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5.0 von 5 Sternen Passt in jedes Handgepäck
Ich fand Flughäfen schon immer faszinierend. Mein allererster Flug ging von Frankfurt, mit einer mehrstündigen Verspätung, die ich nutzte, um den Flughafen zu erkunden, der mir wie eine kleine Stadt vorkam. Sogar ein Kino gab es, das Filme im Original zeigte, damals noch recht selten in Deutschland. Ich habe mich daher noch nie geärgert, wenn ich mehr...
Veröffentlicht am 29. Juni 2010 von Gospelsinger

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bitte mehr Geschichten "aus dem Leben"...
Wer von uns wollte nicht schon einmal länger als nötig an einem Flughafen verweilen (aber nicht, weil die Flugzeuge wegen Schnees blockiert sind)? Alan de Botton wurde als "writer in residence" eingeladen, eine Woche auf dem Flughafen Heathrow bei London zu verbringen und seine Gedanken dabei zu notieren. Er verbrachte die Nächte im Hotel direkt neben der...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2010 von variety


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Passt in jedes Handgepäck, 29. Juni 2010
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Airport: Eine Woche in Heathrow (Gebundene Ausgabe)
Ich fand Flughäfen schon immer faszinierend. Mein allererster Flug ging von Frankfurt, mit einer mehrstündigen Verspätung, die ich nutzte, um den Flughafen zu erkunden, der mir wie eine kleine Stadt vorkam. Sogar ein Kino gab es, das Filme im Original zeigte, damals noch recht selten in Deutschland. Ich habe mich daher noch nie geärgert, wenn ich mehr Zeit als geplant auf dem Flughafen verbringen musste.
Und dank des Buches von Alain de Botton müsste es eigentlich auch allen anderen so gehen.
Dieses Buch sollte am besten auf einem Flughafen gelesen werden (und man würde es auch zwischen zwei Flügen schaffen), aber zur Not tut es auch jeder andere Ort, denn der Text wird durch viele wunderbare Fotos ergänzt, die genau zum jeweiligen Thema passen.
Alain de Botton lebte als 'Writer in Residence' eine Woche lang auf dem Flughafen Heathrow und hatte freien Zugang zu allen Bereichen des Flughafens.
Aber er beschreibt nicht nur die verschiedenen Abteilungen des Flughafens. Durch die Wiedergabe der ihm von den Passagieren erzählten Geschichten entsteht ein Abbild unserer Gesellschaft im Kleinen.
So spielt auch am Flughafen der Konsum eine wesentliche Rolle, und natürlich ist das Thema Liebe und Abschied ständig präsent. Aber auch politische Themen wie Einwanderung kommen vor.
Airport ist ein wirklich schönes, liebevoll gemachtes Büchlein, das in jedes Handgepäck passt.
Vielleicht kommt ja auch einmal einer der großen deutschen Flughäfen auf die Idee, einen 'Stadtschreiber' einzustellen? Ich melde mich freiwillig!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Woche in Heathrow, 10. April 2010
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Airport: Eine Woche in Heathrow (Gebundene Ausgabe)
So ein Buch muss man auf dem Flughafen lesen, sonst wirkt es nicht. AIRPORT von Alain de Botton zeigt in seinem Buch das Experiment auf, was man erlebt, wenn man eine Woche auf dem Flughafen Heathrow lebt und zusieht wer alles kommt und geht. Dieses Buch ist wie ein gesellschaftlicher Spiegel, wobei man manches Mal glaubt es sei ein Zerrspiegel, denn das Leben ist nicht Duty Free und Abschiede wie auch Begegnungen haben eine besondere Wirkung wenn sie denn auf Flughäfen stattfinden. AIRPORT zeigt uns die Kathedralen der Gegenwart und Zukunft, Leuchtfeuer des Planeten und Stätten die eher Ameisenhaufen gleichen, als das sie von Menschlichkeit und Ruhe zeugen.

So ein Buch muss man auf einem großen Flughafen lesen, ich lass es in München auf dem Franz-Josef Strauss Flughafen bei einem Zwischenaufenthalt - es hat gepasst.

Was berichtet uns AIRPORT von Alain de Botton? Zumindest nichts Neues, obwohl die Blicke hinter die Kulisse von Glas, Stahl und Perfektion interessant waren. Wer macht das Essen, wer räumt den Dreck weg und wo besprechen sich bloß alle Flughafenmitarbeiter?

Die Duty Free Shops mit Flughafenbesuchern im Konsumrausch - es könnte ja der letzte Flughafenbesuch sein?!

Die Schuhputzer und Cafés, die Toiletten und natürlich die Frisöre und Shopping Malls. Aber auch die First Class Concorde Lounge des Flughafen Heathrow. Ein wenig Neid hört man da schon raus, doch es mag auch einfach nur die Spiegelung dessen sein, was er dort sah oder aß.

