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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arno Schmidts Meisterwerk? ...!
Wer "Zettel's Traum" lesen will, braucht Geduld!
Selbst im "Schnellverfahren" lassen sich die 1334 DIN-A3 Seiten (im Standarddruck ca. 5000 Seiten) nicht ohne Weiteres überfliegen. Doch wer den Schritt wagt und diesen "Riesenroman" zur Hand nimmt, wird unter anderem mit rund 200 Haupt- und Nebenfiguren belohnt, die der Autor Arno Schmidt in seinen Text eingewebt...
Veröffentlicht am 2. August 2010 von M. Zn

versus
23 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zettels Albtraum
Man kann es so sehen wie es hier in den übrigen Rezensionen zu lesen ist. Man kann es aber auch mit den Augen eines ganz normalen Menschen sehen, der mit beiden Beinen im Leben steht, und der sich gerne zuweilen an kulturellen Erzeugnissen der bildenden Kunst erfreut: Ein solcher Mensch, der noch in der Lage ist, zwischen gut und schlecht, zwischen dem...
Veröffentlicht am 19. Juni 2012 von Michael Stember


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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arno Schmidts Meisterwerk? ...!, 2. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Zettels Traum (Gebundene Ausgabe)
Wer "Zettel's Traum" lesen will, braucht Geduld!
Selbst im "Schnellverfahren" lassen sich die 1334 DIN-A3 Seiten (im Standarddruck ca. 5000 Seiten) nicht ohne Weiteres überfliegen. Doch wer den Schritt wagt und diesen "Riesenroman" zur Hand nimmt, wird unter anderem mit rund 200 Haupt- und Nebenfiguren belohnt, die der Autor Arno Schmidt in seinen Text eingewebt hat. Viele Assoziation, Zitate und Anspielungen aus der deutschen, englischen, französischen und aus weiteren entlegenen Literaturen finden sich in vielfältiger Form verarbeitet.
Verarbeitet wurden hier aber vor allem das (gesamte) Werk von Edgar Allan Poe sowie die Psychoanalyse von Sigmund Freud. Zwar wird der Leser in die verschiedenen Themen eingeführt, doch etwaige Vorkenntnisse werden sich in der Tat als nützlich erweisen. Neben den 3 Strähnen (wie sie Schmidt selbst genannt hat) finden sich auch viele Randnotizen, Zeichnungen und andere eigentümliche Gestaltungen. Der Leser hat das Gefühl, als würde er dem Autor über die Schulter schauen. Im Übrigen sollte man mehr oder weniger unvoreingenommen an das Werk herangehen. Die Inhaltsangaben verschiedener Bücher, Artikel oder Internetbeiträge täuschen über die unglaubliche Vielfalt hinweg, die oft erst auf den zweiten Blick sichtbar wird. Die Handlung beschränkt sich eben nicht nur auf die vier Hauptfiguren und deren Analyse der Werke Poes. Zwar steht diese im Vordergrund, doch lassen sich auch unzählige Nebenhandlungen entdecken.
"Zettel's Traum" scheint tatsächlich wie ein mächtiger Traum konzipiert zu sein. Für Vielleser, Literaturinteressierte und (freilich) Arno-Schmidt-Fans ist das Buch nur zu empfehlen. Wegen seines Umfangs, seiner Gestaltung, seiner Konzeption, seiner Umsetzung und nicht zuletzt wegen seines Inhalts kann dieser "Roman" als ein Meilenstein der Weltliteratur bezeichnet werden.
Übrigens: Wem es gelingt, das Buch vollständig zu lesen, wird sich zu einem ziemlich kleinen, erlesenen Kreis zählen dürfen; denn es ist kein Geheimnis, dass dieses Ungetüm wohl das ungelesenste Werk der Literaturgeschichte ist.
"Zettel's Traum" ist ein Buch für Leseratten! Mit diesem Buch kann der Leser zum Detektiv werden, indem er versucht, die vielen Anspielungen und Verweise zu entziffern. Er kann aber auch selbst zum "Psychoanalytiker" werden, indem er die von Schmidt angelegten Charaktere durchleuchtet. Denn neben der eigentlichen Handlungsebene wartet auf den Leser eine zweite, unterschwellige Textebene, die plausibel zeigt, wie die Figuren wirklich ticken.

