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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Einblick, leider kaum konkrete Lösungsansätze
Die Autoren erklären sehr anschaulich die Refinanzierung von Gratisdiensten im Internet. Natürlich wusste ich auch schon vor der Lektüre des Buches, das Google, Facebook und Co sich über Werbung refinanzieren. Doch wie das konkret abläuft, und welche Rolle dabei die Profile der Nutzer spielen, war zumindest mir in der Tiefe nicht bekannt. Zum...
Veröffentlicht am 11. Juni 2011 von Dennis Reckers

versus
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas mehr Hintergrundwissen
zur (möglichen) Verbreitung seiner Daten bekommt man hier angedeutet.
Hier erfährt man was passieren kann wenn Informationen ohne "Hirn und Verstand" überall eingegeben werden, aber auch wo vermeintlich sichere Daten wieder auftauchen und verwendet werden könn(t)en.
Sicher ist eigentlich dass nichts sicher ist.
Das Buch zeigt einige...
Veröffentlicht am 14. Juni 2011 von Thomas


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Einblick, leider kaum konkrete Lösungsansätze, 11. Juni 2011
Von 
Dennis Reckers (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Gebundene Ausgabe)
Die Autoren erklären sehr anschaulich die Refinanzierung von Gratisdiensten im Internet. Natürlich wusste ich auch schon vor der Lektüre des Buches, das Google, Facebook und Co sich über Werbung refinanzieren. Doch wie das konkret abläuft, und welche Rolle dabei die Profile der Nutzer spielen, war zumindest mir in der Tiefe nicht bekannt. Zum besseren Verständnis der beteiligten Firmen und Investoren greifen die Autoren hier teilweise auf fiktive Beispiele zurück, was sehr gut gelingt. Im Ergebnis erkannt man sehr gut die finanziellen Mechanismen hinter dem Internetbusiness, und damit einhergehend auch die Motivationen aller Beteiligten. Auch mögliche Probleme etwa durch die kurze Lebensdauer mancher Startups oder denkbare Datenschutzprobleme durch Cloud Computing werden thematisiert. Eine Schwäche des Buches ist leider, dass es mehr oder weniger auf einem theoretisch-unterhaltenden Niveau verharrt. Konkrete Gegenmaßnahmen bzw. Verhaltensregeln werden nur sehr oberflächlich aufgezeigt. Als Ergänzung benötigt man deswegen noch ein Buch wie beispielsweise Ist Google böse? Was die Suchmaschine über Sie weiß und wie Sie sich wehren können, indem konkrete Ratschläge enthalten sind, wie man Datenerhebung grundsätzlich verhindert.
Mein abschließendes Fazit: Die Mechanismen der Datensammlung und Verarbeitung werden verständlich und greifbar herausgearbeitet, sprich die Technologien und ihre Risiken gut dargestellt. Was lediglich fehlt auf dem Weg zur digitalen Mündigkeit sind Ratschläge, wie man sich als Netzbürger konkret schützen kann.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Erklärung der Monetarisierung von persönlichen Daten, 21. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat mir persönlich vor allem die Monetarisierung unserer Benutzerdaten (nicht nur im Internet) sehr anschaulich und gut verständlich erklärt. Womit/wie verdienen Google und Facebook eigentlich ihr Geld? Und was sind die Folgen für die Benutzer, die so freigiebig mit ihren persönlichen Daten umgehen?

Alle wichtigen Bereiche, in denen wir alltäglich unsere Daten preisgeben, werden abgedeckt: allen voran natürlich die ubiquitären soziale Netzwerke, Online-Buchhändler, aber auch (Offline-)Kundenkarten im Supermarkt u.a. Und auch die Daten, die wir preisgeben, ohne es zu merken, sind Thema: z.B. die Bewegungsdaten des eigenen Handys. Außerdem behandelt ein einzelnes Kapitel das (aktuelle) Thema Biometrie und die damit einhergehenden Sicherheitsprobleme.

Kurzum: das Buch bietet einen sehr guten und umfassenden Überblick über die Problematik des Datenschutzes und liefert auch Argumente gegen den alten Spruch: "Ich habe doch nichts zu verbergen". Und nicht zuletzt die beiden fiktiven Geschichten über ein soziales Netzwerk für Haustiere und unseren (möglichen) komplett digitalisierten Alltag in nicht allzu ferner Zukunft lassen sich flüssig runterlesen.

