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Kundenrezensionen

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am 3. Dezember 2012
Alle guten Themen und Gedanken kommen (früher oder später) auch im Internet vor. Sollte man also darauf verzichten, gute Gedanken zu haben oder aufzuschreiben, nur weil sie in ähnlicher Form vielleicht auch im Internet vorkommen? Ich verstehe diese Form von Kritik überhaupt nicht – und erst recht nicht bei einem so guten, sorgfältig geschriebenen Buch, das eben gerade nicht zusammengefürfelte Häppchen aus dem Netz neu kompiliert sondern im Gegenteil auf gründlicher Lektüre vieler (lesenswerter) Bücher besteht. Ich finde das Buch großartig - auch als eine enorm wertvolle Fundgrube. Hinzu kommt dass „Warum wir philosophieren müssen“ erklärterweise keine Philosophiegeschichte ist (die sehr guten Empfehlungen dafür finden sich bei Gert Scobel direkt auf den ersten Seiten) – und das ist auch gut so. Das Buch ist eine äußerst kluge und kompetente Einführung in ein Thema, über das ich mir bislang relativ wenig Gedanken gemacht habe: nämlich die Frage, was wir eigentlich machen wenn wir denken. Die These, dass Denken in erster Linie ein Erfahrung ist und eben nicht einfach Anwendung von Logik finde ich ungewöhnlich aber äußerst spannend. Ich habe sehr von dem Buch profitiert – mal abgesehen davon dass mir durch den letzten Teil des Buches klar geworden ist, was Philosophen eigentlich machen und warum es so etwas wie Philosophie unbedingt weiter geben muss, auch an den Universitäten.
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am 4. Dezember 2012
Ich habe Scobels Buch gelesen und bin echt davon fasziniert, wie er Gehirnforschung und Philosophie bzw. Denken (ob nun groß oder klein geschrieben) zusammenbringt. Ist ein wenig seltsam, wenn man sich wünscht, dass ein Autor einfach das zusammenfassen soll, was man schon weiß. Warum kaufe ich mir dann das Buch? Mir geht es so, dass ich so Buch gar nicht lesen will. Denn ich lese ja in erster Linie um mehr zu verstehen oder mich zu amüsieren, je nach Stimmung. Übrigens ist das Buch von Scobel, obwohl es informiert, ziemlich unterhaltsam geschrieben. Ich jedenfalls habe Denken so bislang noch nicht gesehen und bin froh, dass ich das Buch gelesen habe. Auch den letzten Teil fand ich sehr spannend, in dem es darum geht, warum und wozu wir Philosophie in unserer Gesellschaft wirklich brauchen. Ich finde es gut, das zu wissen, denn Philosophie gilt ja als brotlose Kunst und ist nicht gerade ein Fach, das in der Öffentlichkeit groß geschätzt wird.
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am 5. Dezember 2012
Ich lese sehr viel und gerne. Zum Geburtstag habe ich jetzt das neue Buch von Gert Scobel bekommen. Anfangs war ich sehr skeptisch, das muss ich ja sagen. Ich interessiere mich zwar ein bisschen für Philosophie, lese aber in meiner Freizeit lieber unterhaltsame Bücher. Nachdem ich hier auf diese zwei „Hau-Drauf-Besprechungen“ stieß, muss ich meine persönliche Begeisterung über dieses Buch dringend loswerden! Natürlich gibt es eine Menge guter Philosophiegeschichten, einige davon habe ich bereits gelesen – aber diese Bücher führt Gert Scobel ja auf einer der ersten Seiten auf. Überhaupt ist sein Buch sehr genau was den Umgang mit Quellen angeht. Ich selber finde das sehr angenehm...ein Zeichen von Genauigkeit (davon können sich andere mal eine Scheibe abschneiden;)). Eitelkeit kann ich dabei nicht entdecken, gerade im Gegenteil. Abgesehen davon welches Buch über Philosophie nun das Beste sein mag geht es in „Warum wir philosophieren müssen“ gar nicht in erster Linie um eine weitere Philosophiegeschichte. Stattdessen befasst sich Scobel mit der für mich sehr interessanten Frage, was Denken eigentlich ist und was mit uns geschieht, wenn wir nachdenken. Scobels Ansatz finde ich höchst interessant und modern. Denken ist kein rein „logischer“ Prozess und findet auch nicht allein im Kopf statt. Stattdessen ist Denken eingebettet in unser Leben, unseren Körper und unsere Kultur. Ich kenne bislang kein (auch für den Laien verständliches) Buch, dass diesen Punkt so klar darstellt. Auch den zweiten Teil des Buches, der die Werkzeuge des Denkens behandelt, finde ich sehr gelungen und verständlich. Mir hat dieses Buch sehr geholfen endlich einmal zu verstehen, was Philosophen eigentlich machen und warum Philosophie ein wichtiges Fach an deutschen Hochschulen ist. Kurz: Ein rundum gutes Buch, das mich als Leserin wirklich angesprochen hat.
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am 27. November 2012
Ich kann den schlechten Kritiken meiner Vorredner nicht zustimmen. Dass das Buch jemanden, der schon Unmengen Philosophisches gelesen hat, nichts Neues bringt, wundert mich nicht, richtet es sich doch an Leser, denen Scobel Philosophie(ren) nahebringen möchte. Die gar - wie ich - leichte Berührungsängste mit dieser Materie haben. Meine "Heimat" waren/sind Psychologie und Pädagogik, Philosophie war mir suspekt, zu "nebulos". Da ich Scobels Fernsehsendungen schätze, habe ich mich nun an den Schmöker gewagt und wurde nicht enttäuscht: In verständlicher Sprache wird erläutert, was es mit dem Philosophieren auf sich hat. Man wird eingeladen zu Experimenten, und wenn's für Philo-Neulinge etwas abstrakt wird, kommt am Ende des Absatzes die augenzwinkernde Frage, ob man dem Autor noch folgt. Ja, bei manchen Themen holt Scobel ordentlich aus - gerade den Exkurs in buddhistische Theorien finde ich jedoch gelungen. Und für wen es gelegentlich doch zu sehr vom Thema abdriftet, den lädt Scobel ein, die Seiten zu überspringen.
Aus dem Internet zusammengesuchtes Wissen? Dieser Eindruck will bei mir nicht entstehen. Dieses Buch ist keine Aneinanderreihung von Daten, vielmehr leitet Scobel von einem zum nächste Thema über, in einer Art und Weise, die mich glauben lässt, dass er weiß, wovon er schreibt (und nicht lediglich ein paar Details aus dem www gesammelt hat.)
Vielleicht kein Buch für Philosophie-Spezialisten, die auf neue Erkenntnisse hoffen. Sicher auch kein Buch für ungeduldige Leser. Wer sich jedoch auf das Thema einlassen möchte, warum philosophieren und denken lohnt, dem kann ich das Buch empfehlen.
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Gert Scobel geht in seinem Buch der Frage nach, was es mit dem Denken eigentlich auf sich hat. Er bedient sich dabei sowohl neuesten physiologischen und neurowissenschaftlichen Forschungsergebnissen, wirft aber auch einen Blick in die Denktraditionen des Abendlandes und – hier liegt sein zweiter, besonderer Schwerpunkt – östlicher, besonders buddhistischer Weisheitslehren. Den Leser fordert er dabei an manchen Stellen zu Selbstexperimenten auf, so zum Beispiel, wenn er ihm Anweisungen zu besonders genussvollen und aufmerksamen Essens von Schokolade gibt und ihn auffordert zu analysieren, was er dabei genau empfindet. Und natürlich wird auch versucht die Frage zu klären, was das eigentlich ist, „Philosophie“.