Diese Rezension gibt meine eigene, persönliche Leseerfahrung und Forschung wider. Sie will nichts weiter als einige Appetizer geben, die zum Lesen anregen sollen. Wer den für ein Buch recht hohen Preis nicht scheut und ein wahres Kunstwerk in den Händen halten will, der sollte zugreifen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht über Menschenwitz ..., 26. November 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zettels Traum (Gebundene Ausgabe)
Zettels Traum zu ergründen. Nicht selten wird Arno Schmidts Opus Magnum mit Joycens letztem literarischen Rundumschlag Finnegans Wake - wenn nicht gar als deutsches Pendant dessen - in einem Atemzug genannt, wenn es um 'schwierige, unlesbare' Bücher geht. In all diesem Wust, diesem Dunstschleier aus Ruhm und Extravaganz, was kann da für den Leser herausspringen?
Klaus Reichert, seines Zeichens Joyce-Experte, sagte einmal, den Ulysses von James Joyce zu lesen (der ja schon vielen als ein unentziffertes Rätsel gilt) heißt, das Lesen zu lernen:
Ich denke, dieses Zitat sollte immer wieder ins Gedächtnis geraten, wenn es um die Monumente der modernen Literatur geht:

Zettels Traum ist ganz besonders eine gnadenlose Herausforderung an alle Lesegewohnheiten.

Das Monument in inhaltlichem wie drucktechnischen Sinne zeichnet sich durch seine eigenwillige Textgestaltung aus:
Der Haupthandlung, der Text der für gewöhnlich die Mitte einer Manuskriptseite einnimmt, der Poe-Anmerkungen links davon und den Gedankenfetzen und allgemeinen Anmerkungen rechts, wobei auch je nach Stelle Abbildungen von Kondomwerbungen oder anderen Bildern vorkommen können.
Denn Arno Schmidts Zettels Traum folgt einer Stringenz, die sich nicht in einer vordergründigen prosaischen Dramatik entfaltet, vielmehr ist es ein einziger Fluß, ein Strom des Bewußtseins, der sich manchmal teilt, dann wieder zusammenläuft und den Leser dazu bewegt, das Lesen dem Unbewußten selbst zu öffnen:
Da häufen sich die Sprachspiele, Metamorphen und Verschmelzungen von Worten, Assoziationsketten die sich ständig fortpflanzen.
Die vordergründige Handlung besteht darin, wie der Erzähler und ein befreundetes Ehepaar mit der jungen Tochter Franziska das Werk Edgar Allan Poes diskutieren, bei dem der Erzähler durchweg das Idealbild Poes der Gattin oft zu zerstören sucht und bei seinen 'Untersuchungen' von Poes Schriften letztlich ein überaus lasterhaftes Bild der Dichters zustandekommt.

Zettels Traum als ein deutscher Finnegans Wake? Vom Standpunkt der benutzten Technik, der ineinanderfließenden Gedanken, bei denen Tat und Gedanke gleichwertig sind und das Unterbewußte ganz zur Sprache kommt, gehen beide Werke in die selbe Richtung.
Schmidt aber setzt noch einen drauf: man mag Zettels Traum verstehen als das kühnste was an Prosa in Deutschland je geschrieben worden ist - gleichzeitig kann man es als einen einzigen großen Scherz lesen, wenngleich einen von gewissem Format.

