksalsmonat Januar 1933" (vgl. S. 387ff.) hervorheben. Wie Ullrich die Winkelzüge Hitlers, die Charaden der nationalkonservativen Kräfte um Hindenburg, Papen und Hugenberg, die Wahlen und das Feilschen um die Regierungsbildung analysiert, ist beeindruckend. Die "Machtergreifung", bringt Ullrich seine Argumentation auf den Punkt, "war das Ergebnis eines sinistren Ränkespiels hinter den Kulissen, bei dem nur wenige Akteure, allen voran der frühere Reichskanzler Franz von Papen, die Strippen zogen" (S. 388). Oder wie Leopold Schwarzschild von Ullrich zitiert wird: "Herr Hitler war bereits ein Besiegter, als ihm sein Sieg geschenkt war" (ebd.). Auch wie Ullrich im Abschnitt "Der Mensch Hitler" (vgl. S. 421ff.) dessen Persönlichkeit und Charakter seziert, um ein anderes Beispiel zu nennen, liest sich überaus spannend. Schließlich möchte ich noch auf den Abschnitt "Führerkult und Volksgemeinschaft" (vgl. S. 571ff.) verweisen. "Die propagandistische Inszenierung des Hitler-Mythos und die Zustimmungs- und Unterwerfungsbereitschaft der Massen bedingten sich gegenseitig" (S. 571), hebt Ullrich hervor. Im Übrigen sei das NS-Regime weder, wie von Götz Aly behauptet, eine "Gefälligkeitsdiktatur ..., die vor allem die Interessen der sozial Schwachen bedient habe" (S. 596), gewesen, noch habe es sich bei Hitler um einen "Sozialrevolutionär" gehandelt, der die Klassenschranken aufgehoben habe, wie sein Historiker-Kollege Rainer Zitelmann zu erkennen glaubt (vgl. S. 602). Angesichts der Tatsache, dass Ullrich nicht allzu viel Belege für diese Einwände vorzuweisen hat, sind das allerdings recht gewagte Aussagen. Kritisch anmerken möchte ich darüber hinaus, dass Ullrich vor allem im zweiten Teil seines Buches sehr stark auf die Tagebuch-Einträge Goebbels Bezug nimmt. Diese Strategie wird nicht unumstritten bleiben. Unklar ist mir zudem, warum Volker Ullrich Rudolf Oldens Buch "Hitler der Eroberer" nicht ausgewertet hat. Bereits Mitte der 30er Jahre hat Olden wertvolle Erkenntnisse zur Persönlichkeitsstruktur Hitlers geliefert. Im Literaturverzeichnis von "Adolf Hitler. Die Jahre des Aufstiegs" taucht der Band jedenfalls nicht auf. Insgesamt handelt es sich bei Volker Ullrichs Hitler-Biographie um eine beeindruckende Fleißarbeit. Der Verfasser resümiert auf gut nachvollziehbare Weise den aktuellen Forschungsstand zum Werdegang und Wesen des Diktators. Außerdem enthält sein Buch kontroverse Thesen, die zur Diskussion nicht nur in der Historikerzunft anregen werden. Auf den zweiten Teil der Volker Ullrichs Lebenswerk krönenden Hitler-Biographie, dann wohl über die Jahre 1940 bis 1945, darf man allemal gespannt sein.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Perspektiven., 2. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 (Gebundene Ausgabe)
Während man früheren Biographien oft anmerkt, dass sich gewisse Beurteilungen der beschriebenen Person bei verschiedenen Schriftstellern wiederholen und nicht mehr kritisch hinterfragt werden, geht dieser Autor mutig neue Wege und beschreibt nun plötzlich einen normalen Menschen aus unserer Mitte, der aus verschiedenen Gründen und aufgrund verschiedener, zum Teil bisher unbeachteter Einflüsse dramatische Veränderungen in der Geschichte Deutschlands auslöste. Eine wahrhaft spannende Lektüre.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich eine umfassende und wissenschaftlich korrekte Biographie!, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 (Gebundene Ausgabe)
Ich durfte zum Vergleich Bullock, Fest und Kershaw sowie Hamann lesen und bin sehr froh, dass diese Biographie inhaltlich absolut korrekt ist. Der Stil bleibt durchgehend auf hohem Niveau und jede These, Behauptung und sonstiges wird direkt belegt. Falls ich noch einmal wieder über Hitler als Mensch schreiben muss, dann greife ich zu ULLRICH anstatt zu FEST!!!!
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Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939
Adolf Hitler. Biographie, Bd. 1: Die Jahre des Aufstiegs 1889 - 1939 von Volker Ullrich (Gebundene Ausgabe - 4. Oktober 2013)
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