Das Buch ist leider, leider eine Enttäuschung für mich gewesen, denn es hat mich über weite Strecken hin einfach gelangweilt. Das lag nun aber nicht daran, dass ich schon alles, was Scobel hier so schreibt, schon tausendmal vorher irgendwo anders gelesen hätte, sondern daran, dass dem Buch irgendwie das Herz fehlt. Der Autor verliert sich in einem Gestrüpp von Nebengeschichten und Abschweifungen und es gelingt ihm deshalb nicht, mich zum Wesentlichen des gewählten Themas zu führen. Das aber erwarte ich von einem populärwissenschaftlichen Werk. Scobel schreibt sozusagen zu sehr in die Breite und dabei geht dann eben die Tiefe verloren. Vielleicht rührt daher auch mein Gefühl beim Lesen des bloß Nachgeredeten, statt des vom Autor auch selbst Erfassten (das Buch ist geradezu gespickt mit zum Teil recht langen Zitaten – auch das erwarte ich so nicht in einem populärwissenschaftlichen Werk, sondern dass der Autor auch ein bisschen mehr Selbst formuliert und mir schwierige Gedanken in eigener Sprache vermittelt). Was ich dem Autor aber so gar nicht verzeihen kann, ist, dass er besonders im ersten Teil des Buches immer wieder und zuhauf philosophische Begriffe in altgriechischer Schrift und Sprache niederschreibt – auch wenn er sie dann übersetzt, möchte ich die Begriffe auch selbst „hören“ - was natürlich nur möglich ist, wenn man altgriechische Schrift auch entziffern kann. Was damit der Autor wohl dem Durchschnittsleser sagen möchte, der kein Altgriechisch beherrscht und sich durch solche „Leerstellen“ quälen muss? Schließlich fand ich, dass der Buddhismus zu ausführlich dargestellt wird, und zwar das immer noch so, dass ich mich recht wenig für ihn erwärmen konnte. Das wiegt um so schwerer, da mir der Grundgedanke des Autors, der immer mal wieder durch die ganzen Abschweifungen hindurchschimmert, nämlich dass wir uns darum bemühen sollten, Denken und Fühlen irgendwie in Einklang zu bringen, im Grunde sehr sympathisch ist.
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am 27. April 2015
Gert Scobel hat mit seinem Buch "Weisheit" bewiesen, wie er komplexe und komplizierte Systeme erklären kann. Dieses Buch ist sehr tief und nicht leicht zu lesen aber extrem lesenswert. Man muss Teile mehrfach lesen und man brauch Zeit und Musse.
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TOP 500 REZENSENTam 29. Oktober 2012
… es kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen. Daß es möglich ist, ein so schwatzhaftes Buch auf den Markt zu bringen, hätte keiner vorher geglaubt; aber die Realität ist halt immer noch der beste Beweis für die Möglichkeit.