Wie bekannt ist war Arno Schmidt mit Hans Wollschläger der Übersetzer des Gesamtwerks Edgar Allan Poes ins Deutsche. Schlägt man vor diesem Hintergrund Zettels Traum auf, entpuppt es sich als das Tagebuch eines Nachdichters. Notizen zu den verschiedensten Ecken von Poes Werken geben sich die Hand und - wenn man herablassend sein wollte - oft scheint die vordergründige Handlung nur als lose Fassung der überbordenden Fülle an Details und Einstreuungen zu Poes herhalten zu müssen. Freilich, Schmidt webt viel mehr als nur Poe ein, Zettels Traum strotzt nur so von Querverweisen und Anspielungen, Wortspielen und Bezügen zu seiner Zeit.

Als literarisches Werk dieses Formates steht Arno Schmidts Zettels Traum allein in der deutschen Literatur dar. Es verlangt vom Leser eine ganz andere Haltung zum Lesen, giert beinahe nach ständigem Ausloten seiner Doppelbödigkeiten. Dem Vorrezensenten kann ich mich nur anschließen in dem Punkte, daß man wirklich zu einem sehr erlesenen Kreis gehören würde, wenn man es tatsächlich durchgelesen haben sollte. Doch Zettels Traum ist auch da eine Ausnahme: es gilt nicht, alle Details zu erfassen, sondern das Format und die Tiefe des Werks zu erfassen. Das geht meiner Meinung nach auch - oder gerade mithilfe - durch ein nichtlineares Lesen.

Zu empfehlen ist es all denen, die ausloten wollen, wieweit sie sich auf experimentelle Literatur einlassen können. Denen, die mit der Stream-of-consciousness-Methode vertraut sind oder ins kalte Wasser springen wollen.
Besonders interessant ist es aber eben auch für Poe-Interessierte, und diese die schon einige seiner Erzählungen und Werke kennen und so das Grundgeflecht von Zettels Traum überschauen können. In dieser Hinsicht kann man es wie eine mächtige und kunstreiche Ansammlung von Künstler-Notizen zum Oevre des Wegbereiters der modernen Literatur E.A. Poes lesen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Sinn der Worte..., 30. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Zettels Traum (Gebundene Ausgabe)
Die Lektüre eines Buches in Angriff zu nehmen, dass im normal-gesetzten Zustand einem Umfang von ca. 5000 Seiten entsprechen soll und das zu allem Überfluss auch noch als sehr kompliziert gilt, ist vergleichbar mit einer waaghalsigen Expedition in unwirtliche Gegenden. Arno Schmidt selbst hat die oft im Zusammenhang mit Zettels Traum genannten James Joyce'schen Meisterwerke "Ulysses" und "Finnegans Wake" so beschrieben: "Dieses Werk hat zwei Gipfel. Der eine wolkenumhüllt, vergletschert, äußerst schwer ersteigbar, zumal für Anderssprachige: das ist <Finnegans Wake>. Da kommen höchstens ein paar Briten hin, seafaring men; und denen glaubt man kaum, daß sich dort ein solches arktisches Vulkanmonster befindet. Der zweite Gipfel in der Kette der Joyce'schen Werke ist der <Ulysses>: an seinen Hängen, in seinen Steilwänden, kann man alle Linien unterscheiden, jedes Glimmerplättchen blitzen sehen. Weit ist die Aussicht vom Gipfel, zukunftsweisend; (...)" (Arno Schmidt, Ulysses in Deutschland / Zum 75. Geburtstage von James Joyce) (wobei mir zur ersten Beschreibung immer auch noch H.P.Lovecraft (1890-1937) einfällt, "Berge des Wahnsinns"; grüsst durch alle Jahrzehnte noch durch bis mindestens John Carpenters "The Thing").

Zettels Traum entspricht möglicherweise beiden Gipfeln zugleich.

Nun würde niemand, seafaring men schon garnicht, eine Expedition zu einem sagenumwobenen arktischen Vulkanmonster und/oder in schwierige Gebirgsmassive unternehmen, ohne entsprechend vorbereitet zu sein. Begeben wir uns also in das Basislager, zur Aklimatisierung.