7 Tage auf dem Flughafen Heathrow, übernachtet wurde nur im Flughafenhotel und gegessen selbstverständlich im Flughafengebäude - da sieht man Businessclass Geschäftsleute, die Kollegen auf den billigeren Economy Sesseln und auch die Masse der Ferienflieger.

AIRPORT von Alain de Botton zeigt uns kaleidoskopartig die vielen Facetten eines internationalen Flughafens. Wer noch nicht auf einem solchen war, den wird es interessieren wen man so trifft, was man so sieht und wo man wie die Zeit verbringt - im Warten, denn der Flughafen ist an und für siech eine moderne Bahnhofshalle mit Wartearealen.

Wer einen Flughafen wie im Buch AIRPORT von Alain de Botton beschrieben schon kennt, dem fallen nur die vielen interessanten Details und Betrachtungen auf, denn der Autor hat recht - so sind die Flughäfen - Tempel der Moderne - wo das Warten, Schauen und Kaufen zur Religion erhoben wurde.

Empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Auftragsarbeit, 17. Mai 2010
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Airport: Eine Woche in Heathrow (Gebundene Ausgabe)
Zu den vielen Auszeichnungen, die Alain de Botton für seine bisherigen Bücher erhielt, kam im Sommer 2009 eine weitere Ehrung hinzu. Der in London lebende Schweizer ist der erste "Writer-in-Residence". Diesen Titel verlieh ihm der Chef eines Unternehmens, das Mehrheitsaktionärs der Flughafengesellschaft BAA und Eigner von Heathrow ist. Dafür musste oder durfte Alain de Botton eine Woche lang auf diesem turbulenten Flughafen verbringen und seine Eindrücke in Worte fassen. Warum der Autor die Annahme dieses Auftrages so ausführlich rechtfertigt, verstehe ich nicht. Aber das liegt wohl auch daran, dass ich einen großen Teil meiner Kindheit auf dem Flughafen verbrachte und mir eine solche Anfrage natürlich wünschen würde. Ich hätte dann allerdings auch über die seltsamen Menschen geschrieben, die Kennzeichen von Flugzeugen sammeln und sich als Spotter bezeichnen.

Seltsame Dinge und Menschen gibt es auf so riesigen Flugplätzen wie Heathrow oder Frankfurt genug, um locker ein mehrbändiges Werk verfassen zu können. Alain de Botton beschränkt sich auf eine Textmenge, die sich innerhalb der heutigen Wartezeiten auf einem Flughafen gleich vor Ort bewältigen lässt. Zumal die tollen Fotografien von Richard Becker viel Raum einnehmen dürfen und den Text hervorragend ergänzen.

Wenn sich ein Historiker, Philosoph und Bestseller-Autor eine Woche lang auf einem Flughafen aufhalten darf und überall Zugang erhält, sind meine Erwartungen an die festgehaltene Beobachtungen hoch. Und Alain de Botton gelingt es denn auch, Szenen einzufangen, die den meisten Fluggästen und Besuchern dieser Welt im Kleinen entgehen. Zudem verbindet er die festgehaltenen Alltagsgeschichten oft mit Gedankengängen, die ihren Reiz durch deren Gewöhnlichkeit erhalten. Er ist also nicht der Versuchung erlegen, einen Flughafen als Metapher für alles Mögliche und Unmögliche einzusetzen. Er hält sich bei der Deutung des Gesehenen meist vornehm zurück und lässt dem Leser genügend Raum für eigene Assoziationen.

Statt sich in akademisch-philosophischen Luftsprüngen zu üben, was beim ungewöhnlichen Arbeitsplatz verständlich wäre, bleibt Alain de Botton auf dem Boden und überlässt das Phantasieren seinem Publikum. Aber, und das ist die Qualität des Buches, die Texte und Bilder regen zu eigenen Beobachtungen an, wecken Erinnerungen und werfen Fragen auf. Eigentlich erstaunlich, dass sein Auftraggeber die Gelegenheit nicht nutzte, mit einem großzügigen Druckbeitrag die Verbreitung dieser Hommage an Heathrow und ähnliche Welten zu fördern. Zumal Alain de Botton keine grundsätzliche Kritik an der Massenfliegerei und den dazu notwendigen Infrastrukturen äußert.