Woher nimmt der Autor die Chuzpe, die statistischen Probleme der Mammographie-Diagnose in einem Philosophiebuch für Anfänger breitzutreten? Schließlich hat der Psychologieprofessor Gerd Gigerenzer in unzähligen Vorträgen und populärwissenschaftlichen Büchern die Bayesschen Formeln zur Beurteilung der Mammographie-Diagnostik uvam. längst und viel besser erklärt, z.B. in Das Einmaleins der Skepsis: Über den richtigen Umgang mit Zahlen und Risiken und in Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition oder in Adaptive Thinking: Rationality in the Real World (Evolution and Cognition); oder letztens erst der amerikanische Mediziner Mukherjee im Kontext der Krebsmedizin im Pulitzer-Preis-gekrönten Der König aller Krankheiten: Krebs - eine Biografie.

Ist es Sammelleidenschaft oder Eitelkeit, weswegen Scobel unkontrolliert aus allen Ecken des Internets Material zusammengeklaubt und aufeinandergehäuft hat? Dabei gerät ihm die Unterscheidung von Wichtigem und Unwichtigem zur Nebensächlichkeit.

SAMMELLEIDENSCHAFT
ZITAT (S.384): 1768 versuchte Euler in seinen „Lettres a une princesse d'Allemagne“ die Grundzüge der aristotelischen Logik der »Prinzessin von Preußen«, eine Nichte Friedrichs des Großen, zu erklären, die mit vollem Namen Friederike Charlotte Leopoldine Louise von Brandenburg-Schwedt hieß. ZITATENDE.
Sapperlot: Ohne den vollen Namen der Prinzessin wäre es aber ziemlich knapp geworden, dem Gedankengang Eulers zur Logik des Aristoteles zu folgen.

EITELKEIT
Scobel kokettiert damit, daß er von Logik wenig Ahnung hat, und feuert kompensatorische Salven von Wissenschaftlernamen: ZITAT (S. 381): Tatsächlich gelten die aristotelischen Annahmen für die Syllogismen bis heute. Große Denker und Mathematiker wie Blaise Pascal, René Descartes, Gottfried Leibniz, aber auch Mathematiker wie Georg Cantor, Henri Poincaré, David Hilbert, Gottlob Frege, Bertrand Russell, Kurt Gödel und viele andere haben die Logik im Laufe der Jahrhunderte jedoch weiterentwickelt. ZITATENDE. Hat der Leser jetzt etwas über Logik gelernt oder doch nur wieder etwas über Scobel, zumal dem doch glatt der polnische Logiker Łukasiewicz abhanden gekommen ist, der die erste dreiwertige Logik entwickelt hat?

INKONSISTENZ
Völlig überzogen ist Scobels private Rechtschreibmarotte, die Tätigkeiten des „Denkens“ und des „Philosophierens“ immer klein zu schreiben. Er hat ja recht damit, daß das Denken weder Ding noch Substanz ist, daß zweifellos das Verb "denken" primär und die Substantivierung „Denken“ sekundär ist und daß es »das« Denken so nicht gibt. Aber es gibt halt eine deutsche Grammatik. Im übrigen schert sich Scobel kein bißchen um Konsistenz. Um die Glaubwürdigkeit seiner Privatschreibung zu wahren, müßte er die in deutschen Schulen verbindliche sog. amtliche Rechtschreibung rundweg ablehnen. Er praktiziert aber unbedarft ein Regelwerk, in dem alles mögliche und absurderweise auch Adverbien groß zu schreiben sind (u.a. „morgen früh“, „vor kurzem“, „seit langem“, „als erstes“, „im übrigen“). Aber nicht genug damit. Als Sprachschützer argumentierten, daß die Substantivierungen immer aus den zugehörigen Tätigkeitswörtern abgeleitet sind und daß sich deshalb das Adjektiv „aufwendig“ nach dem Verb „aufwenden“ richten muß und sich n i c h t mit dem heutzutage in der Schule üblichen „aufwändig“ nach dem Substantiv „Aufwand“ richten darf, war Scobel begriffsstutzig genug, ihnen nicht zu folgen. Das, was er selber nicht begriffen hat, jetzt in abgewandelter Form seinen Lesern geradezu aufzuzwingen, ist entweder dumm oder dreist oder beides. Und wenn er wenigstens offen und mutig gewesen wäre, hätte man schon auf dem Bucheinband "Die Erfahrung des denkens" lesen können :-).