Es ist sinnlos, die Tour zu beginnen, ohne die zugrundeliegende Ethym-Theorie Arno Schmidts zumindest ansatzweise zu kennen. Hierbei geht es neben ethymologischen Gesichtspunkten (="Stammbaum" der Worte) -kurzgesagt- darum, dass Worte nicht nur eine geschriebene, sondern auch eine phonetisch bedingte Bedeutung haben, möglicherweise über mehrere Sprachen hinweg (lesen Sie weiter, es klingt komplizierter als es ist). Dadurch lassen sich Texte nicht nur vielschichtig lesen, sondern man kann, bei entsprechender Schreibweise, weitere bzw. gleichzeitig verschiedene Bedeutungsebenen zum Ausdruck bringen, gerne auch (aber natürlich nicht nur, aber hier relativ einfach darstellbar) sexueller Natur. Einfache Beispiele: "Draußen, vorm Fenster trabt der schmutzigere der beiden Hausknechte vorbei, ein altbewährtes Fucktotum, (...)" (AS: Julia, oder die Gemälde, 1.Seite unten), oder, schon im Untertitel von "Abend mit Goldrand": "55 Bilder aus der Lä/endlichkeit": da haben wir es gleich mehrfach: Ländlichkeit, Lenden, Endlichkeit (sog. "Fremdsprachen" noch garnicht berücksichtigt).