Was meiner Meinung nach allerdings zu kurz kommt, ist das auch im Untertitel erwähnte "Zurückgewinnen der Kontrolle". Bis auf wenige (recht offensichtliche) Tipps wie "einfach mal keine Daten angeben" enthält das im Verhältnis zu kurz geratene Kapitel zu diesem Thema wenig Nützliches. Daher von mir keine 5, sondern nur 4 Sterne.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas mehr Hintergrundwissen, 14. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Gebundene Ausgabe)
zur (möglichen) Verbreitung seiner Daten bekommt man hier angedeutet.
Hier erfährt man was passieren kann wenn Informationen ohne "Hirn und Verstand" überall eingegeben werden, aber auch wo vermeintlich sichere Daten wieder auftauchen und verwendet werden könn(t)en.
Sicher ist eigentlich dass nichts sicher ist.
Das Buch zeigt einige Punkte auf wie und wo persönliche Angaben von Firmen oder Institutionen für oder gegen Bares verwendet werden können.
Für jemanden der sich mit Informationsverbreitung im Internet auskennt, nix Neues.
Für Ahnungslose oder "Internetanfänger" vielleicht ein Denkanstoss nicht für jeden "Geiz-ist-geil-mag-ich-auch-schau-wie-viel-ich-saufen-kann-und-das-sind-meine-Freunde-usw"-Scheiß seine persönlichen Daten bedenkenlos ins Netz zu stellen. Internet vergisst nicht.

Ich persönlich fand es nett zu lesen, teilweise doch sehr langatmig, nicht wirklich viel Neues, einige Vermutungen wurden bestätigt. Für mich war der Teil des Titels "--und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen" doch etwas zu kurz gekommen. Ja, das war es für mich.
(Für meine Eltern als "Internet-unerfahren" würde es wahrscheinlich deutlich interessanter und informativer sein.)

Deshalb gebe ich dafür auch nur 3 Punkte.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es sage keiner er habe von nichts gewusst., 22. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Gebundene Ausgabe)
"Die Datenfresser" von Constanze Kurz und Frank Rieger beschreibt auf eindringliche Weise, und was in Technik/Hackerkreisen eher unüblich ist, auf verständliche Art, wie Geld mit unserer Privatsphäre gemacht wird bzw. wie diese gezielt vom Staat und Unternehmen erodiert wird. Leider wird das Buch gerade von der Realität eingeholt, siehe den aktuellen Skandal bei Apple, um die monatelange Speicherung von Bewegungsprofilen. Während Journalisten Land auf Land ab noch rätseln, warum Apple solche Daten erhebt und speichert, kann man hier die klare Absicht nachlesen, Geld Geld Geld! Jede Art von Information über den Nutzer ist bares Geld wert, sei es nun seine Schuhgröße, seine Leberwerte oder wo er letzten Woche seinen Latte getrunken hat. Verfechter der "No Privacy" Area werden im Buch genauso entlarvt wie Unternehmer, die zu eigenem Gewinn das Ende aller Privatheit propagieren, sowie die Dummheit des Spruches "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten". Die Mechanismen, wie aus Nutzerdaten Geld gemacht wird, sowie den (Un)sinn biometrischer Erfassung, welcher eher die Geldverdienbedürfnisse der Unternehmen und die Karriereaussichten der zu entscheidenden Politiker befördert als unsere "Sicherheit" sind genauso Themen die einem den Magen umdrehen. Mit einem schaurigen Blick in die Zukunft und einem Tag im Leben eines Rechtsanwaltes im überwachten Leben des Jahres 2021 wird das Bild abgerundet.

Als jemand der selbst im Bereich Machine Learning und künstlicher Intelligenz arbeitet, waren viele Dinge nicht neu, jedoch schärft auch für mich dieses Buch das moralische Bewußtsein. Im 20. Jhr. hat Dürrenmatts "Die Physiker" geschrieben, wo über die moralische Verantwortung der Wissenschaft im Schatten der neuen Atomwaffen diskutiert wird. Im 21. Jhr. wird das Buch wohl "Die Informatiker" heissen. Nicht weniger als eine neue, bunte Variante von Totalitarismus ist hier am Entstehen, von der die meisten Menschen noch nicht richtig ahnen oder diese überhaupt verstehen. So wie die Generäle immer noch den letzten Krieg vorbereiten, haben die Menschen immer noch den letzten Totalitarismus im Kopf, sei es den Braunen oder den Rotlakierten. Beim Anblick von Rechten und Linken, die sich in der Innenstadt unter Polizeiaufsicht beschimpfen, während über ihnen Werbung für den neuen Google Datensammler Browser hängt, regt mich regelmässig zum Schmunzeln an. Wie zwei Folkloretrachtenvereine aus dem letzten Jahrhundert versteht man nicht, wohin die Reise geht.