FAZIT
Bücher dieser Art sind wie Nebelgranaten, mit denen der Unterschied zwischen Wesentlichem und Nebensächlichem verschwimmt und die von den vielen guten Büchern ablenken, die es schon gibt, die z.T. vergriffen sind und nicht mehr aufgelegt werden, weil die Welt von solchen neuen wie diesem verstopft wird.
Hier meine Gegenvorschläge für anspruchsvolle Anfänger und Philosophieeinsteiger mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad:
Philosophie - Abenteuer Denken (5 Sterne)
Philosophische Grundbegriffe 1: Eine Einführung (5 Sterne)
Philosophische Grundbegriffe 2 (5 Sterne)
Philosophie der Logik. Eine Einführung. (5 Sterne)
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am 29. Oktober 2012
Selten hat mich in über siebzig Jahren bewussten Lesens, um zu lernen, ein Buch so enttäuscht wie dieses. Ich habe es gekauft, weil ich dem Autor vertraute, dem ich aus den 3sat-Sendungen so wehr gewogen bin. Aber er hat mein Vertrauen diesmal vollkommen enttäuscht. Dabei ist er doch rundherum belesen und er schreibt - bis auf wenige Stellen - alles auch in einer klaren und in jedem Falle verständlichen Sprache. Aber am schlechten Ende ist dann doch alles vollkommen konfus. Dabei sieht das Inhaltverzeichnis so viel versprechend aus und man meint, alles Kommende werde wohl gegliedert sein. Das aber ist nicht der Fall. Scobel redet und redet, aber er sagt einem eben doch nichts neues, jedenfalls dann nicht, wenn man selber zum Thema Philosophie Unmassen an Stoff lesend bewältigt hat. Dennoch hatte ich mir beim Kauf selber eingeredet, dieser Scobel wird dir alles, was du so halbwegs weisst, gewiss in seiner unnachahmlichen Art und Weise noch einmal ganz von vorne und einmalig neu erzählen. Das ist ihm - aus meiner Sicht - nicht gelungen. Er hat das halbe Internet an Stoff zusammengetragen und dann alles kurz und klein geredet. Schade (auch um das viele Geld). Manchmal habe ich beim Lesen gedacht: das hat der Verlag zusammen geschustert, um beim Zeitthema Philosophie dabei zu sein, und als Aufhänger hat sich der Verlag dann den bekannten Namen Scobel dazu gekauft. Jedenfalls, wie immer es gewesen sein mag, Gert Scobel hat sich selber mit diesem Buch keinen Gefallen getan.
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am 23. November 2012
So kann man mit einem Mann wie Scobel nicht umgehen. Wer sich dazu entschließt ein langes Buch zu schreiben, folgt immer einer heißen Grundidee. Die möchte ich zu suchen raten. Ich habe mir das Buch trotz Klopapierkritik gekauft, weil ich mich als Absolvent der esoterischen Schule Rudolf Steiners frage, wie langstilige Denker, wie Gerd Scobel es schaffen, Korriphäen wie Wolf Singer als ihr Spielkartenpüppchen zur Lenkung der öffentlichen Meinungsbildung nach ihrer begrenzten Geistesart mal eben herzuzaubern, ich dagegen als Anthroposoph auf Facebook keine Freundschaftsanfrage hinkiege. Mir ist meine Seligkeit im denkerischen Quantensprung zuwider geworden und bin mein frisches Brotsein satt. Warum muss ich ruhig sein und Gerd nicht? Das frage ich mich. Nach 33 Seiten habe ich eine Antwort. Wie kann man jungen Heißspornen ein vergilbtes Buch von 1894 zur Freiheitsfrage von Rudolf Steiner hochmanisch ans Herz legen und von höchster Wissenschaft sprechen ohne heute seinen, ihm damals unbekannten, Denkbruder Edmund Husserl zu kennen? Da muss man doch einen Knall haben. Mit fetteren Scheuklappen kann man ja gar nicht durchs Leben laufen! Was ich sagen will. Jedes Buch, aufmerksam gelesen hat seinen Wert. Man muss nur - richtig lesen können.
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