Mein Fazit: Feine, genaue und manchmal überraschende Beobachtungen vom menschlichen Tun und Lassen. Eingefangen an einem Ort, der zwar einiges seiner früheren Faszination und Anziehungskraft verloren hat, aber noch immer Sinnbild für menschliche Urthemen ist. Schön, dass den Schreiber ein Fotograf begleitete, der poetische Zwischentöne ebenso gut beherrscht wie Alain de Botton.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feiner Beobachter, 25. Januar 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Airport: Eine Woche in Heathrow (Gebundene Ausgabe)
Chronist zu sein, Stadtschreiber vielleicht: eine Tradition im deutschen Literaturbetrieb seit einigen Jahrzehnten, verbunden mit einem gewissen Maß an Beschaulichkeit, Lokalpatriotismus, Feuilleton. Flughafenschreiber dagegen: da wäre wohl auch als Schnittstelle zwischen Literatur und technisiertem Utopia nur der Frankfurter Flughafen in Betracht gekommen ...

Nun, es ist zu spät. Alain de Botton wurde als "writer in residence" eingeladen, eine Woche Gast und Chronist im neuen Terminal 5 des Flughafen London Heathrow zu sein. Und was klingt wie der Beginn einer Werbekampagne für British Airways erweist sich in Wahrheit als großes Glück für den Leser. De Botton ist ein ebenso genauer wie weitblickender, kritischer wie emotionaler Betrachter des Kosmos Flughafen. Es ist nicht nur die Technik, das unbegreifliche Wunder Fliegen, die schiere Größe, die Masse die zählt - es sind auch und vor allem Menschen; mit all ihren Emotionen von Trauer bis Wut, von Freude bis Schmerz, von Enthusiasmus bis Erschöpfung. Ein fein gezeichnetes Bild unserer Gesellschaft. So einen Stadtschreiber bräuchte das deutsche Feuilleton einmal: über den Wolken und trotzdem ganz nah bei den Menschen ..
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Flughafen ist ein Spiegel unserer Welt, 13. April 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Airport: Eine Woche in Heathrow (Gebundene Ausgabe)
Der Auftrag erscheint äußerst ungewöhnlich und doch ist er für Alain de Botton faszinierend und interessant zugleich. Er, der bekannte Autor philosophierender Bücher aus dem Bereich der Kultur- und Zeitgeschichte, soll für knapp eine Woche in das neu erbaute Terminal 5 des Londoner Heathrow-Airports einziehen, praktisch als writer in residence, als Schriftsteller, der in dieser Zeit auf dem Flugplatz lebt.

Der Zusage folgt alsbald der Einzug in das sterile Flughafenhotel mit Blick auf Terminal 5 und für Alain de Botton beginnt seine Präsenz in dem hypermodernen Terminal.
Täglich muss er an einem Schalter quasi residieren und sich beim Schreiben zusehen lassen, Fragen beantworten und seine Eindrücke des riesigen Molochs und der Menschen, die sich mit Vorfreude, mit Respekt, mit einem gewissen Grauen oder gar gegen ihren eigentlichen Willen einsaugen, ja verschlucken lassen müssen, auf das geduldige Papier bringen.
Begegnungen mit Reisenden aller Kontinente, die getrennt in die Klassifizierungen an Bord der Flugzeuge auch im Terminal einen ganz unterschiedlichen Grad an Aufmerksamkeit beanspruchen dürfen, lassen Stück für Stück beim Autor ein zusammenwachsendes Bild entstehen, dass er mit gekonnter Flüssigkeit und gewürzt mit spannenden Anekdoten zur Geschichte werden lässt, die Sittenbild, Gesellschaftspanorama und ganz private Empfindung zugleich ist.

"Airport", erschienen bei S.Fischer, sammelt diese Eindrücke, Gesprächsteile und Momentaufnahmen und lässt per Fotozugabe auch visuell ein Eintauchen in diese ganz eigene Welt eines hochmodernen Flughafenterminals zu.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bitte mehr Geschichten "aus dem Leben"..., 24. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Airport: Eine Woche in Heathrow (Gebundene Ausgabe)
Wer von uns wollte nicht schon einmal länger als nötig an einem Flughafen verweilen (aber nicht, weil die Flugzeuge wegen Schnees blockiert sind)? Alan de Botton wurde als "writer in residence" eingeladen, eine Woche auf dem Flughafen Heathrow bei London zu verbringen und seine Gedanken dabei zu notieren. Er verbrachte die Nächte im Hotel direkt neben der Startbahn und führte Gespräche mit Passagieren, Angestellten und sogar mit dem Chef von British Airways. Ein bisschen enttäuscht war ich darüber, dass er nicht mehr Geschichten wie diejenige der Verliebten oder des Chauffeurs (der auf Dave wartete) eingeflochten hat. So waren viele seiner Gedanken entweder zu banal oder dann elitär-abgehoben, was ja bei einem ausgebildeten Philosophen nicht weiter erstaunt...!
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Airport: Eine Woche in Heathrow
Airport: Eine Woche in Heathrow von Alain de Botton (Gebundene Ausgabe - 1. April 2010)
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