Diese neue Art des Totalitarismus zu erkennen und beim Namen zu nennen, das leistet dieses Buch.

Abschliessend möchte ich nur einen Satz zitieren, bei dem einem das Herz stehen bleibt, weil er das verdichtet, was kein Politiker wagt so auszusprechen: "Die Erweiterung des Sicherheitsapparates und seiner Befugnisse zum Datenzugriff dient langfristig aber ganz anderen Zielen (Anm. Rezensent: vorgebliches Ziel ist die Terrorismusbekämpfung): Die sozialen Folgen der landläufig als "Bankenkrise" bekannten bonusgetriebenen Mißwirtschaft im Zaum zu halten, die verarmende Mittelschicht am Aufbegehren zu hindern und die heraufziehende Energieengpässe und die daraus resultierenden geschellschaftlichen Spannungen mit polizeilichen Mitteln einzudämmen. Letztlich geht es um Kontrolle" (S. 189).

Das ist nicht die Welt in der ich leben will, das ist nicht die Welt, für die meine Eltern 1989 auf die Straße gegangen sind, um ein anderes totalitäres Regime 20.Jhr.-style zu stürzen.

Keiner soll sagen, er habe von nichts gewußt!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja.., 27. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Gebundene Ausgabe)
Ideologisch arg gefärbt, technisch an ein paar wenigen Stellen unscharf ist das Buch als Einstieg in die Problematik brauchbar. Allerdings wird oft mit einer ungreifbaren Angst (zb. vor den allmächtigen Algorithmen) gearbeitet, oder mit der Drohung, dass alles in Zukunft nur noch schlimmer wird. Was dem Buch völlig fehlt, ist eine ausgewogene Sicht auf die Thematik. Es wird hier ganz offensichtlich versucht Politik zu machen in dem zb. bei der Anfertigung von Kontaktprofilen nur von politischen Aktivisten und nie von Verbrechern oder gar Terroristen ausgegangen wird. Datenschutz und Persönlichkeitsschutz sind wichtig und möglichst viele sollten sich informiert ihre eigene Meinung bilden können. Dazu trägt dieses Buch in seiner einseitigen Sicht aber nur bedingt bei.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen einseitig gut, 2. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Gebundene Ausgabe)
ein wichtiges Thema, was hier sehr unterhaltsam und umfassend nähergebracht wird. Es ist leicht verständlich und scheint sich an Leute zu richten, die noch nicht viel mit Internet, facebook, online-Einkauf usw. zu tun hatten. Nach Lesen dieses Buches wird diese Zielgruppe aber mit Sicherheit erst Recht nicht online gehen, es ist doch sehr abschreckend und einseitig negativ geschrieben.
Die als Untertitel versprochenen Tipps, wie man die Kontrolle zurückerlangt, kommen viel zu kurz. Desweiteren wäre für die Zielgruppe sicherlich ein Glossar nützlich für die ganzen neudeutschen Fachbegriffe und Abkürzungen (meist werden sie ja im Text immerhin kurz erklärt).

Mir persönlich fehlen Quellenangaben für die ganzen Aussagen, die im Buch gemacht werden. Ich "glaube" zwar, dass die Aussagen alle richtig sind - schließlich haben die Autoren durch ihre Zugehörigkeit zum Chaos Computerclub sicher ausreichend Möglichkeiten, diese Details zu ermitteln. Aber ich kann es eben an Hand von Quellen nicht wirklich nachvollziehen.