Das unabdingbare Basislager sind die Schriften Arno Schmidts zu James Joyce, z.B. "Das Buch Jedermann" (: "Werden wir uns darüber klar: wie sind, im menschlichen Gehirn, die Worte gespeichert?") und "Der Triton mit dem Sonnenschirm" (:"Ja, es läßt sich virtuos <auf der Zunge fantasieren>, die Schreibmaschine wird zum <Flügel>...."). Hier deutet er nicht nur James Joyce und dessen wunderbaren Werke, sondern liefert den Schlüssel für seine eigenen Wort-...: nun ja, Spiele ist nicht der richtige Ausdruck: Wir befinden uns in ganz anderen Gegenden. Nicht weniger spassig, aber anders. Aber nur mit Vorbereitung. Ein paar Stunden, für eine mehrmonatige Expedition. Nicht zuviel, würde ich sagen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zettels Traum ist genial aber UNLESBAR, 5. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Zettels Traum (Gebundene Ausgabe)
Ich will mir nicht anmaßen Lügen zu unterstellen aber ich bezweifel das Zettels Traum von so vielen die es angeben komplett gelesen wurde. Um dieses Buch nachvollziehen zu können muss man rund 100 andere Bücher kennen die wichtig für die Entstehung und die Inspiration waren. Zettels Traum kostet Geld ja, war auch sofort ausverkauft aber gelesen? Und wenn ja von wem? Wer hat so viel Zeit und möchte sich Ewig nur mit den Gedanken eines einzelnen, außer Frage genialen aber dennoch neurotischen Schriftsteller befassen? Obwohl Schriftsteller ja schon gar kein Ausdruck mehr sein kann da dies ein ganzes Leben ist und wenn auch noch so genial und beeindruckend und was weis ich aber jemand der das ganz gelesen hat soll mir bitte mal sagen wie viel noch er ist und wie viel er sich von "Zettels Traum" angeeignet hat oder muss man sowieso schon etwas anders sein um in eine solche Welt tauchen zu wollen? Ich kann Arno Schmidt verstehen, ich finde den Stil großartig aber ich sag jetzt einfach wies ist, ich hab auch noch ein eigenes Leben und das will ich nicht in einem fremden verbringen. Geduld? Ist es ein Wettkampf? Geduld hört sich nach "etwas aushalten" für mich an und Geld, tja Geld bekommt man schon zusammen für die Dinge die man in seinem Leben möchte, nur will man Zettels Traum durchlesen? Nein! Und es ist auch nicht schlimm...
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23 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zettels Albtraum, 19. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Zettels Traum (Gebundene Ausgabe)
Man kann es so sehen wie es hier in den übrigen Rezensionen zu lesen ist. Man kann es aber auch mit den Augen eines ganz normalen Menschen sehen, der mit beiden Beinen im Leben steht, und der sich gerne zuweilen an kulturellen Erzeugnissen der bildenden Kunst erfreut: Ein solcher Mensch, der noch in der Lage ist, zwischen gut und schlecht, zwischen dem 'Nützlichen' und dem 'Unnützlichen' unterscheiden zu können, ein solcher Mensch also dürfte nur zu einem Urteil kommen: Zettels Traum ist der größte Blödsinn, den man sich vorstellen kann! Es ist eines dieser pseudointellektuellen Machwerke, die mit erhobener Augenbraue und gerunzelter Stirn diskutiert werden (wie eine Schrottoper von Henze), weil sie keiner wirklich verstanden hat und weil keiner etwas damit anfangen kann. Nur, wer spricht so etwas offen aus? Es ist dieses (zeit-)typische Phänomen, das uns auch begegnet, wenn wir in einem Museum für 'Moderne Kunst' den Betrachter entdecken, der mit bewunderndem Blick vor den sinnfreiesten Schmierereien stehen bleibt und versucht, die "versteckte Botschaft" zu analysieren.
Zettels Traum hat keine Botschaft (und wenn, dann dürfte es wohl nur eine Botschaft ohne sittlichen und geistigen Nährwert sein). Wir haben es hier mit einer buchstäblichen übergroßen Veralberung zu tun. Aber offensichtlich hat dieser Quatsch sein Publikum gefunden!
Mir ist das Buch von einem Bekannten ausgeborgt worden, der es einst geschenkt bekam und damit nichts anfangen konnte. Jetzt ist mir klar, warum! Empfehlenswert ist das (in Größe und Gewicht) monumentale Buch einzig als belustigendes Schauobjekt, mit dem man jeden Betrachter in Erstaunen versetzen kann.
Wer sich die Lust und Freude am Lesen allerdings nicht verderben möchte, der wird sich wohl weiterhin jener Literatur zuwenden, die ohne gewollte Rechtschreibfehler und irritierenden Kritzeleien und Korrekturen auskommt.
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3 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Meine erste Ein-Stern-Bewertung ..., 20. Februar 2013
Von 
Alexander Glas "AHB-Blogger" (Gundelsheim, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zettel's Traum (HoCa Neue Medien) (Audio CD)
... möchte ich eigentlich nicht weiter ausführen, vielleicht allenfalls mit der Zugabe, dass ich mich nur auf das Hörbuch beschränke.
Hier verrät der "Rückencovertext" der Hör-CD tatsächlich alles, und auch wenn schwarz auf weiß liest es sich im Nachhinein eher viel zu bunt, so als ob jeder Buchstabe eine andere Schrift hat.
Wenn dieses "HörSPIEL" ein Einstieg sein sollte in das wohl schwerstlichst zu lesenste Buch in der deutschen Literatur (?), dann hat es absolut nicht seinen Sinn auf "Mehr" erfüllt.
Dieses permanente Parallel-Lese-Vergnügen ist selbst für mich als multi-tasking-fähige Persönlichkeit ein wenig zu viel des Guten.
Da geh ich lieber allein in eine Kneipe und hör mir die Gespräche an zwei verschiedenen Tischen von fremden Personen an, als jemals wieder diese CD in ein Abspielgerät zu schieben.

PS: den Schwarze Spiegel von AS kann ich aber trotzdem Jedem empfehlen. Wenns ein Hörspiel dazu geben sollte, wäre ich jedoch vorsichtig.
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Zettels Traum
Zettels Traum von Arno Schmidt (Gebundene Ausgabe - 22. Oktober 2004)
EUR 299,00
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