Alles in Allem ein guter Kontrapunkt zu dem ganzen Facebook-Hype und ein Wachrüttler, dass man sich immer überlegen sollte, wem man was für Daten anvertraut.
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5.0 von 5 Sternen Sehr interssant geschrieben, 7. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Gebundene Ausgabe)
Sehr interessant und anschaulich beschriebene Szenen aus dem Alltag und erschreckend wie leicht man in die Falle tappt.
Lösungsansätze wie man aus dieser wieder raus kommt, habe ich jetzt leider kaum gefunden, ABER ich bin auch kaum auf Sozialen Netzwerken unterwegs und eine Rezension sehe ich als noch nicht soo kritisch.
Wo mir die Datenfresser ungekommen sind, war bei Xing, als ich an meine neue Stelle direkt Post bekam, welche anscheinend aus Xing "recherchiert" wurde.
Traurig ist auch das die Ordnungsämter und die Post unsere Daten offen verkaufen können und man sich, meines Wissens nach, nicht dagegen wehren kann.
Mir hat besonders die Zukunftsgeschichte gefallen, nicht zu düster und mit dem Hinweis, das man sich ja auch wehren kann.
Habs auch schon im Bekanntenkreis herum gereicht, besonders bei Teenagern, um ein wenig Bewusstsein zu schaffen.
Hat auch schon geklappt.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kritik an Facebook & Co, 26. Mai 2011
Von 
Oliver Völckers (Berlin, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin Constanze Kurz ist Informatikerin, Autor Frank Rieger ist IT-Unternehmer. Das Buch verspricht, die Daten-Ökonomie von Google und anderen zu erklären, die Gefahren aufzuzeigen und Lösungen vorzuschlagen. Das gelingt auch weitgehend.

+ weckt Sensibilität für kommerzielle Verwertung persönlicher Daten
+ technisch kompetent
- politisch schwach, keine Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse, so ist auf Seite 56 unkritisch von "sozialistischen" Staaten die Rede
- in alter Rechtschreibung geschrieben ("daß" statt "dass" etc), "due diligence" ab S. 226 immerzu falsch mit Doppel-l geschrieben

Die neun Kapitel sind alle irgendwie lehrreich, indem sie Themen wie Biometrie, Scoring, Bewegungsprofle usw. verständlich erklären. Die Autorinnen zeigen, dass eine Privatsphäre sinnvoll ist, um persönliche Spielräume zu erhalten.

Es gibt jedoch Schwachpunkte: So argumentieren die Autorinnen überwiegend negativ, d.h. sie sehen mehr Gefahren als Chancen. Die großartigen Vorteile, die alle durch die digitale Gesellschaft erleben, werden ausgeklammert; nämlich die größere Transparenz und die schnellen Informations- und Organisationsmöglichkeiten. Wer würde heute noch z.B. auf Google-Suchen oder Amazon-Rezensionen verzichten wollen? Die im Buch aufgezeigten Zukunftsperspektiven unterstellen ähnliche politische Machtverhältnisse wie heute, nur mit neuen technischen Mitteln. Das ist fragwürdig, denn die Chancen für Rebellion steigen ebenso wie die der Repression. Wer gewinnt, wird sich zeigen. Entsprechend sind die aufgezeigten individuellen Lösungen eher bescheiden.

Insgesamt ein lehrreiches Buch.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Öffnet die Augen, 4. Mai 2011
Von 
Mirko D. Walter (Kaarst, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Gebundene Ausgabe)
Man lese nur die ersten 20 bis 30 Seiten - und ich verspreche, ihr Weltbild wird sich ändern.

Viel möchte ich über den Inhalt des Buches nicht erzählen, steht hier zu Genüge. Mich hat dieses Buch an einem Tag derart für meine Daten sensibilisiert, dass ich an meinem Verhalten einiges ändern werde. Zwar schreibe ich noch diese Rezension (auch das müsste ich eigentlich lassen), aber viele andere Dinge werde ich in Zukunft viel bewusster und mit größerer Vorsicht angehen.

Ich fühlte mich nach dem Lesen irgendwie schockiert. Dieser Schockzustand hält auch noch an, auch wenn ich versuche die vielen Informationen in ein passendes Licht zu setzen und ein wenig Unschärfe zuzulassen. Dennoch - eigentlich müssten solche Inhalte Pflichtlektüre für jeden werden, der sich im Netz (und auch in unserer Gesellschaft) bewegt. Wir riskieren viel und die Autoren schaffen es schnell und punktgenau darzustellen, in wie fern.
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5.0 von 5 Sternen Öffnet die Augen ..., 23. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben
und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Gebundene Ausgabe)
... für die die immer glauben dass Sie nichts zu verbergen haben!
Sehr interessant, informativ und kurzweilig.
Ganz realistische Beispiele dafür warum man vorsichtig sein sollte mit seinen Daten.
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